Beiträge von Brigitte

    Diese krummen Gedanken, Ulrike, kenne ich auch. Ich bin jetzt 18 Monate trocken und manchmal kommt mir doch in der Tat so der Gedanke hoch, jetzt könntest du mal ein Glas Wein trinken. Es ist ja alles nicht so schlimm. Ich weiß aber genau, bei diesem einen Glas wird es nicht bleiben. Ich weiß, wie dann der Weg abwärts wieder aussehen wird. 100 %ig. Das mache ich mir dann immer wieder klar.

    Ich will das nicht mehr. Vor allem die letzte Saufzeit, wo man genau weiß, wo man steht und aufhören will und es geht nicht. Ständig dieses rumgeeier. Und dann der Entzug. Das will ich nicht mehr erleben. Ohne ist das Leben einfach schöner. Das mache ich mir immer klar.

    Für seine Gedanken kann man nichts, aber dafür, wie man mit ihnen umgeht und dann entsprechend handelt.

    Mensch, da würd ich gerne mitkommen zu der AQ-Börse. Will mir auch ein AQ zulegen, allerdings ein Salzwasserbecken. Aber ist alles noch in der Planung und braucht viel Zeit.

    Kann ich gut verstehen, dass dir der Kopf schwirrt. Würd mir auch so gehen. Würde mich auch sehr unsicher fühlen, wenn ich müsste, ich muss aus der Wohnung raus und habe noch nichts neues.
    Aber du weißt das ja erst seit wenigen Tagen. Mach dich nicht verrückt. Du hast noch etliche Zeit zu suchen. Es wird sich schon was ergeben. Wenn nicht heute und morgen, dann übermorgen.

    Das liebe Kopfkino ist schon schwer abzuschalten.

    LG Brigitte

    Hi Bernd,

    natürlich wird die Trennung nicht leicht. Aber ich denke, wenn sie vollzogen ist, das es dann doch leichter wird. Das mit deinen Gefühlen Ute gegenüber und das es dir schwer fällt ist doch klar. Ihr ward ja schließlich sehr lange zusammen.
    Auch wenn du weißt, was du jetzt tust, das es richtig ist, so hinken doch die Gefühle immer noch hinterher. Sie sind halt nicht so schnell, wie die eigene Einsicht.

    Und das mit der Wohnung wird schon klappen. Auch diese Hürde wirst du nehmen. Es scheint nur immer so ein immenser Berg zu sein, wenn Dinge unerledigt sind und man nicht weiß, wie es weitergeht. Da kannst du nur abwarten und das tun, was in deinen Möglichkeiten liegt.

    LG Brigitte

    Mensch super Bernd, wenn die dir beim Umzug helfen. Da kommt doch was langsam ins Rollen.

    So ging es mir auch immer mit Problemen. Da ist aufeinmal ein dicker Berg vor einem und ich wusste nicht wie ichs lösen konnte. Aber so nach und nach konnte ich ein Puzzlestein nach dem anderen einsetzen. Irgendwann war das Bild dann komplett.

    Bin mal gespannt, was sich heute ergibt.

    Mensch, armer Bernd (auch arme ute, weil sie nicht anders kann).

    Das ist ja die Hölle, was da bei euch abgeht. Es spitzt sich so alles richtig zu. Kann es auch sein, dass das von Ute eine Trotzreaktion ist, so nach dem Motto: er will mich verlassen, jetzt trinke ich grade. Vll. will sie dich damit zwingen, dass du sie doch nicht alleine lassen kannst. Waren so Gedanken, die mir beim lesen in den Kopf kamen.

    Das du was unternimmst, ist echt gut. Für Ute wäre es auch gut, wenn sie in ein betreutes Wohnen käme. Weiß aber nicht, wie das funktioniert.

    Halte durch und gehe deinen Weg. Auch wenn du jetzt dir nicht vorstellen kannst, dass sich mal was verändern wird und alles wieder - für dich - gut werden wird, aber das wird es mit Sicherheit. Habe den Eindruck beim Lesen bekommen, dass es so wird. Jetzt ist eine schlimme Zeit für dich.

    LG Brigitte

    Das mit der Wohnung ist schon ein Problem. Da sehe ich momentan auch keine Lösung. Betonung liegt auf "momentan". Also erstmal abwarten bis zum Gespräch am Mittwoch.

    Das einzigste was du jetzt brauchst, ist Geduld. Probleme lassen sich nicht schnell lösen. Aber es wird sich schon ein Weg zeigen. Wie gesagt, der nächste Schritt heißt für dich, auf Mittwoch warten und dann mal weiter sehen. Bin gespannt, was dabei rauskommt.

    8 Jahre, davon kann ich nur träumen. Bin aber auf dem Weg dahin, zumindest wünsche ich es mir.

    Ich würde auch gerne deine Geschichte und deine Erfahrungen schon wissen, um auch für mich was daraus zu "picken". Nein um es für mich zu überprüfen.

    Du schreibst, dass du nicht unbedingt hier in das Schema passt. Gibt es überhaupt ein Schema? Ist nicht jeder Weg indivuell, auch wenn bestimmte Grundsätze schon beachtet werden müssen, wobei ich auch aus einigen rausfalle, die ich hier auch nicht erwähnen möchte und mit denen ich trotzdem zufrieden trocken bin.

    Ich denke, du solltest dich mitteilen. Ich wäre schon gespannt darauf und es ist doch auch o.k., wenn Gegenstimmen, -meinungen von anderen aufkommen, so kann man mehrere Aspekte überprüfen.

    LG Brigitte

    Zitat von Bernd G


    habe mir gedacht, ich kaufe nur für mich ein. Ute geht jeden Morgen Schnaps kaufen , da kann sie sich ihre Lebensmittel dann auch selber mitbringen. Oder ist das zu Gemein von mir?

    ne, finde ich überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, recht haste. Außerdem wäre ich stinksauer.

    Den Zustand bei dir fänd ich auch unerträglich, da musst du jetzt durch, bis alles geklärt ist.
    Außerdem finde ich es auch gut, wenn du weg gehst. Raus mit deinem Hund und dir "frischen" Wind um die Nase wehen lässt.

    Außerdem geh dem Streit nicht aus dem Weg. Du hast Rechte, verständliche Rechte und Bedürfnisse und hast das Recht sie einzufordern.

    Das nach 6 Wochen Entzugssymptome auftreten kann ich mir auch nicht so richtig vorstellen. Wie lange nimmst du denn die Antidepressiva, könnte es damit nicht zusammen hängen?

    Ich muss mich meinen Vorrednern anschließen. Speziell in der ersten Zeit ist es natürlich sehr schwierig sich in einem Umfeld aufzuhalten, wo getrunken wird. Anfangs ist halt der Saufdruck da. Man hat einfach mächtig Zipp auf sein Getränk und wenn man dann mit Leuten zusammen ist, die trinken und wo man auch immer getrunken hat, ist es schon megahart darauf zu verzichten. Letzendlich ist es selbstquälerei.

    Mit der Zeit wird es wirklich leichter auf Alkohol zu verzichten und die Gedanken kreisen nicht mehr so oft darum.

    Lausche mal auf deinen Bauch. Sagt er dir, es ist o.k. zum Kegelabend hinzu gehen, ich bin gefestigt oder macht er dir dabei kein gutes Gefühl. Hör auf deinen Bauch oder dein Gefühl. Meld dich mal morgen.

    LG Brigitte

    Lieber Bernd,

    so wie du geschrieben hast, hast du ja wohl deinen Entschluss verinnerlicht, liest sich so für mich und was du schreibst, liest sich auch sehr positiv. Man spürt, dass dir wieder Kraft zufließt. Du wirst es schon alles regeln. Denke nur immer an den nächsten Schritt und nicht an den ganz Berg, den du zu bewältigen hast. Wenn du einen Schritt bzw. ein anstehendes problem gelöst hast, siehst du das nächste und kannst es in Angriff nehmen.

    Ich glaube auch, wie Andi schreibt, dass das auch für Ute besser sein wird, wenn sich in ihrem Leben jetzt etwas ändert. Denn ansonsten wird sie immer so weitermachen wie bisher. Vll. ist das ein heilsamer Schock für sie.

    LG Brigitte

    Doch, Renate, kann dich gut verstehen, dass du dich im Stich gelassen fühlst, absolut nachvollziehbar. Man hat ja doch Hoffnung, dass der Therapeut einem weiterhilft, dass man Stärkung bekommt und einfach den nächsten Schritt sehen und erkennen kann, denn schließlich geht es ja ums eigene Leben. Ich hoffe trotzdem, dass du gestern den Tag überstanden hast.

    Das mit deinem Mann sehe ich auch als Problem, wenn er immer vor deiner Nase trinkt. Wüßte auch nicht, wie man das Problem lösen kann. Manche Probleme sind so, sie scheinen einfach unlösbar. Manchmal heißt es abwarten und Geduld. Ist halt jetzt so und geht nicht anders. Man kann es dann nur für sich stehen lassen und versuchen das Beste rauszumachen.

    ich habe nur so gedacht, einfach deinen Mann immer wieder darauf hinzuweisen, dass du unbedingt aufhören willst und es dir schwer fällt, wenn er vor deinen Augen trinkt. Aber vll. hast du das ja auch schon gemacht. Aber ich dachte so in dem Sinne, steter Tropfen höhlt den Stein.

    Schreib mal wie es dir geht.

    LG Brigitte

    Wie schon vor gesagt, ob einer Alkoholiker ist, muss jeder für sich selber herausfinden. Ab einem gewissen Verhalten gegenüber Alkohol, also merken, dass die Menge sich steigert und merken, dass es ohne nicht mehr geht, wird es einem schon klarer werden, wo man steht. Bei der "kleinen" Menge, die du trinkst, fände ich es auch schwierig, es für mich abzuklären, wo ich stehe.

    Aber bedenklich finde ich diesen Satz

    Zitat von Roach


    ...da ich mehr alleine Trinke als in Gesellschaft und es doch meist eher als Frusttrinken bezeichnen würde.

    das zeigt mir, dass du den Alkohol gezielt gegen unangenehme Gefühle einsetzt. Unangenehmes wird uns immer im Leben begegnen und so lernst du, bei Unangenehmes stets den Alkohol einsetzen. Erst in der einen Situation wie Frust und es werden neue Situationen hinzukommen, wo du dir sagst, ach trink dir doch einen. Die Gefahr besteht.

    Es ist gut, dass du dir jetzt schon Gedanken machst. Es muss nicht sein, dass du abrutscht, aber es kann. Das weiß keiner. Es ist mit Sicherheit nichts gegen ein Bier mal aus Spaß zu trinken zu sagen. Das tun viele Leute und gut ist es. Aber es ist halt nicht gut, regelmäßig ein Bier zu trinken um den Frust wegzumachen. Der Frust geht damit nicht weg. Er wird nur bis zum nächsten Abend aufgeschoben.

    Also heißt es, gegen den Frust was tun.

    Wie wärs mit Interessen abends. Gibt es nicht etwas, was dir Spaß macht. Könntest du nicht zur VHS gehen oder irgendwas belegen, um dich vom Frust abzulenken. Dann trinkst du nicht dein Bier und du bist vll. abends, wenn du nach Hause kommst, befriedigter. Waren jetzt so Gedanken von mir, die mir einfielen.

    Pass auf dich auf.

    LG Brigitte

    PS: auch bei mir hat es mit einem Glas Wein abends angefangen.

    Das ist schon eine ganz vertrackte Sache und dofe Situation, Rena, dass dein Mann immer vor deinen Augen Alkohol trinkt. Da weiß ich auch nicht, wie du dieses Problem für dich lösen kannst. Aber einfach mal alles ausprobieren.

    Hast du denn mal mit deinem Mann in Ruhe drüber gesprochen, dass du ein A-Problem hast, dass du aufhören möchtest und dass es dir schwer fällt, wenn er vor deinen Augen trinkt? Was sagt er dann. Schreib es doch mal hier auf. Vll. fällt dem einen oder anderen was dazu ein und es kommen neue Gedanken und Wege hinzu.

    Die Schwierigkeiten mit dem Alkoholumgang sind in der Anfangszeit normal, wie halt Saufdruck. Das legt sich mit der Zeit, das hatten die meisten hier auch. ich hatte auch genug damit zu kämpfen. Allerdings werden die Zeitspannen größer, wo es auftritt und die Dauer des Saufdrucks wird kürzer. Es legt sich mit der Zeit.

    Zum Thema Schämen. Es ging mir genauso. Ich hatte mich in Grund und Boden geschämt. Ich dachte auch immer, die Leute merken nichts. Fand mich alkoholisiert sehr normal. Aber du glaubst gar nicht, wer das alles mitkriegt. Meine Nachbarin, die ich mal ab und zu im Flur gesehen hatte, sprach mich darauf an, als ich schon einige Monate trocken war. auch das hatte sie gemerkt. Sie fand es ganz toll, dass ich nicht mehr trinke. Hatte mich auch dann fürchterlich geschämt, aber es kommt nur positives rüber.

    Heute nach mehreren Monaten hat sich das Gefühl verloren. Heute kann ich ganz normal sagen, ich heiße Brigitte und bin Alkoholikerin. Ich schäme mich nicht mehr. Ganz im Gegenteil, es soll mir immer bewusst bleiben, dass ich Alkoholikerin bin und dass ich aufpassen muss.

    Glaub mir, es kommt alles mit der zeit. Geduld.

    LG Brigitte

    Bernd, ich finde es gut, dass du jetzt dein Leben in die Hand nimmst und es so regelst, dass du von den Dingen, die du nicht ändern kannst, weggehst. Denn es nützt ja nichts.

    Lass dich nicht in deinem Entschluss beirren und weichkochen. Du weißt es ja selber, dass sich bis heute nichts geändert hat und es ist eine verdammt lange Zeit. Ich kann verstehen, dass man irgendwann die Hoffnung aufgibt.

    Ich kann dir nachempfinden, das es ganz schwer ist, jetzt mal sein Leben umzukrempeln, vor allem Entscheidungen zu treffen in Bezug auf sein leben ohne den Menschen, den man trotz aller Widrigkeiten immer noch liebt.

    Gehe deinen Weg, ob mit oder ohne Ute. Das hängt von ihr ab.

    LG Brigitte

    Ich für mich fände es gefährlich, mich mit dem Thema Alkohol nicht zu beschäftigen. Ich will mir immer bewusst sein, ich bin Alkoholikerin, jetzt nach 18 Monaten und, so hoffe ich, nach vielen Jahren.

    Ich werde mich immer damit beschäftigen, weil ich Angst hätte, wenn mir es nicht mehr bewusst ist, dass sich dann mal eben so ein Gläschen von hinten wieder reinschleicht. Ich werde immer achtsam sein und aufpassen.

    Karsten hat es ja auch sehr schön beschrieben.

    Zitat von acetaldehyd

    -retourkutsche- Da aber bei Leuten wie dir schon viele Zellen abgestorben sind, sieht man natürlich nur seine eigene Welt. -retourkutsche-

    Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich Gehirnzellen erneuern.

    Zu Sonja,

    du sagstest, dass der Alkohol während deiner trockenen Jahre keine Bedeutung mehr hatte. Für mich sehe ich das anders. Ich bin zwar keine 3 Jahre trocken, aber auch schon etliche Monate. Für mich wird der Alkohol immer eine Bedeutung haben und das will ich nicht vergessen. Er ist wie ein Feind, den ich nicht vergessen darf. Tue ich das, schießt dieser Feind mir hinten in meinen Rücken einen Pfeil. Deshalb drehe ich mich um und betrachte diesen Feind, sehe ihn an, damit ich nie vergesse, dass er da ist.

    Du hast schon die Punkte für dich rauskristallisiert, wo dich der Rückfall wieder gepackt hat. Sehr schwierig. Vll. solltest du dir diese Situationen doch nochmal genau ansehen oder schreib sie doch auf, lass einfach mal die Gedanken laufen und gucken, was dabei rauskommt. Da ist ja irgendwas wohl ganz schlimm. Vll. kannst du es ja auch hier mal beschreiben, wie die Situation war, als der Alkohol dich wieder gepackt hat.

    LG Brigitte

    Hallo Bernd,

    gut, dass du dich entschieden hast. Bleib jetzt auch bei deinem Entschluss, denn so, wie es ist und immer war, geht es ja nicht für dich weiter. Schaffe klare Verhältnisse für dich.

    Wahrscheinlich muss man auch als Co erst ganz unten sein, um was ändern zu können.

    Und habe keine Angst vor dem Alleinsein. In der Realität sieht es immer anders aus, also, wenn das hier und jetzt aktuell ist, als in der Vorstellung. Lass es auf dich zukommen, denn dann, wenn du dich alleine fühlst, kannst du noch immer handeln und dir was überlegen, um die momentane Situation zu verändern.

    So ist es auch mit dem Schritt sich zu trennen. Du siehst jetzt einen immensen Berg, der da auf dich zukommt. Wie kann ich alles regeln, wie ist es mit den Finanzen etc. Auch das lass auf dich zukommen.

    Am wichtigsten ist für dich deine Trockenheit. Du musst jetzt wirklich an dich denken, zuallererst.

    LG Brigitte

    Lieber Bernd,

    ich bin zwar noch nicht lange hier, aber verfolge auch euer Leben mit (auch das von Ute) und habe dadurch auch einige Eindrücke sammeln können.

    Ich möchte jetzt einfach ganz realistisch zu dir sprechen, denn objektiv ist das natürlich auch immer einfacher. Um gotteswillen will ich aber keine Ratschläge geben nur Eindrücke die aus der Beobachtung raus entstanden sind.

    Du hattest ihr ein Ultimatum gestellt. Jetzt bist du wieder soweit, dich nicht daran zu halten, weil es aus den und den Gründen (leider auch keine leichten) nicht geht. Alles geht, wenn man es wirklich will, da findet sich immer eine Regelung. Ute hat in dieser langen Zeit die Erfahrungen gemacht, dass sich ja doch nichts ändert, also ist das auf jeden Fall schonmal kein Ansporn für sie, wei es eh so weiter laufen wird, wie es immer gelaufen ist und für dich wird sich nichts ändern, du wirst weiter leiden.

    Ich verstehe nichts von Co-Alkoholismus, aber du kannst nur auf eine Art und Weise daraus kommen, indem du dir das Leben wieder leichter und erträglicher machst. Aber so, wie es jetzt ist, geht das nicht.

    Ute braucht nichts zu tun. Es läuft ja. Sollte sie wirklich allein auf sich gestellt sein mit der kleinen Rente, kann sie doch zusätzlich arbeiten gehen (mein Gedanke), dann müsste sie mal wirklich ihr Leben in die Hand nehmen und die Verantwortung tragen, aber das braucht sie ja nicht, denn du bist ja da.

    Was willst du für dich. Und das Rumeiern, wie ist es, wenn ich alleine bin, bringt dich auch nicht weiter. Die Aufgaben kommen in der Situation und können dann gelöst werden. Vorher sich Kopfkino zu machen bringt auch nichts.

    Ich habe mal den Satz gehört, nicht jeder wird genesen. Ist traurig, ist aber so.

    Ich hoffe meine Worte waren jetzt nicht zu hart. Ich kann dich trotzdem sehr gut verstehen und wie beschissen deine Situation ist, kann ich auch nachempfinden.

    LG Brigitte

    Upps, Carsten, jetzt war dein Posting schneller als meins. Außerdem finde ich deine Ziele, wie um Kinder kümmern, absolut nicht banal. Hast du wahrscheinlich während deiner nassen zeit nicht getan. Jetzt kannst du wieder gut machen. Deinen Kindern was zurückgeben. Diese "banalen" Dinge sind doch die wichtigen Dinge unseres Lebens. Sie machen den Alltag aus und beeinflussen unsere Zufriedenheit.