Beiträge von Aurora

    Hallo Roseanne,

    nun mal "Stopp"!

    Hör auf zu jammern und dich selbst noch mehr klein zu machen. Damit wirst du nichts erreichen können, es wird dich umgekehrt nur noch mehr lähmen. Und du bist definitiv nicht zu blöd dazu, was zu ändern!

    Jammern ist ja ok und durchaus auch wichtig. Und ich finde es echt gut, dass du wieder hier bist und dir alles von der Seele schreibst. Das ist ein wichtiger Schritt. Und nun sag ich mal "Stopp".

    Du schreibst, du würdest gerne dein Leben in die Hand nehmen. Doch du schreibst auch von Angst. Gut, ich kann dir sagen, ich kann das nur zu gut verstehen. Mich hat das damals auch unheimlich gelähmt und ich habe gejammert und alle haben schon die Augen verdreht, wenn ich wieder davon angefangen habe...

    Du würdest dein Leben gerne in die Hand nehmen. Und du kannst das! Du hast Angst. OK, diese finanziellen Ängste sind ganz klassische Ängste. Setz doch einfach mal an einer Stelle an. So habe ich das gemacht und ich bin eine von denjenigen, die inzwischen echt ein gutes Leben haben. Finanzielle Angst, oh ja, ich kann ein Lied davon singen.

    Da hat mir Information geholfen. Ich habe mich bei einem Anwalt erkundigt, hatte dort eine Informationsstunde, sozusagen. Ich habe mich beim Finanzamt erkundigt, wie es ist, wenn ich mich trenne, wegen der Steuerklasse und so. Das hat mir sehr geholfen, als ich da Infos hatte. Und ich habe mich nicht mehr so ausgeliefert gefühlt, denn ich war ja nun aktiv für mich!

    Es gibt auch Beratungsstellen, wo du hingehen kannst. Caritas, Suchtberatungen, frag einfach auch mal bei deinem Bezirksamt oder so nach. Du bist nicht alleine! Es gibt immer Hilfestellungen. Nur aktiv werden und dir die Hilfe holen musst du selbst.

    Und wenn du das schaffst, deinen Popo hoch kriegst und siehst, dass du für dich durchaus eine Menge bewegen kannst, dann wirst du merken, wie toll das ist!

    Nur Mut!

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Detlef,

    da hast du etwas gut erkannt und auch aussprechen können! Das ist wichtig!

    Zitat

    Das hin und her füllt mich nicht aus und macht mich auch nicht zufrieden .

    Ich bin auch solch Harmonie-Mensch. Ich mag keinen Streit, habe es auch nie gelernt, mich zu streiten. Bzw. eben mich auch zu verteidigen. Das fällt mir sehr schwer. Aber das ist lernbar. Sie bezeichnet dich z.B. als Waschlappen. Das zeigt, dass sie wenig Respekt vor dir hat, dich nicht auf Augenhöhe achtet. Und du teilst dann auch aus. Sowas ist eher kein produktiver Streit, es ist eher ein gegenseitiges Kleinmachen und Wehtun des anderen. Dadurch werden eher noch mehr Wunden geschlagen, als dass was geklärt werden kann. Denn ein Streit ist durchaus nicht was Schlechtes. Er kann sehr produktiv sein und Dinge klären. Aber so in dieser Art eben nicht. Da ist Streit ein Mittel zur Machtausübung.

    Ja, das Haus... Was nutzt es dir, wenn du unglücklich bist? Und eher sie darin residiert und du dich flüchtest? Macht dich das Haus da glücklich?

    Sie droht mit "das wird mich umbringen", wenn du sagst, du willst die Trennung... Ganz klassisch! Da wird Druck ausgeübt, Androhungen gemacht. Oh, das kenne ich auch seeeehr gut von damals! Und diese Drohung erzeugt massiv Schuldgefühle und Verantwortungsgefühle. Und das soll sie auch! Der Erfolg liegt auf der Hand. Hast du die Scheidung eingereicht? Nö, traust du dich irgendwie nicht, stimmt's...

    Und auch diese Eifersucht, diese Unterstellungen sind Teil des Suchtbildes, was ich auch so kennen gelernt habe. Sie ist ja unsicher und will, dass alles so bleibt, wie es ist. Um jeden Preis. Und da gehören auch solche Unterstellungen dazu. Aber sieh es mal so.

    Das ist dein Leben. Und du darfst frühstücken gehen, mit wem du möchtest! Du bist ja erwachsen. Du hast durchaus das Recht dich mit Menschen zu umgeben, die dir gut tun!

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Detlef,

    mir ist beim Lesen eben genau das durch den Kopf geschossen, was Linde geschrieben hat...
    "Auf ein Neues..."

    Sie behandelt dich schlecht und du lässt das zu, flüchtest dann. Und wenn sie "süße sms" schreibt, läufst du wieder zurück. Es ist schwierig zu erkennen, was du von deinem Leben noch erwartest. Füllt dich dieses Hin und Her aus? Macht es dich zufrieden und glücklich?

    Viele Grüße
    Aurora

    Liebe dorothy,

    emotional loszulassen ist wahnsinnig schwer! Leider. Das geht nicht nur dir so. Also du bist nicht zu unfähig dazu oder so, sondern du bist normal.

    Was meinst du mit einer deadline, die du dir setzen möchtest? Wofür willst du dir das setzen?

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Lea,

    nein, in dieser Art kenne ich solch Problem nicht. Also nicht in meinem persönlichen Umkreis, sag ich mal. Dadurch, dass ich hier im Forum und auch in meiner realen Gruppe mich mit Angehörigen von Abhängigen auseinander setze, weiß ich aber sehr wohl, dass es auch anstrengend sein kann. Oder mich auch triggert. Dann ziehe ich mich auch zurück, und setze eine Grenze.

    Ich finde es gut, dass du dich von deiner Freundin abgrenzt, weil dich dieses Thema einfach zu sehr berührt. Dein Bauch sagt dir nun, dass es richtig so ist. Woran zweifelst du da also?

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo dorothy,

    willkommen auch hier im offenen Forumsbereich.

    Ja, es gibt hier dramatische Geschichten. Und zwar jede Geschichte ist dramatisch für denjenigen, der drinnen steckt. Es gibt kein mehr oder weniger. Dich daran zu messen ist verkehrt.

    Denn für dich ist es doch schlimm, wie du lebst. Er schlägt dich nicht oder so... Na ja, hat mein Exmann auch nicht gemacht (noch nicht, war damals kurz davor). Aber die psychische Gewalt, die da war, mein Mitleiden, das war schlimm genug. Und eben auch eine Art von Gewalt, finde ich.

    Du meinst, du kannst dich nicht trennen. Weil er ja korrekt ist zu dir :roll: . Aber du hast Angst, dass das Leben an dir vorbei geht. Und das tut es ja auch irgendwie.

    Die Angst ist da. Ich kenne sie, ich hatte sie ja auch. Was meinst du, was du machen kannst, als kleinen Schritt, um dir diese Angst zu nehmen. Was könnte das sein, was dir die Angst kleiner machen könnte. Hast du schon mal darüber nachgedacht? Mir hat es geholfen, damals, das zu machen. Mir meine Angst anzusehen, mich ihr zu stellen. Da konnte ich einen nächsten Schritt machen, dann.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo,

    liebe tischtuch, ich freue mich, wenn dir mein Weg Mut macht! Schön, dass du hier in unserem Forum angekommen bist. Du kannst ja nun ein eigenes Fädchen eröffnen und schwupps, schon wird ein Austausch beginnen. Ich bin gespannt. Ja, es ist schwer, da auch konsequent zu bleiben. Aber ich kann dir eben aus eigener Erfahrung sagen, dass es besser ist, sich nicht zu melden...

    So, Pfingsten ist rum. Am Sonnabend haben wir meinen Sohn vom Bahnhof abgeholt. Er ist mit Schwiegersohn und Erbse in den Urlaub gefahren, gestern. Wir haben noch schön gegrillt am Sonnabend, also Sohn, Dante und ich. Und es gab gute Gespräche. Mein Sohn geht ziemlich achtsam mit sich um. Das macht mich ganz glücklich. Er meint, er wisse, dass er den Hang dazu hat, zu übertreiben und Dinge exzessiv zu machen. Deshalb vermeidet er bestimmte Dinge. Das Rauchen hat er schon seit langer Zeit wieder aufgegeben. Und auch Alkohol konsumiert er mit Bedacht und nur wenig.
    Und bei uns gibt's ja eh nix. Da hat er kein Problem mit.

    Im Gegenteil. Ich merke, wie froh er ist mich jetzt so ruhig und klar und glücklich zu sehen. Ich hatte ja die letzten Jahre mit meinem Exmann mehr und mehr auch schon ziemlich viel getrunken. Ich habe mich auch in meinem neuen Job sofort geoutet. Also dass ich abstinent lebe und nicht in der Weinabteilung arbeiten werde. Da auch keine Beratungen machen werde. Mein Sohn fand das sehr cool, dass ich das beim Vorstellungsgespräch schon klar gemacht habe.

    Mir geht es gut damit, wie ich jetzt lebe.

    Aurora

    Liebe delilah,

    so Abstürze kommen eben leider immer mal wieder... :? . Wichtig dabei ist dann, ihn nicht zu kontaktieren oder so. Sondern zu versuchen, dich mit schönen Dingen abzulenken. Wie ja auch dein Psychologe sagt.

    Ich weiß, wie das ist. Ich war mal damals drauf und dran, meine schöne Wohnumng hier und alles aufzugeben und zu meinem Ex zurück zu gehen. Ich habe einfach den Druck nicht mehr ausgehalten. Die Schuldgefühle, die ich hatte, die Ängste und die Verantwortung, die ich meinte zu haben. Und er hat da auch ganz schön Druck gemacht.

    Ich hab's im Endeffekt ausgehalten, indem ich mir gedacht habe, dass es ja einen Grund hatte, weswegen ich mich getrennt hatte. Und ich habe mir viele der bösen Dinge in Erinnerung gerufen. Und mächtig geheult. Und schön geduscht dann und dann war ich wieder klar. Zum Glück...

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Delilah,

    du hast nix falsch gemacht! Weder ein Hinstellen von Essen noch sonstwas hätte ihn vom Trinken abhalten können. Du hättest 1000 Kopfstände machen können, ohne den von dir gewünschten Erfolg. Es lag und liegt nicht in deiner Hand. Stopp mal diese Gedanken ganz schnell. Und wenn sie jemals wieder kommen, dann stopp sie noch schneller. Denk dann einfach an was Anderes, was Schönes, vielleicht an eine Blumenwiese oder eine Situation (ohne ihn), in der es dir besonders gut ging.

    Zitat

    Es war jemand DA, ich war nicht ALLEINE, ich hatte einen MANN und zwar einen EHEMANN, wie es sein sollte. Selbst wenn er mich nicht respektiert und manchmal sogar beschimpft hat,
    heute würde ich mich sogar beschimpfen lassen und einfach nur froh sein, dass ich nicht alleine bin.

    Ganz ehrlich, Delilah, ist das so? Du warst nicht alleine, mit Mann? Und was war in den Momenten, wo er betrunken war und du im Haus gesessen hast und er draußen, war da Gemeinsamkeit?

    Bist du dir wirklich so wenig wert, dass du dir alles gefallen lassen würdest, nur, um nicht alleine zu sein? Welcher Preis dafür, dass einfach jemand da ist... Selbst eine Qual, Schmerz und Beschimpfung wär dir lieber, als mit dir alleine zu sein. Ich weiß ja nicht... Warum ist das so? Was ist so schlimm daran, mannlos zu sein?

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo Auraya,

    herzlich willkommen hier im offenen Bereich unseres Forums!

    Diese Kontrollsucht ist ja ein Zeichen von Coabhängigkeit. Ich habe auch sowas gemacht, wobei sich bei mir die Kontrolle darauf bezog, die Wohnung systematisch zu durchkämmenm, um seine Alkoholverstecke zu entdecken. Das hat so viel Energie verbraucht... Und geändert hat sich nichts. Er hat eben neue Verstecke gesucht.

    Ich habe auch hinter ihm herspioniert, also z.B. wenn er in den Keller gegangen ist oder so. Auch nachdem ich mich getrennt hatte, habe ich ihn versucht, zu kontrollieren. Wir hatten da ja noch weiterhin Kontakt, eine längere Zeit. Und er war da nüchtern, er hatte sich ja im Krankenhaus entgiftet, als ich mich getrennt hatte.

    Was meinst du, wozu du dieses Kontrollieren brauchst? Was passiert in dir dabei? Kannst du dir vorstellen, warum du solchen Zwang dazu hast?

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo delilah,

    du bist erkältet? Gute Besserung, erstmal.

    Vielleicht setzt dir dein Körper damit ein Zeichen. Du hast im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll. Und brauchst dringend Ruhe, um dich zu sortieren und zu dir zu kommen. Zu erkennen, was dir gut tun kann, wie du gut sein kannst zu dir, deinem Körper, deiner Seele.

    Sieh doch nicht den Verlust, die Einsamkeit. Sondern die Chance. Du kannst in Ruhe ausschlafen und dich ausgiebig rekeln und strecken. Du kannst dir den Tisch decken und gemütlich frühstücken. Musik hören dabei oder sonstwas. Ich lese oft dabei, wenn ich alleine esse, auch wenn das angeblich nicht so gut sein soll. Aber mir tut es gut, und das ist wichtig.

    Du kannst den Tag verdösen, vielleicht aufschreiben, was dich bewegt. Du kannst dich einhüllen in gute Gerüche, indem du dich badest oder duschst mit duftenden Wässerchen. Du kannst raus gehen, bei Wind und Wetter.

    Ach, es gibt so viele Dinge. Sei gut zu dir und deinem Körper, er braucht das, deine Seele auch. Du brauchst dazu niemand anderes als dich. Dich spüren. Atmen, riechen, summen...

    Liebe Grüße
    Aurora

    Liebe cocomel,

    ja, warum machst du dir seine Gedanken?

    Du wolltest, dass er Zeit hat, sich mit seinen Problemen auseinander zu setzen... Aber wollte, will er das auch?

    Er kommt zu nix... wie Matthias schon schreibt, vielleicht, weil er seine Zeit mit Flüssigkeiten füllt. Vielleicht will er ja zu nix anderem kommen.

    Wichtig ist doch, dass du zu nix kommst, weil du deine Zeit mit Gedanken anfüllst, was für ihn gut sein könnte und wie er zu Zeit kommen könnte, um sich mit seinen Problemen auseinader setzen zu können.

    Nun dreh den Spieß doch mal um.

    Warum füllst du deine Zeit mit Gedanken an ihn? Gibt es denn nichts, was da besser für dich wäre?

    Nimm dir Zeit, dich mit deinen Problemen auseinander zu setzen, warum du dir so viel Gedanken darum machst, dass es einem anderen Menschen gut gehen soll. Und dabei dich selbst vergisst.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo,

    eben hat cocomel mich gefragt, wie's mir geht.

    Und da dachte ich, ich kann ja mal wieder ein wenig schreiben.

    Heute ist sehr viel Trauer in mir. Es wechselt immer hin und her. Es geht mir gut auf der einen Seite, auf der anderen ist unglaublicher Schmerz und Sehnsucht.

    Ich bin gerade dabei, meine Art der Kommunikation zu sehen. Zu erkennen, wie ich rede, wenn ich wichtige Dinge rüberbringen will. Ich habe da festgestellt, dass ich z.B. mich gerne von vornherein als Opfer hinstelle. Mich klein mache. Mich anbiete, mich nicht ernst zu nehmen oder mir eben die Verantwortung aufzuhalsen. Nur schon durch die Wortwahl passiert das.

    Es ist schon komisch, wie das funktioniert. Ich habe nun probiert, gerade und klar und sachlich, mich wertschätzend, aufzutreten bei einer Sache, die am Wochenende auf Arbeit passiert ist. Und ich kam aus diesem Gespräch raus, was wunderbar war. Gleichwertig und gut.

    Genau so habe ich nun um meine Einlagen "gekämpft", die ich für meine Schuhe brauche und die immer wieder unpassend für mich waren. Da konnte ich super was erreichen mit meiner neuen Kommunikation.

    Ja, ich übe das jetzt weiter! Es ist nicht gerade immer einfach, denn ich falle natürlich gerne in mein gutes, altes Muster zurück. Ich muss mir das immer neu bewusst machen, wenn ich was erreichen will und ernst genommen werden will. Aber wenn ich das dann mache, klappt das.

    Ist schon toll!

    Aurora

    Hallo cocomel,

    ob er verstanden hat oder nicht, wer weiß das schon... :? .
    Ja, es ist dieser Wunsch, ihn eben trocken zu haben und ein Leben in Glück und Zufriedenheit mit ihm führen zu können. Aber mit einem nassen Alkoholiker ohne eigene Einsicht ist das eben leider unmöglich. Und Zeitverschwendung, darauf zu warten, dass er sich ändert. Ich habe mehr als 20 Jahre darauf gewartet... Ohne Erfolg. Erfolg hatte ich für mich, als ich es endlich konsequent durchgezogen habe. Und inzwischen bin ich super glücklich neu verheiratet, mit dem besten Mann der Welt...

    Mir geht es durchwachsen. Ich habe heute sehr viel Trauer um meine Tochter und meinen kleinen Enkel in mir. Diese Trauer habe ich ja immer, aber heute ist sie eben ganz weit vorne in mir.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Liebe Mandarine,

    dein Mann reagiert nun darauf, wie du dich nun verhältst. Du hast Tacheles geredet und an ihm gerüttelt, sozusagen. An seinem Leben, das er sich gemütlich aufgebaut hat und in dem alles so lief, dass er seiner Sucht in Ruhe und ungestört nachgehen kann. Das meine ich jetzt nicht böse oder negativ, sondern als Fakt.

    Nun kommt er in Bedrängnis. Denn dieses gemütliche Leben ist in Gefahr. Also reduziert er erstmal seine Trinkmenge ein wenig. Und dann kommt er mit der Schuldfalle. Er braucht ja eine Rechtfertigung dafür, warum er trinken muss. Eine Erklärung, auch für sich selbst.

    Solche Schuldfallen habe ich von meinem Exmann viele, viele bekommen. So viele, dass ich mich selbst als schlecht und schuldig und unfähig gesehen habe, zum Schluss.

    Ja, das Komische ist, wenn du das von außen siehst, ist alles glas klar. Nur wenn du selbst in der Situation steckst, sieht es ganz anders aus. Ganz andere Perspektive. Das macht es so schwer. Und da spielen so viele Faktoren eben auch eine Rolle, die auch eine eventuelle Trennung zuerst mal unmöglich erscheinen lassen.

    Ja, das Gefühl des Wegbeamens kenne ich auch gut, und dann eben die Unfähigkeit und Lähmung, es wirklich zu tun. Muss ja auch nicht sein, es geht nicht von heute auf morgen, was zu verändern.

    Du fängst ja schon an, immer mehr auch deine eigenen Interessen wahr zu nehmen. Das ist ein guter Schritt. Hast du dich schon mnal unverbindlich informiert, was im Falle einer Trennung auf dich zukommen könnte? Das ist gut zu wissen, ich habe das gemacht und es hat mir viel Sicherheit gegeben. Auch wenn es danach noch ca. 2 Jahre gedauert hat, bis ich diesen Schritt auch gewagt habe.

    Mach mal schön langsam und hab Geduld mit dir. Du findest ja gerade eine Menge über dich raus und machst dir viele Gedanken. Das alles wird jetzt ja erstmal klar und muss sortiert werden. Ich finde, du machst das gut!

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo cocomel,

    ich kann die Reaktion deines Freundes irgendwie verstehen. Ihr seid ja getrennt.

    Wie sollst du dich nun weiter verhalten?
    Vielleicht kannst du dir überlegen, wie du gegensteuern kannst, wenn dich wieder solche Sehnsüchte nach ihm überkommen. Wie du dann die Situation entschärfen könntest, was du dann machen könntest. Eben alles, nur ihn nicht anrufen oder smsen. Denn was hat das für einen Sinn?

    Es sei denn, du willst ihn wieder haben.

    Viele Grüße
    Aurora