Beiträge von Aurora

    Hallo Klarheit,

    willkommen hier.

    Dein ganzer Beitrag zeugt nur von Schuldgefühlen, irgendwie, die du deinem Mann gegenüber hast. Weil du deine Gefühle, deine Trauer gelebt hast.

    Du weißt gerade nicht, was du fühlst, das kann ich gut verstehen. Da ist loslassen an mehreren Enden bei dir. Deine Mutter musst du loslassen, deine Trauer um sie zulassen. Und du musst eine Ehe loslassen, die für dich nicht mehr lebbar ist.

    Warum kannst du das

    Zitat

    In dieser Zeit war ich ganz klar in meinen Gefühlen und wollte mich trennen


    gerade nicht annehmen? Das waren ja deine ganz klaren Gefühle.

    Es ist "normal", in solchen Trennungssituationen sich auch selbst schuldig zu fühlen, ich kenne das sehr gut. Aber du kannst auch versuchen, Ruhe in dir zu finden und zu sehen, warum es dazu gekommen ist, dass du ausgezogen bist. Denn du schreibst ja, du hattest dich schon getrennt. Das hatte doch einen Grund! Ruf dir den in Erinnerung. Warum war das so?

    Wenn du da wieder ein wenig Klarheit reinbringen kannst, wird auch dein Weg immer deutlicher vor dir liegen können.

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo,

    liebe Melanie und Michi, liebe BC und Dia, ich danke euch für eure Anteilnahme. Ich habe das jetzt schon sehr oft geschrieben, dieses Danke, und ich meine es immer wieder ehrlich und ich bin froh, so viel Anteilnahme zu spüren. Zu wissen, ich bin nicht alleine. Ich bin getragen in einer großen Gemeinschaft.

    Liebe Michi, deine Worte berühren mich sehr. Ja, wenn da Wärme kommt, weiß ich, wer sie geschickt hat.

    Liebe BC, liebe Dia, danke für die Kerze!

    Liebe Melanie, ich wüßte genauso wenig, was ich schreiben sollte bei solcher Sache. Ich finde ja für meine Trauer selbst kaum Worte, für das Unfassbare.

    Es fühlt sich anders an als gestern, als vorgestern. Es fühlt sich jeden Tag anders an. Ich lebe von Tag zu Tag, gerade. Manchmal wechseln meine Gefühle innerhalb von Sekunden. Da stehe ich dann fassungslos da und weine. Einfach so. Das darf auch so sein. Bei allem Leid lerne ich gerade, noch intensiver auf mich zu achten und zu hören, was mir gerade Erleichterung bringt, mir gut tut.

    Aurora

    Hallo,

    ich danke allen, die mir hier so liebe Worte da lassen.

    Hallo Matthias, ja, ich kann das schreiben, was da war.

    Es war ja alles normal. Eine ganz normale Schwangerschaft, das Baby wuchs und gedieh, wie es sich gehört. Meiner Tochter ging es gut dabei, eben so, wie es ist, in einer Schwangerschaft.

    Dienstag abend ging es ihr aber nicht so gut und auch mittwoch früh nicht und so sind sie in die Klinik gefahren. Da wurde festgestellt, dass aus irgend einem Grund was mit dem Baby nicht stimmt, er war da wohl schon tot. Die Geburt wurde eingeleitet. Das hat nicht geklappt, also entschlossen sich die Ärzte zu einem Kaiserschnitt. Schlussendlich ist es wohl so, dass meine Tochter eine Thrombose im Beckenraum hatte. Der Thrombus kam in Bewegung, dadurch geschah was mit dem Baby. Und durch die Geburtsvorgänge löste er sich endgültig uns schoss in's Herz. Reanimationen haben nicht mehr geholfen. Das ist wohl in solchem Fall auch sehr schwer, bzw. unmöglich. Meine Tochter hat uns die Entscheidung, ob die Maschinen, die sie schlussendlich am Leben hielten, an oder ausgeschaltet werden sollten, abgenommen. Das war ihr letzter großer Liebesdienst, den sie uns erwiesen hat.

    Ich weine jetzt, es tut so weh.

    Unsere kleine Erbse weiß inzwischen, was mit ihrer Mama und dem Babybruder passiert ist. Da ist große Ehrlichkeit, und das ist sehr wichtig für die Kleine. Sie ist ein tolles Kind. Wir werden alle für sie immer da sein, wenn sie uns braucht. Wir werden alle immer für jeden da sein, der es braucht.

    Aurora

    Hallo,

    Speranza, Oldie und Uwe, ich danke auch euch für eure Anteilnahme. Ich erfahre gerade so viel liebevolle Dinge. Das hält mich, stützt mich sehr. Abnehmen kann mir meinen Schmerz niemand, aber es ist gut, dass es Orte gibt, wo ich ihn mitteilen kann.

    Aurora

    Hallo,

    Ihr Lieben. Ich danke euch für eure Worte.

    Ich kann es noch immer nicht verstehen, niemand kann das. Es fehlt einfach ein Stück von mir.
    Meine Tochter lag so friedlich da. Ich konnte mich verabschieden. Ich bin untröstlich. Ich finde keine Worte. Es schlägt wie Wellen über mir zusammen. Meine Kleine, nicht mal ganz 30 Jahre lang durfte sie leben. Ich dachte, wir werden zusammen alt...

    Dante ist mir eine große Stütze. Trotz unendlicher eigener Trauer hält er mich. Mein Sohn ist inzwischen auch in Berlin, auch das ist für mich sehr tröstlich.

    Aurora

    Hallo Die Frau,

    du schreibst

    Zitat

    Ehrlich, ich hab vor xy ab und zu ein schlechtes gewissen... Ich werde sein fallen nun beschleunigen, ja fast unaufhaltsam machen.


    Nein! Diese Macht hast du nicht. Es ist einzig und alleine sein Ding. Ich habe mir das damals auch oft eingeredet, auch von meinen Verwandten eingeredet bekommen. "Ohne dich geht er unter, ohne dich wird er total versumpfen, ohne dich wird er kaputt gehen..."
    Nein, nein und nein! Er hat ja die Möglichkeit, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, denn er ist erwachsen. Und du hast da keine Schuld an nix.

    Du hast Einfluss auf dein eigenes Leben, darauf, dass es dir gut geht. Er wird schon versuchen, dir da Schuld einzureden. So habe ich es jedenfalls erlebt. Aber das ist nur ein Drücken deiner Co-Knöpfe. Es soll dich für ihn funktionstüchtig halten. Du brauchst nun deine Energie für dich selbst, für deine Zukunft. Lass sie dir also nicht von ihm weg nehmen, indem du dich für ihn zuständig fühlst.

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo,

    lieber Matthias, danke für die Umärmelung! Tut gut!

    Sonst geht gerade alles seinen Lauf hier. Ich arbeite mich ein in meinen neuen Job. Gestern habe ich Blut und Wasser geschwitzt. Ich muss, um zur Arbeit zu kommen, am Messegelände vorbei fahren. Da begann wohl gerade die ITB. Uuuuaaaaaahhhhhh, ich hab 'ne gute halbe Stunde gebraucht, wofür ich sonst 5 - 10 Minuten brauche :shock: , ich dachte, ich komme zu spät. Hat noch pünktlich geklappt, *schweißabwisch*, solchen Stress bin ich eben nicht gewöhnt. Auf einem Fußweg von 3 Minuten kommt es selten zum Stau...

    Heute werde ich noch eher losdüsen.

    Aurora

    Hallo Sweg,

    Spedi hat es kurz und klar auf den Punkt gebracht.

    Was du machen sollst, kannst, das ist alleine deine Entscheidung. Ich habe da auch Jahr um Jahr rumgeeiert, habe immer darauf gewartet, dass mein Exmann mir die Entscheidung abnimmt. Ich habe darauf gewartet, dass ein Wunder passiert und er was einsieht. Ich habe geredet, gezetert und geheult. Wenn der Ex nüchtern war, war er doch garnicht soooo schlecht... Wut, Hoffnung, Aggression, das hatte ich in mir. Und die Aggression wurde auch in meinem Ex immer größer, mit jedem Jahr, wo er trank. Er forderte Streit heraus, damit er mir dann die Schuld dafür geben konnte, trinken zu müssen. Weil ich doch so böse wäre.

    Irgendwann wurde mir was klar. Ich habe 2 Möglichkeiten.
    Ich kann so weitermachen wie bisher. Warten, hoffen, zetern und heulen. Ihn beknien, seine Sucht einzusehen und was dagegen zu tun, mir zuliebe und unseren Kindern zuliebe. Denn der Ex behauptete steif und fest, er hätte kein Problem mit dem Alk, er wäre ja nicht abhängig, er doch nicht!

    Oder aber ich kann ihm seine Verantwortung überlassen, mit seinem Leben zu machen, was er möchte. Er hatte ja kein Problem mit dem Alkohol, das Problem damit hatte ja ich. Damit meine ich, ich hatte ja Probleme mit seiner Sauferei, er tat nur das, was er wollte. Nämlich seine Sucht befriedigen. Das ist sein gutes Recht. Und mein Recht auf Leben sah nicht so aus, dass ich noch länger hoffen, bangen und zetern wollte. Sondern ich wollte leben, lachen und lieben. Meine Ruhe haben, Stabilität, Klarheit. Da habe ich mich endlich trennen können, nach 26 Jahren...

    Viele Grüße
    Aurora

    Liebe Sally,

    willkommen hier im Forum!

    Ich war nicht in dieser Situation, bei mir war es anders. Da gingen viele, viele Jahre voraus, in denen ich gehofft, gebangt, gezittert und gelitten habe... erst dann konnte ich mich trennen.

    Bei dir ist nun alles noch ganz frisch. Komm doch erstmal zur Ruhe. Lies ein wenig oder auch viel hier im Forum, hier ist ein Schatz an Erfahrungen. Du bist erstmal getrennt, das hat ja einen Grund, dass du abgehauen bist. Lass das alles sacken.

    Dein Sohn ist 10 Jahre alt, sicher kannst du doch mit ihm auch in Ruhe darüber reden, ihm klar machen, warum du diesen Schritt getan hast. Es ist nicht leicht, erstmal. Das ist klar. Lass dir Zeit, mach langsam, beginne, zu sortieren. Dann wird es immer klarer werden.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo,

    langsam fummel ich mich in meinen neuen Job ein. Es ist schon sehr ungewohnt, geb ich zu. Ich war eben verwöhnt, 16 Jahre lang. 16 Jahre lang kein Anfahrtsweg, ein Chef, der so gut wie immer gut drauf war, lockeres Arbeitsklima... Das ist nun schon auch ein wenig anders. Na gut, es ist eine Herausforderung für mich, meine vielen neuen "Angewohnheiten" wie: Grenzen setzen, selbstbewusst sein, auch anzuwenden.

    Ansonsten geht es mir gut. Am Wochenende waren Tochter, Schwiegersohn und Erbse zu Besuch. Meine Tochter ist kurz vor dem Platzen, kommt's mir vor :wink: , der kleine Babybruder (O-Ton Erbse) braucht vieeel Platz im Bauch. Na, der Countdown läuft.

    Termin ist der 5.4., Dantes 50ter... Und der ist schon aufgeregt deswegen :lol: . So richtig Opa ist er. Schön ist das, wie gut er sich mit den Kindern versteht. Mit dem Erbschen auf dem Boden sitzt und puzzelt oder ihr die Welt der Fledermäuse (sie ist fasziniert von Fledermäusen)erklärt. Das ist mir schon wichtig und tut mir sehr gut. Da Harmonie zu spüren, Verständnis, gegenseitigen Respekt. Das ist für mich nicht selbstverständlich.

    Der Vater meiner Kinder hat sich ja zum wieder Trinken entschlossen. Sein Geburtstag Ende Februar fiel dem Suff zum Opfer. Obwohl mein Sohn extra aus Magdeburg angereist war. Seinen Vater hat er so gut wie garnicht zu Gesicht bekommen. Ihm, also Sohn, gíng es nicht so gut dabei. Leider hat er sich verschlossen, will nicht reden. Steht dem Vater bei, wenn jemand was sagt... Die Tochter hat abgeschlossen, hat den Kontakt abgebrochen.

    Ich habe meinen Kindern signalisiert, dass ich nach wie vor Ansprechpartner in dieser Sache für sie bin, wenn sie wollen. Es lässt mich immernoch nicht kalt, wie traurig sie sind. Aber ich weiß, ich kann da für sie nichts weiter machen. Das müssen sie selbst.

    Aurora

    Hallo Frühling,

    willkommen hier im Forum!
    Dein Nick verheißt Gutes, neuer Aufbruch, neues Entstehen.

    Du beschreibst deine Gedanken so, wie meine auch vor ca. 5 Jahren waren. Als ich endlich klar wusste, es muss was passieren für mich. So geht's nicht weiter.

    Deine Gedanken und Gefühle kann ich gut verstehen. Auch deine Angst. Das alles gehört ja dazu. Es sind schon Schritte, die da gemacht werden, die eben auch Angst machen.

    Ich freue mich darauf, auch im geschlossenen Bereich von dir zu lesen.

    Viele Grüße
    Aurora

    Lieber Matthias,

    ich kann mir deine Freude gut vorstellen. Wir warten ja auch auf unser nächstes Enkelchen. Der Termin ist der 5.4., Dantes 50ter Geburtstag. Das wär ja was...

    Zitat

    ich werd s geniesen weil ich trocken bin.


    So ist es auch bei uns! Dante genießt sein Leben als Trockener, ich genieße mein Leben als Co-Trockene, sozusagen. Und das dann zusammen. Genial ist das...

    Liebe Grüße und viel Spaß bei der Babyschau
    Aurora

    Huhu,

    liebe Dia, ja, stimmt, ich habe schon lange ausgeharrt in meinem alten Job. Es gefiehl mir nicht wirklich alles mehr. Meine Exkollegin hat mich sehr viel Energie gekostet. Aber auf der anderen Seite waren da eben auch noch Vorteile für mich. Das hielt sich so in etwa die Waage. Aber die Kündigung hat mir da eine Entscheidung aufgezwungen, mit der ich nun sowas von zufrieden bin! Siehste, so geht's, manchmal muss ich eben doch noch zu meinem Glück gezwungen werden :? .

    Hallo Speranza, danke! Ja, ich bin sehr optimistisch. Der Vertrag ist unterschrieben und die Bedingungen sind für mich sehr gut. Nun muss ich mich noch richtig einarbeiten und dann volle Power weitermachen.

    Ein wenig Angst habe ich. Es ist eben alles neu. Aber ich sehe meine Angst als normal an und ich gebe ihr nicht allzu viel Raum. Mir kann nix passieren. Ich weiß, was ich kann, was ich bin.

    Aurora

    Liebe Speranza,

    das finde ich ganz wichtig!

    Zitat

    Aber dann hätte ich nicht zur Sprache gebracht dass mich etwas stört sondern es wie früher einfach runtergeschluckt und ein ungutes Gefühl gehabt.

    Ich möchte auch nicht wieder in mein altes Schema zurückfallen und so tun als ob es mir egal wäre und dann anders darüber zu denken.


    Es ist völlig in Ordnung, dass du es so gemacht hast, denn in dem Moment, als du es machtest, war es für dich und es war richtig so für dich. Auf alles andere hast du nur bedingt Einfluss. Und damit musst du einfach leben, das ist ja der Punkt!

    Ich habe früher auch meistens geschluckt, nix gesagt. Aus Angst vor den Konsequenzen. Aus Angst, weh zu tun. Aus Angst, mich unbeliebt zu machen. Ein wichtiger Schritt aus der Coabhängigkeit heraus ist, meiner Meinung nach, so eben nicht mehr zu handeln, sondern sich zu trauen, selbstvertraut zu sein, auch mit den Konsequenzen leben zu können, sich nicht mehr dauernd rechtfertigen zu müssen. Und sich nicht mehr dauernd verantwortlich zu fühlen für die Gefühle der anderen.

    Denn es geht ja um dich! Runterschlucken ist schlecht. Ich weiß nicht, wie es dir dabei geht, mir hat es Dauermagenschmerzen beschert, damals. Darmprobleme. Rückenschmerzen... Immensen Druck, der dann rausplatzte, unkontrolliert, weil ich es irgendwann nicht mehr steuern, aushalten konnte. Druck, der rausplatzte, wenn es garnicht angemessen war, also beim kleinsten Ding...

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo,

    liebe Diandra, Speranza, Melanie, Julia und lieber Matthias, dankeschön :D !

    Langsam komme ich in meinem neuen Jetzt an, langsam sackt alles. Ich meine, vor einem Monat wusste ich von all dem noch nichts, fühlte mich sicher in meinem Job. Dann Kündigung von jetzt auf gleich, ohne Vorwarnung, Ärger wegen des Zeugnisses, Anwältin, Stellenannonce, Bewerbung, Probearbeit, Einstellung... Puuuuuuuh. Und In dieser Woche noch fange ich schon an in meinem neuen Job zu arbeiten. Ich bin gespannt, ein wenig ängstlich auch. Aber das Ängstliche lässt schon langsam nach und ich beginne, mich immer mehr zu freuen. Endlich ist diese nervige Kollegin Geschichte, ich kann neu beginnen. Die Bedingungen sind gut, ich habe ein wenig rumgehandelt.

    Ich habe meine Chancen wahr genommen und gemacht. Denn machen muss ich selbst, von alleine kommt nix dahergeflogen. Das ist so, egal, ob ich aus einer unglücklichen, suchtbeladenen Beziehung raus will oder eben einen neuen Job brauche. Ich meine, ich hab natürlich auch Glück gehabt, dass da gerade diese Stelle auf mich gewartet hat. Aber ich konnte das auch nur sehen, weil ich hingeguckt habe, weil ich gehandelt habe.

    Aurora

    Hallo,

    liebe Oldie, ich freu mich, wenn dich mein Weg auch anregen und stärken kann, zu sehen, was alles gehen kann!

    Und Matthias schrieb mir unlängst:

    Zitat

    die brauchen dich - gaaaaaaanz dringend


    Und so isses, ich habe den Job :D .

    Es war schon ein Weg dahin. Ich war 3 x in dem kleinen Bio-Laden arbeiten, da war alles noch immer unklar. Dann habe ich noch im Stammgeschäft, also in dem Ur-Laden, 3 x gearbeitet, bzw. der 3. Tag ist da heute. In dem Ur-Laden müssen alle mal arbeiten, denn dort wird alles hergestellt an Backwaren, was die paar Läden der Inhaber verkaufen. Es war spannend, ich war noch nie in einer Backstube, jetzt schon. Und ich hab beim Plätzchenbacken zusehen dürfen und so. Da steckt so viel Handarbeit drin und gute Zutaten, und in ein paar Minuten ist alles dann später mal verputzt :lol: .

    Ich habe dann gestern um ein Gespräch mit der Chefin gebeten, um nun Klarheit zu bekommen. Und die habe ich nun, denn sie haben mich genommen. Ich wurde da als selbstbewusste, ruhige Person angekündigt, von dem kleinen Hofladen. Und im Ur-Laden waren sie jetzt begeistert von meiner schnellen Auffassungsgabe. Und ich hätte eine sehr gute Ausstrahlung...

    Das freut mich so sehr, macht mich stolz. Denn all diese Dinge hätte ich so früher, in meinem alten Leben, nicht gekonnt. Einfach, weil ich mich nicht getraut hätte, weil ich mir nichts zutraute.

    Es ist erstaunlich, ich habe es ja letztens hier schon geschrieben. Die Trennung von meinem Ex, die Aufarbeitung, das ehrliche Hinsehen und die vielen Veränderungen, die ich dann gemacht habe, die bringen mir nun für mein gesamtes Leben so viel, nicht nur in der Partnerschaft. Es ist alles betroffen, was mein Leben berührt.

    Und nun lässt die Anspannung nach, es war schon sehr emotional die letzten Tage. Auch der Abschied aus meinem alten Geschäft. An meinem letzten Tag dort hat eine der Stammkundinnen geweint... Und ich stand dann auch da mit dicken Augen. Aber jetzt schließe ich ein Lebenskapitel ab. Und beginne ein neues. Ich habe ja schon einige Lebenskapitel abgeschlossen und neu begonnen. Es macht mir keine Angst. Ich weiß ja, dass ich's kann...

    Aurora