Beiträge von Aurora

    Hallo,

    @liebe Bluebird, ich möchte dir mal was schreiben...entschuldige noire, dass ich das in deinem Fädchen mache, aber es passt gerade...

    Zitat

    das Problem ist doch immer diese Unruhe und Ungewissheit, mit der wir leben müssen


    Wer sagt, dass du es musst :roll: ?


    Zitat

    Trinkt er heute, oder morgen, oder erst wieder am nächsten Wochenende?? Das ist das, was ich als sehr anstrengend und respektlos empfinde. Im Grunde genommen handelt es sich bei dieser Zeit ja auch um meine Freizeit, in der ich mich erholen und entspannen sollte, und nicht immer nur warten und hoffen, dass der "Herr" sich anständig verhält.


    Wer verlangt denn von dir, dass du warten und hoffen sollst, und was ist für dich anständig, anständiges Verhalten :roll: ?

    Nur mal so als Denkanstoß...

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Sonne,

    schön, dass du dich gemeldet hast! Und schämen musst du dich nicht. Es ist nicht einfach und schon garnicht von heute auf morgen machbar, alte Strukturen zu verändern und sich selbst völlig umzukrempeln. Deshalb finde ich es gut, dass du hier schreibst, denn somit kannst du erstmal dich selbst sortieren, beim Schreiben. Und du bekommst Rückmeldungen, über die du nachdenkst. Und dann kannst du für dich anwenden und machen, was für dich passt. So kommst du mit kleinen Schritten weiter und das ist gut.

    Du schreibst:

    Zitat

    ist es wirklich zuviel verlangt...eine normale Partnerschaft?


    Nein! ich finde es nicht zu viel verlangt, eine zufriedene Partnerschaft zu führen, führen zu wollen. Nur ist das leider mit jemandem, der abhängig ist, der trinkt, nicht möglich. Du möchtest eine normale Partnerschaft führen. Dann ist es dein gutes Recht, für dich gut zu sorgen, dass du irgendwann in der Lage sein kannst, das auch zu leben. Eine Partnerschaft, in der du ständig verletzt wirst, darfst du dann ja auch beenden. Denn warum musst du sowas aushalten? Das finde ich nicht egoistisch!

    Zitat

    Ich habe das Gefühl es hört mich keiner wenn ich mal was sage bzw. wird schnell der Spiess umgedreht und wieder auf mich geschossen


    Das hat eben was mit der Konsequenz zu tun, die auch deine Therapeutin schon ansprach. Wenn du was sagst, um anschließend genau das zu machen, was du ja nicht willst, bist du inkonsequent und wirst nicht mehr ernst genommen. Nimmst du jemanden ernst, der in einer Minute sagt "ich will das nicht" und in der nächsten dann genau das macht, was er nicht will :roll: ?

    Konsequent sein heißt, du setzt eine Grenze und sagst, z.B., "ich mache das so nicht mehr." Und du es dann eben auch so nicht mehr machst. Also angewandt jetzt mal auf eine passende Situation in deinem Leben. Konsequent sein heißt, wenn du sagst, "ich rede nicht mit dir, wenn du betrunken bist" und du dann eben nicht mit ihm redest. Usw.

    Mein erster Schritt in diese Richtung war z.B. damals, ich hatte meinem Exmann 1000 Mal angedroht, nichts zu essen für ihn zu machen, ihn sein zu lassen. Und dann habe ich es eben auf einmal nicht mehr gemacht. Ich habe nur für meinen Sohn und mich was gemacht. Das ist mir zugegebenermaßen sehr schwer gefallen, aber dadurch hat mein Ex zum erstem Mal gemerkt, ey, die macht ja was ernst, was sie androht. Und ebenso war es mit der Wohnung. Ich hatte 1000 Mal angedroht, mich zu trennen, mir eine Wohnung zu suchen. Er hat mich ausgelacht, mich für blöd erklärt, bescheuert usw. "Die macht das eh nicht!" hatte er unserem Sohn gesagt :( . "Die" hat es dann doch gemacht, da war er baff und sah, da wird nicht mehr geeiert, da werden Nägel mit Köpfen gemacht.

    So war der Anfang und es ging im Laufe der Zeit immer besser, Grenzen zu setzen. Und dadurch wieder glaubwürdig zu werden.

    Aber es ist eben nicht einfach! Das gebe ich zu. Und es dauert alles seine Zeit. Das ist klar. Darum gehört auch jammern und heulen dazu und auch mal ein Schritt zurück. Hab Geduld mit dir. Aber höre nicht auf, vorwärts zu gehen, was für dich zu machen!

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Bluebird,

    hallo hier im Forum!

    Du hast das richtig gemacht, finde ich, dass du dich so verhalten hast. Du hast ihm die Polizei angedroht und dann auch gerufen, weil du dich bedroht gefühlt hast. Damit hast du ihm ganz deutlich was gezeigt, nämlich dass du auch machst, was du sagst. Das ist toll!

    Was nun richtig oder falsch für dich ist weiterhin, musst du selbst für dich entscheiden. Fakt ist ja aber, dass dich sein Alkoholkonsum stört, dich beunruhigt. Damit bist du schon beeinträchtigt. Du kannst in nüchternen, ruhigen Momenten ja nochmal mit ihm reden und ihm sagen, wie du dir deine Zukunft mit ihm vorstellst. Ihm deine Ängste und Sorgen klar machen. Ihn hinweisen auf Hilfsangebote.

    Alles andere liegt dann in seiner Hand. Was er dann macht damit. Du musst nur für dich dann wissen, wie es für dich weitergehen soll. Einmal, wenn er tatsächlich aufhört zu trinken, aber auch wenn er es nicht tut!

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo Mostwanted,

    willkommen im Forum!

    Du hast da sehr gut deine Grenzen erkannt und sie ihm auch gesagt. Er weiß, woran er ist mit dir.

    Das ist wichtig und mir z.B. ist dieser Schritt sehr, sehr schwer gefallen damals, meine Grenzen zu erkennen und sie dann auch aufrecht zu halten. Und die Konsequenzen auch anzunehmen und zu tragen.

    Die Konsequenz ist nun, dass er sieht, du machst seine Spiele nicht mehr mit. Er zieht sich zurück.

    Das tut sehr weh, eine Trennung bzw. dieses Verhalten, was er jetzt hat, das tut weh. Loslassen tut weh. Erstmal. Aber dieser Schmerz vergeht. Eine Beziehung mit jemandem, der trinkt tut aber 1000 Male mehr weh!

    Mit diesem Satz sagst du was wichtiges, finde ich

    Zitat

    Aber so fühlt es sich an, als müsste ich zugucken, wie sich mein Mann immer weiter ins Verderben säuft und sich meine - mit ihm ausgemalte Zukunft, unsere ganze Planung- so langsam in Luft auflöst...


    So in etwa läuft das auch ab. Du hast deine Vorstellung von der Beziehung, glücklich Arm in Arm. Er kann sich ein Leben ohne Alkohol wohl zur Zeit nicht vorstellen. Und mit Alk geht es nicht Arm in Arm, weil diese Krankheit es einfach nicht zulässt. Weil sie stärker ist als alles andere, weil sie den Menschen verändert und zerstört. Alkohol zerstört nicht nur den Trinker selbst, sondern oft den Angehörigen gleich mit...

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo 3malengelchen,

    zuerst mal möchte ich dir mein tiefes Beileid aussprechen zum Tod deiner Mutter.

    Du fragst, was du nun für deinen Vater tun kannst. Es ist sehr schwierig. Er hat sich wohl erstmal dafür entschieden, seine große Trauer im Alkohol zu ersticken. Gefühle zuzulassen fällt vielen Menschen sehr schwer, dabei gehört es zum Leben dazu, zu fühlen. Auch schlimme Gefühle aushalten zu können. Er zieht es vor, sich da zu betäuben, um nicht spüren zu müssen. Das ist keine Entschuldigung für sein Trinken! Aber er hat sich eben entschlossen, es so zu machen und das musst du erstmal akzeptieren!

    Es ist nun aber wichtig, dass du für dich deine Trauer um deine Mutter zulässt! Dass du verarbeiten kannst, was da war. Und du hast ja auch Kinder, für die du sorgen musst. Das ist jetzt erstmal dein Wirkungsgebiet.

    Du bist wichtig und deine Kinder! In deinem Leben! Dein Vater ist erwachsen und muss mit seinen Gefühlen selbst in's Reine kommen. Deine Kraft brauchst du aber für dich selbst. Er muss seine Kraft für sich selbst nutzen. Du kannst ihm da nichts abnehmen.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Mora,

    auch ich sag dir "hallo" hier im Forum. Du bist ja schon ganz schön weit gekommen, super! Ich erkenne mich in fast allem wieder, was du schreibst, es ging mir auf meinen Wegen genauso.

    Für mich ist es auch ein Problem gewesen, so "smalltalk" zu machen. Ich hatte immer Angst, aufdringlich zu wirken, nicht ernst genommen zu werden. Ich dachte, was ich zu sagen habe, interessiert ja eh keinen... Und wenn jemand mit mir redete, damals, ging es mir ähnlich wie dir, ich klammerte mich daran, nahm es wichtiger als es angemessen war.

    Es fällt mir noch immer nicht leicht, smalltalk zu halten. Aber inzwischen ist es für mich auch nicht mehr so wichtig. Ich merke, wo es gut für mich ist, mich einzulassen, auch kurzfristig mal. Aber ich muss nicht mehr um jeden Preis mitreden. Ich weiß, ich bin in Ordnung so, wie ich bin. Es gibt Menschen, die schnattern und reden und sind gleich mit jedem auf du und du. Ich bin eben anders, und endlich kann ich es auch so annehmen für mich.

    Ich kann es gerade nicht besser beschreiben. :? . Ich hoffe, du kannst was mit meinem Beitrag anfangen.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Nici,

    super, dass du es gemacht hast, so einfach in's Café gesetzt und dich langsam wohl gefühlt hast. Ich kann mich noch gut erinnern, wie es mir damals ging. Ich fühlte mich fremd dabei, aber furchtbar stolz, dass ich diesen Mut hatte. Ich wusste es, damals, das war ein weiterer großer Schritt in meine Richtung.

    Na, wenn du eine größere Stadt suchst zum Käffchen schlürfen, mach's wie Monty gesagt hat, und komm einfach rum hier :lol: .

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo,

    liebe Nici :D , vielen Dank für den klebrigen Reis :lol: . Und schön, dass du in Gedanken dabei warst, du warst in guter Gesellschaft, ich hatte in Gedanken soooo viele von hier dabei! Denn das hier, das Forum und die Menschen hier, ist wichtig für mich.

    Und deshalb bin ich auch immernoch hier. Denn das finde ich wichtig:

    Zitat

    schön, dass du, wenn auch sich dein Leben zum Positiven geändert hat, immer wieder hier bist, aufmerksam bist


    Ich möchte allen Leuten, die hier verzweifelt und am Ende ihrer Kräfte aufschlagen, zeigen, dass es geht, auch wieder das Schöne im Leben zu sehen.

    Das geht nicht von jetzt auf gleich. Und das geht auch nur, indem ich viele Veränderungen zulasse. Mut habe, Konsequenzen zu ziehen, Grenzen zu setzen und mich selbst zu erkennen.

    Hier ist meine SHg, ich habe das schon oft geschrieben. Und ich habe hier sehr viel erfahren dürfen. An Tipps, an Lebenserfahrung, an Wegen, wie es gehen kann. Mir wurde Mut gemacht und aufgezeigt, dass ich was wert bin. Ich konnte hier lernen und mich öffnen und was mitnehmen für mein Leben.

    Ich bin ja noch nicht am Ende meines Weges angelangt, aber schon ein weites Stück gegangen. Und ich möchte meine Erfahrungen, mein Wissen, was ich inzwischen habe, hier teilen, weitergeben. Um anderen Mut zu machen.

    Aurora

    Liebe Hanna,

    das finde ich ganz wichtig, dass du das machst:

    Zitat

    ich möchte nicht von dem jetzt beschrittenen Weg abweichen - werde weiterhin ganz gezielt für mich, meine Gesundheit, meinen Grenzen sorgen.

    Was daraus mal erwachsen kann, vielleicht wieder gemeinsam mit ihm, das steht erstmal nicht zur Debatte. Jetzt hast du heute deinen Weg und er seinen. Was morgen sein wird, bleibt erstmal offen.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Huhu,

    liebe Lavendel :D , endlich komme ich dazu dir ganz herzlich "Danke" zu sagen für die lieben Wünsche. Das Fest war sehr schön. Alles war schön. Alles ist immernoch schön :D:lol: , und ich habe nicht vor, etwas daran zu ändern.

    Der große, böse Dante wird sich wohl auch noch bei dir melden, hat er gesagt.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo,

    liebe Melanie und liebe Ayki :D , euch auch vielen Dank für die lieben Wünsche!

    Nun ist es also vollbracht. Da habe ich mich sooooo lange gefreut und gemacht und getan, und rutschrutsch, nun ist es um. Ich bin jetzt Frau Dante :D . Wir hatten eine schöne Hochzeit!

    Das Wetter war erstmal super. Dann tauchten da Gäste auf, vor dem Rathaus, da habe ich mich gefreut wie verrückt! Familie, na klar, die Erbse ganz in Schale geschmissen :lol: , zum Anbeißen. Natürlich ließ es "Monty" sich nicht nehmen, zusammen mit noch anderen Leuten unserer realen SHG aufzutauchen. Und das "Kaltblut" kam auch angallopiert, zufällig auf Berlinbesuch, das ließ er sich nicht nehmen, vorbei zu gucken. "Morgenrot", die ja eingeladen war und alles gleich mit einem Berlinbesuch verband.

    Die Trauung war schön, die Standesbeamtin hat eine wunderbare Zeremonie zelebriert. Es hat einfach alles gestimmt.

    Die Feier war auch sehr gelungen, die Location war super. Kann ich wärmstens empfehlen, das Haus! Es hat gut geklappt, wir hatten ja angesagt, dass es keinen Alkohol gibt bei unserer Feier. Die Gäste haben es akzeptiert und das Personal dort hat ganz selbstverständlich die schönsten Getränke serviert - ohne Alk - und das ging ganz von selbst. Alle hatten einen klaren Kopf, als sie gingen, aber dafür einen gefüllten Magen :lol: , das Essen war einsame Spitze.

    Eine gelungene Sache, kann ich sagen. Entspannt, locker, ruhig. Ich habe mich wohl gefühlt auf meiner Feier. So soll es doch auch sein! Ängste, Zwänge, Sorgen, die hatte ich genug früher bei Feierlichkeiten. Und Alkoholabstürze, die von Exmänne und meine ja auch. Ich konnte es genießen, mit allen Sinnen, denn es war nichts vernebelt! Weder durch den Druck, die Kontrolle, die Angst, noch durch Alkohol.

    Jetzt kehrt Ruhe ein im Hause Aurora. Heute ist Morgenrot nach Hause abgereist und nun kommt der Alltag wieder. Es gibt noch viel zu erledigen, die Namensänderung muss ja nun überall bekannt gegeben werden :? . Na ja, das krieg ich schon auf die Reihe, immer nach und nach.

    Aurora

    Hallo,

    liebe Gotti, Matthias und Nici :D , vielen, vielen Dank für die guten Wünsche!

    Ich werde noch später ein wenig berichten über unsere Hochzeit, aber erstmal muss ich noch die Eindrücke sortieren. Und wir haben ja noch eine liebe Forums-Teilnehmerin zu Besuch :D , extra angereist aus der Ferne, eine liebe Freundin. Da sind wir dauernd unterwegs, Berlin unsicher machen 8):lol: .

    Fühlt sich aber gut an, verheiratet zu sein. Sehr gut...

    Aurora

    Hallo,

    mir geht es weiterhin sehr gut!

    Ich bin ziemlich aufgeregt wegen der Hochzeit, klar. Ich freue mich so sehr darauf.

    Ich kann die Vorfreude mit allen Sinnen genießen, und auch den Tag selbst werde ich das tun! Da ist nichts, was mich zwicken kann (auch nicht der Hüfthalter :lol:8) ). Mein Leben ist jetzt so eingerichtet, dass ich gut leben kann, sehr gut.

    Manchmal denke ich, es ist alles wie im Märchen. Hätte mir vor 4 Jahren jemand gesagt, dass es so kommen würde, ich hätt dem einen Vogel gezeigt.

    Ich habe mich sehr bewusst auf diese Beziehung mit Dante eingelassen. Das konnte ich, nachdem ich mir klar darüber geworden war, dass mich mit meinem Exmann nichts mehr verband als Schuldgefühle meinerseits und irgend eine Verantwortung, die ich dachte, noch zu haben. Das hat schon gedauert, bis ich da auch das letzte Fitzelchen von loslassen konnte.

    Und ich hatte Angst vor meinen eigenen Gefühlen, am Anfang der Beziehung. Angst davor, wieder enttäuscht zu werden. Aber ich wusste, ich kann inzwischen Grenzen ziehen und gut auf mich aufpassen. Was mich belastet, kann ich inzwischen gut aus der Welt schaffen.

    Jetzt ist aber erstmal noch Ostern, obwohl das Erbschen, meine kleine Enkelin, letztens meinte, da kommt der Weihnachtsmann :shock: , hm, irgendwas hat sie da wohl verwechselt, das kleine Ding :?:lol: .

    Ich wünsche allen, die hier vorbeischauen und auch allen, die es nicht tun, schöne Ostern!

    Aurora

    Hallo Sonne,

    Zitat

    viell kannst du mir den geschlossenen Bereich etwas genauer erklären bzw. welche Vorteile habe ich daran?


    Der geschlossene Bereich ist ein abgeschlossener Teil, eine Selbsthilfegruppe. Da können nur die Mitglieder lesen, die dafür angemeldet sind und auch einen Beitrag dafür zahlen. Dadurch ist es nicht dem ganzen Internet zugänglich!

    Du kannst da, genau wie in einer realen Gruppe, offen schreiben über deine Probleme. Und bekommst Feedback. Und Hilfestellungen, Tipps, Denkanstöße. Es geht da besser, weil es nicht so anonym ist wie im offenen Bereich.

    Da gibt es auch Fotos von den Mitgliedern (von denen, die es wollen) und du hast dann ein Bild vor Augen, mit wem du es zu tun hast. Da kannst du auch privater werden, wenn du möchtest, viele haben sich schon getroffen und kennen sich persönlich, ich heirate sogar einen "von denen" demnächst :D . Was aber nicht heißen soll, es ist eine Partnerbörse!

    Es geht dort sehr offen und direkt zur Sachen, wie in jeder anderen SHG! Und sehr ernsthaft, auch wenn es Bereiche gibt, wo Späßchen gemacht werden, selbstgemachte Fotos gezeigt werden, Musiktipps gegeben werden usw. In den einzelnen Tagebüchern findet der Austausch satt.

    Mir hat das damals sehr geholfen! Und das tut es noch. Ich finde einen für mich sehr wertvollen Austausch im geschlossenen Bereich.

    Soviel dazu, du wolltest es wissen. Es ist aber deine Entscheidung, was du machst, niemand drängelt dich! Du hattest gefragt, ob es möglich wäre per Internet an Gruppen teilzunehmen, nun, hier kannst du es. Und nur hier! (also in Internetforen, gibt ja noch andere, nicht nur dieses hier)

    Ich wünsche dir nun viel Glück für schöne Ostern! Das Wetter soll Bombe werden, jedenfalls in Berlin. Genieße die Zeit.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Liebe Joanne,

    ich hoffe, dass du dein Osterfest genießen kannst, für dich! Aufpassen auf ihn ist nicht deine Aufgabe, dass weißt du ja. Und du hast es ihm ja auch gesagt. Er ist verantwortlich dafür, was er macht, niemand sonst. Und er muss dann eben mit den Konsequenzen leben.

    Da möchte ich dich dann auch fragen, kannst du das auch wirklich dann machen, im Falle des Falles?

    Zitat

    ,wenn er Alkohol trinkt packe ich meine Sachen und fahre mit unserer Tochter und Hund nachhause,dann kann er da bleiben und so viel trinken wie er will,und das für immer

    Ich finde es sehr schade, dass du nun mit Bauchweh dasitzt.

    Zitat

    Mir geht es nicht so gut,da ich ihm noch immer nicht vertraue

    Und ich kann das gut verstehen. Seine Aussage bezüglich seiner Trinkpläne bei den Freunden fördern das Vertrauen bestimmt nicht. Und ob er sein Versprechen einhält, nichts zu trinken ist äußerst fraglich.

    Ich wünsche dir trotz allem schöne Ostern.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Liebe schnurzl,

    das ist schön, dass du da noch Unterstützuing gefunden hast!

    Aber eine Aussage von der Suchtberaterin finde ich nicht gut

    Zitat

    Erst wenn es garnicht mehr anders geht,sprich körperliche Gewalt,dann sollte man gehen.


    Ich finde, die seelischen Dinge, die da bei uns Angehörigen passieren, sind mindestens genauso schlimm, wenn nicht schlimmer, wie Schläge! Meiner Meinung nach sollte man gehen, wenn die Lebenssituation nicht mehr passt, man nicht mehr glücklich ist, man keine eigene Lebensqualität mehr spürt. Warum soll man denn sowas aushalten?

    Ich finde es gut, dass du in Ruhe mit deinem Mann reden konntest, ihm deine Dinge sagen konntest. Nun kann er ja sehen, was er auch für sich daraus machen will. Und du hast nun auch die ersten Schritte für dich gemacht!

    Jetzt passiert etwas, wirst sehen. Du beginnst, etwas in Bewegung zu bringen und dein Mann muss nun reagieren. In welche Richtung das geht, wird sich herausstellen. Mach mal schön in Ruhe weiter.

    Liebe Grüße
    Sylvia