Beiträge von Aurora

    Hallo Meli, herzlich willkommen,

    Was hat dich denn hierher geführt? Bist du Alkoholikerin oder ist dein Partner oder ein Angehöriger abhängig? Oder bist du in einem Haushalt aufgewachsen mit einem abhängigen Elternteil...

    Erzähl doch mal kurz.

    Liebe Grüße Aurora

    Liebe foxi,

    es wird mittlerweile immer klarer weil es auch endlich wissenschaftlich betrachtet wird, was das Zusammenleben mit einem Abhängigen für den Partner oder eben für Eltern macht.

    Ich finde es nach wie vor bewundernswert, dass und wie du dich damit auseinandersetzt. Nicht in dem Leid verharrst. Erkenntnisse bekommst, die dir helfen, klar zu sehen.

    Dieses YouTube werde ich mir mal ansehen, danke für den Tipp. Google mal " Mythos Co-Abhängigkeit " von Gallus und Anja Bischoff.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo releaseme,

    Ist es normal, dass mich das alles so aufwühlt?

    Ich finde schon. Es geht ja um den Menschen, den du mal geliebt hast. Mit dem du gelebt hast. Auch wenn viel Schlimmes passiert ist. Und auch wenn es keine Liebe mehr gibt, ist er halt einfach ein kranker Mensch, den du sehr gut kennst.

    Ich weiß nichts mehr... Ich hoffe jetzt mal, dass die OP gut rüber geht.. Dann bin ich zum Glück eine Woche weg.

    Das ist gut! Er ist in Behandlung und du bist dann auch eine Woche lang weg. Das ist ein Stück Abstand, der da entsteht. Da kannst du zur Ruhe kommen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo foxi,

    dein Vater ist, glaube ich, ja jetzt in einer Pflegeeinrichtung. Da wird er betreut und du brauchst dich nicht zu sorgen. Er ist in seiner letzten Lebensphase und Demenz ist da leider nicht selten. Meine Mutti ist 90 und lebt seit 2,5 Jahren in einer Pflege WG. Vorher habe ich mich einige Jahre um Vater und Mutter gekümmert, als mein Papa gestorben war nur noch um die Mutti.

    Die immer mehr dement wurde. Ich konnte irgendwann, trotz Hilfe eines Pflegedienstes, nicht mehr. Der Schritt, meine Mutter gewissermaßen abzugeben war schwer. Auch für sie selbst. Aber ich MUSSTE das tun, für MICH. Denn meine Grenze war mehr als überschritten. Die Mutti ist nun gut aufgehoben, ich und meine Brüder gehen sie regelmäßig besuchen. Ganz entspannt. Das war der beste Schritt, das zu machen.

    Dieser Abstand war und ist wichtig um eigene Lebensqualität zu haben. Und nicht auch noch umzufallen, gewissermaßen.

    Ich geb mir Mühe aber es ist sehr anstrengend alles, vielleicht muss ich Dinge besser akzeptieren lernen?????????

    Du MUSST NICHTS . Mach dir nicht noch zusätzlich Druck. Es ist sehr schwer gerade, viel auf einmal. Dass dein Vater in Betreuung ist, ist doch schonmal eine Erleichterung. Und du merkst, dass zumindest etwas Abstand vom Sohn schon einen ersten Erfolg zeigt.

    Das dein Schwager so krank ist, tut mir sehr leid. Das ist ein Abschied, ich hoffe, ihr könnt ihn noch mal besuchen.

    Ich lass eine liebe Umarmung hier und liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Co-Pilot,

    Aber vermutlich bin ich in einem Scheidungsforum besser aufgehoben, zumindest was das aktive und rationale Schreiben und Fragen betrifft..

    Ich denke auch, dass du dort besser aufgehoben wärst. Oder auch bei Beratungsstellen wie Caritas, Diakonie oder so. Die sich auch mit rechtlichen Fragen etc auskennen. Das meine ich nicht böse oder so sondern als Feststellung.

    Mein ursprüngliches Anliegen hier sind Tips für und während der Trennung. Das emotionale Abhängig / Coabhängig Stadium habe ich längst hinter mir, das erlebe ich seit mehr als 10 Jahren.
    Die Entscheidung mich zu trennen ist gefallen, genau wie die Entscheidung meiner Frau für den Alkohol.

    Und genau diese Dinge wie Entscheidungen zur Trennung, emotionale Seite sind hier das Thema. Hilfe zur Selbsthilfe. In einem öffentlichen Forum ist es auch schwierig, rechtliche Dinge zu besprechen. Weil es anonym ist und ja auch nicht unbedingt nachvollziehbar, ob es seriös ist und Hand und Fuß hat, was dann geraten wird.

    Es gibt für Beratungen auch im Internet Seiten die sind dann aber ganz anders aufgestellt.

    Wir sind hier grundsätzlich Laien und Selbstbetroffene. Keine Beratungsstelle. Wir stellen ein niederschwelliges Angebot zum Austausch bereit.

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo Linchen,

    ja, ich habe mehr und mehr mein Ding gemacht. Hab mich getraut, Dinge alleine zu unternehmen, habe nicht mehr gekocht für ihn und wenn meine Tochter und ihr Mann zu Besuch kamen, haben wir in einem anderen Zimmer gesessen. Ich habe im Wohnzimmer auf dem Sofa geschlafen oder in unserem kleinen Zimmer. Da konnte ich mich dann verbarrikadieren als er immer übergriffiger wurde.

    Er war zum Schluss massiv sexuell übergriffig und das war sehr schlimm. Das war der Zeitpunkt, an dem ich ganz klar und konkret gehandelt habe, mir eine Wohnung gesucht habe. Zu der Zeit gab es noch eine Auswahl an Wohnungen...

    Ignorieren konnte ich ihn nur teilweise. Wir haben in einer 89 m² großen 3,5 - Zimmer- Wohnung gewohnt, ein Zimmer bewohnte noch unser erwachsener Sohn zu der Zeit. Und mein Exmann lief mir zeitweise andauernd hinterher und war eben übergriffig... Oder er jammerte rum weil er merkte, dass ich ernst machte. Angedroht hatte ich es ja schon sehr oft, hab es aber nie umgesetzt. Darum hat er mich erstmal ausgelacht bis er sah, dass ich es diesmal durchziehe.

    Ich war in einem Ausnahmezustand und habe funktioniert. Erst als ich in meine Wohnung eingezogen war und meine Möbel hatte und so, hatte ich eine Art Zusammenbruch. Da habe ich einen Tag lang nur geweint.

    Aber ich habe diesen Schritt nie bereut. Auch wenn es ab da nochmal gedauert hat bis ich richtig losgelassen hatte.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo,

    das schrieb ich am 13.10.2008...

    Heute morgen um 8.14 h war es soweit, die kleine Erbse, mein Enkelchen, wurde geboren! Alles dran an der Kleinen, alles gesund und munter. Ich bin einfach nur furchtbar glücklich...

    Am Montag ist sie 17 Jahre alt geworden. Meene Jüte, wo ist die Zeit geblieben... Nix mehr mit Erbse...

    Sie lebt ja nun wieder bei ihrem Vater. Zu dem hatte ich ja den Kontakt auf ein Minimum reduziert, das Minimum bestand noch weil die Enkelin im September oder Oktober 2022 bei uns ankam und von den Drangsalierungen, der psychischen Gewalt, die ihre Stiefmutter an ihr ausgeübt hat, erzählte. Sie war dann nur noch sporadisch zuhause und hat dann ab April '23 dauerhaft bei uns gewohnt.

    Und nun waren wir zum Geburtstag eingeladen. Den Exschwiegersohn hatte ich in der ganzen Zeit nur 2 oder 3 Mal getroffen. Weil halt Dinge besprochen werden mussten. Und nun saßen Dante und ich da mit ihm an einem Tisch... Die Enkelin war so glücklich. Sie hatte sich immer gewünscht, dass wir uns wieder vertragen.

    Nun ist das noch in den Sternen, was da wird. Aber wir konnten wieder normal reden, der Exschwiegersohn ist seit der Trennung wie ausgewechselt, wieder so, wie ich ihn seit seiner Teeniezeit kenne.

    Seine Noch-Ehefrau ist eine böse Narzisstin, also das ist bewiesen, keine Vermutung von mir. Und sie trinkt inzwischen auch. Es hat gedauert, bis er sich endlich trennen konnte. Es ist so viel kaputt gegangen, an Freundschaften aber auch in der Familie. Aber vor allem zwischen seiner Tochter und ihm. Nun versucht er, wieder in Kontakt zu kommen. Zu uns, zu seiner Mutter. Zu den Freunden, die zum Teil wieder da sind.

    Unsere Enkelin ist ja wieder bei ihm. Es ist nicht alles Gold aber es ist gut so.

    Was das für Leid gebracht hat bei vielen Menschen. Dieses Hoffen, was er hatte. Dass sie endlich vernünftig wird. Dass es, dass sie normal wird. Dafür hat er Menschen unglaublich schlimm verletzt, vor allem seine Tochter. Für nichts und wieder nichts. Er war verdreht durch ihre Manipulationen und hatte nicht den Mut, sich zu trennen.

    Unsere Enkelin hatte uns oft erzählt, was da abgegangen war, wie oft er mit Trennung gedroht hatte... Und sie war dann wieder nett und er hoffte... kommt mir seeehr bekannt vor.

    Wie weit ich mich da wieder einlassen kann, weiß ich noch nicht. Ich mag ihn sehr aber die Verletzungen sind tief und das Vertrauen zerstört. Toxische Beziehungen... Das ist pure Zerstörung aller Mitbetroffenen.

    Aurora

    Liebe foxi,

    Ich bin sehr verzweifelt weil ich mich so hundmiserabel fühle und meinen Kopf kaum abschalten kann

    Das kann ich gut nachvollziehen. Mir hat in solchen Extremsituationen das Reden darüber geholfen. Darum finde ich es auch gut, dass du hier immer wieder schreibst. Auch wenn du gefühlt nichts merkst, sortiert sich langsam was.

    Hast du schonmal bei der Telefonseelsorge angerufen? Dort wird dir zugehört. Das kann wirklich hilfreich sein. Und du brauchst keinen Termin. Es kann nur sein, dass du es öfter probieren musst weil die Leitungen besetzt sind. Und es ist völlig anonym, das hilft auch, sich zu öffnen, sich zu trauen zu reden.

    Ich schick dir gute Gedanken und Energie...

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Linchen,

    als ich immer konkretere Trennungsgedanken hatte, hab ich einen Anwaltstermin gemacht. Einfach um erstmal Informationen zu bekommen. Das hat mir beim Sortieren gut geholfen. Bei uns hing auch Eigentum dran, ich hab Teilzeit gearbeitet und mein Verdienst war nicht so hoch. Diese Dinge konnten schonmal geklärt werden. Also was mir im Falle einer Trennung, nicht Scheidung, zusteht. Wo meine Rechte und Pflichten dabei sind.

    Das hat mir ganz viel Angst genommen.

    Du kannst dich auch an die Caritas oder Diakonie wenden, zum Beispiel, auch da haben sie Informationen.

    Mir ging es damals echt besser als ich Infos hatte. Getrennt hab ich mich nicht sofort aber bald, es hat mir alles sehr erleichtert weil ich endlich in eine Handlung gekommen bin.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Linchen,

    herzlich willkommen.

    Es ist schwierig, solange dein Mann nicht aufhören kann und will mit dem Trinken, solange wird sich nichts zum Positiven verändern können. Bei ihm. Und solange du da mit drinnen hängst, wirst du auch immer davon mitbelastet sein. Der Alkohol ist ihm wichtiger als alles, er ist suchtkrank und die Sucht bestimmt sein Leben.

    Hier ist der Link zur Freischaltung für den Austausch: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klick einfach drauf und schreib kurz, dass du um Freischaltung bittest. Dann wird dein Thema in den Bereich für Angehörige und Coabhängige verschoben.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Eule,

    dass du dich wieder melden wirst, hat mir gestern schon jemand erzählt ☺️. Ich freu mich, dass du wieder da bist. Ich hab in den Jahren immer wieder an dich gedacht und gesehen, dass du ab und an meinen WhatsApp Status besucht hast. Aber wie das so ist, gemeldet hab ich mich nicht 🙈.

    Na dann wünsche ich dir einen guten Austausch und dass du dich gut in den etwas veränderten Forumsaufbau einfummeln kannst.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Jalina,

    Noch 1x der Hinweis: Ich habe bei Whats App eine Chatgruppe eingerichtet.

    Wer beitreten will, schreibt mir bitte die Handynummer per PN.

    Wenn ausdrücklich gewünscht, wird die Nummer auch ohne Namensangabe in die Gruppe gestellt.

    Der Gruppenchat wird einige Tag nach dem Treffen dann von mir geräumt, alle Handynummern von Personen,

    mit denen ich sonst nicht im Kontakt stehe, auch von mir gelöscht.

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo hopeless,

    du warst nicht dumm und bist es auch nicht.

    Was meinst du, wie oft ich immer wieder optimistisch war, gehofft hab, dachte, endlich wird es wie es mal war... Und dann zack, ging es wie gewohnt weiter.

    Es braucht oft noch das letzte Klick, bis man in's Handeln kommt.

    Es tut verdammt weh. Meine Gefühle und Gedanken fahren Achterbahn.

    Ich drück dich mal, wenn du magst. Und es ist gut, dass du dich nicht mehr melden wirst. Jeder neue Kontakt wird wieder Schmerz bei dir auslösen. Und wer tut sich schon gerne freiwillig selbst weh...

    Liebe Grüße Aurora