Liebe foxi,
Angstzustände, Panikattacken sind schlimm. Ich kenne das leider auch. Hat bei mir aber einen anderen Hintergrund. Gedankenstrudel, dauernd, ich weiß, wie anstrengend das ist und am Leben hindert. Ich hab das mit bewusster Atmung einigermaßen hinbekommen und Meditation. Die Gedanken drehen sich, zumindest war es bei mir so, ja um Dinge, die erstmal nur eine Vorstellung, Gedanken im Kopf sind. Und nicht real.
Es ist sehr schwer, als Mutter bzw Eltern die Grenzen zu sehen, die uns gesetzt sind. Zu akzeptieren, dass unser Einfluss irgendwo endet. Das macht so hilflos, ohnmächtig und erzeugt eben Angst. Ich weiß gerade nicht ob du therapeutische Begleitung hast. Mir wurde auch geraten dass ich, wenn es zu schlimm würde, in eine psychiatrische Notfallambulanz gehen kann.
Ich weiß nicht, wo du wohnst, hier in Berlin haben die Bezirke solche Einrichtungen. Vielleicht magst du googeln ob es in deiner Nähe auch diese Möglichkeit gibt. Da hinzugehen heißt nicht, dass du da eingewiesen wirst. Du bekommst erstmal Hilfe durch ein Gespräch.
Und so schwer es auch ist, versuche den Fokus darauf zu legen, was du real bewältigen kannst. Also dich um deinen zweiten Sohn zu kümmern, deinen Vater zu besuchen, sowas halt. Rauszugehen, auch mit deinem Mann mal was unternehmen.
Das ist gerade eine schwierige Lebenssituation, da du auch von deinem Vater Abschied nimmst. Der plötzlich nicht mehr richtig da ist.
Ich nehm dich einfach mal in den Arm, wenn du magst, liebe Grüße
Aurora