Beiträge von Aurora

    Hallo Pina,

    dann begrüße ich dich auch gleich mal. Ich habe viele Jahre coabhängig zu meinem ersten Mann gelebt, nach vielen Jahren konnte ich mich endlich trennen. Ich habe auch lange Zeit ziemlich mitgetrunken aber bin zum Glück nicht abhängig geworden. Hut ab, dass du schon 1,5 Jahre abstinent bist.

    Für den Austausch klick einfach diesen Link an : https://alkoholiker-forum.de/bewerben/, schreib dazu, dass du um Freischaltung bittest. Nach der Freischaltung findest du dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige. Da geht es dann weiter.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Universe,

    deine Geschichte ist nicht zu lang. Sie ist, wie sie ist. Und du hast es aufgeschrieben, wie du sie empfindest. Das ist gut.

    Als ich damals hier angekommen bin war es wie eine Befreiung. Alles aufzuschreiben und zu wissen, hier werde ich verstanden.

    Ich warte das er das Gespräch sucht und stelle ihn dann vor ein Ultimatum, da ich mir nicht mehr zu helfen weiß.

    Dazu habe ich zwei Fragen. Zum einen, auf welches Gespräch wartest du? Und wie sieht das Ultimatum aus, das du ihm stellen willst?

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Cleo,

    herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Das ist klassisch. Du möchtest ihr helfen, sie möchte keine Hilfe haben. Weil sie meint, keine zu brauchen. Das ist das Ding, woran sich Angehörige auftreiben. Unter anderem. Ich war auch lange in dieser Situation. Du suchst Hilfe, weil auch euer Sohn natürlich mitbetroffen ist. Und für Kinder ist sowas sehr schwer zu verstehen.

    Hier kannst du dich für den Austausch bewerben: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klick einfach auf den Link und schreib kurz, dass du für den Austausch freigeschaltet werden möchtest.

    Nach der Freischaltung findest du dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora

    Liebe Foxi,

    aber die Liebe und die Trauer um unseren Sohn bleibt und treibt mir auch jetzt wieder die Tränen in die Augen.

    Das ist doch ganz klar und ich finde auch schön, was Alexa geschrieben hat. Über die Liebe zu ihrem Kind. Liebe zu deinem Sohn, die wird immer dasein. Und deshalb spürst du auch diese tiefe Trauer.

    Dass du deine Gefühle wegen deines anderen Sohnes verschließen musst stelle ich mir sehr schwer vor. Gibt es denn die Möglichkeit, dass du dir einen ungestörten Platz einrichten kannst, an dem du deinen Gefühlen Raum geben kannst? Denn diese Gefühle haben ein Recht darauf, gespürt zu werden, gelebt zu werden. Das hilft, alles auch zu verarbeiten.

    Liebe Grüße Aurora

    Liebe foxi,

    Angstzustände, Panikattacken sind schlimm. Ich kenne das leider auch. Hat bei mir aber einen anderen Hintergrund. Gedankenstrudel, dauernd, ich weiß, wie anstrengend das ist und am Leben hindert. Ich hab das mit bewusster Atmung einigermaßen hinbekommen und Meditation. Die Gedanken drehen sich, zumindest war es bei mir so, ja um Dinge, die erstmal nur eine Vorstellung, Gedanken im Kopf sind. Und nicht real.

    Es ist sehr schwer, als Mutter bzw Eltern die Grenzen zu sehen, die uns gesetzt sind. Zu akzeptieren, dass unser Einfluss irgendwo endet. Das macht so hilflos, ohnmächtig und erzeugt eben Angst. Ich weiß gerade nicht ob du therapeutische Begleitung hast. Mir wurde auch geraten dass ich, wenn es zu schlimm würde, in eine psychiatrische Notfallambulanz gehen kann.

    Ich weiß nicht, wo du wohnst, hier in Berlin haben die Bezirke solche Einrichtungen. Vielleicht magst du googeln ob es in deiner Nähe auch diese Möglichkeit gibt. Da hinzugehen heißt nicht, dass du da eingewiesen wirst. Du bekommst erstmal Hilfe durch ein Gespräch.

    Und so schwer es auch ist, versuche den Fokus darauf zu legen, was du real bewältigen kannst. Also dich um deinen zweiten Sohn zu kümmern, deinen Vater zu besuchen, sowas halt. Rauszugehen, auch mit deinem Mann mal was unternehmen.

    Das ist gerade eine schwierige Lebenssituation, da du auch von deinem Vater Abschied nimmst. Der plötzlich nicht mehr richtig da ist.

    Ich nehm dich einfach mal in den Arm, wenn du magst, liebe Grüße

    Aurora

    Hallo,

    liebe Sonnenschein CoA , danke für deinen Beitrag, da erkenne ich mich in vielem wieder.

    Zum Beispiel:

    Ich habe meinen Nochmann in meinem Herzen beerdigt. Ich habe schöne Erinnerungen, aber IHN gibt es nicht mehr. Er ist jetzt jemand anderes und er wird nie mehr der alte werden...

    Das ist bei mir auch so. Wobei mein Exmann ja inzwischen an seiner Sucht verstorben ist. Ich habe schöne Erinnerungen an die ersten Jahre, die Geburten unserer Kinder... Ich dachte damals, das große Los gezogen zu haben. Das es dann anders kam, konnte ich da nicht wissen. Er war nicht mehr der Mann meiner Träume, der Alkohol hatte ihn verändert. Und auch einen Persönlichkeitsanteil hervorgehoben, der mir garnicht gefallen hat.

    Am Ende habe ich mit mir meinen inneren Frieden geschlossen. Alles musste so kommen, wie es gelaufen ist. Sonst hätte ich es nicht verstanden und den Absprung nicht geschafft. Irgendwann war der richtige Moment für jeden kleinen Schritt da. Ich habe wieder meiner Wahrnehmung und meiner Intuition getraut. Und davon haben wir Frauen reichlich.

    So ungefähr war es bei mir auch. Ich hatte damals diesen inneren "Ritter". Meine innere Lebensfreude oder Lebenswille, der Wunsch, noch etwas von meinem Leben haben zu wollen.

    Das ging nicht von heute auf morgen. Aber einmal angefangen ging es immer besser. Ich hatte die Erkenntnis, dass ich an nichts und niemandem festhalten muss, der mich am Leben hindert und krank macht. Ist nicht leicht aber ist möglich. Eindeutig. Es geht leider nicht ohne Trauer, da geht ein ganzer Lebensabschnitt, Wünsche, Träume usw zuende. Aber es tut sich was Neues auf.

    Als ich bereit war, loszulassen, öffneten sich neue Türen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Tumaini,

    erstmal herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Das liest sich schon erstmal nach einer schwierigen Situation, in der du bist. Egal ob mit oder ohne Mann. Die Ratschläge deiner Freunde sind eher echt Schläge als Hilfe. Vielleicht kannst du dir eine weitere anwaltliche Beratung, also bei einem anderen Anwalt, einholen. Aber erstmal ist hier der Link für den Austausch: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/.

    Klick einfach drauf und schreib kurz, dass du um Austausch bittest. Nach der Freischaltung findest du dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Roser,

    du hast nun einige Antworten von Alkoholikern bekommen. Ich hab am Anfang hier auch bei den Alkoholikern gelesen weil ich dachte, meinen Exmann dann besser verstehen zu können. Es hat mir wenigstens geholfen, dass ich dann wusste, dass ich nie Schuld an seinem Trinken gehabt hatte, wie er mir das immer weismachen wollte. Mehr aber auch nicht.

    Sucht ist nur für Menschen nachvollziehbar, die sie selbst erleben.

    Danke, ich werde jetzt in Zukunft mehr auf mich und mein Kind achten.

    Er muss sich selbst helfen, ich kann es nicht

    DAS ist der Teil, der für DICH wichtig ist. Denn darauf hast Du Einfluss. Du hast ja hier schon einige Tipps bekommen, wohin du dich wenden kannst. Um zum Beispiel deine finanzielle Lage zu verbessern. Das ist wichtig. Dich darum zu kümmern wird dir Mut machen können und es dir einfacher machen, Dinge zu verändern.

    Ich weiß ja selbst wie schwer es ist, sich aus solcher Beziehung zu lösen. Aber es ist nicht unmöglich. Du merkst inzwischen, wie sehr das Bemühen und die Verantwortung, die du für euren Alltag übernimmst, dein Leben beeinflusst. Dich erschöpft. Das ist schlimm. Und ein guter Grund, was zu ändern. Der erste Schritt war ja, dass du dir hier durch den Austausch Hilfe suchst. Das ist sehr gut!

    Was kann ein nächster Schritt sein? Vielleicht, dich um deine finanzielle Lage zu kümmern, dir damit eine gewisse Unabhängigkeit sichern. Hab Mut, du wirst sehen, wieviel Türen sich plötzlich öffnen. Welche Möglichkeiten es gibt. Aber das geht nur, indem du in's Handeln kommst.

    Ja, und an erster Stelle steht dein Kind... Du hast durch deinen Stiefvater eigene Erfahrungen gemacht, wie prägend das Aufwachsen in einem Haushalt mit einem Abhängigen ist. Welche Wunden das hinterlässt. Das ist doch der wichtigste Grund zu handeln.

    Liebe Grüße Aurora

    Liebe hiiumaa,

    es ist doch gut, dass du deine Gedanken hierlässt. Das kann sehr erleichtetnd sein.

    Deine Gefühle schwanken hin und her... na klar. Es ist so schwierig, den Partner loslassen zu müssen. Gut, dass du die Trauer zulässt und gut, dass du dir einen Ausgleich geschaffen hast. Es ist wichtig, dass du guten Gewissens Dinge tust, die dir Freude machen. Nur im Schmerz zu versinken ist nicht gut.

    Denn lebst ja und da darf es sich auch gut anfühlen. Alles andere macht wenig Sinn und ändert ja auch nichts.

    Ich schicke dir liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Lila,

    herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    AnnaBlume hat es dir schon geschrieben, für einen Menschen mit Suchterkrankung gibt es nur die absolute Abstinenz vom Suchtstoff. Und das kann nur der Abhängige selbst entscheiden, es muss aus ihm selbst kommen.

    Um für dich Wege zu finden, wie du da rauszukommen kannst, ist der Austausch hier sehr gut geeignet. Wir sind viele Coabhängige mit vielen Erfahrungen. Das ist sehr hilfreich um zu erkennen, wie es gehen kann.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Das ist der Link für die Bewerbung. Klick einfach drauf und schreib, dass du um Freischaltung bittest. Nach der Freischaltung findest du dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Alex,

    Ich kann dazu (noch) nicht allzuviel sagen, da sie in den Situationen, in welchen ich das Trinken komplett abgelehnt hab, sich nicht übermäßig abgeschossen hat. Zudem ist es für mich (so denke ich) noch relativ schwer einzuschätzen, wann bei ihr dieser "geliebte" Zustand einsetzt. Zumindest gab es noch kein hängen über der kloschüssel oder ähnliches deshalb ist es (noch) zu ertragen. Emotional komme ich auch damit klar und habe ihr auch gesagt, dass ich ihre Vergangenheit nicht bewerte (sie hat mir das alles ja freiwillig erzählt)

    So, wie du das schreibst, wie du sie beschreibst, ist das keine Coabhängigkeit. In der du bist. Meiner Meinung nach.

    Aber du beschäftigst dich damit weil es dir irgendwie ja doch nicht gefällt, dich beunruhigt. Ob, wann und überhaupt sie abhängig ist oder sein wird kann niemand wissen. Das ist reine Spekulation und bringt dich erstmal nicht weiter.

    Du hast die Möglichkeit, eine Entscheidung zu treffen. Du akzeptierst, dass sie gerne die Droge Alkohol konsumiert. Mit allem, was daraus entstehen kann. Du setzt Grenzen innerhalb eures Zusammenseins, also: bei mir zuhause gibt's nix Alkoholisches. Und genießt die Zeit,die ihr zusammen seid.

    Oder du entscheidest dich, dass es dir irgendwie alles nicht so richtig gefällt. Weil du dir jetzt schon dauernd Gedanken machst. Du selbst schreibst: ...es ist ( noch) zu ertragen. Es, wie Linde66 schon schrieb, keine Leichtigkeit gibt sondern der Alkohol immer dazwischen steht. Es ein Dauerthema ist. Dich sehr beschäftigt, dir Sorge macht, Zweifel. In dem Fall ist es eine Überlegung wert ob du die Beziehung weiterführen möchtest.

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo Alex,

    herzlich willkommen. Du machst ja das gut, indem du auf dich achtest. Das ist das, was du machen kannst. Sehen, ob und wie weit du das tolerieren möchtest, dass sie viel und gerne trinkt.

    Coabhängig bist du dann, wenn du ständig gedanklich um sie und ihren Konsum kreist. Wenn es dich massiv stört und auch dein Leben beeinträchtigt, du versuchst, sie vom Alkohol wegzubekommen. Wenn du Verantwortung übernimmst für Dinge, die eigentlich ihre Verantwortung sind.

    Wenn du sie und ihren Konsum kontrollierst um deine Wahrnehmungen zu bestätigen, dass sie sehr oft betrunken ist und sie das aber leugnet. Das sind so ein paar Co-Punkte von vielen.

    Siehst du dich so? Wenn ihr Konsumverhalten dich jetzt schon stört und du es nicht möchtest macht es Sinn zu überlegen, ob du die Beziehung weiterführen möchtest. Denn so, wie sie den Alkohol missbraucht ist es stark möglich, dass sie schon abhängig ist oder wird.

    Das ist erstmal meine Einschätzung. Denkst du, dass du einen Austausch in unserer Selbsthilfegruppe möchtest, brauchst?

    Liebe Grüße Aurora

    Und zu deiner Frage wegen der Beschwerden deines Mannes, Simsalabim,

    ob das Entzugserscheinungen sind, kann ja von außen leider niemand diagnostizieren. Was er schildert kann alles sein. Schweigen konnte mein erster Mann auch sehr gut. Vor allem wenn es um sein Trinken ging. Wenn ich gefragt hatte oder auch gesagt habe, dass er schon wieder eine Fahne hätte und so, stritt er alles ab. Und stellte mich als blöd und übergeschnappt hin.

    Das ist etwas, was hier alle Cos kennen, leider. Und das verunsichert einen enorm. Deine Wahrnehmung ist: er stinkt nach Alkohol. Er erzählt, dass du eine Macke hättest. So werden ständig deine Wahrnehmungen verdreht. Ich hab irgendwann meinen Gefühlen, Wahrnehmung kaum noch getraut. Und war immer mehr verunsichert.

    ich habe keine Ahnung ob er wann was wie konsumiert…🤷🏼‍♀️

    Das ist leider so. Alkoholiker sind erfinderisch darin, ihren Konsum zu vertuschen, Flaschen zu verstecken.

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo Simsalabim,

    leider hast du meine PN, oben unter dem blauen Balken " Konversation", noch nicht gelesen.

    Bitte schreibe in den ersten 4 Wochen deiner Mitgliedschaft noch nicht im Vorstellungsbereich. Bei den neuen Usern mit dem roten Nick. Am Anfang sollte der Fokus noch auf dir liegen, damit du hier ankommen und sortieren kannst.

    Marie04 hatte es dir am Anfang auch mitgeteilt

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Bestimmt hast du nicht mehr daran gedacht. Wir handhaben das hier bei allen neuen Usern so. Bitte hab dafür Verständnis.

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo Jayne,

    es war mit meinem ersten Mann auch so, immer wenn er merkte, dass ich entschlossener wurde mich zu trennen, machte er eine Trinkpause. Und ich kam wieder in's Schwanken und Hoffen und bin geblieben. Und dann ging es von vorne los.

    Und jetzt wird es ernst und du bist entschlossen. Nun fährt er weitere Geschütze auf. Ganz klar. Da wird dir Schuld zugewiesen, das du die Familie zerstören würdest. Den Kindern das Familienleben wegnehmen würdest. Es wird an dein Gewissen appelliert, dass du ihn, jetzt wo er krank wäre, verlässt.

    Alles sowas ist bei Trennungen " normal", das hatte mir meine Therapeutin damals schon angekündigt und genau so kam es auch von ihm. So wie jetzt bei dir. Es hat nichts wirklich mit dir zu tun, was da kommt. Du hast das ungleiche Familienkonstrukt lange genug aufrecht erhalten,

    Es ist aber trotzdem schwer, diese Vorwürfe als falsch einzuordnen und die Gefühle auszuhalten. Aber anders geht das nicht. Der Weg geht durch den Schmerz, wie es heißt. Da ist was dran. Und du merkst doch selbst, wieviel entspannter du und deine Kids sind ohne ihn. Und es heißt ja auch nicht, dass sie ihren Vater nicht mehr sehen sollen.

    Nur ein Zusammenleben ist nicht mehr möglich. Für eure Lebensqualität und ein sicheres Umfeld für die Kinder.

    Liebe Grüße Aurora