Beiträge von Aurora

    Hallo Harald,

    herzlich willkommen jetzt im Bereich für Alkoholiker. Du kannst dich nun überall hier austauschen. Mit einer Einschränkung, bitte schreibe die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich. Das ist der Bereich, in dem die User mit rotem Namen stehen.

    Ich wünsche dir einen guten Austausch.

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo,

    ich hatte jetzt einige Zeit wieder sehr mit Depressionen, Angst und Panik zu tun. Ein Überbleibsel aus erster Ehe und einigen schlimmen Dingen, die mir danach noch passiert sind. Ist schon anstrengend, sowas zu haben. Aber ich habe inzwischen genug Werkzeug zur Hand um da herauszufinden.

    Und inzwischen geht es mir wieder besser. Sohn und Partnerin schmieden Hochzeitspläne und das macht zusätzlich gute Laune. Ist so toll, ich freu mich sehr. Und gestern kam endlich unser Bett. Wir hatten ja unser Schlafzimmer an unsere Enkelin abgetreten. Jetzt ist sie ja wieder bei ihrem Vater und ihr Teil des Zimmers ist wieder frei.

    Wir haben nun 2 1/2 Jahre auf einer Schlafcouch im Wohnzimmer geschlafen. Bettenbauen morgens und abends. Und es ist eben kein richtiges Bett. Unsere alten Knochen freuen sich gerade sehr über diesen wiedergewonnenen Luxus.

    Also alles freudig derzeit, im Hause Aurora

    Hallo Simsalabim,

    erstmal herzlich willkommen.

    ... vor kurzem eine FreizeitApp entdeckt, wo man sich unkompliziert verabreden kann... das habe ich gemacht... hat mir sehr gut getan, einfach mal wieder etwas Neues für mich machen ausprobieren...

    Das finde ich klasse. Du suchst dir eigene Wege, etwas, das dir guttut und Spaß macht. Das ist ein guter Anfang. Und dann die Anmeldung hier, das erfordert Mut und du hast es gemacht.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Ulrike,

    Er wirft mir vor dass ich ihn bevormunde und kontrolliere.

    Dieser Vorwurf kam ähnlich auch von meinem Exmann. Und im Grunde genommen habe ich mich oft auch so verhalten. Ich hab das nicht mit böser Absicht gemacht sondern weil ich echt dachte, dass ich damit bei ihm was bewirke.

    Dass sowas bei einem nassen Alkoholiker sinnlos ist, wusste ich damals nicht. Im Gegenteil, ich hab mich noch mehr angestrengt und verdreht.

    Dass er den Kontakt abgebrochen hat, ist mit Sicherheit schlimm für dich. Vom Gefühl her. Aber es ist auch eine Chance, dass du selbst zu allem Abstand bekommst. So schwer das ist, er ist erwachsen und für sein Leben selbst verantwortlich. Da hast du keinen Einfluss drauf.

    Einfluss hast du aber darauf, was du für DICH daraus machst. Du lebst doch auch und das darf auch gut für dich sein, sich wie Leben anfühlen. Du kannst dir kleine Oasen schaffen, nur für dich. Dinge tun, die dich eine zeitlang von deinen Gedanken um ihn ablenken. Und wenn es erstmal nur für 30 Minuten ist...

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Ulricke,

    herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Ein abhängiges Kind zu haben ist eine sehr schlimme Sache. Als Mutter ist es unglaublich schwierig, sich da abzugrenzen. Deine Ängste und Sorgen kann ich gut verstehen.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/ mit diesem Link kannst du dich für den Austausch bewerben. Klick einfach drauf und bitte um Freischaltung. Nach der Freischaltung wird dein Thema in den Bereich für Angehörige und Coabhängige verschoben.

    Ach ja, wenn Ulricke den richtiger Name ist wäre es gut wenn du überlegst, ob nicht ein Nick besser ist. Wegen der Anonymität. Wenn du es ändern möchtest, sag einfach Bescheid.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Alice,

    Ich lasse mich so schlimm beleidigen ich weiß nicht ob sich das überhaupt jemand von euch vorstellen kann. Es geht so tief dass ich mich so schäme .

    Ja, ich kann es mir gut vorstellen. Irgendwann war es so schlimm für mich dass ich endlich richtig in's Handeln kommen konnte.

    Hab Mut, du schaffst das auch. Irgendwo hast du noch einen Ritter in dir, der dir hilft. Sonst wärst du auch nicht hier. Sei es dir wert denn du bist es. Wertvoll.

    Liebe Grüße Aurora

    Ohje, hiiumaa,

    das ist wirklich schwierig.

    Mir hilft bei solchen Situationen inzwischen, sie erstmal auszuhalten, zu sortieren, zu kommunizieren. Das machst du gerade. Super 😀.

    Und dann Ablenkung. Was machen. Egal was. Abwaschen, aufräumen, lesen, Spiel auf dem Tablett spielen, einkaufen gehen...

    Du kannst eine Pro und Kontra Liste erstellen über eure Beziehung.

    Da sind zwei Anteile in mir: Der eine, der sagt, dass er trotz allem ein Mensch ist und er mir am Herzen liegt und ich möchte, dass er weiß, dass ich in gesundem Rahmen ( haha… ob ich das kann? ) für ihn da bin, wenn er jetzt ernsthaft seine Therapie weitermachen will( ich höre euren Aufschrei 🫣 ). Der andere, der sagt: Was soll das Gespräch bringen?

    Der andere hat Recht... zu einem Gespräch oder so ist er garnicht in der Lage derzeit. Das funktioniert nach eigener Erfahrung nur, wenn er nüchtern, am besten auch entgiftet ist. Aber ob es dann Sinn macht ist auch noch so'n Ding. Denn selbst wenn er nüchtern ist wird er im Kopf noch längst nicht trocken sein.

    Und zumindest bei meinem Exmann war es so, dass er trocken genauso ein A... Loch war wie nass...

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo hiiumaa,

    zuerst mal, sorrowful hat es auch schon geschrieben

    Und ich auch weiß, dass sein Extremtrinken gerade die Folge ist, dass ich gesagt, ich möchte keinen Kontakt mehr.

    Nein! Sein Trinken ist die Folge seiner Sucht. Alles andere ist eine Ausrede um das Saufen zu rechtfertigen. Du hast da garnichts mit zu tun.

    Er hat nun 2 Coabhängige, die um ihn kreisen. Wobei du ja schon am Aussteigen bist. Deine ehemals Freundin hängt massiv da drin. Und da wirst du nix bewirken können, genauso wenig, wie bei ihm.

    Was bleibt bzw Sinn macht, ist eine 100 prozentige Blockade. Von beiden. Denn jeder wird dich auf seine Art immer wieder reinziehen.

    Und ja, was ist mit deinem Kind?

    Das Verrückte ist: Mein Verstand möchte keinen Kontakt. Mehr Herz schon.

    Ja klar, das kenne ich auch. Du siehst hinter dem Betrunkenen ja auch den Menschen, den du mehr oder weniger nüchtern auch kennengelernt hast. Aber solange er weiter trinkt hast du keine Chance, irgendwas bei ihm bewirken zu können. Das Einzige was passiert, wenn er so weitermacht und du es zulässt ist, daß du auch mit kaputt gehst.

    Dein Verstand sagt dir das Richtige. Also mach ihn zu deinem Chef. Das Herz tut weh aber das vergeht. Wenn du bleibst wird der Schmerz um ein Vielfaches größer sein und werden.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Alexa,

    Ich weiß grad nicht was ich tun kann, soll. Guter Schlaf ist für mein System sehr wichtig. Ich werde einfach abwarten wie es die nächsten Tage wird und hoffen dass sich das normalisiert. Was meint ihr?

    Ich meine, du solltest so schnell wie möglich einen Arzt, eine psychiatrische Ambulanz oder ähnliches aufsuchen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Jump,

    Da muss ich an einen Beitrag denken vor längerer Zeit, in dem eine Angehörige geschrieben hatte, dass ihr Mann direkt wieder getrunken hatte nachdem er den Führerschein zurück hatte. Dann erneut erwischt wurde und Suizid begangen hat.

    Ich meine, das ist doch nur ein Lappen. Wie kann das wichtiger sein, als Gesundheit, Familie, Arbeit. Ich verstehe es nicht. Und kann mir auch nicht vorstellen, dass das jemand erklären kann.

    Das hast du in einem anderen Thread geschrieben und ich greife das mal auf.

    Vor ca 13 Jahren war ich, zusätzlich zum Forum, einige Jahre Mitglied in einer realen SHG. Das war auch gemischt also Cos und Alkoholiker zusammen.

    Da schlug irgendwann ein Ehepaar auf, er Alkoholiker, noch nicht lange nüchtern. So nette Leute, er war voll motiviert es nun dauerhaft zu schaffen. Er war so glücklich. Einige Monate waren sie dabei, ich bin dann dort ausgetreten und hab hinterher von jemandem gehört, was passiert ist.

    Der Mann hatte es nicht geschafft und wieder zu trinken angefangen. Er hat sich dann in den Kopf geschossen. Wie groß muss wohl seine Verzweiflung gewesen sein, das zu tun...

    Als Nichtsüchtiger ist das nicht nachvollziehbar. Warum ein glücklich nüchterner Mensch wieder zu saufen anfängt. Und wie groß die Verzweiflung und Scham darüber wohl ist. Sucht ist ein A.... Loch.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo foxi,

    ja, das ist furchtbar, ohne Frage. Keine Mutter, kein Vater möchte sein Kind so untergehen sehen.

    Ich lese aber, dass du und dein Mann immer mehr begreift, dass der einzige Weg für euch ist, euren Sohn machen zu lassen. Deinen Gedanken

    ehrlich würde ich mir mein Sohn in Alaska wohnen, dann würde ich nichts mehr mitbekommen und das wär einfacher☹️

    kann ich gut nachvollziehen. Das ist ja tatsächlich so. Abstand ist einfach DAS Mittel, das hilft. Wenn du 3 Mal am Tag gegenüber seiner Wohnung bei deinem Vater bist, geht dein Blick bestimmt schon automatisch zum Sohn rüber. Vielleicht kannst du versuchen, das nicht mehr zu machen. Auch wenn es wie ein Magnet wirkt.

    Du bist beim Vater und der braucht deine Aufmerksamkeit. Weil er darauf angewiesen ist aufgrund seines Alters. Dein Sohn braucht das nicht, der ist alleine handlungsfähig. Und bestimmt über sein Leben.

    Es ist so schwer, das Kind loszulassen. Ich kenne das aus eigener Erfahrung aber mit anderem Hintergrund.

    Ich wünsche dir für heute viel Kraft und Mut, weiterzumachen mit der Abgrenzung.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Lucky,

    wir sind hier keine Ärzte und Ferndiagnosen können und werden wir nicht stellen. Das tun nicht mal Ärzte selbst.

    Du bist hier als Angehöriger und dafür ist der Austausch gedacht. Wenn du das möchtest. Für den alkoholabhängigen Verwandten können wir nichts tun. Das kann nur er selbst. Auch du hast im Prinzip nichts damit zu tun.

    Also wie geht es dir denn mit all dem?

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo Schokohase,

    erstmal herzlich willkommen.

    Warst du denn schonmal bei einem Anwalt? Es gibt die Möglichkeit, ein Erstgespräch, Informationsgespräch zu führen. Mich hat das damals schon sehr entlastet als ich rechtliche Infos hatte.

    Es gibt auch die Möglichkeit, Beratungsstellen aufzusuchen. Caritas, Diakonie, Suchtberatungsstelle ( geht auch für Angehörige), Beratungsstellen für Frauen, Sozialpsychiatrischer Dienst. Also Hilfe vor Ort. Du hast Angst und die hast du ja aus einem Grund. Da kannst du dir Hilfe holen. Vielleicht auch durch Freunde, Verwandte.

    Es ist gut, dass du hier bist. Hier kannst du deine Sorgen und Gedanken lassen. Aber bitte achte darauf, dass ER es nicht herausfindet. Hier ist einzig und alleine DEIN Ort.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Roser,

    Ich schreibe bewusst eklig, weil der Geruch den er dann ausdünnstet, mich anekelt. So sehr, dass ich keine Nähe mehr ertragen kann. Ich glaube er weiß das auch aber es scheint ihm egal geworden zu sein.

    Das kenne ich auch, diesen Ekel. Vor den Ausdünstungen, später dann vor dem Menschen, der er war. Der mich erst beschimpft hat im Suff und anschließend sollte ich " lieb sein".

    Ob es deinem Partner egal ist, weiß ich nicht. Aber er ist süchtig und hat keine Kontrolle, die Sucht bestimmt ihn.

    Manchmal wünsche ich mich wo anders hin. Soll das alles gewesen sein? Will ich den Rest meines Lebens mich mit Versprechungen, die er nicht halten kann und will, hinhalten lassen?

    Tja, das ist eben die Frage aller Fragen. Du bist noch jung. Und er wird immer mehr vom Alkohol zerstört werden. Solange er das nicht stoppen kann. Der Alkohol wird alles verändern und zwar nicht zum Positiven. Und du wirst auch davon betroffen sein und vor allem dein Kind.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo und willkommen Menaggio,

    ich war auch 49 als ich mich getrennt habe. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Nach ca 20 Jahren im Zusammenleben mit meinem ersten, alkoholabhängigen Mann, war ich psychisch und physisch ziemlich am Ende.

    Um für dich zu erfahren, was für dich gut ist, dafür bist du hier goldrichtig. Denn im Austausch mit anderen Mitbetroffenen kannst auch für dich erkennen, wie es weitergehen kann.

    Wenn du auf diesen Link https://alkoholiker-forum.de/bewerben/ klickst öffnet sich ein Fenster. Dort kannst du dich für den Austausch in unserer Online-Selbsthilfegruppe bewerben. Schreib einfach nochmal kurz, dass du dich hier austauschen möchtest.

    Dein Thema findest du nach der Freischaltung im Bereich für Angehörige und Coabhängige. Das ist dann die Selbsthilfegruppe.

    Liebe Grüße Aurora