Beiträge von Aurora

    Hallo Marilyn,

    streich diese Gedanken mal gaaanz schnell aus deinem Kopf. Hier sind mal paar Stoppschilder für deinen Kopf. 🚫⛔️✋️

    Ich schreib sowas eigentlich nicht gerne aber das ist totaler Bullshit.

    Du bist an nichts schuld, du hast keine Verantwortung. Wenn ihm irgendwas nicht gepasst hätte an dir, hätte er gehen können.

    Liebe Grüße Aurora

    Vielen Dank ihr Lieben ❤️, ich bin echt baff und freue mich über eure Glückwünsche 🥰.

    Ich möchte ein wenig Mut machen mit dem, was ich hier so niederpinsel.

    Es gab Zeiten in denen ich dachte, es ist nur noch dunkel und schlimm. In mir war Ekel und Scham, Hass und Angst. Und irgendwas in mir war noch da was mich endlich hat handeln lassen. Und es hat sich so sehr gelohnt.

    Ich konnte meinem ersten Mann nicht helfen. Denn er wollte es nicht. Er hatte seinen eigenen Plan.

    Das ist okay aber da mein Plan ein anderer war konnte ich endlich gehen. Und mein Leben neu sortieren. Und dann wirklich leben. Denn das wollte ich.

    Aurora

    Liebe wieweiter,

    vielleicht trauerst du gerade um ganz viel. Um den Menschen, der nicht mehr da ist aber auch um deine Träume, Wünsche, gute Zeiten. Um all das, was ja auch mit ihm zusammenhing.

    Hast du schonmal überlegt ob du eine zeitlang einfach mal eine Trauergruppe besuchst? Kirchengemeinden bieten sowas an, zum Beispiel. Bei Google kannst du bestimmt erfahren, ob sowas in deiner Nähe ist. Ich habe mich nach dem Tod meiner Tochter und meines Enkels eine Weile in einem Internetforum für verwaiste Eltern ausgetauscht. Das hat mir gutgetan weil ich mich nicht mehr so alleine gefühlt habe.

    Da waren andere Mütter und Väter, denen das gleiche wie mir passiert ist.

    Es gibt bestimmt auch Foren für trauernde Partner. Nur mal so als Idee.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo,

    heute vor 14 Jahren habe ich meinen zweiten Mann geheiratet. Wir kannten uns seit Ende 2007, da wurden wir zuerst mal gute Freunde, die ab und an gerne gemeinsam in die Oper gingen.

    Ich hatte nach meiner Trennung vom ersten Mann erstmal echt genug von Männern. Und war vorsichtig, was das erste Operntreffen anbelangte. Aber das verflog schnell denn ich hatte einen Mann vor mir, der mit mir auf Augenhöhe und Respekt umging. Das war ich garnicht mehr gewöhnt.

    Im Laufe der Zeit wurde aus der Freundschaft Liebe. Und ich erfahre seitdem was es bedeutet, eine Beziehung auf Augenhöhe, mit Toleranz, Achtsamkeit, Respekt und Liebe zu führen. So, wie ich es immer wollte.

    Mein erster Mann war dazu nicht in der Lage. Aus vielerlei Gründen seiner Persönlichkeit und dann auch noch seiner Alkoholsucht. Ich hab versucht, die Beziehung so zu biegen, dass sie meinen Wünschen und Lebensvorstellungen entspräche. Dafür habe ich sehr viel in Kauf genommen und Energie reingesteckt. Jahr für Jahr.

    Warum eigentlich? Das habe ich mich damals nach der Trennung oft gefragt. Und vieles für mich herausfinden können, warum ich so gehandelt hatte.

    Es ist echt schwer zu erklären und zu begreifen, was Coabhängigkeit bedeutet. Menschen, die es selbst nicht erlebt haben können das meistens nicht wirklich nachvollziehen, warum man sich das antut.

    Ich für mich kann nur sagen, es war gut, dass ich irgendwann loslassen konnte. Mein Leben wieder selbst in die Hand genommen habe und was draus gemacht habe, was sich gut und richtig für mich anfühlt. Was mich glücklich macht. Ich konnte mit meinem zweiten Mann Höhen und schlimme Tiefen bewältigen. Weil kein Alkohol das Kommando hatte sondern wir frei entscheiden konnten.

    Es war nicht einfach, aus der Suchtspirale auszusteigen. Aber es hat sich gelohnt.

    Aurora

    Hallo Ella,

    Da wir ja nicht verheiratet sind und nicht zusammen leben, muss ich zwar nichts spezielles regeln. Aber ich will mich um meine Gesundheit kümmern, wieder fitter werden und mein soziales Netz stärken, neue Bekanntschaften knüpfen, ein paar positive Erlebnisse sammeln. Ich glaube, das gehe ich jetzt mal an. Gedanken an ihn halte ich zurzit nicht gut aus, deshalb versuche ich mal, den Blick neu auszurichten

    Das ist super denn das ist DEIN Weg. Du bist ihm zu nichts verpflichtet.

    Er kann und sollte jetzt seinen Weg alleine gehen.

    Jeder ist für sich selbst verantwortlich.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Silberstreifen,

    solche Dreistigkeit macht mich immer wieder sprachlos.

    Am besten ist es tatsächlich, dass du die Polizei rufst. Wenn du es jetzt nicht machst wird es sooo immer wieder passieren. Er muss einfach knallhart die Konsequenzen spüren.

    Hab Mut, was anderes wird dir kaum helfen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Mailyn,

    ich habe auch erst nach der Trennung angefangen zu realisieren, was da eigentlich abgegangen ist. Ich war so in dieser Situation verstrickt dass ich es tatsächlich als Normalität empfand, was er so veranstaltete. Das passiert ganz oft in solchen Verbindungen, nicht nur mit Alkoholikern sondern eben in kranken Beziehungen.

    Du fängst an, dich daran zu gewöhnen.

    Im Zusammenleben mit einem Abhängigen entwickeln sich emotionale Dinge. Das ist eine Art Abhängigkeit. Oft sind Menschen betroffen, die aus dem Zusammenleben etwas für sich herausziehen. Das Kümmern gewissermaßen brauchen. Bei mir zum Beispiel war es, dass ich beweisen wollte, dass ich was wert bin, dass ich eine Daseinsberechtigung habe. Dass ich patent und belastbar bin. Dafür habe ich von Außen auch Anerkennung bekommen.

    " Toll, wie du das machst, dass du das aushältst", war sowas, was mir gesagt wurde. Und " wenn du dich trennst geht er völlig unter". Das ging runter wie Öl und dafür nahm ich viel in Kauf. Und hab weitergemacht...

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Heinzi,

    und herzlich willkommen.

    Du merkst es selbst, du kannst ihr nicht helfen. Solange sie es selbst nicht will kannst sonstwas tun, sie wird weitermachen wie immer. Du hast alles Mögliche getan damit sie nicht trinkt aber sie tut es doch. Weil die Sucht das von ihr verlangt.

    Du kannst dich gerne mit anderen Menschen hier austauschen, klick einfach auf diesen Link:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Schreib ganz kurz was dazu und dann wirst du freigeschaltet. Dein Thema findest du dann im Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Marilyn,

    das liest sich so als hätte sich viel sortiert bei dir.

    Was ich bei dir immer wieder gelesen habe ist die Schuld, die du bei dir siehst. Und warum dadurch alles so gekommen ist.

    Dass er abhängig trinkt ist schonmal nicht deine Schuld. Es sei denn, du hättest ihm mit Gewalt die Flasche vor den Hals gehalten. Und deine psychischen Erkrankungen sind auch nicht schuld. Dafür kannst du ja nichts. Er hätte sich ja, wenn er damit nicht umgehen konnte, trennen können. Zum Beispiel.

    Eher lese ich aus deinen Beiträgen heraus, dass er deine psychischen Dinge dazu benutzt hat, benutzt, sich mächtiger zu fühlen indem er dich klein macht.

    Ich schließe heute damit ab, dass ich euch Berichte, dass ich mich gerade anfange abzunabeln und das ein sehr schönes Gefühl ist🫶🏼

    Darum finde ich das super, dass du dich von diesem Menschen, der dir nicht guttut, trennen willst. Auch für deine Tochter wird das viel besser sein. Sie bekommt ja mit, wie du behandelt wirst und wie er drauf ist. Und nun wird sie sehen dass es möglich ist, etwas dagegen zu tun und Grenzen zu setzen, dass eine Trennung eine gute Lösung sein kann. Und erlaubt ist.

    Das schöne Gefühl, dass du dabei hast, wird noch besser werden wenn du merkst, dass es dir auch nach und nach wieder besser gehen wird. Zu handeln ist immer ein gutes Gefühl, du bist nicht mehr ausgeliefert sondern hast Kontrolle über dein eigenes Leben.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Luffi,

    wenn du etwas zitieren möchtest, markiere einfach den Satz bzw das, was als Zitat erscheinen soll.

    Es erscheint ein schwarzer Balken, darauf steht: Zitat speichern/ Zitat einfügen.

    Zuerst klickst du auf " Zitat speichern". Dann gehst du an die Stelle, an der das Zitat stehen soll.

    Rechts unten am Textfeld ist dann ein blauer Balken " ein Zitat". Wenn du da draufklickst öffnet sich ein Fenster in dem steht einmal das, was du zitieren möchtest und " alle Zitate einfügen" . Das klickst du an und dein Zitat steht im Text.

    Aber ich hab dabei eher mehr Angst um mich...als alles andere...

    Wovor hast du Angst? Was erwartest du, was passieren kann?

    Na klar hat meinen Schwiegereltern das nicht gefallen, wie ich geredet habe. Aber sie sind erwachsen gewesen und sollten in der Lage gewesen sein, sowas auszuhalten. Und ich musste aushalten, dass sie mich nicht mehr leiden konnten. Aber das konnte ich, ich war eh nicht so dicke mit denen. Und es war immernoch leichter als das, was in meiner Ehe abging.

    Meine Mutter konnte erst nicht so gut damit umgehen, dass ich mich getrennt hatte. Aber auch das mussten sie und ich aushalten. Mein Leben als " everybody's darling" hat mich ja auch nicht weitergebracht. Im Gegenteil, mich hat ja unter anderem auch festgehalten, dass ich es immer allen Recht machen und niemandem wehtun wollte.

    Und dabei habe ich MIR am meisten damit wehgetan.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Anne, herzlich willkommen.

    Sucht macht einsam und nicht nur den Abhängigen selbst.

    Deine Ängste kennen ganz viele Cos, du kannst das hier immer wieder lesen. Ich hab mich getrennt, da war ich 49. Da dachte ich auch, ich wäre zu alt für einen Neuanfang. Aber nö, es war eine meiner besten Entscheidungen.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Mit diesem Link kannst du dich für den Austausch bewerben. Einfach draufklicken, kurz um Freischaltung bitten. Und nach der Freischaltung findest du dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Marilyn,

    das ist nicht unbedingt das übliche Verhalten eines Suchtkranken. Der hat ja auch noch eine Persönlichkeit, die dazu kommt. Durch den Alkohol tritt das dann deutlich hervor, Alkohol enthemmt.

    Mein erster Mann war nüchtern genau so ein Ar...loch wie besoffen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Luffi,

    die Familie meines ersten Mannes wollte es auch nicht sehen. Und in meiner Urfamilie war auch eher das Motto: der soll sich mal endlich zusammenreißen. Sie haben es nicht besser gewusst bzw es war zu schmerzlich, es einzugestehen, dass der geliebte Sohn Alkoholiker war. Für meine damaligen Schwiegereltern stellte das wohl eigenes Versagen und etwas unglaublich Schlimmes dar.

    Aber diese Menschen lebten ja auch nicht mein Leben mit ihm. Das, was zuhause abging. Sie sahen ihn nicht zitternd und schwitzend und stinkend im Delirium rumliegen. Sie mussten sich nicht beschimpfen und abwerten lassen.

    Ich hab irgendwann einfach das gesagt, was Fakt war. Er war Alkoholiker und ich coabhängig. Und ich war am Ende, gesundheitlich. Er auch. Ich wollte endlich was für mich tun um nicht zu zerbrechen, er wollte es für sich nicht.

    Es doch so: es geht um DEIN Leben, nicht darum, was die anderen Leute sehen bzw nicht sehen wollen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Marilyn,

    wenn du mit ihm reden möchtest macht das nur Sinn, wenn er nüchtern ist. Und wenn er gestern zugeschlagen hat wird er noch Restalkohol haben. Und, so kenne ich es von meinem ersten Mann, erstmal ein Konterbier als Stabilisierung und zur Linderung des Katers trinken. Mindestens eins. Das ist meine Einschätzung und Erfahrung, ich weiß natürlich nicht, ob er es wirklich macht. Aber es ist die häufigd Handlung nasser Alkoholiker.

    Ich hab das ganz lange tatsächlich nicht wahrgenommen, dass es so war. Ich war mit den Kindern, mit Haushalt und so beschäftigt, er lag noch gerne lange im Bett. An den Wochenenden. Erst nach vielen Jahren kam ich mal zufällig in's Schlafzimmer, die Schranktüre stand offen und tja, da hab ich gesehen, was Sache war.

    Heute frage ich mich manchmal ob ich zu blöd war, es zu sehen oder es verdrängt habe. Denn wenn er mir dann vormittags schon komisch vorkam sprach er mir meine Wahrnehmung als : du spinnst, bist wohl bescheuert usw ab. Und es war immer ich, die dann gezweifelt hat. Ich hab es verinnerlich, dass ich blöd wäre, mich nicht so haben solle.

    Du kannst mit ihm reden, na klar. Ob sich dann was ändert, ist unklar. Ich hab es auch oft genug gemacht. Meistens war es dann kurzfristig besser, bis ich wieder in der Spur war. Geholfen hat mir letztendlich nur, dass ich in meinem Sinne gehandelt habe.

    Es ist gut, dass du hier bist, zum Austausch mit uns Cos, die wir ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Du kannst dir auch einen Beratungstermin bei einem Anwalt machen. Um Informationen zu bekommen, welche Rechte und Pflichten du hast. Das erleichtert unglaublich. Hilfe kannst du auch bei der Caritas, beim Diakonischen Werk bekommen, bei ProFamilia.

    Diese Hilfen sind meistens für rechtliche Dinge, Informationen über weitere Hilfen z. B.finanzieller Art geeignet. Aber auch um deine Seele aufzubauen.

    Ich schick dir Mutmacher vorbei und liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Marilyn,

    ich hab dich freigeschaltet und du kannst dich jetzt hier überall austauschen. Mit einer Ausnahme, für die ersten 4 Wochen schreibe bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Teilnehmern, du erkennst sie daran, dass ihre Namen noch in roter Schrift erscheinen.

    Momentan ist es noch sehr ruhig hier, es sitzen bestimmt viele gerade am Osterkaffeetisch.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Marilyn, herzlich willkommen.

    Das, was dein Mann gerade macht, ist sehr oft so oder ähnlich das Verhalten eines Abhängigen in einer Beziehung. Vor allem wenn er merkt, dass die Partnerin sich verändert und unbequem wird.

    Ich hab es ähnlich erlebt und du kannst du es immer wieder in den Themen der Coabhängigen so lesen.

    Hier kannst du durch den Austausch Hilfe zur Selbsthilfe bekommen, Mut fassen für Veränderungen, Bestärkung darin, dass du an seinem Alkoholkonsum und an der Alkoholkrankheit keine Schuld hast und deine Wahrnehmungen richtig sind.

    Hier kannst du dich für den Austausch bewerben: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du brauchst nur auf den Link zu klicken und um Freischaltung zu bitten.

    Dein Thema verschieben wir dann in den Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Becca,

    und hallo maibisjuni du schreibst:

    Ich wünsche dir und anderen in ähnlicher Situation, die Entscheidungskraft , für ein ALKOHOLFREIES Zuhause zu sorgen.

    Wie meinst du das? Im Zusammenleben mit einem nassen Alkoholiker gibt es das nicht. Denn er wird IMMER Nachschub da haben. Es ist für ihn lebenswichtig. Wenn du den Alkohol, den er nicht versteckt hat, wegkippst, wird er sich neuen besorgen.

    Du kannst natürlich auch den nassen Alkoholiker " entsorgen". Aber das ist nicht so leicht. Oder du trennst dich und machst dein neues Zuhause alkoholfrei. Auch das ist ein Prozess, sich zu trennen.

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo,

    seit zweieinhalb Jahren lebt ja unsere Enkelin bei uns. Nun hat mein Exschwiegersohn es endlich geschafft, sich von seiner narzisstischen Frau zu trennen. Die hatte unsere Enkelin ja quasi rausgegrault. Durch massive psychische Gewalt.

    Ja, und nun wird die Enkelin über kurz oder lang wieder zu ihrem Vater zurückziehen. Und das macht ja was mit mir. Auf der einen Seite wird mir ihre Lebendigkeit und Lebensfreude sehr fehlen. Ich hab mich gut an das Zusammenleben gewöhnt. Und auf der anderen Seite wird endlich Ruhe einkehren für Dante und mich. Was ich auch gut finde. Wir sind ja Großeltern und haben andere Bedürfnisse als Eltern. Logisch. Wir sind eben schon älter...

    Tja, so kommt immer wieder mal was Neues. Nächste Woche kommt der Exschwiegersohn, zu dem ich den Kontakt weitestgehend abgebrochen hatte aus diversen Gründen meines Selbstschutzes wegen seiner schlimmen Verletzungen mir gegenüber, um Dinge zu besprechen. Ich bin gespannt.

    Und hoffe, er verhält sich jetzt wieder wie ein normaler Mensch.

    Aurora

    Hallo Ella,

    wie gut ich das noch kenne. Ich hatte auch Angst vor den Konsequenzen. Mein Exmann hatte mir auch immer wieder eingeredet, ich würde es alleine nie schaffen, finanziell untergehen und wäre eh zu doof. Und obwohl ich wusste dass er Unrecht hatte, hat mich das schlussendlich ewig festgehalten. Lieber im Schlechten aber Vertrauten bleiben als im Ungewissen Neuen.

    Es ist menschlich, Angst vor Veränderungen zu haben. Das geht ganz vielen Menschen so.

    Du musst ja nicht gleich einen riesigen Sprung nach vorne machen. Es reicht auch ein Schritt. Wie könnte der aussehen. Ich war z. B.bei einem Anwalt zu einem Beratungsgespräch. Da hatte ich Infos, wie es finanziell aussehen wird, welche Dinge ich schon mal erledigen könnte. Wichtige Unterlagen, Dokumente sortieren und bereitlegen bzw für mich weglegen, eventuelle Vermögenswerte sichten und Kopien anfertigen, sowas alles.

    Das war noch nichts Dramatisches aber es war der Anfang. Und hat mir Sicherheit gegeben, daß Gefühl, aktiv sein zu können. Das war wichtig und hat mir Mut gemacht aber es war noch nicht sooo mega anstrengend. Vielleicht gibt es bei dir auch solche Dinge, die du erstmal sortieren kannst.

    Liebe Grüße Aurora