Hallo Ich,
ich verstehe gut, dass du gerade sehr aufgewühlt bist.
Du darfst als Angehörige hoffen, dass er es schaffen kann trocken zu werden und zu bleiben. Das kann dir doch niemand verbieten. Und dass du ihn als Menschen siehst ist ja richtig. Er ist ja auch ein Mensch. Er ist krank, alkoholkrank.
Aber für Angehörige ist es sehr schwer beim Abhängigen was zu verändern. Solange es derjenige nicht selbst aus eigenem, inneren Willen auch möchte. Die Erfahrung, die ich selbst und die meisten Coabhängigen hier gemacht haben zeigt, dass die Hoffnung, dass alles gut wird, die Liebe den Angehörigen trockenlegen kann, sich nicht erfüllt hat.
Aber komm erstmal in Ruhe an und vor allem komm nach den ganzen Ereignissen selbst zur Ruhe.
Liebe Grüße Aurora