Hallo Leonie,
es gibt viele Alkoholiker die sich jeden Morgen sagen: Heute trinke ich nicht!
Das ist am Anfang der Abstinenz hilfreich denn es ist überschaubar. Und so reiht sich ein "Heute" an das nächste und das ist gut.
Lieber Gruß Aurora
Hallo Leonie,
es gibt viele Alkoholiker die sich jeden Morgen sagen: Heute trinke ich nicht!
Das ist am Anfang der Abstinenz hilfreich denn es ist überschaubar. Und so reiht sich ein "Heute" an das nächste und das ist gut.
Lieber Gruß Aurora
Hallo Volka,
diese Verunsicherung kenne ich leider auch. Diese Trinkpausen, die durchaus auch mal länger andauerten. Bei meinem ersten Mann hat die letzte Trinkpause ca 4/5 Monate angedauert, zwischendurch hat er aber schon auch mal was getrunken. Aber nicht bis zur Besinnungslosigkeit wie sonst.
Dadurch war ich sehr verunsichert. Ob er vielleicht doch nicht abhängig wäre. Ob er endlich die Kurve gekriegt hätte. Und es kam, wie so oft, leise Hoffnung auf.
Der Absturz danach war heftig wie nie zuvor. Und das war dann mein Punkt, an dem ich nicht mehr wollte und vor allem nicht mehr konnte. Ich habe mich dann getrennt.
Das kann bei deiner Frau jetzt anders sein aber die Möglichkeit, dass es so ähnlich abläuft, besteht eben auch. Ich habe es so erlebt und schon hunderte Male gehört und hier gelesen. Es ist halt auch ein Muster.
Lass dich nicht zu sehr verunsichern sondern versuche, diese ruhige Phase für dich zu nutzen. Kraft zu sammeln, dich zu sortieren. Das fällt mir gerade zu deiner Situation ein.
Liebe Grüße Aurora
Liebe Maria,
mein herzliches Beileid zum Tod deines Mannes.
Mein erster Mann hat sich auch totgesoffen. Allerdings war ich da schon lange von ihm getrennt und auch mit meinem 2. Mann verheiratet. Trotzdem hat es mir sehr weh getan, dass er das Trinken nicht lassen konnte.
Vorwürfe und Schuldzuweisungen hatte ich vor und nach der Trennung. Von seiner Mutter vor allem. Auch sein Bruder und dessen Frau sahen mich als die Behandlungsbedürftige an. Dass mein 1. Mann schwer abhängig war, ließen die unter den Tisch fallen. In dieser "Saubermannfamilie" gab es sowas ja nicht... Mein 1. Mann starb mit 64 Jahren.
Ich hatte mich nach der Trennung von seiner Familie völlig distanziert und ein neues Leben aufgebaut. Es ist gut, dass du auch dabei bist, das zu tun. Du hast sicherlich viele Jahre hinter dir, in denen du immer wieder versucht hast, ihm zu helfen, alles zusammengehalten hast.
Er hat sich entschieden, er hat den Alkohol gewinnen lassen. Wieder ein Opfer. Aber es hätte niemand etwas dagegen tun können. Das ist das Schmerzliche dabei.
Du darfst dein Leben genießen, wie es für dich gut ist. Egal, was irgendein Pfarrer oder sonstwer sagt. Es ist dein gutes Recht.
Ich schick dir liebe Sonntagsgrüße
Aurora
Hallo Ruhrpott, ich begrüße dich in unserer Selbsthilfegruppe.
Zuerst mal, ganz wichtig, dass er trinkt ist NICHT deine Schuld. Du hast keine Verantwortung dafür. Es war sein ureigenster Entschluss, wieder anzufangen.
Deine Verzweiflung verstehe ich sehr gut. Ich bin selbst mit einem trockenen Alkoholiker verheiratet, wir sind seit 15 Jahren zusammen. Für mich würde erstmal die Welt untergehen, sollte er rückfällig werden. Du jammerst nicht, du bist unendlich verletzt, traurig, enttäuscht.
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Mit diesem Link kannst du dich bewerben. Du wirst dann für den Austausch freigeschaltet. Dein Thema findest du dann im Bereich für Angehörige. Ein Austausch kann dir helfen, erstmal alles zu sortieren. Ich kann mir vorstellen, das in deinem Kopf gerade alles durcheinanderpurzelt.
Die Reaktion deines Sohnes drückt, glaube ich, auch sehr viel Schmerz, Enttäuschung und Angst aus. Alkoholismus ist eine Familienerkrankung und betrifft nicht nur den Alkoholiker selbst sondern auch sein Umfeld.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Luna,
mach es einfach so, wie es sich für DICH richtig anfühlt, wenn du gefragt wirst. Denn dann ist es authentisch.
Gruß Aurora
Hallo,
wir sind hier nun total im Stress.
Unser ehemaliges Schlafzimmer ist so gut wie ausgeräumt, da wird ein Teenie-Teil draus und ein Kleiderschrank- Teil.
Montag kommt der Maler und dann geht es richtig los.
Die Enkelin freut sich schon auf ihr neues Reich. Mit dem Vater der Enkelin haben wir eine schriftliche Vereinbarung getroffen, damit wir was in der Hand haben. Die Vereinbarung ist zwar nicht wirklich so, wie es sinnvoll wäre und wir das gerne gehabt hätten. Aber einen Prozess über das Jugendamt und Familiengericht möchten wir unserer Enkelin ersparen. Zumindest einige Dinge sind aber geregelt.
Ich bin gerade mit der ganzen Situation etwas überfordert, meine Schwiegermutter ist nun auch ganz plötzlich und schnell ein Pflegefall geworden und in einem Seniorenheim. Das ging innerhalb von ca 3 Wochen.
Auseinandersetzung mit dem ExSchwieso, Wohnungsumbau, Möbelkauf, Chaos, da die Schränke schon weg sind, Bürokratie für meine Mutti und nun auch noch für die Schwiegermutter... ach, und der Geschirrspüler hat auch den Geist aufgegeben.
Mir reicht's, ich bin fertig. Zum Glück habe ich keinen Säufer, den ich auch noch mitschleppen müsste.
In sofern bin ich echt froh und noch immer dankbar, dass ich vor 16 Jahren den für mich entscheidenden Schritt der Trennung gewagt habe.
Aurora
Hallo Volka,
die Frau von der Suchtberatung hat einen falschen Job. In meinen Augen.
Ich kann dich gut verstehen, dass das Gespräch dich total verwirrt hat.
Für mich liest sich das wie eine Anleitung zum Co-Sein, was sie dir erzählt hat.
Vertraue deinem Gefühl, deinen Wahrnehmungen.
So, wie deine Frau sich gerade verhält kenne ich es aus meiner ersten Ehe nur zu gut. Mein Exmann hatte das auch drauf, plötzlich konnte er anscheinend " kontrolliert" trinken. Und ich war euphorisch, glücklich und voller Hoffnung, dass alles gut wird.
Du bist ja nun aber nicht mehr am Anfang. Du hast deine eigenen Erfahrungen mit ihr, Erfahrungen durch den Austausch hier und eigene Gedanken und Gefühle dazu. Vielleicht schafft sie es tatsächlich, abstinent zu werden, vielleicht ist es nur eine Trinkpause. Die Chancen stehen fifty/ fifty. Wenn alles nicht klappt, wirst du die für dich beste Entscheidung treffen können.
Liebe Grüße Aurora
Hallo buntesleben,
es ist gut, dass du selbst zuhause keinen Alkohol trinkst und es auch keinen gibt. Du bist echt konsequent und gut aufgestellt. Überlässt ihm seine Verantwortung.
Für meinen 2. Mann ( er ist seit 17 Jahren trocken und auch nicht " mein" Alkoholiker, das war mein erster Mann) war das die wichtigste Bedingung.
Wenn wir zusammenziehen gibt es keinen Alkohol in der Wohnung. Das habe ich akzeptiert, ich lebe nun auch seit 16 Jahren abstinent und es ist super.
Dass dein Mann den Gästen Alkoholika anbietet ist nicht gut. Da hält er sich " sein Leckerli" direkt unter die Nase. Sehr gefährlich...
Ich verstehe deine Angst sehr gut. Mein 1. Mann wurde durch die Trennung nüchtern. Wir hatten dann noch längere Zeit sehr viel Kontakt. Da war auch bei mir viel Angst, dass es jeden Moment wieder losgehen könnte. Um die Ehe hatte ich allerdings keine Angst, mir war klar, dass ich getrennt bleiben wollte. Zu viel war einfach kaputt gegangen. Trotzdem hing ich da noch dran, konnte nicht loslassen. Da mussten erst noch einige Monate vergehen.
Nach 4 Jahren fing er das Saufen auch wieder an und ist vor fast 5 Jahren daran gestorben.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Honk,
ein Austausch für den Mann von buntesleben ist sicher gut.
Aber hier im Forum ist jetzt IHR Platz und daher ist es besser, wenn er sich eine andere Gruppe sucht.
Nicht böse gemeint.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Caro,
ich hab dein Fädchen mal hochgeholt aus der Versenkung.
Liebe Grüße Aurora
Hallo ihr,
ich denke auch, dass hier Schrattes Thema ist und es gut ist, in Caros Faden weiter zu schreiben.
Lieber Gruß Aurora
Tataaa, und schon bist du da.
Ich wünsche dir einen guten Austausch.
Liebe Grüße Aurora
Ah, Morgenrot war auch schon da. ![]()
Hallo Mandy,
ich begrüße dich in unserer Selbsthilfegruppe.
Ich denke, das alles muss jetzt erstmal sortiert werden. Es ist gut, dass du ehrlich hinschaust.
In wieweit dein Partner schon abhängig ist oder nicht, kann nur er selbst abschätzen. Aber wenn er schon heimlich trinkt und dich anlügt, wenn du seine Fahne riechst, ist schon ein Zeichen. Er merkt wohl, dass ihm da was aus dem Ruder läuft.
Und deine Enttäuschung kann ich sehr gut verstehen. Ich war lange mit einem nassen Alkoholiker verheiratet.
Wenn du magst, kannst du hier in den Austausch mit anderen Mitbetroffenen gehen. Hier ist der Link für die Freischaltung:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Nach der Freischaltung ist dein Thema im Bereich für Angehörige, es wird dorthin verschoben.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Elraine,
danke für deine Antwort.
Es gab Zeiten, da wurde ein Medikament gegeben, das beim Trinken von Alkohol massive Nebenwirkungen hatte. Das sollte als Abschreckung dienen. Ich denke, das wird nicht mehr verordnet aber genau weiß ich das nicht. Deshalb meine Frage.
wenn es darum geht, kann ich mir hier klar unter dem Begriff Alkoholikerin einordnen
Das ist ein super Ansatz für den Weg in eine zufriedene Abstinenz.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Torte,
ich begrüße dich in unserer Online-Selbsthilfegruppe.
Ich bin nicht betroffen aber vielleicht finden sich noch User, die dir dazu was schreiben können.
Ansonsten sind wir hier ja medizinische Laien, einfach eine große Gemeinschaft an Menschen, die erst kurz trocken sind oder die schon etliche Jahre zufrieden trocken leben, die coabhängig waren oder noch sind und die, die in einem Alkoholikerhaushalt groß geworden sind.
Wenn du spezielle Fragen zu deiner Erkrankung hast, kann dir ein bzw dein Neurologe mehr dazu sagen.
Ansonsten schau dich gerne um, wenn du es noch nicht getan hast. Zu lesen gibt es hier genug.
Liebe Grüße Aurora
Liebe Siri,
herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Das ist der Link, mit dem du dich für den Austausch hier bewerben kannst. Klick einfach drauf, schreib kurz was dazu und dann geht es los. Den Thema ist dann im Bereich für EKA, du kannst dich aber überall austauschen.
Nur bitte die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich, komm in den anderen Bereichen erstmal in Ruhe an.
Liebe Grüße Aurora
Hallo und willkommen Elraine,
ich habe eine Verständnisfrage.
Du machst eine medikamentengestützte Therapie. Sind das Antidepressiva oder was gegen Suchtdruck, also dem Verlangen, trinken zu müssen, koste es, was es wolle.
Und siehst du dich als Alkoholikerin oder Missbräuchlerin. Du hast Alkohol benutzt um einen gewissen Effekt zu haben. Sehr oft wird daraus halt Sucht, der Schalter im Hirn umgelegt. Was denkst du, wo stehst du da?
Lieber Gruß Aurora
Hallo Liesel,
Ich glaube ich kümmere mich einfach um mich.
Ein sehr guter Gedanke
Liebe Grüße Aurora
Hallo Schratte,
Die ganze Familie hatte immer eine ziemliche Affinität zum Alkohol, auch zu härteren Dingen wie z. B. Cognac.
Zuerst mal zum Verständnis, Alkohol ist eine Droge, er ist ein Nervengift. Egal in welcher Form. Ob Bier, Sekt, Mixgetränke, teurer Cognac oder 100jähriger Wein. In Medikamenten oder Klosterfrau. Es gibt kein härter oder weicher. Der Alkoholgehalt ist unterschiedlich. Bier hat weniger als Rum, z. B. Darum steigen Alkoholiker im Laufe der Zeit von Wein oder Bier auf Schnaps um. Da ist einfach die Wirkung schneller. Um nicht in den Entzug zu kommen müssten irgendwann so viel Bier z. B. trinken, dass es garnicht möglich wäre für den Körper. Von der Flüssigkeitsmenge.
Ich kannte mal einen, der hatte zum Frühstück schon fast eine Pulle Kräuterschnaps intus...
Die ganze Familie hat Alkoholprobleme. Das ist sehr häufig so. Eine genaue wissenschaftliche Erklärung gibt es noch nicht. Ob es genetisch bedingt ist. Aber Kinder leben sehr oft nach, was Eltern und Umfeld vorgelebt haben. Wer aus solchen Familien kommt wird sehr oft selber zum Alkoholiker oder coabhängig.
In meiner Urfamilie sieht man das sehr deutlich. Meine Mutter hatte 11 Geschwister. Alle hatten eine Suchtproblematik. Mein Opa hat im Krieg alles für Zigaretten gegeben, ihm war egal, ob die Kinder was zu essen hatten. Meine Onkel waren, bis auf 1, alle alkoholabhängig, nikotinabhängig, spielsüchtig oder coabhängig, meine Tanten auch. Meine Mutter war zum Glück auch nicht abhängig, hat aber bei Gelegenheiten alle unter den Tisch gesoffen.
Meine Cousins und Cousinen sind bzw waren auch co- oder alkoholabhängig, spielsüchtig, starke Raucher. Ich selbst war coabhängig und habe auch gut gesoffen. Den Absprung hab ich gerade noch rechtzeitig geschafft.
So, schon wieder eine Kurzgeschichte von mir
.
Lieber Gruß Aurora