Beiträge von Aurora

    Halo JuSe,

    zuerst mal danke ich dir ganz herzlich für deinen Beitrag in meinem Fädchen :) . Ich freue mich sehr darüber.

    Es ist normal zu trauern, wenn eine Beziehung auseinander geht. Schade ist nur, dass du misstrauisch in die Zukunft blickst...

    Denn im Grunde genommen kannst du froh sein, aus dieser Beziehung jetzt raus zu sein. Überlege mal, diese Entzugskrämpfe alleine schon sind doch ein Horror. Sowas mit ansehen zu müssen. Und vor allem sein Leugnen. Er will es einfach nicht wahr haben. Wenn du geblieben wärst wäre dein Leid um ein Vielfaches höher als deine Trauer jetzt! Und erstmal das Leid deiner Tochter...

    Hellhörig bin ich jetzt geworden, dass du auch schon in erster Ehe mit einem Alkoholiker zusammen warst. Es lohnt sich da mal genau hinzusehen, ob du da einem Muster folgst. Du schreibst ja, dass du mit einer Therapeutin redest. Vielleicht macht es Sinn, mal darüber mit ihr zu sprechen.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Adele,

    Es ist immer eine schwierige Frage, wenn jemand wie du in solcher Situation steckt. Da spielt so viel mit.

    Unsicherheiten, Wünsche und Hoffnungen und das Verhalten des Partners, der/ die abhängig ist. Oder doch nicht? Oder wie oder was...

    Das ist nicht leicht zuerst, zu erkennen worauf es hinausläuft.

    Ich schicke dir hier mal den Link für die Bewerbung zum Austausch in unserer Selbsthilfegruppe. Dort kannst du dich austauschen und hoffentlich für dich Erkenntnisse und Wege finden

    Hier ist der Link:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Dein Thema wird nach der Freischaltung in den Bereich

    Erste Schritte für Angehörige und Coabhängige

    verschoben.

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo,

    liebe Anita, ja, es kostet immer wieder Energie, dieses Nein-Sagen genau so wie das Zusammensein.

    Ich habe sehr viel Energie in alles reingesteckt, Energie, die mir JETZT fehlt und die ich nicht mehr zurück bekommen kann.

    Darum denke ich, vielleicht kann mein Weg auch Menschen helfen, eher aussteigen zu können.

    Das Bauchgefühl sagt einem ja schon was, darauf zu achten und nicht immer gegen die eigenen Empfindungen zu leben, das ist der beste Weg. Aber auch einer der schwersten.

    Denn dass jemand coabhängig wird hat ja viel mit der eigenen Persönlichkeit zu tun. Mit dem aktuellen Bild der Frau in der Gesellschaft, Prägung. Und da die Muster zu durchbrechen ist äußerst unangenehm. Es kommt einem vor als würde man gegen sich selbst arbeiten, dabei ist es genau andersrum. Ich, viele Menschen, habe es ja nie anders gelernt und oft wird es einem auch von außen so gesagt.

    Es ist alles nicht einfach und oft gibt es Rückschritt oder Stillstand. Aber es ist immens wichtig dass jeder, der was ändern will, immer wieder weiter geht. Auch in den Austausch geht, sieht, dass andere es geschafft haben.

    Dass es IMMER einen Weg gibt, sich ein lebenswertes Leben zu schaffen.

    Aurora

    Hallo Liane,

    zuerst mal finde ich es klasse, dass du wieder hier bist. :) . Auch wenn der Anlass kein guter ist...

    Eine Grenze für etwas ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Aber indem du dir über viele Dinge klar wirst, wird dir auch eine Grenze immer klarer werden.

    Es macht Sinn, wenn du dich hier in unserer Gruppe austauschen möchtest, ich ladt dich herzlich ein. Hier ist der Link, anklicken, etwas kurz zu deiner Situation schreiben und schwups, kann es losgehen

    - Edit, Link entfernt

    Dein Thema wird nach der Freischaltung in den Bereich

    Erste Schritte für Angehörige und Coabhängige

    verschoben. Da kannst du dich weiter austauschen.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo,

    liebe Anni, ja, bei mir war ganz schön was los, all die Jahre. Ich freu mich immer, wenn Menschen sich aus meinem Fädchen was mitnehmen können, wenn mein Weg bei Jemandem Gedanken in Gang setzt.

    Ich hab gestern Abend mal die ersten Seiten meines Tagebuches im geschlossenen Bereich gelesen. Nach laaaanger Zeit mal wieder. Und diese Dinge stehen ja auch hier auf den ersten Seiten.

    Au weia, sag ich da bloß. Ich hab ganz schön rumgeeiert, war unsicher, nachdem mein Exmann zuerst zum Entzug in der Klinik war und da noch 2 Wochen lang blieb. Es ähnelt so sehr den Gedanken und Gefühlen, die ich noch immer von den Cos, Partnern, hier lese. Es ähnelt sich so sehr.

    Ich konnte mit Hilfe der Menschen, die mich damals hier begleitet haben, meinen neuen Weg weiter gehen. Erkennen, was für mich gut war, wieviel Co noch in mir steckte und was ich nicht mehr wollte. Das ging auch nicht von heute auf morgen. Gerade nach diesen Jahren, es waren 26 gemeinsame Jahre, geht das eben nicht mal so hopphopp. Das hat mich viel Geduld gekostet und einmal war ich so fertig, dass ich fast aufgegeben und zurück gegangen wäre. Zum Glück hab ich es nicht gemacht!

    Für mich hat es sich absolut gelohnt, zum einen der Austausch hier, zum anderen meine Entschlossenheit, nicht mehr so leben zu wollen mit einem Abhängigen, wie all die Jahre zuvor.

    Aurora

    Hallo,

    nun war ich fast 2 Monate nicht mehr in meinem Fädchen hier, mein Leben läuft recht ruhig und "normal".

    Normal heißt für mich halt, es ist eher Sparflamme und viel Selbstfürsorge nötig.

    Mich hat das Leben mit meinem ersten Mann, der Alkoholiker war (ja war, er ist ja an seiner Sucht verstorben) völlig fertig gemacht.

    Ein schwerer Schicksalsschlag kam dann auch noch und dann war Feierabend bei mir.

    Mir ist die Selbsthilfe wichtig. Einmal für mich selbst aber auch für Menschen, die noch in den Anfangszeiten stecken. Ich werde nie vergessen, wie viel mir das damals, als ich hier aufschlug, geholfen hat. Menschen, die wussten, wovon ich sprach. Nun gebe ich gerne meine Erfahrungen weiter.

    Obwohl - momentan schreibe ich nicht so viel hier in diesem Bereich. Es gibt nicht mehr dauernd viel Neues bei mir. Und in den einzelnen Themen läuft es super :) .

    Heute genieße ich den ruhigen Sonntag, es gießt in Strömen und es ist sehr windig :( . Ich hab Lust auf Frühling. Aber ich glaube, das geht nicht nur mir so...

    Aurora

    Hallo Damokles,

    ich biete dir mal den Link an, mit dem du zum Austausch in der "richtigen" Selbsthilfegruppe kommst. Hier ist ja der Vorstellungsbereich.

    Hier isser also:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Draufklicken, noch mal kurz was zu deiner Situation schreiben und dann geht es weiter.

    Du wirst dann freigeschaltet und dein Fädchen wird von hier, vom Vorstellungsbereich, in den Bereich

    Erste Schritte für Alkoholiker

    verschoben.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe NudelTante,

    ich denke es wäre sinnvoller, wenn dein Mann vor Ort das für sich klärt! Er ist doch dort unter Fachleuten, sei es den Therapeuten oder den Mitpatienten. Ich meine, er kann doch dort am besten schildern, was er gerade empfindet. Und es ist FÜR IHN sehr wichtig zu erkennen, wie er auf solche Situationen reagieren kann.

    Denn es geht ja UM IHN und sein Leben mit der Suchterkrankung.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe belieb,

    das hört sich sooo traurig an, das IST traurig.

    Damals mit dem Exmann, das war auch eine Eigentumswohnung. Allerdings war die nicht mehr großartig belastet. Mein Exmann hatte immer gut verdient und als Banker eh den Durchblick... BEVOR die Sucht zugeschlagen hat.

    Ich möchte dich gerne für den Austausch im offenen Forumsbereich freischalten. Da kannst du dich "richtig " austauschen, es gibt hier einige Coabhängige, die gerade in ähnlicher Situation sind aber auch viele, die es geschafft haben.

    Klick einfach diesen Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    und füll ihn kurz aus.

    Dann schalte ich oder ein/e Moderatorenkollege/in dich frei und verschiebt dein Thema von hier in den Bereich

    Erste Schritte für Angehörige und Coabhängige

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo belieb,

    zuerst mal herzlich willkommen :).

    Leider ist es so - Alkoholabhängigkeit, Sucht generell, wird von alleine nicht besser, es geht nur abwärts. Ich hatte damals meinen Exmann auch aufgefordert zu gehen, sich eine Wohnung zu suchen. Er hat es auch ignoriert, wie dein Mann. Und da die Wohnung auf uns beide lief hatte er das Recht zu bleiben. Er tat ja keinem was, also bedrohte mich und unseren Sohn, der damals noch zuhause wohnte, nicht. Trotzdem war es Terror, psychische Misshandlung, was da ablief.

    Ich habe dann die Konsequenz gezogen und bin ausgezogen, nach 26 Jahren. Um nicht völlig bzw noch mehr kaputt zu gehen als ich eh schon war.

    Wie ist das bei dir? Seid ihr beide Mieter?

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Sunny,

    Was kann ich jetzt für mich tun? Wie kann ich mich weiter stärker?

    Das ist eine gute Frage...

    So hab ich das gemacht:

    Zuerst habe ich meinen Mut zusammen genommen und mehr und mehr Dinge alleine gemacht. Besuche bei der Familie, Freunde, Ausflüge. Ich habe mir eine Wohnung gesucht und hatte da auch genug zu tun. Wie möchte ich sie einrichten, all sowas. Ich habe meine Lieblingsmusik runtergeladen und hatte einen MP3 Player, damals gab es noch nicht diese ganze Smartphone-Sache. Mucke gab es also aus dem MP3. Ich habe diese Musik rauf und runter gehört und das hat mich beruhigt und abgelenkt.

    Ich habe mich damals dann hier im Forum angemeldet und verstanden, dass es in erster Linie um MICH gehen soll. Das ist wichtig! Für meinen Ex konnte ich nichts tun, ich hatte schon all die Jahre vorher alles versucht und verstand nun auch, dass ich nichts machen kann, solange er es nicht will. Dass ich KEINE Schuld an seinem Saufen hatte, das erkannte ich auch und das hat mich enorm erleichtert. Und dass ich für ihn für nichts verantwortlich war kam auch noch dazu.

    Es ist wurscht, welchem Trinkmuster dein Partner folgt. Daraus kannst du nichts erkennen oder machen oder ihm helfen.

    dass er sich Hilfe sucht, sich drauf einlässt.

    DAS ist wichtig! ER sucht sich Hilfe, lässt sich (hoffentlich) darauf ein. Also lass ihn machen und genieße DEIN Leben, so gut es geht.

    Das ist der jetzige Stand der Dinge. Alles andere folgt daraus aber jetzt ist noch alles offen. Also mach JETZT was für dich. Denn nur darauf hast du Einfluss.

    Liebe Grüße

    Aurora