Beiträge von kommal

    Hallo Plejaden,

    ich hatte mich für verschieden asiatische Kampfsportarten interessiert. Für mich standen die Entspannungsübungen im Vordergrund und die Körperbeherrschung. (Ich hab mal zwei Semester Judo gemacht, bis "grün" :wink: ) Hatte mich sogar schon angemeldet für Kung- Fu und Win- Tsung-

    Das eine scheiterte an der Terminkollision mit meiner Nachsorge, das andere an Gesundheitsproblemen.

    Ich werde bald wieder mit Schwimmen beginnen, sobald ich nach draußen kann. Morgens, vor der Arbeit.

    LG kommal

    Hallo Lütze,

    Du kannst immer noch nicht entspannen, die Gedanken einfach mal vorbei ziehen lassen wie Wolken im Wind! Dabei ist es so leicht, wenn Du´s mal gelernt hast. Erkundige dich doch mal.

    Du würdest Dir echt was Gutes tun- aber dafür mußt Du was tun! :wink:

    LG kommal

    Hallo Kütze,

    Zitat

    Vlt. hat sie ja das Problem ,das ich mit dem,was ich jetzt tue,so gar nicht in ihre "seit Jahren" gefasste Meinung passe...

    Hallo Lütze, wenn´s ihr Problem ist, dann lass es ihr.

    Auch ich erlebe oft, dass meine Mitmenschen sich wundern, wenn ich Ecken und Kanten zeige. Ich versuche Grenzen zu ziehen, anders als in meiner nassen Zeit und das ist für die anderen nicht so leicht zu händeln wie früher, als ich mich in mein Schneckenhauss zurückzog, wenn´s Schwierigkeiten gab.

    Aber im Grunde genommen sind alle zufrieden mit mir, so wie ich jetzt bin- besonders ich.

    Und darauf kommt´s doch an.

    LG kommal

    Guten Morgen,

    vor einer viertel Stunde bin ich aufgestanden. Ich fühle mich zufrieden.
    Ich hatte eine harte Woche hinter mir- Vertretung für einen Kollegen und somit Doppellbelastung- und am Ende wurde es mir zuviel. Ich habe mich an meinem Vorgesetzten gewendet und etwas in Bewegung gebracht. Früher hätte ich mich mit Bier zugeschüttet, um auf "andere Gedanken" zu kommen.

    Jetzt hatte ich ein paar schöne Stunden mit kommaline. Leider musste sie Samstag noch arbeiten, unsere Arbeitszeiten sind nicht deckungsgleich. Aber wir haben unsere gemeinsame Zeit genossen. Vor kurzem habe ich ihr vorgeschlagen, hin und wieder mal woanders hinzufahren, damit wir nicht in Routine versinken. Ich hatte am WE eine Idee, die sie gerne aufgegriffen hat. Spontan habe ich per Email ein Zimmer gebucht und so werden wir am Samstagmorgen Richtung Emsland starten, um dort auch ein paar Spuren unseres Glücks zu hinterlassen.

    Ich wünche allen eine erfolgreiche Woche und trockene 24.

    Mit frühlingshaften Grüßen :)

    kommal

    Ich hatte also noch (geschätzt) sieben Flaschen Wein und drei Flaschen Sekt. Und noch fünfzehn Flaschen Bier.

    Dann versuchte ich noch Mal mein Glück…


    UND IN DER KLINIK NAHM JEMAND DEN HÖRER AB

    Herzklopfen. Ich stellte mich vor und erzählte, ich hätte eine Überweisung von meinem Hausarzt und hätte gerne einen Aufnahmetermin. Die freundliche Dame am anderen Ende sagte: “Moment, da kommt gerade eine Schwester” - Ich hatte mit einer Patientin gesprochen!?!?!? Die Schwester gab mir dann die Durchwahl vom Schwesternzimmer und hier kam ich dann weiter: “Sie können gleich morgen kommen.” Herz klopft bis zum Hals… “Da kann ich nicht….” Ich rang in zehntel Sekunden um eine Ausrede… “…ich muss zuerst meine Wohnung trockenlegen”. Das Argument zog natürlich (heute weiß ich wie richtig es war) und sie sagte: “Dann Freitag um 9 Uhr”. Ich sagte zu und die Panik die ich innerlich verspürte (ausgerechnet Freitag, wollte doch noch mal…das Wochenende “genießen“…wie soll das gehen?… ANGST!… und dann nächste Woche in Ruhe…) die Panik wich nach und nach meiner Neugier, was wohl Freitag werden würde, so um 14 Uhr, wenn normalerweise 1/45 geöffnet würde. Das ich das “da” ganz schnell sagen müsste, war mir klar. Denn Angst hatte ich. Ich klärte noch, was ich außer den Papieren mitbringen sollte (“Sportsachen, Turnschuhe reichen notfalls, das Übliche halt. Sie laufen hier nicht im Schlafanzug rum.) und wie ich die Station auf dem Gelände finde. Weiter wurde ich aufgeklärt: Kein Alk und alkhaltige Sachen (Rasierwasser und so…) und in den ersten beiden Tagen die Station nicht verlassen. Erst nach o.k. vom Arzt- aus Sicherheitsgründen. Dauer: Beim ersten Mal (“???“): 10 Tage.

    Auf dem Weg zum Personalbüro traf ich meinen Abteilungsleiter, den ich über den Termin informierte. Er war erfreut über mein schnelles Handeln, wohl auch, weil er die Botschaft ja weitergeben musste.

    Weiter informierte ich die nette Dame von der Beratungsstelle und meinen Wohnungsaufpasser, den ich schon akquiriert hatte. Dort “entsorgte” ich auch meine Wein- und Sektbestände. Das war geschafft.

    Was hatte ich also?
    -Den Aufnahmetermin,
    -den Kontakt zur Beratungsstelle,
    -eine gehörige Portion Angst gepaart mit einer ebenso großen Portion Neugier und…

    -…die Gewissheit, dass mir anschließend (wie bis zu diesem Zeitpunkt auch) dumme Fragen erspart blieben, weil ja ALLE Bescheid wussten wo ich war und warum.

    -Ein geographisches Ziel- die Klinik-, das ich mir auf der Karte nochmals ansah. Das erscheint mir heute lächerlich, weil´s halt nicht weit weg (ca 15 km) liegt und mir die Gegend ja nicht unbekannt war. Also warum sollte ich mein Auto da nicht hinlenken können (dass ich mit dem Wagen kommen durfte hatte ich geklärt). Nur hatte ich ja in den letzten Jahren meine Wirkungsstätte kaum noch verlassen. Und das war ein großes Problem, denn öffentliche Verkehrsmittel konnte ich nicht benutzen, da war ich “blockiert”. Ich wollte also zeitig genug losfahren um Umwege einzukalkulieren.

    Ich erinnere mich, das ich zu diesem Zeitpunkt bereits mehr unterwegs war, als in den letzten Jahren zusammen. Ich fuhr mit dem Fahrrad umher, besucht Bekannte und erzählte, was ich vorhatte, ich war auf dem Weg in die Freiheit, war dabei, selbst errichtete Mauern einzureißen (das war mir alles nicht so bewusst, aber ich fühlte mich ungemein erleichtert- ich FÜHLTE!) Ich hatte meine ganze Garderobe und andere Sachen jahrelang über den Versandhandel gekauft und plötzlich ging ich in richtige Geschäfte. Bei einer Anprobe sagte eine Verkäuferin zu mir: “SIE brauchen doch keine Größe 54, IHNEN passt doch locker eine 52.” Das tat echt gut.

    Abends fasste ich einen Entschluss: Ich hatte noch 15 Flaschen Bier für die verbleibenden zwei Abende. Acht waren die übliche Dosis pro Abend. Ich wollte heute und morgen nur sieben trinken und dann die letzte wegkippen.

    Ich öffnete an diesem Abend also bewusst zu einem späten Zeitpunkt die erste Flasche, um meine geringere Dosis über die Zeit zu bringen bzw. bis zur Schlafenszeit. Ich wollte mit beweisen, dass ich zumindest das kann. Ich hatte auch nur sieben Flaschen kühl gestellt, warm “schmeckte” es ja nicht. Sieben Flaschen für den vorletzten Abend… das war mein Plan.

    Und doch …

    DIE LETZTE FLASCHE DIE ICH TRANK WAR WARM

    Hallo Lütze,

    Zitat

    Kann gar nicht machen,was ich vorhatte.Immer wieder diese stümperhaften Fehler!

    Stümperhaft fände ich es, wenn Du dich von Unwägbarkeiten aus dem Takt bringen lässt, die Du nicht beeinflussen kannst- zum Wetter hat Ple Dir´s schon gesagt. Klingt auch ein bisschen nach Selbstmitleid.

    Hast Du nicht nötig.

    Was die Vorstellung betrifft: Ich habs aus dem Bauch heraus gemacht. Du sollst keine Reden schwingen. Und so kommt´s mE auch besser rüber. Wenn Du dabei was vergisst, kannst Du´s nachschieben.

    Mach DIR einen schönen Sonntag

    LG kommal

    Hallo Ruegi,

    Zitat

    vom eigentlichen Ziel, mein Leben ohne Alkohol

    Das Ziel hatte ich auch mal. Heute weiß ich, der Weg ist das Ziel. Gerade.
    Seitdem bin ich unterwegs.

    Du wirst dein Leben lang mit deiner Krankheit leben- so oder so. Aber ich denke, Du hast die lebbare Richtung eingeschlagen.

    Ich wünsche Dir, dass Du die Kraft und Ausdauer hast, dort weiterzugehen.

    LG kommal

    Abends zog ich Bilanz: Noch drei Abende bis Freitag…


    UND ICH HATTE NOCH DREIUNDZWANZIG FLASCHEN BIER!


    Welche Gedanken hatte ich damals? Naja, mir war klar, das ich nicht einfach aufhören KONNTE. Das hatte ich ja oft genug versucht. Zuletzt immer wieder über eine Reduzierung meiner täglichen Menge von acht Flaschen Bier nach Feierabend. Aber selbst, wenn mir aus bestimmten Gründen nur ein drittel der abendlichen Saufzeit blieb, schaffte ich immer noch sieben.

    Wie würde das sein, da zu sitzen und kein Bier zu saufen? Die Idee, die Zeit mit sinnvollen Tätigkeiten auszufüllen und Grundlegendes in und an meinem Leben zu verändern, ja- wieder zu leben- kam mir da noch nicht.

    Ich fühlte mich andererseits aber zufrieden (heute weiß ich, dass ich “nur” erleichtert war), weil sich ja “etwas” bewegte. Dass ICH das war, merkte ich noch nicht. Aber ich fühlte dieses Alleinsein, das ich immer verdrängt hatte.
    .
    Mein Lügengebäude bröckelte. Ich hatte stets meine Unabhängigkeit, meine Freiheit propagiert. Im Familien- und Bekanntenkreis die Beziehungen gesehen, die gescheitert waren. Das passiert mir nicht; hatte ich mir vorgenommen. Dabei hatte ich nur Angst! Ich war einsam, obwohl ich täglich mit vielen Menschen zu tun hatte. Ich hatte zig Einladungen in den letzten Jahren abgelehnt- “die Arbeit, ich kann nicht, muss noch… (Ausreden hatte ich immer); aus dem Vereinsmenschen und Sportler war ein “einsamer Wolf” geworden. Aber ich hab´s zugelassen. Meine privaten Kontakte “pflegte” ich nur noch übers Telefon. Meistens am Wochenende, wenn ich die ersten Flaschen getrunken hatte. Die Toleranz war so hoch, dass ich nicht lallte oder andere Auffälligkeiten zeigte. (bis auf die Fahne, die ich morgens wohl oft vor mir her trug). Tatsächlich bin ich froh, dass nie “etwas” passiert ist. Ich hätte tot sein können, mein Beruf birgt gewisse Risiken und fordert einen wachen Verstand.

    Aber die ganze Zeit spürte ich auch diese ungewohmte Freude, dass ich jetzt endlich Klarheit hatte- für mich. Und eine gewisse Kontrolle hatte ich mir ja auch auferlegt: Dadurch, dass ich meine Nachbarn, Kollegen und Bekannten informiert hatte, wähnte ich mich ja unter Beobachtung. Diese Informationspolitik war zum einen sicher ein Ausdruck, dass ich mir selbst nicht traute. Andererseits zeigte sie aber eine durchaus positive Wirkung: ICH REDETE. Und ich glaube, ich war einfach nur froh, mich nicht mehr verstecken zu müssen. Es tat mit gut, mir “alles” von der Seele zu reden. Ich hatte viele Gespräche, bekam Zuspruch und winkte ab, wenn gut gemeinte Verharmlosungen formuliert wurden, “sooo schlimm ist es ja nicht”. Interessanterweise erfuhr ich von guten Freunden meiner Eltern, dass mein Vater kurz vor seinem plötzlichen Tod die Befürchtung geäußert hatte, ich könnte nicht mehr “ohne”.

    Mir gingen tausend Gedanken durch den Kopf, aber ich konnte nachts gut schlafen. Meinen Schlaf hatte ich von jeher schon als Gradmesser für mein Befinden genommen: Hatte ich von der Arbeit geträumt und wurde klatschnass geschwitzt wach, versuchte ich, Urlaub zu bekommen.

    Mittwochmorgen durchforstete ich meine Wohnung nach Alkoholvorräten. Ich wusste, dass ich noch einen kleinen Bestand an Wein und Sekt hatte- Weihnachtsgeschenke der vergangenen Jahre, die ich nie angerührt hatte- ich trank ja “nur Bier”. (In Wahrheit waren es Nothelfer, die dann zum Zug kamen, wenn es mir nach einer tagelangen Sauferei im Urlaub zu schlecht ging, um ein paar Kisten Bier zu kaufen. Das Kofferraumvolumen meiner verschiedenen Autos bezifferte ich übrigens von zwei bis fünf- Bierkastengrößen).

    Ich hatte also noch (geschätzt) sieben Flaschen Wein und drei Flaschen Sekt.

    Und noch fünfzehn Flaschen Bier.

    Ich griff nochmal zum Telefon...


    UND IN DER KLINIK NAHM JEMAND DEN HÖRER AB

    Hallo Lütze,

    bei den Co- Fragen halt ich mich raus, da kenn ich zu wenig von (kommaline war früher mal Co)

    aber versuch mal,

    Zitat

    Wieso funktioniert man dann trotzdem als Partner?Wieso fährt man dann trotzdem zusammen in den Urlaub?Wieso vertraut man sich doch in manchen Sachen,wenn auch offentsichtlich nicht in allen.

    Kann man da nichts sagen,wenn der saufende Partner einem auf den Sack geht?

    ... die "mans" sinnvoll zu ersetzen.

    Nur so eine Idee.

    LG kommal

    Hallo Plejaden,

    Zitat

    Ich habe mich vor Verantwortung gedrückt

    Diese Erkenntnis stand am Anfang (in der Vorstellungsrunde im Team) meiner LZT. Ich hab´s zunächst noch nicht verstanden, hatte ich doch immer Verantwortung übernommen.

    Nur nicht FÜR MICH!

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. Genieße das Ergebnis deines Fleißes!

    LG kommal

    Ich trank meine acht Flaschen Bier und überlegte, was ich noch tun konnte und wusste ich, was ich vor dem Krankenhaus machen wollte (ich schreib´s, wie es mir in den Sinn kam):


    ICH MUSS MEINE BUDE TROCKEN LEGEN!


    Dienstag

    Ich hatte gut geschlafen (war ja “im Tran“) und versuchte erneut, mit der Klinik zu telefonieren. Diesmal rief ich die Zentrale an und bekam eine andere Durchwahl- die dritte. Oh Gott, jemand nahm ab…. Aber ich war falsch gelandet und bekam- eine Durchwahl. Ich versuchte die, aber ohne Erfolg.

    Und langsam kam ein ungutes Gefühl auf. Heute Mittag war ja der Termin beim Direktor- die Einladung, die mein Umdenken bewirkt hatte. Nun, unser oberster Boss ist fachlich ein Genie, kann aber im zwischenmenschlichen Bereich recht schnell einen Stimmungswechsel vollziehen- ein Choleriker.

    Ich ging also zum vereinbarten Termin zu meinem Vorgesetzten (dem Briefschreiber) und traf dort auch auf den Abteilungsleiter. Beide begrüßte ich ausgesprochen fröhlich, was diese- wohl angesichts des Gesprächsgrundes- wohl etwas verwunderte. Mich ehrlich gesagt auch, aber ich war in einer dermaßen lockeren Stimmung wie lange nicht mehr. Eine Mischung aus Erleichterung, Freude über meinen “Mut” und sicherlich auch Angst. Weniger vor dem anstehenden Termin sondern mehr vor dem Unbekannten, ja, meiner Zukunft.

    Wir gingen in den Besprechungsraum, nicht ohne vorherigen Kontakt mit einigen Kollegen, die mich augenscheinlich nicht beneideten.

    “Er” kam und begann das Gespräch leise- ganz leise. Ich hatte mir vorgenommen, niemanden zu unterbrechen und hielt mich auch daran.

    Anschließend schilderte ich meine Sicht der Dinge, wie es (ich) zu meiner Sauferei gekommen war. Um´s abzukürzen: Die Anderen, die Arbeit, die ganzen besonderen Umstände (auf die ich hier nicht näher eingehen kann) bzgl. meines Arbeitsplatzes… Zu meiner Überraschung stellte ich während meines Monologes fest, dass es mir gelang, einige Vorwürfe als Argumente für mich zu nutzen. Wohl das Ergebnis der Tatsache, dass ich mal wirklich zugehört hatte.

    Der Boss verlangte anschließend von mir, umgehend Schritte einzuleiten bis… hier schlug mein Abteilungsleiterleiter bis Montag vor… nein, “bis Freitag!” wollte er wissen, was ich zu tun gedenke.

    Ich gab zu Protokoll, dass ich bereits mit einer Beratungsstelle Kontakt hätte, meine Versuche die entsprechende Station in der Klinik zu erreichen bisher aber gescheitert wären.

    “Und sie machen eine Therapie” - Wie ein Peitschenhieb kam dieser Satz, den ich natürlich bejahte (was macht “man” da fragte ich mich innerlich). “Und dann reden sie mal mit Herrn X, bei dem war´s früher ganz schlimm und heute ist er ein anerkanntes Mitglied der Gesellschaft!”

    “Sie haben einen Marathonlauf vor sich” - der nächste Knaller. Ich sagte lapidar. “Ich weiß” und weiß heute, dass ich damals NICHTS wusste.

    Zum Schluss bat ich die Anwesenden um Entschuldigung für die Unruhe, die durch meinen Ausfall entstanden wäre, was gnädig zur Kenntnis genommen wurde.

    Mir war klar, dass der Boss mich auf meinem Arbeitsplatz nicht mehr haben wollte, aber zunächst hatte ich ja andere Sorgen: “Bis Freitag!”

    Dieser Termin machte mir weniger Sorgen, weil ich ja nur noch zwei Tage Zeit hatte, sondern deshalb, weil freitags um 14 Uhr mein Wochenendbesäufnis begann. - Was würde passieren, wenn ich da nichts trinke? Die Frage tauchte übrigens mehrfach in meinem Denken auf: Wie wird das - “ohne”?

    Das Gespräch war beendet und ich sagte den beiden Vorgesetzten zu, sie über alle meine Schritte zu informieren. Anschließend ergaben sich noch einige Gespräche mit Kollegen, die entsprechend neugierig waren, wie´s gelaufen ist. Ich hatte nämlich niemandem verheimlicht, worum es ging.

    Mir war natürlich mulmig zu Mute. Entlassen werden konnte ich nicht, da hatte ich mich erkundigt. Aber was sollte werden?

    Ich versuchte noch mal, jemanden in der Klinik zu erreichen - vergeblich.

    Abends zog ich Bilanz: Noch drei Abende bis Freitag…


    UND ICH HATTE NOCH DREIUNDZWANZIG FLASCHEN BIER!

    Hallo und danke für euere Antworten, aaaber

    ich bitte um etwas Geduld, ich habe kein Manuskript erarbeitet sondern schreib´s vom Kopf in die Tasten.

    Zitat

    in lockerer Folge.

    Aber trotz der nötigen "Änderungen" wg. der Anonymität möchte ich so authentisch wie möglich bleiben.

    Ich bleib dran-

    LG kommal

    Hallo Lütze,

    Zitat

    .Auf Arbeit ist sehr viel los und ich mit Terminen zugepflastert.Mmh,werd ich schon irgendwie hinkriegen.

    Vorsicht Falle!

    Deine Trockenheit und die Arbeit daran steht an erster Stelle. Ich weiß es nicht mehr, deshalb frag ich: Weiß dein Arbeitgeber von deiner Krankheit und deinen Therapieterminen?

    LG kommal

    ...zu früh geklickt. Wollte Dir viel Vergnügen wünschen:

    Zitat

    Heute Nachmittag werden in manchen unserer Vereinsgewässer Besatzmaßnahmen zur Fischhege durchgeführt, da freu' ich mich schon auf's Zuschauen.

    Ich war auch mal dabei. Das war irgendwie auch spannend- wenns auch schon fast vierzig Jahre her ist. Aber : Fisch bleibt Fisch, oder?
    ´
    Aber nass ist es ja irgendwie :wink:

    LG kommal