Beiträge von Innocent

    Hallo Tecki,
    meine Fraui trinkt seit ungefähr 16 Jahren, und genauso lange mache ich damit.Ich bin das Gegengewicht auf der Säuferwippe.

    Wenn du jetzt die Power hast zu gehen, die Wohnung auf zugeben und richtig ernst zu machen.Dann warte keine Minute, sonst werden sich die Tage, Wochen und schließlich die Jahre wiederholen wie in einer Feedbackschleife.Es wird solange, so bleiben wie es jetzt ist, bis du von der Wippe springst,-
    Aus deinen Beträgen konnte ich nicht entnehmen, wie stark deine Gefühle noch für ihn sind?
    Ich liebe meine Frau noch immer,trotz dem ganzen Mist, der da gelaufen ist.Ich kenne das Gefühl nicht mehr wie es ist nach Hause zukommen, ohne das ich auf dem Heimweg, darüber orakeln muss. wie hoch der Alk-Pegel heute ist.
    Also mach die Fliege,geh und lass ihn mit seiner einzigen lieb Alk allein.

    Hallo an Alle,
    erstmal herzlichen Dank für Eure Beiträge.Ich hätte nie gedacht welche Unterstützung ich dadurch habe.
    Im Moment liegt ´Madame" gerade auf dem Sofa.Vorher hat es eine heftige Aussernandersetzung gegeben. Das Thema dürfte klar sein.

    -Selbsthilfe Gruppen in dieser Kleinstadt, erstmal Fehlanzeige.
    Aber, dass ist erstmal egal, ich habe die Adressen von drei Therapeuten gefunden und werde am Montag, am besten alle drei anrufen.Also, ich denke einer wird schon passen.Wenn nicht versuche ich es etwas weiter weg.
    Ah der Mutant ist gerade erwacht, und schweigt sich aus.Es ist ein Typische Samstagnachmittag.Wie hunderte vorher.Ich weiß wenn ich nicht ändere, werde ich noch einige hundert gleiche Samstage erleben.

    Ich brauche jetzt jemanden, der mir am besten mit einem Dosenöfner, das letzte Auge öffnet.
    Um dann den entgültigen Schussstrich zu ziehen und die Wohnung zu verlassen.
    Ich weiß ihr sagt jetzt alle, mach das sofort,und gehe heute.
    Aber, dass kann ich im Moment noch nicht.
    Ich entwickel mich, wenn ich meine eigenen Beiträge lese,sehe ich meine eigene Entwicklung, und ich finde, die ist schon recht schnell, geht in die richtige Richtung.Es ist als hätte ich meinen Kopf Jahre lang in einem dichten Nebel gehabt und werde mit jedem Tag etwas klarer.Das macht mich unruhig, beschäftigt mich den ganzen Tag.
    Früher habe ich den Schatten Alk immer verdrängt,-erfolgreich,sogar.
    Jetzt arbeite ich an ihm,um ihn entlich los zu werden.

    Der Ehering war ein kleiner Schritt doch für mich ein großer ich trug ihn beinahe 20 Jahre. Das macht einen schon ein wenig wehmütig. Aber egal ich werde ihn oder einen anderen wohl nicht mehr brauchen. Für mich stehlt sich im Moment die frage wo bekomme ich in dem kleinen Kaff in dem ich wohne vernünftige Hilfe her. Mir ist schon bewusst das ich es ganz alleine so wohl nicht schaffe, -vielleicht doch, aber um ein einknicken zu vermeiden währe etwas Hilfe schon ganz gut. Außerdem schleppe ich immer noch den Tod meiner Tochter mit mir rum, und sieh hat damit einen Riesigen Faustpfand in der Hand. Nach dem Motto wie kannst du so mit mir umgehen, meiner Tochter ist gestorben und oder für eine Mutter ist es viel schlimmer Ihr Kind zu verlieren, da kann man es doch wohl verstehen wenn, ich mal einen trinke.
    Also ich brauche Hilfe, zusätzlich zu diesem Forum.

    Da bin ich wieder.
    Das tollste an der Geschichte, ist das ich mich jetzt besser fühle, weil ich es Ihr entlich gesagt habe.Natürlich habe ich es ihr schon ein paarmal gesagt, so oft das ich es nicht mehr weiß. Nur diesmal war sie klar und ich war ruhig, so Ehrlich wie ich es nur sein konnte.Ich habe ihr gesagt das ich es ihr nicht mehr glaube, dass es jetzt genug ist.Sie hat es mir geglaubt.-Von jetzt an liegt es in ihrer Hand.Wenn ich jetzt gehe habe ich kein schlechtes Gewissen mehr.Nein! Ich will kein Co mehr sein.

    Langsam komme ich zur Sache, letzte Woche habe ich meine Ehering abgelegt, und ihr gesagt, sie soll ihn um die Weinflasche hängen, da sie ja ihre Prioritäten gesetzt hat.Es kam zum üblichen Geschrei, gejammer und zu den auch üblichen Beschuldigungen, was ich doch für ein A... bin.Ihr kennt das ja.
    Heute habe ich sie tatsächlich nüchtern erwischt, gleich nach der Arbeit, das glaube ich auf jedenfall, den ich muß zugeben, das ich nicht mehr so genau weiß ob sie nüchtern ist.
    Naja, ich habe ihr gesagt das ich es nicht mehr aushalte, das es so nicht weiter gehen kann. Natürlich hat sie mirwie immer das gleiche erzählt das sie es auch nicht mehr will und bla bla.
    Auch das kenne ich ja zur genüge.
    Aber ich war anders, es war mir so ernst wie nie, und ich glaube das hat sie verstanden.Ich glaube sie hat verstanden das es mir jetzt wirklich reicht.
    Bisher habe ich ihr kein ultimatum gesetzt, warum weiß ich auch nicht.Irgendwie glaube ich immer nach an das gut in Ihr. Bis gleich.

    Hey Kaltblut
    Es ist wie ein wiedersehen eine Déjà-vécu-Erlebnis, wenn ich als Kind nach hause kam, hatte ich auf dem Weg dort hin, oft Bauchschmerzen, weil ich nicht wußte ob meine Mutter heute wieder voll war. Heute habe ich die gleichen Gefühle wenn ich von der Arbeit nach Hause fahre, nur geht es heute um meine Frau.
    Gleichgültig bin ich geworden, abgestumpft, versuche mein Leben wieder zu finden, bin aber jetzt an einem Punkt, wo ich weiß, ich muß weg von Ihr, um mein Leben wieder zufinden. Normal sein, in ein Leben wo Alk keine Rolle spielt, nur nach Hause kommen, ohne Alk im Kopf. Keine Flaschen in der Wäschetruhe, keine Fahne die mir entgegen stößt. Nichts was mit dem Stoff zutun hat. Als ich noch Motorrad fuhr, gab es diese Momente, wo man scheinbar schwerelos durch die Landschaft flog. Nichts hatte mit diesem Scheiß etwas zutun. Da will ich wieder hin. Das ist mein Traum.

    Der Methamorph
    Es ist wie eine Methamorphose, die sich im laufe eines Tages, zu einem völlig neuen ETWAS entwickelt, etwas grenzenlosen, nicht mehr zu verstehenden Monster entwickelt.
    Etwas völlig neues entsteht, der Alk ist mehr als nur eine Droge, zubeobachten täglich an an meiner Frau!
    Am Morgen o wie fröhlich, so gelassen und normal, liebenswert sorgsam, voller Tatendrang.Zum Nachmittag etwas agressiv, ein wenig lustlos.
    Am Abend eine Bestie, argwöhnisch, gemein,kränkend,-betrunken.
    In der Nacht laut schnarchend, findet scheinbar die Rückverwandlung statt.
    Einn immer wiederkehrender Kreislauf, ohne grosse Piks nach oben oder unten.
    Ich trage seit einigen Tagen meinen Ehering nicht mehr, jetzt habe ich endlich angefangen, kein Co mehr zusein.Langsam, sehr langsam, aber es ist ein Anfang...

    Hallo Freunde,
    es ist in Worten nicht zu erfassen, nichts ist vergleichbar.Wenn überhaupt hatte ich ähnlichen Gefühle, als ich meiner Mutter vor vielen Jahren beim Sterben durch Krebs zusehen mußte. Als feststand, dass auch meine Tochter sterben würde und ich irgend wie versuchte den Kopf über Wasser zuhalten,hatte ich diesen Egoismus am Leben zu bleiben völlig verloren.Ich wußte was auch immer kommt, es kann nicht schlimmer sein als dein eigenes Kind zu beerdigen.Also atmen,trinken, essen, schlafen...
    Irgenwie weiter, egal was sonst passiert, egal wer hier was in meiner Umgebung tut, mir sagt, oder von mir will.Immer weiter,immer weiter...

    Heute etwa 2 Jahre später,siehe ich wieder einem Menschen beim sterben zu,die Person die ich liebte verändert sich, langsam, sehr langsam,aber ich weiß irgend wann ist sie weckgesoffen, langsamer als bei den letzten, aber immer mit dem gleichen resultat.
    Wenn ich jetzt die Fliege mache abhaue.Hätte ich das Gefühl, von ich habe dich im Stichgelassen.Ich weiß sie wird weiter trinken immer wieder und immer weiter, ich werde belogen und verarscht wo immer es um den Stoff geht.Jetzt soll es Schluss sein, bin am Ende egal, welche Gefühle ich habe, ich weiß dass es an der Zeit ist zu überleben.
    Das der Abschied schon begonnen hat,aber auch der Anfang von weiteren Schmerzen,trännen und Verzweifung.
    So als hätte dir gerade jemand gesagt, dass dir das liebste auf der Welt bald sterben muß.Es ist das gleiche Gefühl...

    Hallo
    es ist einfach zum kotzen jetzt versucht sie mir wieder ein schlechtes Gewissen zumachen. Ich trage seit einigen Tage meinen Ehering nicht mehr.Ich dachte wenn ich schon nicht die Nerven habe gleich auszuziehen fange ich erstmal kein an, und sende ihr Signale das es mir reicht. Jetzt versucht sie mich mit einem schlechten gewissen, und übertrieben freundlichkeit wieder auf Ihre Seite zu ziehen.Mensch wie ich es hasse das mein Leben, von diesem scheiß Alkohol bestimmt wird.
    Ich möchte am liebsten die Uhr zurück stellen und meine Frau wieder haben bevor König Alkohol in unser Leben kam.Es ist wie eine Seuche, die man einfach nicht los wird.
    Meine eigenen Gefühle machen mir das Leben schwer,mein hang niemanden fallen zulassen. Auf mich kann man sich verlassen,ja ja...Es kotzt mich einfach nur noch an.
    Danke fürs lesen Innocent

    Hallo bellaisla,

    wie gut ich das kenne.Ich bin heute 42 Jahre und meine Mutter ist schon seit 15 Jahren Tod.Aber es war bei mir fast genau so,meine Mutter trank lange ohne das ich es wußte und als es mir so richtig bewußt wurde, war sie tod.Ich habe mir auch lange Zeit vorwürfe gemacht,und darüber gegrübelt, was hätte ich alles machen können, ja machen müßen.Noch heute nach sovielen Jahren, stelle ich mir diese Fragen.Es ist ein langer Weg, bis man zur Einsicht kommt, dass man nichts hätte tun können.Egal was man gesagt oder getan hätte,nichts hätte sich geändert.Weil jeder Mensch, über sein eigenes Leben bestimmt.Niemand kann einem das abnehmen, auch wenn man den anderen noch so liebt.
    Ich stand oft an dem Grab meiner Mutter und habe mich gefragt, was eigendlich in ihrem Leben schief gelaufen, das es soweit kommen mußte? Es war ihr leben, dass hat sie alleine gelebt, und sie hat für sich das beste daraus gemacht.
    Du und ich müssen unser Leben leben, und es vielleicht ein bischen besser machen.Vielleicht können wir da durch unseren verstorbenen Müttern im nachinein am ehesten "helfen".
    Den egal, was es für Menschen waren, wie sie gelebt und auch gestorben sind, ich kann mir nicht vorstellen, dass sie es wollten, das ihre Kinder sich ihr leben lang Vorwürfe machen, für das was ihre Mütter getan oder gelassen haben.
    Herzliche Grüsse aus Hessen,Kopf hoch Innocent

    Hallo Tihaso,
    wie du weißt bin ich in den gleichen Dilemma. Was sollen wir tun? Und doch, wissen wir doch genau was zutun ist. Oder nicht? Das größte Hindernis sind unsere eigenen Gefühle und Phantasien, unsere Hoffnungen das es doch irgendwann anders besser wird. Aber es wird nicht besser, -nichts wird passieren, dass weißt du doch.
    Neulich sagte mir eine gute Freundin, ich werde mit meinem Mann mein ganzes Leben zusammen bleiben, (trotz ständigem Ärger und diverser Krisen) weil ich nur einen habe und weil ich es für die Kinder tue. Dieser Spruch hat mich total schockiert.Mein ganzes Leben dachte ich, noch mal so viele Jahre, den ganzen Mist? Dann sitze ich in 20 Jahren da, und frage mich warum ich heute nichts unternommen habe.
    Nein, dass kann es nicht sein. Wir haben alle nur ein Leben, unsere Lebenszeit ist begrenzt. Du hast es jetzt soweit geschafft, bist dabei deinen eigenen Weg zu gehen.
    Das es dich zerreißt, verstehe ich zu gut,man denkt halt auch an nichts anderes, ist blockiert und zu.Ich denke das geht vorbei.Wer soviel ausgehalten hat wie Du ,schafft vieles mehr als er von sich selber glauben mag.
    Irgend wann wirst du auf die jetzige Zeit zurück blicken, und voller Stolz daran denken, das du dich nicht hast unterkriegen lassen und deine Kinder eine "Löwin" zur Mutter haben.
    Herzliche Grüße Innocent

    Ich weiß genau, was du meinst! Was soll man wem sagen? Meine Frau säuft schon eine ganze weile, ich schätze so 10 Jahre, und du wirst es nicht glauben, ich habe bis heute mit keinem Menschen darüber gesprochen.Mich hat aber auch noch nie jemand darauf angesprochen, und wie könnte ich es behaupten?Es würde mir eh keiner glauben
    und wenn doch was soll es mir bringen?Ichschütze sie nicht wenn sie blau irgendwelchen Mist macht, aber ich verate sie halt auch nicht.Wenn ich jetzt zu Ihr gehe, und sie auf den Alk anspreche, sagt sie mir absolut glaubhaft, nein, ich habe doch Garnichts getrunken. Was soll ich da sagen, Tod argumentiert in der ersten Runde.K.O.
    Also sitze ich hier vor meinem Rechner, am Samstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein, und denke darüber nach, wie ich dem Nein entgegentreten kann. Ich weiß keine Antwort darauf.

    Wie soll ich beginnen? Die Schnauze voll habe ich bis oben hin! Seit Tage beobachte ich Ihren Kleiderschrank und die dort versteckten Flaschen, die sie vorzugsweise in der Innentasche einer Winterjacke platziert.Ich bin erschrocken wie viel sie trinkt, und ich bin erschrocken das ich es Ihr so noch nicht einmal anmerke. Ich dachte immer ich sehe Ihr jeden Schluck an. Von wegen, ich sehe die Flasche und ich sehe das sie eine ganze Flasche Rotwein im Schädel hat. Ich bin total entsetzt, kann es kaum glauben, da ich selber bei einer Flasche noch nicht einmal mehr reden könnte, und Sie? Sie sitz auf dem Balkon als wäre es das normalste von der Welt.
    Wenn ich jetzt zu Ihr gehe, und sie auf den Alk anspreche, sagt sie mir absolut glaubhaft, nein, ich habe doch Garnichts getrunken. Was soll ich da sagen, Tod argumentiert in der ersten Runde.K.O.
    Also sitze ich hier vor meinem Rechner, am Samstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein, und denke darüber nach wie ich dem Nein entgegentreten kann. Ich weiß keine Antwort darauf.
    Sie tut mir leid, ehrlich ob ich sie noch liebe, weiß ich nicht, verantwortlich fühle ich mich, dass ist schon klar. Was soll ich da machen? ist der Leidensdruck bei mir noch nicht gross genug, hält sie mich gerade so, an der Leine dass ich wenn ich weg will sie mir den Druck nimmt?

    Hallo Lavendel,
    mir fehlt es immer noch an der nötigen Courage, dafür könnte ich mich, selber in den Hintern treten! Abends nehme ich es mir vor,weil sie gerade wider blau ist) morgens tun wir so als wenn nicht gewesen währe.Und so weiter und so weiter.
    Scheinbar ist mein Leidensdruck noch nicht groß genug, um entlich die Reissleine zu ziehen. Aber hauptsächlich denke ich immer noch zu erst an sie, frage mich wie sie damit zurecht kommt wenn ich nicht mehr da bin?Also, irgendwie bin ich der Klassiche Co.Alki. Dein Vorschlag mit einem Ultimatum finde ich okay, weil es die verantwortung bei ihr beläst.Sie kann entscheiden. Wobei ich mir sicher bin sie wird sich für den Alk entscheiden.

    Ich weiß was du meinst,- doch man will es nicht wahr haben.Denkt immer irgend wann, wird es besser. Ich denke oft, heute ist kein guter Tag um sie zu verlassen weil...oder wenn sie abends besoffen neben mir liegt,morgen früh, da sagst du ihr klipp und klar, aufhören oder ich bin weg.-Ich müßte ihr sagen wenn du heute von der Arbeit kommst bin ich weg, Sie würde sagen warum den ich trinke doch garnicht. So geht das täglich die gleichen Gedanken im Kopf, immer weiter irgend wann ist das Leben schon vorbei.Doch wann ist der beste Tag zum Ausbruch? Wann legt man die Karten auf den Tisch und Handelt.Wie ist das mir dem Leidensdruck? Ich müßte Sie verlassen, um Sie zu retten, besser gesagt um uns zu retten.Aber womit habe ich diese Scheiße verdient?
    Ich bin so unzufrieden mit der gesamt Situation, die man Leben nennt.

    Hallo chrissyta und Lavendel
    Erst mal herzlichen Dank für die schnelle Antwort,
    ich glaube ich habe ein paar details vergessen.Also trinken tut sie schon einige Jahre, ich weiß nicht so genau, wann es eigentlich angefangen hat.
    Als ich sie mal fragte, warum sie überhaupt trinkt? Sagte Sie mir vor ein Jahren es sei Langeweile, später erklärte sie mir wieder voller Inbrunst, dass Sie nicht trinkt.Also das ist genau das Problem! Ich sage, warum hast du getrunken? Sie sagt, ich habe nicht getrunken.Dieses Spielchen wiederholt sich beinahe täglich.Dabei könnte Sie mit 3 Promille vor mir stehen und würde sagen, dass sie nicht getrunken hat.
    Wenn ich dann "ernst mache" und sage, das ich gehe.Schafft sie es, ein manchmal zwei Tage nicht zu trinken bzw. so wenig, dass ich es nicht merke, und schon verzeihe ich es Ihr.Ich denke dann naja so schlimm wie ich es gemacht habe ist es dann doch nicht.Weil sie ja immerhin es dann doch schafft, mal nicht zutrinken.Ich zweifel dann ob sie tatsächlich Alkoholikerin ist?!
    Vor ein paar Jahre habe ich mir Rat bei den Leuten vom Blauenkreuz geholt,erst war ich da später gemeinsam.Ich hatte damals so lange auf sie eingeredet das Sie quasie kapituliert hat,also sind wir dahin.Der Typ sagte, sie müssen eine Therapie machen, sie sagte, das überlege ich mir noch...und das sie kontrolliert an Geburtstage etc. auch mal etwas trinken will.Der Typ sagte, dass wird aber schwierig...Als wir raus sind, hat sie mir Stein und Bein geschworen nicht mehr zu trinken,aber auch nicht wider zum Blauen Kreuz zu gehen.
    Heute Jahre später, mache ich mir Vorwürfe, warum ich es damals nicht durch gezogen habe.
    Als Sie dann vorletztes Jahr Schwanger wurde, hat sie sogar da getrunken.Ich frage mich heute wirklich, wie das alles gelaufen wäre,wenn ich konsequenter gewesen wäre?
    Danke fürs lesen Innocent

    Ich bin 43 Jahre und meine Frau trinkt seit einigen Jahren regelmäßig.
    Immer heimlich in "Ihrem Zimmer" meißt Rotwein, aber auch hin und wider was anderes.
    Im Prinzip ist es der Klassiker,-Ich sage du trinkst, sie sagt ich trinke nicht.
    In der ganzen Bude versteckt sie die leeren Flaschen, Kleiderschrank,Wäschekörbe usw.
    Sie säuft sich auch nicht so voll das sie nicht mehr laufen kann,bevor das passiert geht sie lieber ins Bett.Nicht ohne mir noch einen Fluch an den Kopf zu werfen.Ab einem bestimmten Niveu wird sie nämlich agressiv, und irgend wie bin ich dann doch wieder an allem Schuld.
    Letztes Jahr ist unsere Tochter gestorben, und nach all der Trauer bin ich bin jetzt, endlich soweit, dass ich mein Leben ändern will. Mir reicht es.Ich kann die Lügerei und Sauferei bei Ihr nach nun 13 Jahren Ehe nicht mehr ertragen.Aber leider habe ich nicht die traute konsequent zu sein, sie wickelt mich immer wieder ein, und ich verzeihe ihr dann, was den Abend zuvor gewsen ist.Erstaunlicher weiße geht sie immer noch ihrer Arbeit nach, nur sobald sie zuhause ist,höre ich schon den Schraubverschluss der Rotweinflasche.Durch das Drama mit unserer Tochter habe ich riesige Hemmungen jetzt die Fliege zu machen. Irgendwie bin ich mitten drin in der Geschichte, stehe aber mit meiner Entscheidung sie zu verlassen erst am Anfang.