Ich bin 43 Jahre und meine Frau trinkt seit einigen Jahren regelmäßig.
Immer heimlich in "Ihrem Zimmer" meißt Rotwein, aber auch hin und wider was anderes.
Im Prinzip ist es der Klassiker,-Ich sage du trinkst, sie sagt ich trinke nicht.
In der ganzen Bude versteckt sie die leeren Flaschen, Kleiderschrank,Wäschekörbe usw.
Sie säuft sich auch nicht so voll das sie nicht mehr laufen kann,bevor das passiert geht sie lieber ins Bett.Nicht ohne mir noch einen Fluch an den Kopf zu werfen.Ab einem bestimmten Niveu wird sie nämlich agressiv, und irgend wie bin ich dann doch wieder an allem Schuld.
Letztes Jahr ist unsere Tochter gestorben, und nach all der Trauer bin ich bin jetzt, endlich soweit, dass ich mein Leben ändern will. Mir reicht es.Ich kann die Lügerei und Sauferei bei Ihr nach nun 13 Jahren Ehe nicht mehr ertragen.Aber leider habe ich nicht die traute konsequent zu sein, sie wickelt mich immer wieder ein, und ich verzeihe ihr dann, was den Abend zuvor gewsen ist.Erstaunlicher weiße geht sie immer noch ihrer Arbeit nach, nur sobald sie zuhause ist,höre ich schon den Schraubverschluss der Rotweinflasche.Durch das Drama mit unserer Tochter habe ich riesige Hemmungen jetzt die Fliege zu machen. Irgendwie bin ich mitten drin in der Geschichte, stehe aber mit meiner Entscheidung sie zu verlassen erst am Anfang.
Hier stehe ich nun und weiß nicht weiter...
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hallo innocent,
willkommen hier im forum, schön, dass du hergefunden hast.
puh, das eigene kind zu verlieren ist sehr schlimm, denke ich mir, und dass man dann erst rechht hemmungen hat, sich vom partner zu trennen, kann ich mir auch gut vorstellen.
dennoch hast auch du nur ein leben, und ein recht darauf, ein leben zu führen, welches den namen auch verdient.
um vor dir bestehen zu könnten solltest du - wie chrissyta schon schreibt - das gespräch suchen und ihr klarmachen, WIE belastend ihr trinken für dich ist. wenn sie dann immer noch weitertrinken will, dann ist es ihre entscheidung, und deine entscheidung wäre es zu sagen "nicht mit mir an deiner seite".
kein schicksalsschlag rechtfertigt es, sich ständig zu betrinken und damit anderen das leben zur hölle zu machen, auch wenn das sich prima als entschuldigung eignet, wo kaum jemand sich zu widersprechen traut. als mein bruder gestorben ist, hat mein vater das auch sehr geschickt instrumentalisiert, um erstens mich damit zu erpressen "du bist doch das einzige, was ich jetzt noch habe" und zweitens immer eine entschuldigung für sein trinken zu finden "ich halte das sonst nicht aus". da ist es dann furchtbar schwer sich abzugrenzen, das kann ich mir also gut vorstellen, wie schwer dir das fällt.
dennoch: du solltest in erster linie an dich denken und dir überlegen, womit du noch leben kannst/willst, und dann auch konsequenzen ziehen. du gehst sonst nämlich auch dabei drauf.
lieben gruß
lavendel
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Hallo chrissyta und Lavendel
Erst mal herzlichen Dank für die schnelle Antwort,
ich glaube ich habe ein paar details vergessen.Also trinken tut sie schon einige Jahre, ich weiß nicht so genau, wann es eigentlich angefangen hat.
Als ich sie mal fragte, warum sie überhaupt trinkt? Sagte Sie mir vor ein Jahren es sei Langeweile, später erklärte sie mir wieder voller Inbrunst, dass Sie nicht trinkt.Also das ist genau das Problem! Ich sage, warum hast du getrunken? Sie sagt, ich habe nicht getrunken.Dieses Spielchen wiederholt sich beinahe täglich.Dabei könnte Sie mit 3 Promille vor mir stehen und würde sagen, dass sie nicht getrunken hat.
Wenn ich dann "ernst mache" und sage, das ich gehe.Schafft sie es, ein manchmal zwei Tage nicht zu trinken bzw. so wenig, dass ich es nicht merke, und schon verzeihe ich es Ihr.Ich denke dann naja so schlimm wie ich es gemacht habe ist es dann doch nicht.Weil sie ja immerhin es dann doch schafft, mal nicht zutrinken.Ich zweifel dann ob sie tatsächlich Alkoholikerin ist?!
Vor ein paar Jahre habe ich mir Rat bei den Leuten vom Blauenkreuz geholt,erst war ich da später gemeinsam.Ich hatte damals so lange auf sie eingeredet das Sie quasie kapituliert hat,also sind wir dahin.Der Typ sagte, sie müssen eine Therapie machen, sie sagte, das überlege ich mir noch...und das sie kontrolliert an Geburtstage etc. auch mal etwas trinken will.Der Typ sagte, dass wird aber schwierig...Als wir raus sind, hat sie mir Stein und Bein geschworen nicht mehr zu trinken,aber auch nicht wider zum Blauen Kreuz zu gehen.
Heute Jahre später, mache ich mir Vorwürfe, warum ich es damals nicht durch gezogen habe.
Als Sie dann vorletztes Jahr Schwanger wurde, hat sie sogar da getrunken.Ich frage mich heute wirklich, wie das alles gelaufen wäre,wenn ich konsequenter gewesen wäre?
Danke fürs lesen Innocent -
Hallo Innocent,
auch ein herzliches Willkommen. Das ist eine sehr traurige Geschichte. Hat Deine Frau jetzt ein Alibi zu trinken, hast Du eines zu bleiben, alles weiter auf Deine Schultern zu legen?
Dieses Einlullern und Einlallern, wir haben da wenig Chancen und wenn sich dann noch herausstellt dass wir genau das brauchen, dass das einer unserer geheimem Lebenswünsche ist, ist das dann nicht bekloppt? Da las ich diese komische Zeile: Grad der Liebe am Grad der Qual messen und dachte wie bekloppt sind die Menschen denn, wie oberbekloppt bin ich denn? Es gibt Dinge, die gehen über unsere Vorstellungskraft, aber wir lernen, arbeiten daran und finden aus der Verwirrung.
Wenn Du konsequent gewesen wärst, wärst Du fort gewesen. Dein Druck hätte nichts bewirkt, nur äußerlich, mach Dir keine Vorwürfe, Du hättest es nicht steuern oder kontrollieren können. Bei meiner Frau und mir wollte das irgendwer nicht mehr oder es klappte nicht oder ich verweigerte mich aus Suffgründen, ich habe sogar mein Pröbchen untersuchen lassen, ich möchte nicht mehr wissen wie es anders gewesen wäre, es wäre ein Desaster. Sie hatte immer die Vorstellung, Schwanger, Kind, Suff weg. Nichts wäre fort gewesen. 12, 13,14 Jahre hätten sich nur wiederholt, nur anders, schlimmer.
Da meine Frau abends immer gut dabei war, wir über alles toll redeten, eine unglaubliche Kommunikation hatten, nur nicht über Alkohol, habe ich viele Gefühle aufgeschrieben und für den Morgen hinterlassen, wenn sie nüchtern war, aber es war nie so richtig angekommen, nicht nüchtern, nicht mit dem richtigen Pegelstand, es folgten Vorwürfe und Rechtfertigungen auf Rechtfertigungen, aber nie etwas Klares zum Thema Alkohol.
Mit klarem Kopf, hätte ich unsere abgesagte Hochzeit abgesagt lassen sollen und auf das Hochweißchen verzichten sollen. Das sind die wunderschönen Stofffetzen, die an diesem besonderen Tage der Eheschließung von Angehörigen liebevoll an ihren Fahrzeugen befestigt werden, um möglichst lange dem besonderen Moment zu gedenken. Die Sonne vergilbt sie, die Umwelt ergraut sie, die Natur lässt sie zerstauben, auflösen, bis dass sie fort sind, zerfetzt, sich im Wind aufgelöst und verteilt haben.
Wie die Angehörigen der Alkoholiker, langsam aber stetig, unendlich der Lebenskraft beraubt, entzogen, zerteilt, verteilt, ausgesaugt, innerlich zerfetzt.
Du wirst hier viel Kraft finden, um kein Hochweißchen zu werden.
LG kaltblut
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Ich weiß was du meinst,- doch man will es nicht wahr haben.Denkt immer irgend wann, wird es besser. Ich denke oft, heute ist kein guter Tag um sie zu verlassen weil...oder wenn sie abends besoffen neben mir liegt,morgen früh, da sagst du ihr klipp und klar, aufhören oder ich bin weg.-Ich müßte ihr sagen wenn du heute von der Arbeit kommst bin ich weg, Sie würde sagen warum den ich trinke doch garnicht. So geht das täglich die gleichen Gedanken im Kopf, immer weiter irgend wann ist das Leben schon vorbei.Doch wann ist der beste Tag zum Ausbruch? Wann legt man die Karten auf den Tisch und Handelt.Wie ist das mir dem Leidensdruck? Ich müßte Sie verlassen, um Sie zu retten, besser gesagt um uns zu retten.Aber womit habe ich diese Scheiße verdient?
Ich bin so unzufrieden mit der gesamt Situation, die man Leben nennt. -
hallo innocent,
ich hab auch immer gedacht "heute ist ein schlechter tag zum gehen". um aus dieser bredouille rauszukommen hab ich folgenden weg beschritten: ich hab eine ganz klare ansage gemacht: "ich will und ich werde so mit dir nicht weiterleben, alkohol und mich kannst du nicht gleichzeitig haben, ich gehe daran kaputt. überleg dir, was dir wichtiger ist, bis zum tag X (ich hatte ihm 10 wochen gegeben) will ich schritte von dir sehen und ein bekenntnis, dass du künftig ohne alkohol leben willst." ansonsten ist schluss.
ich fand das eine "elegante" lösung, mit der ich auch meinem gewissen gegenüber gut leben konnte/kann: er wusste, was passieren würde, er alleine hatte es in der hand, und mit 10 wochen hatte er genügend zeit, etwas anzuleiern. es hat nicht funktioniert, aber ich konnte mir danach guten gewissens sagen "er hat gewusst, was passieren würde, er hätte die chance gehabt, die trennung abzuwenden, aber er wollte nicht." schlimm genug. aber das bleiben wäre schlimmer gewesen. wenn du magst, kannst du hier ja mal nachlesen: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…opic3517-0.html.
lieben gruß
lavendel
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Hallo Lavendel,
mir fehlt es immer noch an der nötigen Courage, dafür könnte ich mich, selber in den Hintern treten! Abends nehme ich es mir vor,weil sie gerade wider blau ist) morgens tun wir so als wenn nicht gewesen währe.Und so weiter und so weiter.
Scheinbar ist mein Leidensdruck noch nicht groß genug, um entlich die Reissleine zu ziehen. Aber hauptsächlich denke ich immer noch zu erst an sie, frage mich wie sie damit zurecht kommt wenn ich nicht mehr da bin?Also, irgendwie bin ich der Klassiche Co.Alki. Dein Vorschlag mit einem Ultimatum finde ich okay, weil es die verantwortung bei ihr beläst.Sie kann entscheiden. Wobei ich mir sicher bin sie wird sich für den Alk entscheiden. -
Hallo Innocent,
auch mein Mann ist Alkoholiker und ich habe dieses ganze Procedere fast 25 Jahre lang mitgemacht!
Ich habe gebettelt, geweint, geschimpft und gedroht - nichts hat geholfen!
Erst als ich Ende letzten Jahres in dieses Forum kam, wurde mir aufgezeigt, wie tief ich schon drin stecke in dieser Co-Abhängigkeit!
Ich habe meinem Mann dann auch ein Ultimatum gesetzt!
Wenn er sich bis zum 31.12.06 nicht helfen lässt, gehe ich!
Nach einigem rumgeeiere und einer Fristverlängerung, nach der sich immer noch nichts getan hatte, bin ich gegangen!
Und siehe da: mein Mann ist zum Arzt gegangen, hat eine Entgiftung gemacht und geht nun in eine SHG und macht eine ambulante Therapie!
Das alles aber nur, weil ich dieses Mal meine Drohungen wahr gemacht habe!
Mein Mann ist jetzt 6 Monate ohne Alkohol, ich lebe wieder zuhause und unsere Ehe, die ich schon verloren geglaubt hatte, hat sich wieder erholt!
Du siehst also, es kann klappen!!!
Jedoch musst Du Drohungen, die Du aussprichst, auch konsequent durchziehen!
Alkoholiker merken sofort, wenn man umkippt und nutzen die Gunst der Stunde sofort gnadenlos aus!
Ich wünsche Dir viel Glück und eine große Portion Durchsetzungsvermögen!
Lieben Gruß
Speedy -
Wau, entlich mal eine gute Nachricht!
Wie lange warst du den Weg, bis ´die Besserung eintrat? und wo warst du hast du dich in der Zeit bei ihm gemeldt? -
Hallo Innocent,
ich war nur 5 Wochen weg und mir hat das Herz geblutet.
Ich habe am Anfang keinen Kontakt gehabt, dann einige Male telefoniert und mich einmal an einem neutralen Ort mit ihm getroffen!
Ich bin dann, entgegen der Ratschläge hier, nach 5 Wochen wieder nach Hause und habe bis heute, keinen Tag bereut!
Lieben Gruß
SpeedyP.S. Wenn Du magst, kannst Du Dir die Kurzform meiner Geschichte ja mal durchlesen:
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Wie soll ich beginnen? Die Schnauze voll habe ich bis oben hin! Seit Tage beobachte ich Ihren Kleiderschrank und die dort versteckten Flaschen, die sie vorzugsweise in der Innentasche einer Winterjacke platziert.Ich bin erschrocken wie viel sie trinkt, und ich bin erschrocken das ich es Ihr so noch nicht einmal anmerke. Ich dachte immer ich sehe Ihr jeden Schluck an. Von wegen, ich sehe die Flasche und ich sehe das sie eine ganze Flasche Rotwein im Schädel hat. Ich bin total entsetzt, kann es kaum glauben, da ich selber bei einer Flasche noch nicht einmal mehr reden könnte, und Sie? Sie sitz auf dem Balkon als wäre es das normalste von der Welt.
Wenn ich jetzt zu Ihr gehe, und sie auf den Alk anspreche, sagt sie mir absolut glaubhaft, nein, ich habe doch Garnichts getrunken. Was soll ich da sagen, Tod argumentiert in der ersten Runde.K.O.
Also sitze ich hier vor meinem Rechner, am Samstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein, und denke darüber nach wie ich dem Nein entgegentreten kann. Ich weiß keine Antwort darauf.
Sie tut mir leid, ehrlich ob ich sie noch liebe, weiß ich nicht, verantwortlich fühle ich mich, dass ist schon klar. Was soll ich da machen? ist der Leidensdruck bei mir noch nicht gross genug, hält sie mich gerade so, an der Leine dass ich wenn ich weg will sie mir den Druck nimmt? -
Hallo Innocent,
ja, genau so macht sie es: sie wiegt Dich in Sicherheit und trinkt munter weiter!
Wie gut kenne ich das, kennen das wohl viele hier!
Wo liegt Deine Schmerzgrenze? Wie lange möchtest Du Dir ihre Spielchen noch gefallen lassen?
Der Satz: "In Liebe fallenlassen" zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Forum!
Willst Du wirklich auch erst ganz unten sein?
Ich möchte noch einmal einen Satz zitieren, den mir mal jemand geschrieben hat:
Der Absturz kommt auf jeden Fall, selbst wenn wir bleiben,
er kommt!!!
Später, aber er kommt dann vielleicht für Beide!Löse Dich aus diesem Dielemma! Liebe hat noch keinen trocken gelegt!
Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du endlich das für DICH richtige tust, denn ihr kannst Du nicht helfen, wenn sie es nicht will!!!
Lieben Gruß und alles Gute
Speedy -
Hallo Innocent!
Ich habe gerade schon in einem anderen thread zu deiner Antwort geschrieben..
Auch ich habe jahrelang rumgeeiert.. auch ich habe nicht immer gemerkt, wenn er getrunken hatte..sein Fahrlehrer und auch de Prüfer haben es nicht gemerkt!!! Aber einige andere schon..
Wir haben auch diese Bettelnummer durch gehabt und nicht wirklich ernste Ultimaten...das erste ernste Ultimatum bewog ihn, nun hemmungslos Gas zu geben.. bis unsere Tochter sich wünschte, dass er sich helfen lassen möge...Toll dachte ich..aber es war nicht seine innere Entscheidung und somit zum Scheitern verurteilt..Rückfälle bis zur räumlichen Trennung und dann ein Unfall alkoholisiert..also mußte er doch in Therapie, da sein Arbeitgeber ihn sonst vor die Tür gesetzt hätte.. Wir blieben in getrennten Wohnungen und die Rückfälle kamen.. nun sind wir endgültig getrennt.. Ich habe auch einen depresiven ruhigen Trinker..ich habe nun eine Anwältin eingeschaltet, er wird die Kinder nur noch in den Räumen des Kinderschutzbundes sehen..(Es zerreißt mich, zu sehen, wie er nun leidet..aber ich zeige es ihm nicht!!) Es liegt ja nur in seinen Händen, wie sein Leben nun weitergeht..und nicht in MEINEN!!! Diesen Irrtum müssen wir Co´s uns auch mal eingestehen..wir leben ihr Leben und verlieren dabei unser eigenes .. Sie wird nicht aufhören!! Nicht für Dich! Sie muss es für sich selber wollen..und mal ganz ehrlich, warum sollte sie denn aufhören? Du bist ja bei ihr und sie hat dich sofort Mundtot!! Ich habe auch immer darauf bestanden , dass er es zu gibt...heute frage ich mich wofür??? Ich (und du doch auch!!) wußte doch ganz genau, dass er getrunken hatte.. Selbst, wenn du ihr die Flasche zeigst, wird sie dir das Gegenteil erzählen...
Ich habe sogar Essigessenz in seine Schnapsflasche geschüttet...es nutzt alles nichts..
In Liebe fallen lassen..
Schaffe Abstand, denn dann kannst du dir über deine Gefühle klar werden und wichtig: sie kann es auch!! Sind da noch Gefühle wie Liebe? Ich glaube dies bedarf Abstand zwischen euch..
Ich hoffe, du schöpfst hier die nötige Kraft und hälst dich davon ab, diesen elenden Weg weiterzugehen...
LG Tihaso -
Hallo
es ist einfach zum kotzen jetzt versucht sie mir wieder ein schlechtes Gewissen zumachen. Ich trage seit einigen Tage meinen Ehering nicht mehr.Ich dachte wenn ich schon nicht die Nerven habe gleich auszuziehen fange ich erstmal kein an, und sende ihr Signale das es mir reicht. Jetzt versucht sie mich mit einem schlechten gewissen, und übertrieben freundlichkeit wieder auf Ihre Seite zu ziehen.Mensch wie ich es hasse das mein Leben, von diesem scheiß Alkohol bestimmt wird.
Ich möchte am liebsten die Uhr zurück stellen und meine Frau wieder haben bevor König Alkohol in unser Leben kam.Es ist wie eine Seuche, die man einfach nicht los wird.
Meine eigenen Gefühle machen mir das Leben schwer,mein hang niemanden fallen zulassen. Auf mich kann man sich verlassen,ja ja...Es kotzt mich einfach nur noch an.
Danke fürs lesen Innocent -
Hallo Innocent,
Zitat von InnocentMeine eigenen Gefühle machen mir das Leben schwer,mein hang niemanden fallen zulassen. Auf mich kann man sich verlassen,ja ja...
fang doch mal bei dir an lass dich nicht fallen und verlass dich auf dich selbst, egal was sie sagt oder tut. Das wird dir dann gut tun, versuchs einfach mal.
Lass dich nicht runter ziehen.
Kopf hoch es wird schon
LG
Elocin -
Hallo Kotzbrocken,
wenn Du noch einen kleinen Trick möchtest: nimm das schönste Bild, dann eines von vor Kurzem und ein aufgedunsenes Abgefülltes von jetzt, dann in den PC, auf den Monitor, nebeneinander und dann schaust Du Dir genüsslich den Verfall an, stell aber am Besten einen leeren Eimer gleich daneben, Du wirst ihn brauchen.
Meine Frau stieg von Wein auf Wodka um, weil wir dieses bescheuerte Abkommen hatten: kein Alkohol in meiner Wohnung, wenn dann nur heimlich und kalter Entzug ging ja auch nicht. Schwachsinn. Der Verfall war klasse, sie hat sich einfach aufgelöst, sie hat nie gekotzt, nur ich.
Innocent, wenn sie verrecken sollen, dann gibt es einen Grund dafür und wir können nichts dagegen tun, aber es ist keiner auf der Welt um zu verrecken und wir schon gar nicht. Einer schrieb hier mal: 14 Tage, dann fliegt sie und ich dachte, mein Gott, was ein eiskalter Brocken, wie recht der hatte. Jeder Tag, den Du Rotz und Wasser schwitzt ist es nicht wert, verlorene Lebenszeit, gewonnene Leidenszeit, aber wer will schon ans Kreuz?
Wenn ich heute nochmals wählen könnte, ich würde aus einem eiskalten Wintertag einen Sofortflugtag machen. Plötzlich stehen sie vor Dir, gewandelt, neu und Du verstehst die Welt nicht mehr. Während Dir noch der Sabber runter läuft, klopfen sie Dir auf die Schulter und sagen: Kopf hoch, schaffst das schon.
Junge, das ist das Leben, Du stehst gerade vor den aufregendsten und abwechslungsreichsten Jahren Deines Lebens. Wahrscheinlich wirst Du bald mehr erfahren, als Du Dir je erträumt hast. Hau rein. Ja, heute noch.
LG kaltblut
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Servus Innocent,
wie recht Du hast:
ZitatEs ist wie eine Seuche, die man einfach nicht los wird.
MAN wird die Seuche nie los.
Du kannst die Seuche los werden, mit allen positiven Aspekten, die das wirkliche Leben fernab der Abhängigkeit (auch der Coabhängigkeit) zu bieten hat.
Wie immer, gibt's auch hier ein ABER: Du musst den Weg gehen wollen und Du musst den Weg dann auch gehen.
Ich wünsch Dir die Kraft, Deinen Weg zu finden und zu gehen!
LG
Spedi -
Jungs,
ich denke, es ist schon auch unsere eigene Seuche, die uns auch ein Leben lang erhalten bleiben wird. Wir müssen uns, genau wie die trinkenden Angehörigen, unserer eigenen Anteile an dem vormals funktionierenden System bewusst sein. Wir können uns auch nicht einfach zurückziehen und sagen, nun ist gut. Sondern wir müssen uns auch immer wieder damit auseinander setzen, wie wir mit UNS selbst umgehen. Selber leben und nicht leben lassen. Wie Erwachsene unsere Verantwortung übernehmen und wachsam sein den alten Strukturen gegenüber, die immer wieder den Kopf heben.
Gesund werden heißt nicht nur, Krankes außerhalb von uns selbst zu eliminieren. In uns selber zu gucken, ist genauso wichtig. Und es wird uns auch noch lange, womöglich lebenslang, begleiten, auf unsere Gesundheit, auf unseren Umgang mit uns und den Menschen um uns, zu achten.
Wir mögen schuldlos sein, an dem, was uns geschehen ist, aber wie es weitergeht, liegt in unserer eigenen Verantwortung.
LG
Ette -
Hallo Innocent,
bitte missverstehe den Kotzbrocken nicht, aber ich denke, Du hast da einige Brocken bis oben hin stehen und Dein mit irgend so einem Liebeskrams abgefüllter Bauch lässt den Krams nicht raus.
Ette : in diesem Stadium sind es Zobies, lebende Untote, die wir nicht lebend gesund knutschen können, da gibt es nur noch Kopf abschlagen und dann, vielleicht und wenn und überhaupt gibt es ein Erwachen, aus dem Koma, für beide und welcher Weg dann jeder einschlägt, weiß heute keiner.
LG kaltblut
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Kaltblut,
stimmt, gesundknutschen können wir keinen. Aber gesund knutschen... wäre ja mal ne Alternative. Aber dafür müssen wir schon ein wenig arbeiten.
Innocent, hier ist im übrigen der richtige Platz, um all das mal "auszukotzen" was uns so im Magen liegt und auf die Seele drückt. Ich kann gut nachfühlen, wie es dir geht.
LG
Ette -
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