Beiträge von Plejaden

    Hallo zusammen,

    heute war ein sehr informativer Tag. Ich bin wie gewohnt um 6 Uhr aufgestanden, hab vor dem Aufbruch noch ein wenig klar Schiff gemacht - Fenster geputzt um genau zu sein. Ihr wisst schon, die Starenbrut über meinem Fenster :? . Danach ging es dann los, eineinhalb Stunden mit der Bahn durch die Weltgeschichte. Wir haben mit dem Seminar eine Werkstatt besucht und dort mit den Leuten reden dürfen, einiges erklärt bekommen etc... und waren mit Kunstwerken von unbestimmbaren Wert auf Tuchfühlung :shock: . Es war ein sehr beeindruckendes Erlebnis.
    Da die letzte Stunde ja ausgefallen ist, haben wir die heute gleich nachgeholt. Dann ging es gegen 14 Uhr wieder heim, wo ich dann um 16 Uhr angekommen bin. Hab noch ein wenig WoW gespielt und dann hier im Forum gelesen und schreib ich hier.

    Den Tag lasse ich nun ruhig ausklingen, da morgen wieder eine Exkursion ansteht, diesmal wieder den ganzen Tag über :? . Was mir Sorgen bereitet ist das Eröffnungsspiel der EM - ich hoffe wir begegnen nicht zuvielen betrunkenen Fussballfans im Zug. Abgesehen von meiner Alkoholkrankheit habe ich darüber hinaus einfach Angst vor diesen Leuten. Ich hoffe, es geht alles glatt und werde froh sein, wenn ich wieder zu Hause bin. Zum Glück spielen die Bundesyogis erst Sonntag...

    LG
    Plejaden

    Hallo zusammen,

    heute war ein langer Tag, deshalb heute nur kurz. Ich war, nachdem ich den Beitrag an JoeDoe geschrieben habe, tatsächlich noch joggen 8) . Es "lief" besser als an den letzten beiden Terminen, lag vielleicht an den niedrigeren Temperaturen. Auf dem Weg zurück tat sich mir wieder ein Weg zur sozialen Übung auf: Ich habe ein Abo-Ticket des hiesigen Verkehrsverbundes gefunden. Zuerst wollte ich den Besitzer des Ticktes anrufen, leider spuckte das Telefonbuch den entsprechenden Namen nicht aus; darum hab ich beim Verkehrsverbund angerufen und eine Auskunft bekommen, was mit dem Ticket zu tun ist ;) .

    Danach ging es jedenfalls zur Uni, dort habe ich zwei Stunden gearbeitet und dann zwei Stunden Vorlesung. Danach habe ich zwei Stunden gelesen und noch eine Nachhol-Vorlesung besucht. Anschließend ging es heim und nun schreibe ich hier.

    Ich habe mich die letzten Tage mal umgetan, wie es an der Uni mit Fussball auf Großleinwänden ist (gegen den Begriff "public viewing" verweigere ich mich ab sofort - er bezeichnet in Großbritannien und den Vereinigten Staaten eine öffentliche Leichenschau oder Aufbahrung). So etwas ist anscheinend nicht geplant. Das ist in puncto alkoholfreies Umfeld gut zu wissen. Wahrscheinlich wird es wie bei der WM sein - eine behelfsmäßige Mini-Leinwand draußen vor dem Studi-Café. Das ist überschaubar und im Notfall leicht zu umgehen.

    JoeDoe : Da hast du Recht, was das Selbstbewusstsein angeht. Ich hatte eigentlich schon recht schnell gespürt, dass die SHG einige Haken hat; jedoch wollte ich es nicht wahrhaben. Ich hatte mich getraut dorthin zu gehen, also wollte ich gefälligst auch dort bleiben.
    Mit der Länge der Trockenheit ist mein Selbstvertrauen jedoch gewachsen. Die "Augen zu und durch"-Strategie wird für mich zunehmend unerträglich, und zwar in vielen Bereichen des Lebens. Nun gilt es, den nächsten Schritt zu wagen ;)

    LG
    Plejaden

    Hallo Ettena,

    ich schreibe eigentlich bei den Alkis, aber da ich vor ein paar Jahren etwas Ähnliches erlebt habe will ich dir kurz schreiben. Mein Freund hatte (und hat immer noch) starke Minderwertigkeitsgefühle und Depressionen, die er durch wilde "Abenteuer" zu kurieren suchte. Er musste sich und anderen immer beweisen, dass er "wer ist". So reiste er wochenlang kreuz und quer durch die Republik und traf sich mit allerhand Leuten, die er übers Internet kennengelernt hatte.

    Wenn er hier zu Hause war, war er immer muffig, krätzig, schlecht gelaunt, ein falsches Wort von mir reichte um ihn auf die Palme zu bringen. Und irgendwann fiel von ihm auch der Satz: "Bei den anderen kann ich so sein, wie du mich gerne erleben möchtest. Irgendwas machst du wohl falsch." Das habe ich selbst schon gemerkt, wenn ich zugehört habe wenn er mit ihnen telefoniert hat - lustig, locker, charmant... Was mache ich falsch, habe ich gedacht? Bin ich so ein schlechter Mensch?

    Nun, das bin ich natürlich nicht, und du auch nicht! Irgendwann habe ich nämlich sehen können (nach langer Arbeit mit mir und an mir selbst), dass er für diese Leute schlicht und ergreifend eine Fassade aufgebaut hat - ohne es selbst zu merken. Diese Fassade konnte er nur eine bestimmte Zeit aufrecht erhalten, danach zerbrachen dann die so unglaublich "innigen Freundschaften". Da er diese innigen Super-Freundschaften unbedingt haben wollte (er brauchte sie schließlich, um sein Ego aufrecht zu erhalten, denn es dräuten ja die Minderwertigkeitsgefühle und Depris!) glaubte er sich selbst seine eigenen Selbstbetrug und dachte, bei diesen Freunden würde er ein besserer Mensch werden. Dem war natürlich nicht so, er hat sich schlicht verbogen und wurde letztendlich von jedem einzelnen dieser "Freunde" auf unsagbare Weise ausgenutzt.

    Letztendlich geht es jedoch nicht darum, deinen oder meinen Freund zu analysieren. Es geht für uns darum zu lernen wie wir damit umgehen, weil wir selbst das Wichtigste sind was es für uns auf der Welt gibt. Ich kann meinem Freund nicht helfen, solange er nicht bereit ist sich wegen seiner Minderwertigkeitsgefühle und Depris in Behandlung zu begeben. Er konnte mir auch nicht helfen solange ich noch nicht eingesehen hatte mit dem Alkohol ein Problem zu haben. Also müssen wir auf uns selbst schauen.

    Du bist nicht besser oder schlechter als die andere Frau, und du hast auch nichts falsch gemacht. Bleib bei dir.

    LG
    Plejaden

    Hallo JoeDoe,

    da ich den ÖPNV nur zu Zeiten benutze, wo der Otto-Normal-Bürger (noch) keinen Alkohol zu sich nimmt (denn dann wäre er ja Alkoholiker :roll: ) bin ich vor solchen Orgien weitestgehend sicher.

    Das sieht ausgerechnet dann, wenn ich von der SHG heimfahre, völlig anders aus. Im Bus liegt ein Duft von allerhand Speis und Trank, die leeren Bierflaschen rollen hin und her, ich kriege öfters Menschen mit Bier in der Hand zu Gesicht. Aus diesem Grund fahre ich dann meist zur Uni zurück, weil es dort im Bus weeesentlich besser ist.

    So, und nun muss ich mich dazu motivieren joggen zu gehen. Und das bei der Waschküche da draußen... aber es gibt ja kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung ;) .

    LG
    Plejaden

    Guten Abend,

    heute war ein guter Tag. Doch, ja. Ich bin um 7 Uhr aufgestanden, hab ein wenig aufgeräumt und gefrühstückt und bin dann um 9 Uhr zur Uni. Dort hab ich zwei Vorlesungen besucht, was ziemlich anstrengend war. Irgendwie konnte ich nicht richtig still sitzen :? . Danach hab ich ein wenig Mittagpause gemacht und dann eine Stunde gelesen, noch ein wenig gegessen und nochmal eine Stunde gelesen. Anschließend ging es um 17 Uhr Richtung Heimathafen. Dort hab ich ein wenig WoW gespielt, danach hab ich noch versucht rauszufinden was für RAM-Bausteine ich in meinen Computer packen kann. Bin da nicht wirklich zu einem Ergebnis gekommen, werde das Ding wohl aufschrauben müssen - und dann? Muaah :? .
    Jetzt schreibe ich jedenfalls hier ;) .

    Wo es im Augenblick ein wenig kriselt ist bei meiner SHG. Ich möchte nun doch wechseln, weil ich mich dort nicht mehr richtig wohlfühle. Da ist zum einen das eine Mitglied, das mich belästigt; dann auch die "Werbeveranstaltungen" des SHG-Leiters und nicht zuletzt die Tatsache, dass alle dort zwar langzeittrocken sind, aber nach dem Motto "einfach nur nichts mehr trinken und sonst nichts ändern". Meine Bemühungen den geraden Weg zu gehen werden mit Verwunderung und Misstrauen gesehen, es fallen öfters Worte wie "du läufst vor dem Alkohol davon" oder "am Anfang ist es ja gut sich vom Alk fernzuhalten, aber irgendwann musst du ja mal wieder...".
    Ich möchte nächste Woche mal zu einer Info-Veranstaltung der Anonymen Alkoholiker gehen, mal sehen wie es ich mich bei denen fühle. Es gibt in der Uni-Stadt wohl sogar eine reine Frauengruppe - keine Belästigung mehr.

    Aber mal abgesehen davon: Hier ist die beste SHG der Welt ;) . Ich möchte nur einfach dranbleiben, was den Kontakt zu "realen" Menschen angeht...

    kommal : Um diese Ziele musste ich mir selten Gedanken machen - Alkohol stand hier immer reichlich zur Verfügung, für alles war gesorgt. So fing ich richtig früh an herumzueiern, nach einem Weg zu suchen weiter trinken zu können, und gleichzeitig diese fürchterlichen Besäufnisse zu vermeiden. Diesen Weg gibt es natürlich für eine Alkoholikerin nicht. Aber ich habe zwei Jahre lang danach gesucht.

    Erst als ich mich am jenem 20. August entschieden habe "ich höre komplett und für alle Zeit auf Alkohol zu mir zu nehmen" ging es endlich vorwärts.

    LG
    Plejaden

    Guten Abend,

    gestern hab ich nicht mehr geschrieben weil ich wegen der Gewitterluft fürchterliche Kopfschmerzen hatte. Im Chat ging es noch, aber danach... Durch den Sport ist zwar vieles von meiner Wetterfühligkeit verschwunden, aber halt noch nicht alles :?

    Wie dem auch sei, heute bin ich um 6 Uhr aufgestanden und um 8 Uhr zur Uni. Dort hab ich eine Stunde gelesen, war dann in einem Seminar und anschließend noch eine Stunde arbeiten. Dann ging es wieder heimwärts, hab ein wenig WoW gespielt und bin dann joggen gegangen. Es lief sich schon besser als am Sonntag, aber ich merke immer noch, wie das Wetter meinem Kreislauf zusetzt. Naja, ich hab es langsam angehen lassen, je öfter ich draußen Sport treibe, desto eher gewöhnt sich mein Körper wieder an die Wetterumschwünge.
    Danach gab es dann eine Dusche und anschließend hab ich den Abend eingeläutet.

    Gestern im Chat kam mir ein Schnell-Schuss-Gedanke, den ich hier noch einmal verewigen will: Auf die Aussage, dass die Sache mit dem Aufhören doch gar nicht so einfach sei, kam mir wie aus der Pistole geschossen der Gedanke - doch, es IST einfach, wenn man erstmal sein Ziel vor Augen hat und losgelaufen ist. Darauf kamen dann einige Proteste, so einfach sei das doch gar nicht mit dem Trinken aufzuhören. Es ist natürlich völlig legitim das so zu empfinden, jeder Mensch ist ein Individuum. Was mich interessiert - wie kam mir der Gedanke?

    Ich denke zum Einen habe ich mir das Aufhören in meiner nassen Zeit unglaublich schwer vorgestellt. Ich habe mir die Leute angeguckt, die keinen Alk trinken (z.B. meine Schwäger, die gerade ihren Sohn gestillt hat) und habe nur voller Verzweiflung gedacht: Wie hält sie das aus ohne Alkohol zu leben? Es kam mir schier unmöglich vor.
    Dann war da noch das Rumgeeiere: Wieviele Monate/Jahre habe ich auf der Suche nach "dem" Kompromiss verschwendet. Dem kontrollierten Trinken genauer gesagt. Ich wollte (noch) nicht aufhören zu trinken, aber merkte, dass es mit dem Trinken auch nicht weitergeht. Ich war in einer Sackgasse.

    Meine Entscheidung endlich loszugehen befreite mich von diesem Herumeiern. Ich hatte ein Ziel vor Augen, einen geraden Weg den ich gehen konnte, keine Wenns und Abers mehr. Ich musste nur noch lernen wie dieser Weg zu bewältigen ist. Das lerne ich immer noch, jeden Tag.
    Dann war der Suchtdruck bei weitem nicht so überwältigend wie ich mir vorgestellt hatte. Die Gedanken, dass ich es ohne Alkohol nicht aushalten könne, haben sich als unbegründet herausgestellt.

    JoeDoe : Ach wo, Käferschicht ist doch sympathisch ;) .

    Ich denke auch, dass Alkohol zu aller erst eine psychische Erkrankung ist, wie etwa Angststörungen und Depressionen. Und gerade denen ist ohne den festen Willen des Betroffenen nicht beizukommen. Man ist bei allen psychischen Erkrankungen auf die unbedingte Mithilfe des Patienten angewiesen, denn Pillen gibt es nicht (doch, schon, aber keine Dauerlösung... du verstehst ;) ?).
    Es ist eben letztendlich egal, ob nun psychisch oder physisch abhängig - alkoholkrank ist man immer. Und es ist natürlich völlig klar, dass aus einer psychischen Abhängigkeit früher oder später eine physische resultiert...

    LG
    Plejaden

    Hallo ihr Lieben,

    heute habe ich einen gaaanz entspannten Tag gemacht, war ja auch der einzige freie Tag diese und auch nächste Woche :? . Nächste Woche Samstag geht es ja wieder auf Exkursion...

    Wie dem auch sei, ich bin um 8 Uhr aufgestanden, hab ein kleines Frühstück zu mir genommen und bin dann joggen gegangen. Es lief recht zäh, aber ich bin trotzdem froh und zufrieden, dass ich es gemacht hab. Danach hab ich meinen Freund geweckt und wir haben richtig gefrühstückt. Er ist dann zum Fussball und ich hab ein wenig WoW gespielt und ein bisschen aufgeräumt. Dann gab es ein frühes Abendessen, meine Eltern haben gegrillt. Mein Bruder war auch da, wir haben uns unterhalten. Dann hat uns mein Vater so ein Buchstabenrätsel gegeben, also meinem Freund und mir, an dem wir bis gerade herumgepuzzelt haben ;) . Jetzt lasse ich den Abend noch ruhig ausklingen.

    Es ist irgendwie lustig: Heute morgen kam ja wieder Autorennen im Fernsehen und immer wenn ich das sehe werde ich mir wieder bewusst, dass es für mich immer noch nicht völlig selbstverständlich ist einen Sonntag völlig klar und unverkatert zu erleben. Das liegt wohl am ehesten daran, dass ich eben am Sonntag morgen meist immer total krank vor dem TV lag und nix anderes gucken konnte als Autorennen. Da gab es wenigstens keine Überschläge mit der Kamera und andere fiese Sachen, ich war ja immer froh wenn ich meinen Mageninhalt bei mir behalten konnte :? .
    Es ist also immer noch nicht selbstverständlich und irgendwie bin ich auch froh darüber. Ich spüre, wieviel ich gewonnen habe.

    LG
    Plejaden

    Hallo zusammen,

    da heute ein langer Tag im Museum war nur heute nur ein kurzer Bericht: Ich bin um 6 Uhr aufgestanden, hab mir ein paar Brote geschmiert und gefrühstückt. Dann bin ich aufgebrochen und nach eineinhalb Stunden Fahrt mit Bus und Bahn am Ziel gewesen. Das Museum hab ich sofort gefunden und somit war noch Zeit für einen Kaffee.

    Dann ging die eigentliche Exkursion los, wir waren dann bis 17 Uhr im Museum und haben über Kunst geredet. War sehr anstrengend, am Ende war ich gar nicht mehr aufnahmefähig ;) . Dann ging es wieder zurück, wieder eineinhalb Stunden - nur um dann zwei (!) Haltestellen vor dem Ziel gestoppt zu werden. Ein Typ mit Koffer ist in den Bus eingestiegen und hat sich ein Ticket, plötzlich sprang ihm eine Frau hinterher und versuchte ihn aus dem Bus zu zerren :shock: . Schließlich blieb sie bei ihm, wollte sich nicht dazu bewegen lassen den Bus zu verlassen oder ein Ticket zu kaufen. Daraufhin rief der Fahrer die Polizei. Da ich keinen Bock auf diesen Stress hatte - Polizei = dauert Stunden bis die da sind und gibt garantiert Handgemenge wenn die Frau aus dem Bus geschafft wird - bin ich einfach nach Hause gelaufen. War ein langer aber schöner Spaziergang.

    LG
    Plejaden

    Hallo zusammen,

    weil morgen ein anstrengender Tag wird (Exkursion - den ganzen Tag im Museum exklusive drei Stunden Reise ungefähr) hab ich es heute ruhiger angehen lassen. Bin um 7 Uhr aufgestanden, hab schön gefrühstückt und hab hier im Forum gelesen, nur um dann um 11 Uhr zur Uni zu fahren. Dort bin ich bis 14 Uhr geblieben, dann wieder heim und ein wenig WoW gespielt. Abends dann war ich kurz einkaufen - war sehr schön, irgendwie war so eine komische Atmosphäre, die ich aber gern hatte irgendwie ;) . Danach noch ein bisschen WoW, bis das Gewitter kam :? . Da hab ich den Compi lieber abgeschaltet und den Stecker gezogen, bin da abergläubisch :lol: . Jetzt sitze ich am Notebook, das funzt ja ohne Strom.

    Ich habe mir heute mal Gedanken zur Unterscheidung zwischen körperlicher und psychischer Abhängigkeit gemacht. Für viele ist es sehr wichtig zu betonen, dass sie "nur" psychisch abhängig waren. Auch für mich war das am Anfang sehr sehr wichtig.
    Letztendlich ist jedoch beides gleich gefährlich und der Unterschied ist nur ein mentaler: Süchtig bin ich allemal, ob nun "nur" psychisch oder auch physisch. Sobald ich Alkohol trinke verliere ich die Kontrolle und bin wieder da wo ich nie wieder hin wollte. Außerdem bin ich körperlich abhängig - durch die Bildung wurde in meinem Körper, in meinem Gehirn etwas verändert, es haben sich kranke Strukturen gebildet. Wenn das nichts körperliches ist weiß ich es auch nicht ;) .
    Mein Körper reagiert unabhängig davon sowieso immer auf Alkohol im Essen, egal ob ich den bemerke oder nicht. Es ist sogar so, dass der Körper meistens als allererstes den Alkohol abbaut, und danach erst andere Gifte - wie z.B. Insektenvernichtungsmittel im Gemüse etc. Das führt mich inzwischen zu dem Schluss, dass ich auch anfange bewusster auf Alkohol in Lebensmitteln zu achten!

    JoeDoe : Die Bindung der graphischen Branche an den Apfel ist historisch bedingt, wenn ich mich recht entsinne. Ob sie noch zeitgemäß ist... Who knows ;) . Ich persönlich benutze den Apfelrechner zu Übungszwecken (wollte/will ja mal irgendwann wieder in der Branche arbeiten), wegen der relativen Virenfreiheit (wie lange die auch immer noch anhalten mag) und weil das OS zum Teil tatsächlich einfacher zu bedienen ist.
    Ich bin jedoch relativ schmerzlos und wenig treu - wenn etwas auf einem anderen OS besser ist, dann benutze ich das auch. Z.B. gibt es für die Dose einen ultimativen Html-Editor, den ich in dem Umfang und dem Komfort auf dem Apfel (noch) nicht finden konnte. Also - keine Webseiten mit dem Apfel.

    Im Übrigen war die Bemerkung zur Werbung eher als Spitze gedacht, schließlich veranstaltet man bei Apfel den ganzen Tamm Tamm mit dem Telefon vor allem um neue Kunden für die Computer zu begeistern. Und das ist nun so gar nicht gelungen ;) . So überhaupt gar nicht. Ich meine - sogar die Finnen haben inzwischen schon davon gehört, dass es am einfachsten ist Dateien per Drag and Drop auf das Telefon zu befördern ;) . Und eine "Löschen"-Option für die Dateien gibt es auch, da muss man das Telefon nicht extra an den Computer anschließen ;) .

    Ganz ganz bitter.

    LG
    Plejaden

    P.S.: Telefontechnisch wurde mein Apfelbook übrigens auch von der Entwicklung abgehängt - beim Anschluss des Telefons wurde mir lapidar mitgeteilt, dass das Telefon mein Pantherchen nicht mag. Da hätten sie auch gleich schreiben können (groß und in rot): Kaufen Sie sich das neue OS. Stellen Sie dann fest, dass ihr Computer zu schlecht dafür ist. Also: kaufen Sie sich gefälligst einen neuen Computer.

    Danke für die Glückwünsche :D . Ich wollts nicht unter den Tisch kehren, es ist jetzt lediglich amtlich ;) .

    Wie dem auch sei, heute war ein nerviger Tag. So ists am besten beschrieben. Alles fing damit an, dass ich meinem Freund "mal eben" ein Musikprogramm vom Apfelhersteller installieren sollte. Ja ja. Das Prog meckerte dann jedoch herum, es möchte doch gerne Servicepack 2 haben. Ich hab dann ein wenig mit meinem Freund telefoniert, es bestand ja die nicht geringe Chance, dass uns diese Installation eines so weitreichenden Updates das ganze System abschießt (deshalb hatte ich es bisher auch noch nicht installiert - never change a running system). War ihm egal. Also fein, hab mich also drangemacht und Servicepack 2 installiert - waaarten vor Ladebalken.
    Als dann Servicepack 2 installiert war der große Moment und juchuh, Compi funzte noch! Nun hungerte das OS nach Servicepack 3, und mutig wie ich war gab ich ihm auch dieses: Waaaarten vor Ladebalken. Es wurde knapp, ich musste zur Uni, aber der Download ließ sich Zeit :evil: . Endlich war es installiert - und der Compi funzte nach wie vor.

    Ich dann also zum Bus gerannt, zur Uni gefahren und dort hatte ich auch keine Ruhe - es kamen sehr viele Leute ins Büro, die etwas gemacht haben wollten. So ging die Zeit schnell rum, ich wurde aber immer wieder aus dem Konzept gebracht.
    Zu Hause folgte dann Installation Teil zwei: Ich schaffte es nun endlich das Musikprogramm zu installieren! Yeah! Danach habe ich noch ein wenig WoW gespielt, bis mein Freund heimkam - da begann der letzte Akt des Dramas. Er wollte Dateien auf sein schönes neues Telefon vom Apferl übertragen. Krampf Krampf Krampf! Nach ewigen Probieren schafften wir es endlich - das war keine Werbung für den Apfelrechner. Mein Freund will jetzt jedenfalls erst recht keinen mehr haben...

    So, ich lasse den Abend jetzt noch gemütlich ausklingen und morgen das Wochenende anklingen! Schönen Abend wünsche ich

    LG
    Plejaden

    Hallo Lütze, ich denke das ist eine ganz wichtige Erfahrung:

    Zitat

    Wie montags oder dienstags.Ich weiss es einfach,das alles auch mal vorbeigeht,solche Phasen meine ich.

    Dadurch kannst du gelassener bleiben und weißt, auch wenn es mir heute schlecht geht, es wird definitiv wieder besser werden.

    Für mich war das vor ein paar Jahren eine sehr wichtige Erkenntnis. Vorher war ich dem Wechselbad der Gefühle hilflos ausgeliefert, aber irgendwann merkte ich - nach jeden Tief normalisiert sich das Leben wieder. Bis auf ein Mal - aber da habe ich mir dann ja Hilfe gesucht.

    LG
    Plejaden

    Hallo zusammen,

    puuuh heute war ein langer Tag, aber auch der ist geschafft. Ich bin wie immer um 6 Uhr aufgestanden, diesmal aber später zur Uni. Die Zeit hab ich für wichtige Email-Korrespondenz genutzt. Dann ging es um 10 Uhr los, dort mit einer Bekannten noch eine Stunde geredet - sie fährt demnächst für ein Jahr zu einem Forschungsaufenthalt ins Ausland und ihr ist schon ein wenig mulmig. Dann eine Vorlesung besucht und anschließend für eine Stunde heim denn:
    Heute war Abschlussfeier und ich musste mich aufdonnern ;) . Bin dann wieder hin, eine Stunde früher um Verspätung wegen ÖPNV zu vermeiden. Wieder an der Uni habe ich festgestellt, dass mein "neuer" Mitarbeiter anscheinend munter immer 10 min. zu früh geht. Nicht schlimm sagt ihr, aber bei nur gaaanz wenigen Std. Arbeitszeit (sagen wir, es sind unter sechs Stunden Wochenarbeitszeit) ein doch prozentual hoher Anteil :evil: . I was not amused. Aber gut, ich bin nicht sein Chef.

    Naja, ich hab noch eine Stunde in der Bibliothek gelesen und bin dann zu der Feier. Dort habe ich dann einige Vorträge über mich ergehen lassen und dann meine Urkunde bekommen - ich bin jetzt Bachelorette ;) . Den fröhlichen Umtrunk am Ende habe ich mir natürlich geschenkt und bin nach Hause gefahren.

    Ich habe mir nochmal Gedanken um das Thema "Orte meiden, an denen man früher getrunken hat" gemacht. Viele (auch ich früher) geben ja durchaus berechtigt an: Was ist denn, wenn ich früher immer zu Hause getrunken habe? Aber ich sehe da heute für mich einen ganz gewaltigen Unterschied. Hat man früher auf Kneipen oder auf Parties gesoffen, dann wird man dort auch jetzt immer noch Leute treffen, die betrunken sind und Kontakt mit jeder Menge Alkohol haben. Das habe ich hier, in meinem Zuhause natürlich nicht. Mein Zuhause ist alkoholfrei und mein Freund trinkt in meiner Gegenwart nicht.
    An all den Orten außerhalb meines Hauses, in Kneipen, auf Parties etc. bin ich nur einen Handgriff vom ersten Glas entfernt. Hier zu Hause ist es weit weg.

    Dazu kommt noch die tiefergehende Beschäftigung mit meinem Alkoholkonsum: Was ist in meinem Leben schief gelaufen, dass ich den Eindruck hatte das alles nur mit Alkohol durchleben zu können? Dieses Schiefe gilt es so schnell wie möglich auszuschalten - und das habe ich. Mein Zuhause wird dadurch immer mehr zu einem gemütlichen Ort des Rückzugs und der Entspannung.

    LG
    Plejaden

    Huhu JoeDoe,

    wie ich vor einigen Wochen schon geschrieben habe, hab ich auf der Arbeit bereits schon riesigen Ärger bekommen weil ich nicht Nein sagen konnte. Ich bin jedoch gestärkt aus der Sache rausgekommen, weil ich es eben trocken ertragen musste - die "Flucht" in den Rausch und damit das Verdrängen und Vergessen ist nicht mehr möglich.

    Und klar, den Transfer versäume ich nicht keine Bange ;) . Ich hab schon in den letzten Jahren gemerkt, dass einen das Internet gerade in Sachen sozialer Defizite nur bis zu einem gewissen Punkt bringen kann, aber nicht darüber hinaus.

    Meine kleinen, im Alltag eingestreuten Übungen im RL gehen mit unverminderter Konstanz weiter.

    LG
    Plejaden

    Hallo zusammen,

    heute gings schon etwas besser. Bin um 6 Uhr aufgestanden, hab in aller Ruhe gefrühstückt und den Tag gemütlich beginnen lassen. Bin dann um 8 Uhr auf zur Uni, eine Stunde in der Bib gelesen, dann ein Seminar und anschließend eine Stunde arbeiten. Weil ich da meiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen durfte, Bilder scannen und bearbeiten, ging die Zeit supi-schnell rum :lol: .

    Wieder zu Hause hab ich dann wieder Nudeln mit Käsesauce gekocht, sozusagen als Abschied, weil heute ja meine Eltern wiederkommen. Mein Freund hat sich schon total auf das Essen gefreut, hat er mir nacher gesagt 8) .
    Danach hab ich ein wenig WoW gespielt, dann unten die Küche aufgeräumt und alles auf Vordermann gebracht. Danach noch ein wenig hier im Forum gelesen und dann Fussball geguckt. Nein, nicht die Bundesyogis, die hab ich verpasst :roll: . U-23-Festival in Toulon.

    Ich hatte gestern noch ein recht tiefgehendes Gespräch mit meinem Freund. Auslöser war indirekt World of Warcraft - er hat sich da ein paar unangenehme Leute "angeschafft", die ihm den Spaß am Spiel verderben. Wir erinnern uns: Er hatte ja vor ein paar Wochen gedrängelt, dass er uuunbedingt dieses Spiel spielen wollte, weil er Kumpels da hat. Mussten uns extra dafür ne neue Grafikkarte kaufen - hab ich ja von geschrieben. Leider musste er feststellen, dass seine Kumpels alle Level 70 haben, das höchste Level, das im Spiel möglich ist. Wollen ihm jetzt natürlich zeigen wo der Hammer hängt, schlagen alles um ihn herum kurz und klein und verderben ihm so den Spaß.
    Nun, ich hab ihn darauf gestern angesprochen und gemeint, er bräuchte doch einfach nur "Nein" zu sagen - "Nein, du brauchst mir nicht zu "helfen"." "Nein, ich möchte das alleine machen." Kann er aber nicht, und wie ich jetzt weiß, will er es auch nicht lernen.

    Ich selbst nutze dieses Spiel um mich weiterzuentwickeln - Nein-Sagen lernen im geschützten Rahmen sozusagen. Ich merke, wie die Angst weniger wird und das Ablehnen immer leichter. Nein, ich komme jetzt nicht mit ans andere Ende der Welt. Nein, ich mache den Dungeon nicht mit. Inzwischen brauche ich auch keine Rechtfertigung mehr ("Muss gleich arbeiten" etc.). Ich werde immer besser ;) .

    LG
    Plejaden

    P.S.: Keine Bange, ich lehne nicht alles ab ;) . Nur nach Empfinden und Gefühl - hab ich da jetzt Lust drauf?

    Huhu, ich schon wieder ;) .

    Zitat

    Vor einem Jahr hätte ich die Schuld/den Fehler bei mir gesucht, weil ich gar kein klares Selbstbild von mir hatte. Das ist jetzt anders und vor Allem: Das ist gut so!


    Ich bin auch dabei dieses Selbstbild zu entwickeln, es ist irgendwie in einem Zuge mit dem Sich-selbst-kennenlernen. Ich hatte damit früher auch nur Probleme: Immer sofort den Fehler bei mir gesucht. Habe ich etwas falsch gemacht? Habe ich etwas falsch gesagt, falsch formuliert?

    Etwa zwei Monate nach Beginn meiner Therapie, also vor ungefähr zwei Jahren, bin ich ins andere Extrem gefallen und habe angefangen die "Fehler" bei anderen zu suchen. Das war natürlich auch nicht gut, aber auch heilsam, weil es den Fokus einmal von mir weggelenkt hat. Inzwischen mache ich mir wenig Gedanken um Schuld oder Fehler.

    Beispiel letztens im Bus: Es war recht düster darinnen (er hält dort wo ich einsteige immer in einer Unterführung und macht für die paar Meter das Licht drinnen nicht an), ich frage ein Mädel ob der Platz neben ihr noch frei ist. Sie spielt mit ihren Musikplayer herum und hört mich nicht, ich frage etwas lauter: Da dreht sie mich um und glotzt mich an als hätte ich ein Schnitzel an der Backe :shock: . Erst jetzt erkenne ich, dass ein Koffer neben ihr auf dem Boden steht und sich dort keiner mehr hinsetzen kann. Als ich mich umdrehe um einen bequemen Platz zum Stehen zu finden bemerke ich, dass alle anderen um mich herum mich auch anglotzen.

    Früher wäre das mein Ende gewesen (bildlich): Ich hätte die ganze Zeit überlegt, was ich falsch gemacht habe. Was falsches gesagt? Hätte ich nicht fragen dürfen?
    Nun lief es ok ab: Erstens ist es mir egal ob ich was richtig oder falsch gemacht hab, zweitens ist es mir egal warum die anderen alle geglotzt haben. Vielleicht, weil ich etwas lauter gesprochen habe? Unerhört ;) .

    LG
    Plejaden

    Hallo zusammen,

    heute gibt es nicht viel zu berichten, ich bin aus irgendeinem Grund den ganzen Tag herumgelaufen wie ein falscher Fünfziger :? . Solche Tage muss es wohl auch geben. Ich leide zum Glück nicht sooo wahnsinnig darunter (nicht mehr, genauer gesagt) weil ich weiß, dass sowas meistens wieder geht. Habe da ein gewisses Urvertrauen entwickelt ;) . Und wenns nicht besser wird, weiß ich was zu tun ist.

    Wie dem auch sei, ich bin heute erst um 8 Uhr aufgestanden, hab in aller Ruhe gefrühstückt und bin dann zur Uni. Dort war ich noch einkaufen und danach ein wenig lesen, dann zwei Stunden arbeiten. Zog sich alles wie Kaugummi, ätzend :? . Dazu kam ich noch zu dem Entschluss, dass mein "neuer" Arbeitskollege ein wenig zur Raison gerufen werden muss, weil er inzwischen ein halbes Dutzend Leute in das Gemeinschaftsbüro einlädt - da kann keiner mehr arbeiten. Wenn das so weitergeht werd ich noch zur Domina :lol: .

    Wie dem auch sei, auf der Heimfahrt saß ich neben einem Mann der eigentlich recht gepflegt aussah (Anzugträger) aber Mundgeruch ohne Ende hatte. In der Folge war mir ab der Hälfte der Fahrt schlecht und ich bin aufgestanden und hab mich ein wenig entfernt hingestellt. Zum Glück verflog die Übelkeit auf dem Weg nach Hause wieder. Frische Luft ist DAS Wundermittel.

    Zu Hause hab ich dann Grießbrei gekocht, ist leider etwas klumpig geworden. Hat aber gut geschmeckt. Danach hab ich WoW gespielt und ein wenig gelesen, ein Buch und hier im Forum. Und nun tippe ich hier.

    Da die EM vor der Tür steht fange ich jetzt schon an mir ein paar Gedanken zu machen. Klar, auf einem Public Viewing oder einer Sportkneipe hat man mich bei der WM schon nicht gesehen, jetzt noch weniger. Schwieriger wird es, wenn meine Eltern wieder mit den Nachbarn Fernsehbesäufnisse veranstalten. Ich werde dann wohl einfach auf meinem Zimmer bleiben oder zusehen, dass ich "leider" immer an der Uni bin wenn Deutschland spielt ;) . Allerdings weiß ich nicht, inwiefern an der Uni ebenfalls Public Viewings veranstaltet werden; wenn dem tatsächlich so ist bleib ich doch lieber daheim wenn es geht. Ich muss das mal checken.

    LG
    Plejaden

    Zitat

    Schade eigentlich, aber bezogen auf meine frühere Entschlusslosigkeit und emotionale Instabilität doch auch wieder eine positive Erfahrung, weil ich mir in meinem (Ver-)Handeln stets sicher wahr und auch mit dem Ergebnis ‚zufrieden’ bin. Ist nicht schön gelaufen, aber ich sehe es nicht als meinen Fehler und kann gut damit leben!


    Ich denke, das ist doch die Hauptsache ;) . Schön, dass du trotz allem eine positive Quintessenz aus der Sache ziehen konntest.

    In Sachen Tierschutz spielen sich bisweilen tatsächlich seltsame Szenen ab: Eine Bekannte wollte einen kleinen Mischlingshund aus dem Tierheim adoptieren, wohnt in einer 70 qm-Wohnung im Erdgeschoß. Dies wurde ihr verweigert: Die Wohnung sei zu klein. Gut, dann lebt der Hund eben weiter in seinem 5 qm-Zwinger mit zwei weiteren Tieren :roll: .

    Naja, wie dem auch sei, erfreue dich an den 3,10 Euro und eine schöne Woche noch ;) .

    LG
    Plejaden

    Hallo susi,

    Zitat

    Ich stelle es mir aber sehr schwierig vor, denn Alkohol ist legal und überall wird Alkohol getrunken.

    Also heißt es ein Ex- Alkoholiker darf niee wieder Alkohol trinken,weil er dann wieder Alkoholiker wird.
    Das ist sehr hart.

    Schwierig macht es sich der (nasse) Alkoholiker nur selbst ;) . Jeder Alkoholiker braucht seinen Tiefpunkt, an dem er sich sagt - bis hierher und nicht weiter. Der Leidensdruck wird ab dann unendlich viel größer als der "Gewinn", den man noch aus dem Trinken gezogen hat. Sozusagen der schwärzeste Punkt vor dem Sonnenaufgang. Leider erreichen eine Menge Alkoholiker diesen Tiefpunkt nie.
    Hat man einmal seinen persönlichen Tiefpunkt erreicht ist gar nichts mehr schwierig, denn zumindest eines weiß man dann - "ich will nie wieder trinken" und später "ich bin froh, dass ich nicht mehr trinken muss". Der Rest wird einem dann auf dem einen oder anderen Wege beigebracht.

    Ein Alkoholiker bleibt immer ein Alkoholiker. "Ex" gibt es nicht. Es gibt nur den Unterschied zwischen einem nassen und einem trockenen Alkoholiker.

    LG
    Plejaden