es gab ein stückrealität,daß ich nie sehen WOLLTE:ich liebte jemanden,dem ich nicht vertrauen konnte.immer wieder litt ich unter der enttäuschung nicht eingehaltener versprechen,unter widersprüchen und knallharten lügen.jedesmal fühlte ich mich niedergemacht,verraten und verletzt.trotzdem hatte ich den vorfall nachein paar stunden,manchmal auch ein paar tagen aus dem gedächtnis gestrichen.beim nächsten versprechen war ich ohne zögern wieder aus tiefstem herzen voller vertrauen.
ich kann weiterhin nur schwer hinnehmen,daß ich mich auf versprechen nicht verlassen kann,die mir jemand gibt,den ich liebe.ich sehe jedoch ein,daß der schmerz in meinem herzenmeistens daher kam,das ICH die REALITÄT NICHT AKZEPTIEREN WOLLTE."mein glauben"hilft,daß ich mehr auf meine erfahrungen vertraue,als auf die unbeständigen worte anderer.
ich lerne,nicht mehr abhängig zu sein von jemanden,der ständig unzuverlässig ist.gleichzeitig erkenne ich aber auch,daß dies keine entschuldigung dafür ist,die ganze menschheit aufzugeben.der realität ins auge sehen heißt erkennen,daß viele meiner erfahrungen in "meinem glauben"zeigen:es gibt TATSÄCHLICH eine menge an menschen,auf die ich mich verlassen kann.
heute geh ich die verpflichtung ein,mir selber gegenüber ehrlich zu sein.wenn ich mich der realität stelle,wird aus mir jemand,auf den ich mich verlassen kann.
wenn ich mir der dinge bewußt werde,ist das für mich viel besser,als wenn ich mich allen gefühlen verschließe,menschen aussperre,mich dem leben entziehe.wie hart die wahrheit auch ist,oder wie immer die umstände sind - ich möchte lieber genau bescheid wissen,hinsehen und diesen tag annehmen.
liebe grüsse caro