Beiträge von Loti

    Hallo ihr Lieben!

    Mensch, was ein langer Tag *uff* Aber morgen is frei, und da nutz ich doch die Gelegenheit und guck hier mal wieder vorbei. Und ich bin wieder gesund :D Hab auch genug zu tun...aber das wird schon - tschakka! :lol:

    Vielen lieben Dank für eure netten Antworten erstmal vorneweg!!

    Tja wisst ihr, Lehrämtler sind da ziemlich pragmatisch - mit Mann und Kind darfste dann wohl mal in der Gegend bleiben. Und die Langzeitplaner machen sich eben Gedanken, wo man am besten die Babypause unterbringt, Studium - Vorbereitungsdienst - Lehrerdasein.

    @Nelly: Ne, zwei Jahre reichen da nicht, ich glaube, da hink ich weiter hinterher - die für mich typische ausgedehnte Kennenlernphase nicht vergessen ;) Aber gerechnet wird hier nicht mehr - das hab ich einmal getan, und ich mach mich grade echt wegen diesem *piep* Studium schon wahnsinnig genug.
    Man stelle sich vor: knapp 23 Jahre jung, Frauenarztanraten: nicht länger warten als Ende 20. Rechne dann noch, du hättest schon gern mehr als 1 Kind. Abstand dazwischen. Klappt ja auch nich sofort. Davor willst du den netten Herrn ja auch schon n Weilchen kennen. Bisschen was gemeinsam aufbauen wär ja auch nicht verkehrt. Rechne dann noch die bis Loti endlich Vertrauen fasst-Kennenlernzeit dazu, und wo kommst du raus? Eben. Ich kann natürlich jetz panisch in der Gegend rumrennen und denken, das haut nie hin mit der Bilderbuchfamilie und dem Häuschen mit dem schönen weißen Gartenzaun. Ich finde, ich bin wirklich zu jung, um mich mit sowas zu quälen. Und eigentlich liegt mir das auch gar nicht. Ich bin nicht son durchorganisierter Mensch, ich mag nich alles planen.
    Natürlich weiß ich nicht, wie ich das in 10 Jahren sehe, aber im Moment denk ich, ich hab noch soviele andere...Pläne kann mans nicht nennen, eher Vorhaben, Sachen, die ich mal machen will - und egal, wies kommt, es wird gut - Optimismus pur :)

    Phoenix : so, das haste jetz davon, dein Arbeitskopfbild hab ich mir jetz auch gemopst - gefällt mir nämlich sehr gut :D
    Meine Eltern erwähn ich schon deswegen weniger, weil es einfach nichts zu erwähnen gibt. Keine Ahnung, was aus dem Trinkverhalten meines Vaters geworden ist. Wenn ich dort bin, sehe ich, dass er Bier trinkt, vielleicht zwei Flaschen. Ich hab ihn nicht betrunken gesehen und meine Mutter hat sich nicht drüber beklagt, dass er betrunken gewesen wäre. Man würde meinen, man sieht eine ganz "normale" (also nicht Alkoholiker-) Familie. Klar, wir wissen alle, der FFE-Modus - da is immer irgendwie ein Beigeschmack. Aber ich werde nicht sofort in irgendwelche Alkoholgeschichten reingezogen, wenn ich bei meinen Eltern bin, is grade nicht präsent. Und so sind die beiden Menschen, mit denen man recht gut auskommen kann. Alles kein Problem, solange ich mich schnell genug wieder aus dem Staub mache, das hab ich schon gelernt.

    summerdream :

    Zitat

    mir gefällts niemanden rechenschaft ablegen zu müssen

    dito :D Auch wenn ich zu hören kriege, wenn ich das mal äußere, dass "das in guten Beziehungen gar nicht so wäre" - äh, genau, was auch immer ;)

    Zitat


    nur weil andere was machen, deswegen müss mers doch net gleich nach machen

    Oh ja, an den Spruch erinner ich mich noch aus meiner Kindheit: wenn alle Andern von ner Brücke springen ... ;) Natürlich weiß ich das.
    Aber wenn man dann mal nen schlechten Tag hat und dann hört man, wies bei den Andern läuft und dann vergleicht man sich halt doch und dann :roll:

    Ich halte mir mal weiter die von phoenix erwähnten 80% vor Augen und versuche, nicht immer sofort mit dem Kopf durch die Wand zu wollen - guter Plan 8)

    Abgeklärt Grüße *glucks* :lol:
    von der Loti

    Huhu phoenix!

    Schön von dir Antwort zu bekommen :)

    Danke der Nachfrage, nachdem ich auch noch den ganzen Sonntag durchgeschlafen habe, bin ich jetzt fast wieder auf der Höhe :D Wird auch höchste Zeit, so völlig nichtstunkönnend im Bett rumliegen verträgt sich nur schlecht mit meiner Machernatur ;)

    Danke nochmal für deinen Antiperfektionismusspruch! Den hab ich heute nämlich auch direkt weitergereicht - hängt jetzt wahrscheinlich über einem Schreibtisch mehr ;)

    Hast Recht, das Rad anschubsen ist bestimmt mit der größten Mühe verbunden. Jetz muss es "nur noch" am Laufen gehalten werden...und bloß nich zuviel Zeit damit vergeuden, sich umzugucken, wie schnell die anderen Räder rollen.

    Hat jemand das Buch "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" von Francois Lelord gelesen? Darin stellt Hector unter anderem fest, dass es auch Vergleiche sind, die uns vom Glücklichsein abhalten.

    Ich werde grade durch ständige Familienplanungen um mich rum - in meinem Studiengang grade sehr populär :roll: - laufend daran erinnert, dass ganz viele um mich rum was haben und was können, was ich nicht habe. Hier Zusammenziehen, da Heiratsantrag, hauptsächlich die Überlegung, wann der rechte Termin für Nachwuchs ist.
    Manchmal bewundere ich die Leute um mich rum, manchmal beneide ich sie, manchmal bin ich deswegen genervt und manchmal frustriert.
    Manchmal denk ich mir aber auch, ja gut, bei denen ist das eben anders als bei dir. Du bist noch nicht so weit, aber muss ja nix Schlechtes sein, is ja schließlich nicht jeder Mensch gleich.

    Es ist nicht so, dass ich mir mit meinen 22 Lenzen grade Gedanken darum machen würde, Kinder in die Welt zu setzen. Es ist mehr, dass sie in meinem Alter schon mehrjährige Partnerschaften hinter sich haben, mit ihrem Partner zusammenwohnen und schon so weit zu sein glauben, gemeinsam Kinder zu bekommen.
    Da kommt es mir dann vor, als würde mir irgendwas fehlen, weil ich es nach wie vor für unmöglich halte, jemand überhaupt näher an mich ran zu lassen.

    Wenn ich aber dann abends losziehe in unsere Studentenkneipe, dort mit Kumpels zocke und schäker, dann weiß ich doch, dass meine Variante gerade die richtige für mich ist. Dass ich erstmal machen muss, wonach MIR der Sinn steht.

    Ich dachte ja immer, ich wäre selbstständig. Tatsächlich war ich aber immer in der Nähe, wachsam und auf dem Sprung, immer bereit, nach meiner Familie zu gucken, einzuspringen, man weiß ja nie.
    Kaum war die letzte Vorlesung der Woche vorbei, bin ich nach Hause, immer mit einem beklemmenden Gefühl. Jetzt habe ich meinen Wohnort hier in meiner Studierstadt. Ich statte meinen Eltern jedes Wochenende einen kurzen Besuch ab, frage, was es Neues gibt, erzähle vom Studium, betreibe Smalltalk. Aber das wars auch.
    Nachdem ich die Verantwortung jetzt endlich größtenteils abgelegt habe, kann ich mich jetzt erstmal um mich selbst kümmern. Und DANN irgendwann weitersehen. Jawoll.

    Ich mag Foren, hab ich das schonmal erwähnt? Jetzt, wos aufgeschrieben is, brauch ichs nicht länger im Kopf rumwälzen :D

    Liebe Grüße, die Loti

    Hi phoenix,

    oh, wie schön dass noch jemand da is :D

    Nein, noch kein Prüfungsstress, aber trotzdem im Studium einiges zu tun - und sonst passiert tatsächlich nicht viel.

    Mir gehts in letzter Zeit ziemlich gut. Ab und an gibts kleine Ausreißer, aber insgesamt geht die Kurve nach oben :)

    Der geneigte Leser mag sich über die merkwürdige Uhrzeit dieses Eintrags wundern. Ich weiß auch nich, was da los war, aber seit ich Freitagnacht heimgekommen bin, hab ich nur geschlafen. Kopfweh, Bauchweh, Erbrechen, Schüttelfrost, das volle Programm. Jetzt weile ich so langsam wieder unter den Lebenden, auch wenn mir immer noch nich so richtig wohl ist.

    Wie hieß noch der Spruch, wenn du dich selbst änderst, ändern sich auch die Leute um dich rum? Scheint zu funktionieren.
    Freitag hab ich mal was nur für mich gemacht. Erst war ich beim Friseur und dann beim Shoppen (oder sollt ich sagen im Kaufrausch :lol:).
    Brachte mir später die anerkennende Feststellung ein, dass ich mich aufgebrezelt hätte - und das nur, weil ich mal nen (frischgekauften ;)) Rock anhatte :lol:
    Als ich grade wieder auf dem Weg zurück in die Wohnung war, sind bei mir schon zwei SMS eingetrudelt, ob ich abends wieder dabei wäre hier bei uns in der Studentenkneipe. Schönes Gefühl, dass einen jemand dabeihaben will :D

    Ich weiß nicht mehr, wers war, aber irgendwer hat ja hier den Begriff SHP kreiert. Das kenn ich selbst zu gut. Mit einer Person kann ich mich gut unterhalten, in kleinen Gruppen komm ich auch gut zurecht, wenn ich die Leute schon lange kenne, aber dann hörts echt auf. Sind da zuviele Leute auf einem Haufen, die ich nicht oder kaum kenne, dann will ich mich am liebsten dünn machen, dann sitz ich zwar noch dabei, dann kommt aber nix mehr von mir.

    Nun denn, Freitagabend. Ich würds ja nicht glauben, wenn ich nicht dabeigewesen wäre. Aber da saß ich doch tatsächlich in einer Gruppe von 8 Leuten bis in die frühen Morgenstunden, hier geplaudert, da unterhalten, und hab mich bestens amüsiert :D

    Es ist in der Tat verrückt. Erst hat mich die Tage ein Bekannter als schnucklig bezeichnet - und auch wenn ich kein Fan dieser Bezeichnung bin, hat er doch gemeint, das wär ein Kompliment :) Und Mann hat sich schon erkundigt, ob ich nur zum Feiern oder als Single auf einer Singleparty die Tage erscheine, huiuiui.

    Oha, jetz is doch wieder spät geworden. Und das bisschen Geschreibsel hat mich auch schon wieder geschafft, ich gönn mir dann noch ne Mütze voll Schlaf und versuch vollends gesund zu werden.

    Ich hoffe euch gehts gut?

    So long, beste Grüße!
    Die Loti

    Huhu Nelly!

    In dem Fall bin ich die Zweite, die gratuliert :D
    Aber wirklich, das muss ja mal gesagt werden, ich finds super, dass du eine Therapie machen willst! Das steht hier bestimmt alles schon in zigfacher Ausführung, aber kann man ja nicht oft genug hören ;) DAS zeugt nämlich wirklich von Stärke.
    Und dass dus deinem Freund erzählt hast find ich auch klasse, Respekt, das hat sicher viel Mut erfordert! Wirklich schön, dass er so reagiert hat :)

    Bleibt mir nur noch dir viel Glück zu wünschen, dass du jemanden erreichst!

    Alles Gute weiterhin!

    Liebe Grüße, Loti

    Huhu Steffi!

    Zitat

    Ich red weiterhin mit ihm und lass ihn machen, aber ich lass ihn nicht mehr wirklich an mich ran. Das ist wohl das Beste, was ich tun kann.

    Genau so ist es.

    Zitat

    Ich werde mich wahrscheinlich nie damit abfinden können, dass ich mein ganzes Leben lang - und aller Wahrscheinlichkeit nach hab ich ja nur eins - nur funktionieren soll wie ein Roboter. Immer arbeiten und die Klappe halten.

    Oh ja, das Gefühl kenn ich auch nur zu gut :roll: Immer am Rumrennen, von einem Termin zum nächsten hetzen und dann beschwert sich doch wieder jemand und überhaupt kann mans keinem Recht machen. Da dachte ich mir dann auch: soll das alles gewesen sein? Das hört ja nicht mehr auf! Nach der Schule kommt das Studium, da wirds auch nicht anders sein. Dann gehst arbeiten, und ehe du dichs versiehst bist du 50 (ohne jetz wen diskriminieren zu wollen - ich hoffe doch ihr wisst, wie ichs mein) und fragst dich, was du eigentlich die ganze Zeit gemacht hast und wofür das überhaupt gut gewesen sein soll :?

    Was tun dagegen? Tja, das is die Frage. Wenn man sich mal viel aufgeladen hat, hat man ja auch ne Verpflichtung und wills nicht einfach sein lassen. Das muss ja vielleicht auch gar nicht sein.
    Aber wie auch summerdream geschrieben hat scheint es einfach, als hättest du dringendst ne Pause nötig! Bei soviel Stress muss man eben zwischendurch mal die Batterien aufladen, is ja klar. Und möglicherweise schaut dann alles wieder ganz anders aus.

    Keine Ahnung, wies bei dir terminmäßig ausschaut, aber vielleicht einfach mal nen Abend Ruhe, Badewanne liegen, Buch lesen? Aber du wohnst ja glaub ich daheim, oder? Da wär das natürlich unter Umständen schwieriger, vor allem wenns dann bei deinem Vater wieder schlechter ausschaut. Da will man natürlich machen lassen, aber wenn man dort is, hängt man halt doch irgendwie immer mit drin :(
    Aber dann vielleicht mal nen Tag ne Freundin besuchen fahren und einfach nichts tun? Das mach ich, wenn echt gar nix mehr geht, bringt immer ein bisschen Abstand zu allem und dann gehts wieder, in nem neuen Anlauf quasi.

    Aber so stressig wie das bei dir klingt, da würde ich versuchen, längerfristig was irgendwie umzubauen. Lad dir einfach nicht zuviel auf, sonst passiert dir genau das: das Leben macht keinen Spaß mehr und du fragst dich, was das ganze überhaupt soll.

    Fühl dich gedrückt!

    Liebe Grüße, Loti

    Grüß dich summerdream :D

    Zitat

    ich glaub, das hängt mit dem thema "das jeder uns mögen soll" zusammen. klar, gibt es öfters sachen, die uns an anderen stören, sehn wir nicht darüber hinweg, dann sagen wir es den betreffenden oder ziehn uns zurück - beides hat zur folge, dass man uns evtl. nicht mehr so lieb hat. also lieber den leichteren weg gehn und darüber hinwegsehn...

    Auch ein guter Gedanke - aber nein, das trifft es nicht. Es ist nicht so, dass ich anderen nicht sagen mag, was mich an ihnen stört, weil ich Angst habe, dass sie mich dann weniger mögen.
    Ich meine, dass mich die gleichen negative Eigenschaften an mir viel, also wirklich VIEL mehr stören als an Anderen. Wobei das vermutlich gar nich so abwegig is, weil ich meine ja öfter präsent hab als die der anderen *denk* Wobei ich auch die Konsequenzen ausbaden muss von meiner Verplanung und meiner Unpünktlichkeit beispielsweise, und mich das gleiche von Freunden ja nur betrifft, wenn sie mal zu spät bei mir auftauchen oder vergessen, was mitzubringen. Und darüber lässt sich schließlich einfacher hinwegsehen. Hmmm.

    Zitat


    wie des aber in dein kopf kriegst, weiß i leider au net

    Doch, jetz weiß ichs: ich brauch ein Mantra! :lol:
    "Immer einen Schritt nach dem anderen, Loti, immer einen Schritt nach dem anderen." :D
    Wer bietet mehr? *gg*

    Schönes Wochenende allerseits!

    Hallo an jeden, der hier noch reinstolpert ;)

    Heute mal wieder etwas nachdenklichere Töne.
    Mir geht es um die Frage, weshalb man mit sich selbst so hart ins Gericht geht.
    Ich meine, es gibt ja echt Leute, die hauen manchmal Äußerungen raus, da denke ich mir, die sollten sich erstmal an der eigenen Nase fassen. Die praktisch Anderen Sachen ankreiden, die sie bei sich selbst nicht sehen.
    Und dann gibt es Leute wie mich, die sind Anderen gegenüber total tolerant, will sagen sehen ihnen ihre "Fehler" nach und drüber hinweg, is ja menschlich und gehört ja zu den Leuten dazu. Stellen aber an sich selbst unglaublich hohe Anforderungen. Warum? Warum zum Teufel ist das so? Wieso kann ich bei Anderen großmütig über was hinwegsehen, das ich mir selber ankreide? Warum denke ich, dass ich alles perfekt machen muss?
    Ist das auch Teil der Idee, in die ich mich verrannt und verbissen habe, nämlich dass man etwas leisten muss und irgendwie immer mehr bringen muss als die Anderen, um Anerkennung zu bekommen und gemocht zu werden? Wie kriegt man das weg?
    Ich tue all das, was ich bei der Beurteilung meiner Schüler später keinesfalls tun darf - meine Seminare lassen grüßen ;) Aber nicht Anderen gegenüber, sondern nur mir selbst gegenüber. Zu nennen wäre da zum Beispiel Produkt- statt Prozessorientierung. Klingt jetz komisch, damit soll aber gemeint sein, dass ich kaum sehe, was für Fortschritte ich mache, sondern mich immer gleich auf das stürze, was noch nicht rund läuft. Immer gucken, was am Ende dabei rausgekommen is, statt zu sehen, dass unterwegs schon vieles besser und richtig war. Auch ganz verkehrt in der Schule, lieber schauen, was kann jemand schon, anstatt direkt nach Defiziten Ausschau halten :?

    Gestern beispielsweise auf ner Party gewesen, eh klar, Halloween :D Sehr schön, kann ich gleich mal probieren, nicht sofort Reißaus zu nehmen bei Unterhaltungen, weil ich meine, dass ich eh kein intressanter Gesprächspartner bin. Ich geb mir also nen Schubs in den Hintern und wunder mich über mich selbst, dass ich tatsächlich nen entfernten Bekannten anquatsche und mich dann auch wirklich länger unterhalte.
    Mensch, denk ich, hast dich überwunden, hat hingehauen, super! Ne Weile später ärger ich mich aber schon wieder, dass ich in zwei Situationen nicht reagiert hab, wie ich vielleicht gewollt hätte :roll:

    Ich bin irgendwie immer noch auf: Oh Gott, was is das denn, weglaufen! gepolt, wenn etwas Unangenehmes auf mich zukommt. Das funktioniert automatisch, umdrehen und weg. Manchmal sag ich dann zu mir, nix, das tust du nicht schon wieder! Du drehst dich jetz wieder um und bringst das hinter dich. Ich kann ja schließlich nicht immer vor allem weglaufen :roll: Dann sehe ich es als Herausforderung und bin stolz auf mich, dass ich mich dem gestellt und es gemeistert hab. Aber kurz darauf ist wieder irgendwas, wo ichs nicht packe, und schon is da wieder ein schlechtes Gefühl :?

    lg Loti

    Ach, ein PS noch an summerdream, in der Hoffnung, dass sie mal reinguckt (PNs darf ich ja noch nicht): ich hab mich mal wieder in ein paar Themen auf den neuesten Stand lesen wollen, aber deines find ich nicht, bin ich doof?

    Hallo ihr!

    Ein Wochenende voller neuer Selbsterkenntnis is vorbei :D

    Freitag trifft mich fast der Schlag: gibts ja gar nicht, Mister "Ich beantworte keine SMS" meldet sich per SMS!
    Ich habe NICHT gefragt, warum er sich nicht mehr gemeldet hat, gar nix in der Richtung. Und warum? War nett, ihn mal wieder zu sehn. Aber absolut nix weiter. (Im Übrigen hab ich später noch mitbekommen, dass er sich auch bei keinem seiner Kumpels bis zu dem Tag gemeldet hatte.)
    Ich glaube bald, mich hat da so ein "Dir laufen sie nicht in Scharen nach, wenn einer Interesse bekundet, solltest du dir den schon näher anschaun" geritten :shock: Und, was auch eine Bekannte mal zu mir gemeint hat: Mensch, so ein lieber Kerl, in den solltest du dich verlieben, der würde dir gut tun. Uah :shock: Nein, ihr braucht das nicht zu verstehen. Ich versuche das nur grade mal wieder durch das Schreiben in meinem Hirn zu sortieren - hier is es also noch vollends wirr ;) Aber oh mei, mir tun sich hier grade Abgründe auf...

    Äh, lassen wir das. Zurück zum Anfang: er hatte per SMS angefragt, ob ich den Abend in der Kneipe anzutreffen wäre. Ich dachte nur, hoi, der lebt auch noch!? Ich war eh mit Freundinnen verabredet und hab dementsprechend geantwortet, ja, ich wär auch da.
    Irgendwann is man sich dann übern Weg gelaufen, stand zusammen rum, hat sich über Belanglosigkeiten ausgetauscht, die Musik, die Kneipe, etc. Später saßen wir mit mehreren Leuten zusammen am Tisch, derjenige zwischen uns war kurz weggegangen, also los gehts mit dem privaten Teil der Unterhaltung (Haha, ich bin wirklich Meisterin der Konversation!): Und wie gehts? - Gut. - Studium läuft? - Jepp. - Also alles in Ordnung? - Richtig.
    Dabei war es nicht so, dass ich mich nicht unterhalten wollte. Aber es war so voll und so laut und mit so vielen anderen Leuten am Tisch, da wollte und konnte ich keine vernünftige Unterhaltung führen.
    "Naja, den Sommer hatt ichs so satt, ich wollt einfach alles hinschmeißen. Aber mittlerweile hab ich mich wieder gefangen. Ich denke grade viel über mich und meine Vergangenheit nach, arbeite an mir und freue mich, zu sehen, dass es vorwärts geht." - das is nix, was ich in Gegenwart fremder Menschen an meinem Kneipentisch loswerden müsste.
    :arrow: Aber weiß jemand, warum ich ihm so wunderbar ausführliche Antworten gebe? Nö! Woher auch? Ham wer wieder was gelernt. Alles kann man mir schließlich auch nicht an der Nasenspitze ansehn.

    Irgendwie war der Abend seltsam. Als wir los wollten, hat er uns davon überzeugt, noch ein Bier mit ihm zu trinken. Als das dann leer war, meinte er wieder, wir könnten doch nich jetzt schon gehen, was wir aber getan haben. Später war ich allein unterwegs, mach noch nen kurzen Abstecher vorbei bei ner anderen Kneipe - und wer kommt mir da wohl entgegen? Richtig. Er schon wieder, ebenfalls allein. Ich meinte, ich wollte noch aufn Bier in die Kneipe, war ja sonst nix los. Darauf er, er würde noch eines mittrinken, wenn ich ihn mitnehmen würde. Dort wieder Bekannte getroffen und sehr spaßigen Abend gehabt :) Vernünftig mit ihm geredet allerdings gar nicht. Ich bin ja nicht mal dazu gekommen, zu fragen, wies ihm geht, was es Praktikum macht und so weiter.
    Dabei war mir noch so, als hing da was Unausgesprochenes in der Luft. Aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein und es ist gar nicht so komisch. Vielleicht muss es aber auch komisch sein, wo er schonmal Interesse an mir angemeldet hatte, und seither wurde auch nicht wieder vernünftig geredet.

    Keine Sorge, ich weiß, dass das wieder mal völlig wirr ist, erzählterweise wärs vielleicht etwas deutlicher :lol: Ich erreich grade meine beste Freundin nicht, deswegen muss das Forum vorübergehend als Ersatz herhalten ;)

    So long, die Loti

    Ich kenn mich jetz weder mit Smileys noch mit schöner, großer bunter Schrift aus, deswegen schnörkellos, aber nicht weniger ernst gemeint ;)

    Liebe Lavendel, auch von mir alles, alles Liebe und Gute zum Geburtstag! Ich bin zwar noch nicht lange hier, aber mir ist da schon was aufgefallen, also: Vielen Dank, dass du uns hier immer mit Ratschlägen zur Seite stehst, das ist toll, du bist toll, und deswegen: mach weiter so und bleib wie du bist! :D
    Ich hoffe du hast den Tag genossen und hast natürlich auch noch einen wunderschönen Abend!
    Drück dich :)

    äh, ja :oops: Und dann wollt ich eigentlich noch gesagt haben: mehr Neues gibts dann morgen, weil ich grad aus der Kneipe gestolpert komm.
    Und unten drunter sollte natürlich noch:
    Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende allerseits!

    Hallo ihr!

    @edge: ja Mensch, da bin ich ja froh, dass du uns erhalten bleibst und nicht schnellstens wieder kehrt machst wegen der ganzen männerfressenden Weibsbilder hier :lol:

    summerdream : bedaure, das hab ich jetzt glaub ich nicht verstanden, aber lass es uns doch auf einen neuen Versuch ankommen lassen :D

    Gestern Abend hatte ich übrigens ein Aha-Erlebnis. Hat jetz wieder was mit bösen Männern zu tun, aber edge, da können schließlich weder du noch ich was dafür ;) Ne, auch nur im weitesten Sinne. Eine Freundin hat unschöne Erfahrungen mit nem Typ gemacht und mir nachher erzählt, was für Selbstzweifel da bei ihr aufkommen. Und das hätte ich auch nienienie gedacht, weil sie eine so starke Persönlichkeit ist. Aha, jetzt weiß ich, wie das bei mir is.

    Liebe Grüße!

    Hallo ihr Lieben!

    Ich stolper grade vom Studieren hier rein und denk ich seh nicht recht, schon auf Seite 9!?! Freut mich, dass ihr so schreibunfaul seid - klasse! Nur weiter so! :D

    Ich hab noch sooo viel zu tun bis morgen, deswegen mag ich bloß geschwind an einen Satz von phoenix anknüpfen:

    Zitat

    Ich z.b. kann es teilweise wirklich auch nicht FÜHLEN, ob mir etwas gut tut oder nicht. Ich kenne oft nur negativ oder neutral. Mit Neutral bin ich oft schon zufrieden...


    Ich hab mir auch schon überlegt, ob dazu auch die Tatsache gehört, dass ich nicht gemerkt hab, dass ich krank bin. Das hat mir wirklich Angst gemacht. Und mir die Augen geöffnet. Weil ich dachte: so wenig achtest du also auf dich. Das hat ja schon was Selbstzerstörerisches :roll:
    Ich hab mich zwar etwas unwohl gefühlt, aber mehr war das auch nicht.
    :arrow: Ich häng noch bei Nummer 1 auf Lavendels Liste ;)

    Und euch gehts gut?

    Ganz liebe Grüße, Loti

    Ach, und wo ich ja zumindest alles kurz überflogen hab, mag ich auch noch kurz von ganzem Herzen DANKE sagen für eure lieben Worte :D

    Grüß dich, edge!

    Wie schön, ein Mann in meinem Thread :D Der geringe Männeranteil hier im Forum is mir schon länger mal aufgefallen...
    Aber jedenfalls wollt ich nochmal betont haben, dass hier überhaupt keine männerfeindliche Stimmung herrscht! Ging ja (nur ganz kurz, aber sonst praktisch gar) nicht um Männer im Allgemeinen, sondern einen im Besonderen ;) Und das sollte auch gar nicht dein Vertrauen in die Frauenwelt erschüttern - wir sind doch meistens auch ganz nett (wenn wir nicht grade auf einen speziellen Typen schlecht zu sprechen sind) :)

    Stimmt, ich finde es auch immer wieder interessant, wie unterschiedlich man das betrachten kann. Genau wie du hab ich meiner Mutter im Stillen auch schon den Vorwurf gemacht, dass sie nichts dagegen gemacht hat, sondern den Alkoholismus meines Vaters praktisch unterstützt hat, und dass wir Kinder da so mit reingezogen wurden. Wenn du dich tatsächlich durch alle 7 Seiten gekämpft hat, müsste dir das recht weit vorn begegnet sein - meine Mutter hat ja mal zu mir gesagt, dass in den paar Seiten, die ich ihr bez. Auswirkungen auf Alkoholikerkinder zu lesen gegeben hatte, nichts steht, was sie nicht schon gewusst hätte :roll:

    Sehr seltsam eigentlich. Aber im Endeffekt mach ich ihnen beiden Vorwürfe.

    Und jetz noch kurz was zum aktuellen Stand: am Wochenende war ich wieder einen Tag zu Hause. Es herrscht FFE-Modus. Aber: ich fahre damit ganz gut. Wenn man sich damit abfindet, dass es nunmal so ist, und nicht immer versuchen will, was zu ändern, dann geht es ganz gut.
    Mein Vater und ich sind uns sehr ähnlich, von der Art und vom Humor her. Wir haben uns blendend verstanden, und auch mit meiner Mutter hatte ich keine Schwierigkeiten, aber wir hatten auch eher weniger miteinander zu tun.
    Über so einen Tag denke ich dann: ahja, so hätte es also sein können, wenn da nicht der Alkohol gewesen wäre. Das ist nur eine Feststellung, traurig macht mich das nicht- oder nicht mehr. Aber ich bin auch nicht der Typ, der sich lange mit "was wäre gewesen wenn"- Gedanken aufhält. Stattdessen bin ich jetzt froh darüber, dass es wenigstens jetzt noch solche Tage gibt - man nimmt eben, was man kriegen kann.

    Ich möchte euch nicht mit zuviel Frohsinn auf die Nerven gehen - aber bei mir läuft es grade richtig gut. Und das hängt direkt mit meiner Einstellung zusammen. Und es ist einfach toll zu sehen, dass ich offenbar die richtige Richtung eingeschlagen habe :) Ich habe einiges für mich verändert - und es ist großartig, weil ich das Gefühl habe, zu machen, wie ICH will, und es funktioniert und es macht Spaß :D

    Und um nochmal auf die Freundschaftskiste zurückzukommen:
    Ich WEIß ja, dass ihr alle Recht habt. Aber was ich aufgezählt habe, das war nix Lgisches, das sind ja keine konkreten Gedanken von mir. Ich habe nur noch nie mit jemandem gesprochen. Warum weiß ich überhaupt nicht. Und dieses Warum habe ich versucht zu ergründen - der Blick in die tiefsten Abgründe meiner Seele quasi ;) Aber ich weiß immer noch nicht, was es damit auf sich hat... Ich bin mir sicher, meine beste Freundin würde versuchen zu verstehen. Ich weiß, ich könnte es ihr erzählen. Ich weiß nicht, was mich davon abhält. Es ist in der Tat merkwürdig.
    So, alles Weitere in Sachen Freundschafts- und Kumpelkisten spar ich mir, das würde nur wieder gleich wirr enden ;)

    Ihr braucht euch übrigens nicht auf meine "grandiosen" Beispiele zu versteifen, von den Referaten bis zum Rumzappeln, das war nur einfach das erste, was mir so in den Sinn gekommen ist :lol:

    Oh weia, is ja schon wieder spät geworden. Schönen Dienstag und zuerst mal ne gute Nacht wünsch ich euch!

    Liebe Grüße, Loti

    Hallo ihr Lieben!

    So viel Text! :D Zuviel Text im Moment - bin zwar nicht komplett gesundet, aber trotzdem viel unterwegs und hab studientechnisch einiges zu tun.
    Letztes Semester hab ich mich nur so durchgequält und war immer froh, wenn ich wieder heimgekommen bin und mich erholen konnte. Jetz grade macht endlich mal wieder alles Spaß und dadurch läuft natürlich auch alles besser - und das genieß ich jetzt erstmal! :D
    Über den Sommer hat sich aber auch viel getan bei mir, kommt mir grade fast vor, als wär ein Knoten geplatzt. Mensch, solche Zeiten sollt es öfter geben, grade ist das Leben einfach nur schön! :)

    Da ich grade auch schon wieder aufm Sprung bin, wollt ich nur eben noch kurz ganz liebe Grüße an euch alle verteilen und vermelden, dass ich die Tage fein ausführlich und weniger missverständlich antworte :D

    Ein schönes Wochenende wünsch ich!

    Hallo miteinander!

    summerdream: in meinem angestrebten Job muss man das können, als Lehrer stehst du ja oft genug quasselnd vor Leuten ;)
    Aber da weiß ich irgendwie, dass ich was aufm Kasten hab, da drum brauch ich mir also keine Sorgen machen, weil ich weiß, wovon ich rede, und das gibt mir da Selbstsicherheit.

    Früher war ich seeehr ruhig und verschüchtert. Als ich mal mit meinen Mädels (weder ruhig noch verschüchtert) in der Disco war, da dacht ich irgendwann: ja gut, wenn andre Leute schon blöde Sprüche reißen, dann is ja auch wurscht, was ich tu, denn schlimmer wirds nimmer ;) Nach der Erkenntnis habsch mir einfach ein Herz gefasst und mich etwas aus meinem Schneckenhäuschen rausgewagt. Und naja, es hat funktioniert, schlimmer is davon nix geworden, aber das Leben hat so auf jeden Fall mehr Spaß gebracht :D Und je öfter es funktioniert, desto mehr Selbstsicherheit verleiht es einem und irgendwann ist so ein offenes Verhalten ganz selbstverständlich.
    Hach ja, alles kompliziert zu erklären... Gibt es sowas wie selbstbewusstes Verhalten in bestimmten Lebensbereichen aber ohne grundlegendes Selbstwertgefühl? Irgendwie scheint das bei mir sowas zu sein wie, nur weil ich in meinem Beruf gut sein kann, macht mich das außerhalb des Jobs nicht besser. Aber ist das nicht irgendwie so wie früher, als es selbstverständlich war, gut in der Schule zu sein, aber nicht einmal das Bestätigung einbringen konnte? Hm...

    Ach summerdream, das mit den Freunden ist schwer zu sagen, ich denke es gibt mehrere, mit denen ich reden könnte, wenn ich wollte. Ich habe eine beste Freundin, mit der ich definitiv über alles reden könnte. Aber ich tus nicht. Das is irgendwas zwischen ich will sie damit nicht belasten, sie versteht das eh nicht und ändern kann sie ja auch nix, was mich davon abhält - vermute ich mal. Wobei sie mich beispielsweise versucht aufzubauen, wenn ich mir jobtechnisch Sorgen mache. Wobei der Unterschied wohl darin liegt, dass sie das verstehen kann.
    Das gleiche gilt für einen Freund von mir. Ich quatsche mit ihnen über alles mögliche, aber ich glaube nur wie mit Kumpels eben. Ach, keine Ahnung.
    Jedenfalls wollte ich nur sagen, Kumpel hab ich einige, Freunde wenige (-wobei man sich langsam fragen kann, wo bei mir der Unterschied liegt). Ach, lassen wir das. "Befreundet" wurde durch "verkumpelt" ersetzt, weil Steffi (wars glaub ich) meinte, dass Freunde in der Lage sein sollten, zu erkennen, wenn es einem schlecht geht. Und das ist nicht allen gelungen, die ich früher für Freunde gehalten habe.


    So, genug wirres Zeug. Wer da noch durchsteigt, herzlichen Glückwunsch :lol: Ich bin eh nicht voll auf der Höhe, scheint als würde ich mal wieder was ausbrüten, kratzt auch schon im Hals :roll:

    Liebe Grüße, Loti

    Hallo ihr, hi Nelly :)

    Schon wieder nur kurz, ich bin soo müde *gähn* Frühaufstehen bin ich nicht mehr gewohnt ;) Studieren war für einen ersten Tag im neuen Semester ungewohnt unchaotisch - von mir aus darfs gerne so bleiben :D

    Liebe Grüße zurück, Nelly! Und keine Sorge, Scherze sind hier ganz gut aufgehoben, und was spricht schon gegen etwas "Galgenhumor" ;)
    Gruppen im Studivz hab ich eh schon genug (besser gesagt, zu viele) - aber wär vielleicht irgendwann mal ganz lustig zu gucken, vor wem man hier sein Seelenleben ausbreitet, hihi.

    So, ich mach mir jetzt erstmal noch nen gemütlich Fernsehabend - heute leider ohne Chips - und wünsch euch nen schönen Dienstag!
    Liebe Grüße, Loti

    Hallo ihr Lieben!

    Nur mal ein kurzer Wochenendabschlussbericht: Samstagabend war super, absolut spaßig :D

    Ich weiß ja auch nicht, sobald ich nicht bei meinen Eltern bin (bzw. grade direkt von da komme oder auf dem Hinweg bin), is alles, was dort war, für mich erledigt. Dafür wurde hier ja der wunderbare Begriff Postleitzahlensyndrom geschaffen :) Bin ich nicht da, ist das auch für mich völlig ausgeblendet, das is glatt als wärens zwei verschiedene Welten. Weil dort bin ich zwangsläufig das Alkoholikerkind, das lässt sich nicht abschalten, auch bei "FFE-Modus" liegt ja immer was in der Luft.
    Und bin ich nicht dort, bin ich selbstbewusst, oder jedenfalls arbeite ich schon länger daran. Nur leider gibt es dann und wann Rückschläge und ich zweifel wieder sehr an mir. Aber ich rappel mich wieder auf und weiter gehts - ich bin in der Tat ein ich schaff das schon-Mensch.

    Jedenfalls: Manche Menschen trauen sich bestimmte Dinge nicht, da heißt es dann, mangelndes Selbstbewusstsein wäre der Grund dafür. Nun, ich wirke wohl selbstbewusst. Ich kann auf Fremde zugehen, ich kann Referate vor 100 Leuten halten, ich kann auf der Tanzfläche die Sau rauslassen, ohne mich darum zu kümmern, was der Rest der Welt dann von mir denkt :lol: Naja, ich denke ihr wisst in etwa, was ich meine. Das KANN ich, damit habe ich keine Schwierigkeiten. Ich kann aber NICHT glauben, dass mich jemand mögen kann, so wie ich bin :(
    Nein, das ist nicht ganz richtig ausgedrückt. Befreundet - ach nein, halt, das wollte ich ja umformuliert haben, also: "verkumpelt" ;) bin ich mit mehreren Leuten. Die müssen mich wohl mögen, sonst hätten wirs auch nicht so lange miteinander ausgehalten. Aber bei allem, was über die Kumpelschiene rausgeht, werde ich schon seeehr misstrauisch.
    Aber das is wohl mal wieder der gute alte Teufelskreis - wer nicht schwach wirkt, scheint keine Bestätigung nötig zu haben.

    Das als kurzer abendlicher Exkurs zum Thema Selbstbewusstsein, der ausführliche Beitrag wird morgen folgen. Jetzt wird ja wieder studiert, da muss ich mich von frühmorgendlichen Philosophierereien (sieht ganz schön verrückt aus, das Wort) verabschieden ;)

    Aber eines interessiert mich doch noch:

    Zitat

    und dein Thread liest sich schon irgendwie vorbildlich

    - wo/wie denn dem?

    Schönen Start in die neue Woche!
    Liebe Grüße, Loti

    Guten Morgen allerseits :D

    summerdream, das is eine interessante Sichtweise :) Ja, Großteil Wochenende steht noch aus, und ich glaub es könnte ganz nett werden.

    Tja, ich schätze ich habe überreagiert, aber jeder hat seine wunden Punkte, und in denen gehört nunmal nicht herumgestochert!! Und schon gar nicht, wenn man schon sagt, dass es nicht mehr lustig ist, sondern verletzend. Und überhaupt, wie soll man sich da ernstgenommen fühlen.

    Es hat mich früher schon aufgeregt, dass mein Vater den einen Abend nackt auf dem Wohnzimmerteppich schläft, so voll, dass er nicht mehr die Toilette aufsucht, was wir alle mitbekommen haben - schließlich hat ihn meine Mutter nicht grade leise angebrüllt. Und am nächsten Tag? Nix passiert, Friede, Freude, Eierkuchen, was sind wir doch für eine Vorzeigefamilie.
    Aber das scheint ja fast schon die Regel zu sein, jedenfalls hab ich es hier schön häufiger gelesen. Was soll das eigentlich? Versuchen sich die Herrschaften da selbst was vorzumachen?

    Nein, das Buch habe ich nicht dortgelassen. Das is wohl bei Cos wie bei Alkoholikern, wenns ihnen nicht dreckig geht, kommen sie da nicht raus. Weil sich grade alles im "Friede Freude Eierkuchen-Modus" befindet, gibt es kein Problem, und wo kein Problem is, braucht man nix ändern - Theorie Ende. Und wo sich keiner ändern will, brauch ich auch kein Buch lassen. Stattdessen hab ichs wieder mitgenommen und werd es selber nochmal lesen.


    Steffi : Ein Mütterzusammentreffen? Das könnte entweder funktionieren oder zu einem Super-GAU führen - am Ende würden sie sich noch gegenseitig ihre Situation schönreden oder weiß der Geier.
    "Familienkrankheit Alkoholismus" wollte ich ihr auch geben, aber wie oben beschrieben hätte das momentan keinen Sinn. Und bei den paar Seiten, die sie schonmal in einem anderen Buch angelesen hat, meinte sie ja, sie wüsste schon alles. Ja, ne, is klar. Meine Mama weiß eigentlich alles, benimmt sich aber absichtlich so daneben :roll: Ich frag mich ja wirklich, inwieweit sie sich da selber was vormacht, in den Zeiten, wenn mein Vater mal nicht trinkt. Indem sie meint, dass es das jetzt war, dass er dieses Mal nicht irgendwann wieder anfängt. Leuchtet mir einfach nicht ein, dass sie nichts ändern will. Aber es is ihr Leben, sie is erwachsen, sie muss wissen, was sie tut.

    Jepp, ich bin auch im studivz, aber nicht in der Gruppe - versuche, meine Gruppenanzahl einigermaßen übersichtlich zu halten ;)


    Phoenix : joa, wenn ich mir das so überleg: mag sein, dass das auch damit zusammenhängt, was ich ausstrahle. Das stimmt schon, ich bin ja son Sonnenscheinchen, mach nie wem Probleme, belaste nie wem mit der Erwartung von guten Ratschlägen, die Ruhe in Person, voller stoischer Gelassenheit :roll:
    Ein NEIN von mir gibts nur, wenn jemand wegen irgendwelcher Lappalien rumjammert - und das ohne Aussicht auf Besserung. Wenn einer meiner Freunde Probleme hat, gibts keine Neins, ganz gleich, wie voll der Kopf is - weil dazu hat man doch Freunde. Dementsprechend erwarte ich dann auch, dass mir zugehört wird, na klar.
    Davon bin ich ausgegangen, und lange stand das nicht zur Debatte, weil ich nur selten das Bedürfnis habe, irgendwen mit meinen Problemen zu überschütten. Nun, einmal hat gereicht, um zu merken, dass die Erwartung fehl am Platze war. Mittlerweile frage ich nur noch meine beste Freundin um Rat, wenn ich da ein "du machst das schon" zu hören bekomme, weiß ich, dass es ernst gemeint ist.

    Irgendwie ist es doch immer das gleiche Problem, dass da dahinter steckt. ICH denke immer, ist doch klar, deutlich, unmissverständlich, wie soll ich mich noch ausdrücken. Ganz gleich, ob es da um Familie, Freunde oder Männer geht. Für meine Verhältnisse is es auch direkt schon ungewohnt deutlich artikuliert. Also dafür, dass ich von jeher gewohnt war, mich nach Möglichkeit unsichtbar zu machen von wegen bloß nich im Weg sein, und gar nix zu sagen und gar nix zu zeigen. Daran gemessen ist es vermutlich deutlich und kommt mir schon überdeutlich vor. Is es aber nicht. Hier mal angedeutet und da mal durchblicken lassen - daraus kann keiner schlau werden. Hmm. Daran denk ich morgen mal weiter.

    Euch schonmal ein schönes verbleibendes Wochenende :D
    Liebe Grüße von der grübelnden Loti