Beiträge von Maria

    Hallo,

    Na nun bin ich selbst etwas verwundert, dass seit nach meinem letzten Eintrag schon wieder 1 Jahr vergangen ist 😳. Dabei wollte ich doch wieder mehr lesen und mehr schreiben.

    Nichtsdestotrotz 1 Jahr + heißt jetzt 14 Jahre alkoholfreies Leben. Selbstbestimmung & Eigenverantwortung. Nüchternheit & immer zu wissen, was ich „gestern“ gemacht, geredet oder geschrieben habe. Gefühle in ihrer Fülle wahrzunehmen. Bei mir zu bleiben, ohne aus mich herauszugehen - und genau dadurch ganz nah zu sein.

    Das gefällt mir so gut, dass ich damit einfach weiter mache. Die Grundlage dazu habe ich hier legen dürfen. Mit mir und ganz vielen, die mir hier zu Seite standen.

    DANKE 🙂

    Bis denne

    Maria

    Hallo zusammen,

    ich schaue ja regelmäßig ins Forum und bin nun ein bissi überrascht. Aber erfreut, dass es meinen Faden noch gibt 😊.

    Wichtigste vorab: bin weiter trocken und sehr glücklich und zufrieden damit. Bald sind es 13 Jahre.

    Dann schau doch ich später nochmal weiter, was es hier an Veränderung gegeben hat. Einige Namen durfte ich lesen, welche mir ja noch gut in Erinnerung sind.

    Bis denke,

    Maria

    Hallo Lunki,

    herzlich willkommen im Forum und hier bei mir.

    Zitat

    Ich weiß das dich da weg muss, ich möchte auch etwas grundsätzlich anderes machen.
    Ich möchte nicht als einzigen Sinn meiner Arbeit haben, das jemand sein Vermögen vergrößert.
    Ich möchte mit Menschen arbeiten, etwas sinnvolles tun, was mich befriedigt.

    Ich kann dir dazu eigentlich nur sagen, dann pack's an. Überlege dir wie du das erreichen kannst, was du dafür benötigst, mach dich bereit und dann los! Wenn nötig in kleinen Schritten, aber das Ziel nicht aus den Augen lassen.

    Nichts anderes war es bei mir.

    Das eigene Wohlgefühl ist zu wertvoll, um sich in was einzuspinnen, was nicht passt.

    Viele Grüße
    Maria

    Hallo Penta,

    viele liebe Grüße zurück nach da und weil ich gerade hier bin auch gleich hier rein :-).

    Mir geht's recht wunderbar. Ich lerne gerade niederländisch für meinen neuen Job und da lernte ich zur Beschreibung des eigenen Wohlgefühls "hartstikke goed und uitstekend". Die beiden Wörter beschreiben meinen aktuellen Status sehr treffend. Also wenn du auch denn mal niederländische Lernhilfen brauchst, weiß du nun, woher du sie dann bekommen könntest ;-). Die englischen sind bei dir gut aufgehoben und bei Bedarf hole ich sie dann einfach ab ;-).

    Jobmässig ist es genau das, was ich gesucht habe. Die Mischung von allem gefällt mir sehr gut. Das Grummeln im Magen auf dem Weg zur Arbeit, die rasenden Gedanken am Wochenende -> alles Vergangenheit. Im nachhinein wurde mir erst klar, wie belastend das dort war für mich. Nun erlebe ich Freude und ein Miteinander. Ich gehe wieder sehr gerne arbeiten.

    Im vergangenen Monat bin ich zu meinem Schatz gezogen. Auch erst nun wieder eine Herausforderung und ein Neubeginn. Aber Neubeginn ist mir ja nicht mehr fremd und so schöpfe ich da aus einem mittlerweile nicht unerheblichen Erfahrungsschatz und ich halte es in allem ähnlich wie du. Manchmal benötigen Entscheidungen lange, ich drehe und wende, Schnellschüsse sind so gar nicht mehr meins, und schlussendlich stimmt's.

    Familiär hat sich auch was zum positiven entwickelt. Ein Sorgenkind hat erkannt und handelt heute sehr zielgerichtet und trocken.

    Insgesamt kann ich sagen, ich fühle mich angekommen und scheine damit auch noch umgehen zu können :lol:

    Ich bin seit August 2008 trocken und bei allem was ich in den letzten Jahren an Veränderungen erlebt habe, ging es nie so mehr tief runter wie zu trinkenden Zeiten. Es ging immer nur stetig raus aus dem Sumpf.

    Und da mache ich mal einfach weiter mit.

    Die Entwicklungen im Forum habe ich gelesen und da ich nicht einschätzen kann, wie lange es mir noch möglich sein wird, hier zu schreiben sage ich von ganzem Herzen DANKE an alle, die für mich da waren und mir geholfen haben mit ihren Worten, Erfahrungen, ihrem Beistand.

    Innere Freiheit geht nur ohne Sucht.

    Bis denne
    Maria

    Hallo Hull,

    Zitat

    mir scheint, dass das Forum eine Art der Zwischenstation ist, die zur Reflexion notwendig ist, aber es ist letztlich nicht das, was ich suche. Die Aufgabenstellung, die mein ganzes Dasein beherrscht, ist allerdings, dass ich nicht weiß, was ich suche. Diese große und endlose Suche ist ein Zielkonflikt in sich selbst, denn wenn ich wüsste, was ich suche, würde es bedeuten, dass das Ziel ein irdisches und die Erreichung Formsache wäre.

    diese Aussage von dir beschäftigt mich, seitdem ich sie gelesen habe. Wie ist es von dir gemeint? Und ist es etwas, was dich belastet/umtreibt?

    Wenn ich ...dass das Ziel ein irdisches und die Erreichung Formsache wäre... weiter spinne, kommt mir in den Sinn, ...der Gedanken und Mühe nicht wert also kann ich es von vorne herein lassen...

    oder auch ...so einfach kann es ja gar nicht sein (weil es ja dein ganzes Dasein beherrscht)

    Du schreibst auch: ...mir scheint, dass das Forum eine Art der Zwischenstation ist, die zur Reflexion notwendig ist Das wiederum verstehe ich und kann das nachvollziehen.

    Ich war ständig suchend unterwegs (manchmal bin ich es noch, aber nicht mehr so vordergründig), so passierte es, dass mir manches auf meinem Weg begegnete, was ich als Geschenk empfinde, weil es mir präsentiert wurde, ohne dass ich es wollte bzw. erwartet hätte. Aber die Sucherei hat natürlich auch den Nachteil, dass ich mit Dingen/Sachen konfrontiert wurde, die ich nicht hätte finden wollen. Von der Sucherei konnte ich lassen, bis auf manchmal eben. Dabei hat mir das Schreiben im Forum z. B. auch u. a. geholfen.

    Dennoch ist es mir immens wichtig in Bewegung zu sein. Ich lasse mich nicht gerne festnageln, noch in irgendwelche Kisten stecken. Aber auch hierbei verhält es sich ähnlich wie auf der Suche zu sein. Ich bin unterwegs und mir werden Geschenke präsentiert, die ich nur aus dem Grunde erhalte, weil ich mich bewege. Und ich bekomme Dinge zu Gesicht, auf die ich Getrost verzichten könnte, aber die bekomme ich eben, weil ich unterwegs bin und nicht still stehe.

    LG Maria

    Hallo Hartmut,

    Zitat

    Ist es im Endeffekt nicht egal was Alkoholismus für den Einzelnen ist? Außer das sie behandelt werden muss kann doch jeder darüber Denken was er will. Oder nicht?

    damals habe ich erkannt, dass es mir egal sein muss, wie mein Umfeld es einordnet. Denn auf mein Outing (nach außen hin funktionierte ich ja wunderbar) erntete ich eher Unverständnis als Unterstützung. Meine Erkenntnis süchtig zu trinken, wurde von außen eher als übertrieben eingeordnet und wenn überhaupt als willensschwach bezeichnet.

    Daher habe ich zunächst Energie darauf verwendet, mich von den Meinungen und Einschätzung anderer frei zu machen. Nach und nach war es mir egal, wie andere mich einordnen. Das ist auch so geblieben, weil das Unverständnis heute ebenso groß ist, wenn ich erzähle. Alkohol hat in unserer Gesellschaft eben den Stellenwert, den er hat. Ich sehe mich oft als Spiegel, aber wer von außen nimmt das für sich an? Da kann ich doch besser als willensschwach und übertrieben eingeordnet werden, als mein Gegenüber als abhängig trinkend ;-).

    Für mich selbst war es am Anfang wichtig anzuerkennen, dass ich abhängig trinke, ich die Kontrolle verloren habe und mein Umgang mit Alkohol eben keine Willensschwäche ist, schon gar nicht Humbug (=Einbildung), sondern eine Krankheit. So konnte ich erst kapitulieren. Ich hielt mich ja jahrelang für stärker und überlegender und mein Umgang mit Alkohol als nicht so schlimm. Als ich mir eingestehen konnte, dass es eben nicht so ist und ich am Ende doch immer nur verlieren werde, fühlte ich mich befreit. Denn nun konnte ich den Kampf mit dem Alkohol einstellen und anfangen lösungsorientiert mein Leben anzugehen.

    LG Maria

    Hallo Hull,

    Zitat

    das ist der Kernpunkt. Ich sehe das aber einfach als Charaktereigenschaft an. Wenn ich ein neues Hobby habe, befasse ich mich 16 Stunden am Tag damit; egal wie groß die Portion ist, ich esse alles auf; wenn es Bier gibt, trinke ich 10 davon

    das trifft bei mir mit der Verbindung Alkohol vollkommen zu. Mit Alkohol ging nichts hoch oder tief genug. Es reichte nie, egal in welche Richtung. Nüchtern kann ich Maß halten und Grenzen anerkennen.

    Auch wenn ich mich immer noch total gerne fokussiere und in Aufgaben verlieren kann. Das mag eine Charaktereigenschaft sein - ja, das zweifle ich für mich nicht an, das darf auch sein.

    Doch schlußendlich bringt mir das Anerkennen Alkoholikerin zu sein (deine Eingangsfrage), innerhalb dessen zu handeln, anzuerkennen, loszulassen - eben Grenzen zu setzen.

    LG Maria

    Hallo Hull,

    mir fiel ebenso in den jüngsten Jugendjahren auf, dass sich mein Konsum deutlich von den "anderen" unterschied. Schon früh baute ich Trinkpausen ein, ein bisschen ging nie, entweder ganz oder gar nicht. Ich "wusste" irgendwie, dass ich eine Alkoholikerin sein könnte, allerdings nur an der Oberfläche. Diese - ich schreibe mal diese Vermutung über mich - ließ ich aber nicht weiter in mein Bewusstsein eindringen. Die Folge davon war, dass ich mir jahrzehntelang Vorsätze schaffte, die in "du solltest mal..." stehenblieben. Ab dem Zeitpunkt, als ich die Tatsache eine Alkoholikerin zu sein in mein Bewusstsein ließ, also dieses jahrelange Wissen wirklich annahm, wurde ich handlungsfähig. Aus "du solltest mal..." wurde "ich werde jetzt..." und das tue ich seit dem.

    Zitat

    Die Frage ist also, was es bringen soll, sich selbst als Alkoholiker zu bezeichnen, wenn vorsätzlich gehandelt wird?


    Wissen und Handeln ist - zumindest bei mir - nicht immer ein Gleichschritt. Ich handele häufiger "erstmal" vorsätzlich, weil mein Kopf stets schneller ist, als mein Bauch. Mich bringt das Wissen einen Schritt weiter, weil ich am Ende nicht vorsätzlich handeln möchte, sondern schlicht authentisch handeln. Doch das erfordert(e) bei mir eine Entwicklung.

    LG Maria

    Hallo Kramasow,

    Zitat

    der größte Druck aus dem Umfeld

    das kenne ich sehr gut, weil das habe ich auch immer so erlebt. Nass und trocken. Mein Umfeld ist nicht komplett alkoholfrei und ich ziehe mich (heut nicht mehr) ins Einsiedlertum zurück. Anfangs habe ich das so getan und das war für mich auch genau richtig so, denn so habe ich mir die Zeit genommen, mich gut kennenzulernen.

    Doch nach und nach wollte ich wieder an einem "normalen" gesellschaftlichen Leben teilnehmen und da machen wir uns mal nix vor, da wird eben Alkohol konsumiert. Es gehört dazu.

    Bei Leuten, die mich nicht kennen wird schon nachgefragt oder teils erstaunt zur Kenntnis genommen, dass ich keinen Alkhol trinke. Ich gebe je nach persönlicher Stimmungslage eine Statement dazu ab, aber im Prinzip ist es mir vollkommen egal, was mein Gegenüber darüber denkt. Ich mache es mir nicht mehr zu meinem eigenen, weil ich habe damit ja überhaupt kein Problem, Alkohol nicht mehr für irgendwas zu brauchen. Ich habe aufgehört, andere davon überzeugen oder zu erklären, warum das so ist. Denn das Verständnis ist eben einfach sehr begrenzt, entweder weil die Person selbst darin verhangen ist, oder überhaupt nicht. Ein dazwischen habe ich bisher noch nicht wirklich kennengelernt ;-). Ich bin trocken der Glücklichste Mensch auf Erden - ich will auf keinen Fall zurück in die Hölle, dass braucht keiner zu verstehen - lediglich respektieren.

    Bei meinen Leuten, die mich in allen Lebenslagen kennen, höre ich nicht mehr, dass ich weniger lustig sei. Weil ich es auch nicht bin. Das liegt aber an mir selbst, weil ich mich davon frei gemacht habe, nur mit Alkohol lustig und ausgelassen sein zu können. Früher war das Teil von mir, ich konnte z.B. nur alkoholisiert tanzen. Naja... irgendwann trocken musste ich das dann versuchen, wenn ich nochmal wieder tanzen will, ohne dafür Alkohol trinken zu müssen. Die ersten Schritte waren komisch, doch heute tanze ich notfalls ganz alleine auf der Tanzfläche. Es geht mir ja ums tanzen und der Rest ist mir egal.

    In deinem Fall hätte ich es wahrscheinlich so gehalten und erstmal mit dem Sohn gesprochen, wie er die Sache gesehen hätte. Ob aus seiner Sicht (denn es war ja seine Feier) es mit Alkohol stattfinden MUSS oder es ihm egal gewesen wäre oder ihm es sogar lieber gewesen wäre, ganz ohne Alk.

    Wenn mit Alk, hätte ich meinen Partner (deine Frau) und den Veranstalter (deinen Sohn) schonmal darauf hingewiesen, dass je nach persönlichem Empfinden, was ja nicht vorauszusehen ist (zumindest ist es bei mir so) - ich ggf. früher die Feier verlassen muss. Sowas würde mir den Druck von außen nehmen und mich in der Sache an sich freier sein lassen.

    Ich habe es oft erlebt, dass Druck von außen auch irgendwie von mir selbst verursacht wird.

    Viele Grüße
    Maria

    Hallöchen,

    ein kurzes Update:

    Mir geht es sehr gut :-). Mein neuer Job ist anspruchsvoll und regt mein Hirn ziemlich an. Auch wenn ich die Grundlagen kenne, muss ich mich in fast allem neu Einarbeiten. Das mag ich sehr. Das Arbeitsklima ist angenehm und ich fühle mich sehr wohl. Ich werde mit vielen Leuten zu tun haben, genau das, wonach ich gesucht habe.

    Ich bin froh, dass ich mich getraut habe, altes zu verlassen und neues zu beginnen. Und nun hoffe ich natürlich, dass es so bleibt und nicht nur am Anfang so ist ;)

    Nun geht's in die Schuhe und ne Runde laufen- ja das ist natürlich geblieben :-).

    Viele Grüße und bis denne
    Maria

    Der Start war gut, bin sehr gut aufgenommen worden.
    Es scheint, als habe ich es so getroffen, wie ich mir gewünscht habe. Ein größeres Team, Gespräche in der Kaffeeküche, und einen Chef, der gemocht wird. Aber alles erstmal in Ruhe ansehen ;)
    Auf jeden Fall ist es schön, irgendwo in einem anderen Büro, Menschen sprechen oder auch Gelächter zu hören, oder mal eine Tür klappen.
    Alles das komplette Gegenteil von dem, was ich die letzten Jahre hatte, wo es sehr stumm war und das Team nur aus 3 Leutchen vor Ort bestand. Spässchen waren da nicht gerne gesehen bzw. schwer mit umzugehen.

    Dass ich keinen Alkohol trinke, habe ich noch niemanden gesagt. Erfahrungsgemäß wird das aber nicht lange dauern, weil die Gespräche doch oft darum gehen, wie welche Party gefeiert wurde oder aber Pralinen oder so gereicht werden, in den Alk sein können. Ich werde das halten wie ich das immer halte, und schauen, wer tieferes Interesse hat. Meiner Erfahrung nach kristallisiert sich das nach einiger Zeit raus und dann wird mal genauer nachgefragt und nur dann gehe ich nach Gefühl weiter ins Detail.

    Ich fühle mich gut aufgestellt und mache mir keine Sorgen drum.

    Bis denne
    Maria

    Danke ihr zwei :) Es ist ein richtig heimiges Gefühl, soviel "alte" UserInnen zu lesen.

    Und schließlich: Forenwünsche/-daumen versetzen Berge, das war schon immer so ;-).

    Hallo LangeGeschichte,

    Zitat

    Doch die Kraft der Krankheit ist unglaublich so dass sie sich wirklich schleichend immer weiter im Leben eines Menschen ausbreitet.

    Ja - es ist eine Flüssigkeit, mit der Eigenschaft wirklich jeden Winkel auszufüllen. So habe ich es empfunden bei meiner Trockenlegung.

    Für mich persönlich war es wichtig, mir klarzumachen, wo stehe ich und wo will ich hin. Und danach habe ich ausgerichtet. Das beinhaltete als allerersten Schritt, mir einzugestehen, dass ich gegen Alkohol immer verlieren werde. Versucht hatte ich alles, mehr als genug. Bei mir war es an der Zeit, nicht mehr zu versuchen, sondern anzuerkennen und zu kapitulieren.

    Mit einer Herangehensweise z. B. ich bleibe mal für Zeitraum X trocken und und schaue was sich positiv entwickelt, damit mich das weiter motiviert, wäre ich nicht weit gekommen bzw. nicht viel weiter als den angepeilten Zeitraum. Das soll nicht heißen, dass das auch für dich gelten muss. Häufiger habe ich gelesen, dass so User trocken geworden und auch geblieben sind. Für mich jedoch, hieß die Ausrichtung, entweder oder, daher gebe ich das zu bedenken.... Wie du selbst schreibst:

    Zitat

    Ich denke es ist die Entscheidung die man für sich treffen muss entweder abstinent oder nass mit allen seinen Konsequenzen zu leben.

    Von daher passt das mit dem Schalter doch ganz gut.

    Lieben Gruß
    Maria

    Danke schön Gotti :-). Das passt wirklich gut.
    Starten tue ich am Donnerstag. Also bis dahin noch ein bisschen Zeit, um gewesenes sacken zu lassen und sich neuem zu öffnen. Das empfinde ich als ideal.

    Liebe Grüße
    Maria

    Hallo LangeGeschichte,

    beim Lesen hatte ich schon das eine oder andere Aha-Erlebnis. Wo ich mich deutlich erkenne ist, dass ich - wie wohl viele andere ebenso - jahrelang versucht habe, gegen das "Hineinschlittern" zu wehren.

    Ich habe von den ersten Kontakten mit Alkohol an versucht, moderat zu trinken. Ich habe das nie geschafft. Heute denke ich, ich konnte das nie. Hätte ich das alles eher gewusst, wäre mir viel erspart geblieben. Nun gut - es war so, ich trage dem nichts nach.

    Nur - ich bin nicht langsam hineingeschlittert, ich war von vorneherein voll drin. Dieses heutige Wissen trägt dazu bei, dass ich mir keine Gedanken machen brauche, wann es angefangen hat und wo der Schalter gelegt war. Bei mir wurde nichts umgelegt, der Schalter war sofort auf "AN".

    Das kam mir so in den Sinn als ich deinen Beitrag las, vielleicht war es bei dir doch ähnlich.

    Herzlich Willkommen und einen guten Austausch wünsche ich dir.

    Lieben Gruß
    Maria

    Hallo Thalia,

    danke schön :-).

    Meistens mache ich ja einfach und später wird mir bewusst, was ein Neu-Anfang auch bedeuten kann und dann bekomme ich Manschetten. Das war's wohl was mich am Freitag noch gequält hat.

    Aber nun freue ich mich auf die neue Aufgabe, neue Kollegen und alles was dazugehört.

    Lieben Gruß
    Maria