Beiträge von Grazia

    Liebe Aurora
    ich kann Deine Gedanken und gefühle so gut nachvollziehen und "nachfühlen".
    Ging's/geht's mir genauso.
    Es mach mich immer so froh, solche gute nachrichten zu lesen, mir geht es ja sooo gut, und ich habe so viele diese Glücksmomente dass ich denke, mussten auch andere diese Erfahrung machen.
    Wir sind so schweren Weg gegangen, wir haben uns diesen Glück verdient.

    Genieße die letzten Tage in der freiheit ;)

    LG für Dich und Dante
    Grazia

    Hallo Alex
    Ich bin ein EKA und Co. Für mich war es wichtig, mich so zu nehmen wie ich bin. Das heisst, nicht nur meine Gene und das alles was angeboren ist machen mich aus, aber auch das, was ich auf MEINEM Weg mitgenommen habe.
    Das bin ich nun und damit bin ich auch einzigartig.
    Das üble, was ich als EKA mitgenommen habe, habe ich 20 Jahre als Co ausgelebt. Und ich fühlte mich schlecht. Deswegen fing ich an, das was mich störte aufzuarbeiten. Ich habe Psychotherapie gemacht, hat mir sehr geholfen, ich lese Bücher zu dem Thema, bin hier im Forum. Ich versuche das alles was mich, meiner Meinung nach, am glücklichen Leben hindert, abzuschütteln.
    Meine Beziehung war katastrophe. Und das war so typisch EKA und Co. Dieses klammern, alles recht machen wollen, um die Liebe zu verdienen. Mich selbst vergessen, all das was ich in der Kindheit gelernt habe, habe ich in dieser Beziehung fortgeführt.
    Ich habe jetzt seit über zwei Jahren eine Beziehung, die so ganz anders ist...wow, ich wüsste gar nicht das Liebe so schön und FREI sein könnte.

    Fazit: Mein Rat wäre, versuch Deine Vergangenheit aufzuarbeiten, hol Dir Hilfe, es lohnt sich, es wäre höchste Zeit, dass Di endlich glücklich und zufrieden leben kannst.

    LG Grazia

    Abgrenzen - da muss Du Deine eigene Grenze finden, und die findest Du nur wenn Du bei Dir bist.
    Bis wo ühlst Du Dich noch wohl, und wann fängt das unbehagen? das ist die Grenze.

    Was er sagt ist nicht wichtig, glaube nur das was er tut. Glaube mir, die Alkoholkranke können uns so manipullieren...wir unterschätzen sie in dieser Hinsicht vollkommen.

    Wie kommst Du aus der Spirale raus? Indem Du den ersten Schritt wagst. Stell Dir vor, Du bist für Dich der wichtigste Mensch auf der Welt, Du hast Recht darauf gut behandelt zu werden, Du hast recht auf alle schönen gefühle. Kümmere Dich um Dich.

    Mein Psychoterapeut sagte immer 70/30
    Das heisst 70% ist für mich, die 30% für andere.

    LG Grazia

    Hallo Goosi
    Was meinst Du mit angemessen? das verstehe ich nicht.
    Ich meine, Du solltest ehrlich sein, vor allem Dir gegenüber.
    Sag einfach was Du denkst und was Du fühlst.

    Das mit der Wohnung hab ich mir schon gedacht. Wenn Du hier manches gelesen hast, wirst Du wissen worum es geht, Dich einlullen und Ruhigstellen.
    Die Frage ist, was willst DU, was willst DU für DICH?

    LG Grazia

    Hallo Nici
    Meno, alles ist schwer bevor es leicht wird nicht?

    Das Vertrauen zu sich selber...oft bei der bearbeitung meiner vieeeelen Baustellen, sehe ich, dass das einer der Hauptprobleme ist.
    Wann haben wir es zugelassen das man uns es wegnimmt und warum?

    Nun ja, hauptsache es kommt zurück, zwar langsam aber...es geht.

    Liebe Grüße und genieß die Sonne

    Grazia

    Liebe Nici
    hihi jaaaa, seit vorgestern. Wo sind all die Jahre geblieben?? Ich habe heuer das dritte mal meinen 15-ten gefeiert ;))) wie es sich gehört mit jede Menge Pizza und Cola und Horrorfilmen. Schön wieder mal Teenie zu sein.

    Die kleinen Baustellen (Kinder, Familie Arbeit) kenne ich auch. Meine eigentliche Frage war, kann man als Co einen "normalen" Umgang/Kontakt mit einem nassen Alk haben ohne gefahr zu laufen rückfällig zu werden?

    LG Grazia

    Hallo Goosi
    Herzlich willkommen hier.
    Wenn ich Dein Post lese, dann fühle ich so sehr mit Dir, ich hätte Dich am liebsten in den Arm genommen. Und wie jedesmal denke ich daran, wie ungerecht es ist, da bist Du schon so verzweifelt, kommst hierher und bekommst den Rat, dass sich zu trennen das beste ist.
    Und das tut weh, und diesen Schmerz kann Dir keiner nehmen.
    Du schreibst das Du unendlich traurig bist und das es so schwer ist. Ja, das stimmt, aber es ist die einzige Chance die Du hast. Und dieser Schmerz vergeht.
    Ich bin geblieben, noch viele viele Jahre bin ich geblieben und ich kann Dir sagen, DAS WAR EIN SCHMERZ! Das kann kaum ein Mensch ertragen.
    Aber ich war feige, ich habe lieber gegen die Mühlen gekämpft mit dem wenig Rühmlichen Erfolg, Psychiatrische und Psychologische behandlung für mich und meine Kinder, die vom Vater nichts mehr wissen wollen.

    Wenn ich Dir was raten darf, lass ihn gehen, denk an Dich und Deine Kinder, leicht ist es nicht, aber es wird leichter und das Leben wird wieder schöner.

    LG Grazia

    Hallo E-Luise

    Ich wili Dir nichts einreden, dass war mein Eindruck vo dem was ich bei Dir gelesen hab und meiner Erfahrung.
    Du schreibst dass Du ein Problem durch ihn hast - AUS MEINER ERFAHRUNG kann ich sagen, dass das Problem in uns liegt.
    Solltest Du wirklich so weit sein, dass Du Dich so abgrenzen kannst, dass Du bei Dir bist, dann ist es wirklich eine tolle Leistung und Du könntest Stolz auf Dich sein.

    LG Grazia

    Hallo E-Luise

    Nach meiner eigenen Erfahrung, denke ich Du machst Dir was vor.
    Ich habe genau das hinter mir und aus heutiger Sicht würde ich es mit kontrollierten Trinken vergleichen.
    Natürlich kann ich mich irren, aber ich denke es wird so nicht funktionieren.
    Bei mir waren es nur halbherzige vesuchungen was zu ändern ohne das es richtig weh tun. Ich bin gescheitert.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand so glücklich in solcher Beziehung sein kann.
    Nicht an sich ranlassen - bist Du Dir sicher dass Du es schaffst? und...ist denn das die Art von Beziehung die Du möchtest?

    Ich wünsche Dir alles alles Gute
    LLG Grazia

    Hallo Eloise

    Willkommen hier.
    Ich würde sagen, dass das total typische situation ist.
    Das einzige was ich Dir raten kann ist, renn so schnell Du kannst...
    Tut mir leid dass ich nichts anderes sagen kann.

    LG Grazia

    Hallo Rumpelchen

    Solange Du Dir nur Gedanken um ihn machst, was er machen würde/sollte/müsste, bist Du ganz weit von Dir entfernt.

    Nun muss ich sehen wie ich alleine klarkomme. Toll...
    Ja. das ist toll. Dann kannst Du selber bestimmen was Du willst uns was Du brauchst. Da ist endlich Jemand der gut mit Dir umgeht. Da bist Du nicht abhängig von anderen. Und das, glaube mir, das ist wirklich TOLL

    LG Grazia

    Hallo Rosemarie

    Ich bin ein Kind von alk-Eltern. Deswegen verstehe ich Dich vollkommen.
    Aber hier möchte ich Dir ein Rat geben als Coabhängige und Mutter. Ich war so wie Deine Mutter, und was mir am meisten geholfen hat war, wo mein Sohn gesagt hat, dass er die Streitereien zuhause satt hat und wenn es nochmal passiert dann kommt er nicht mehr nachhause. Ich denke er hätte es auch durchgezogen.
    Du fragst wie Du helfen kannst, indem Du gehst.
    Nur so haben Deine Eltern die Chance für sich.
    Auch wenns wahnsinnig weh tut, geh. Lass sie alleine, für Dich und für sie.

    LG Grazia

    Hallo Schwan
    Tut mir Leid, die Situation ist sicherlich sehr schwer für Dich. Was ich merke ist, dass Du hauptsächlich bei Deiner Frau bist (mental) und nicht bei Dir.
    Du musst Dir klar werden, dass Deine Frau ein freier, erwachsener, selbstbestimmter Mensch ist.
    ich glaube das es das schwerste für uns. Sie darf Leben wie sie es möchte, auch wenn das zu begreifen Dir schwer fällt.
    Das mit dem verlieben, ich kann mir vorstellen, dass sie sehr wohl auf ähnlichen Niveau sind. Und zwar auf dem Niveau Alkkranken.
    So wie wir uns hier im Co-Bereich verstanden und gut aufgehoben fühlen, so, denke ich, können sich die Süchtigen unter sich verstehen. Und das schafft eine gewisse Nähe.

    Das einzige was Du machen kannst ist, Deine Frau einfach machen lassen. manche würden es "fallen-lassen" nennen. Für mich heißt das, wieder mit Respekt dem Menschem zu begegnen, ihn die Wahl zu lassen, so zu leben wie sie es wollen. Anerkennen, dass sie sehr wohl in der Lage sind, sich um sich selber zu kümmern, wenn sie es nur wollen.
    Du kannst über das Leben Deiner Frau nicht bestimmen, auch wenn Du es gut meinst, so wird es nie was.

    LG Grazia

    Hallo

    Ich sehe es als Co so: wir müssen von selbst tätig werden ( so wie sich der Alk von sich selbst um seine Genesung kümmern muss und es selbst wollen). WWir dürfen nicht in einer warteposition ausharren und warten bis man uns einbezieht.
    Wir müssen selbst das wollen, und uns selber um Hilfe kümmern.

    LG Grazia

    Hallo Ihr Lieben

    Ich habe schon desöfteren hier geschrieben, dass ich denke, dass ich mein Lebenlang eine Co bleibe.
    ich denke, ich könnte auch eine "trockene" Co sein, Co bleibt aber.
    Da sehe ich genau, wie ähnlich Alkoholsucht und Coabhängigkeit sind.
    Ich denke, ich habe schon einen guten Stück Weg hinter mir, ich fühle mich in meiner Co-trockenheit immer besser und immer sicherer.
    Und jetzt...ich habe mich trotz ständige Kontakte von meinem Ex sehr gut distanzieren konnen.
    Ich kann schon sogar fast normal mit ihm reden, es tut nicht mehr weh, der Hass, die Wut sind weg.
    Ich kann seine Probleme da lassen wo sie hingehören, nämlich bei ihm. das tut gut, nur ich denke, das macht mich auch übermutig.
    Ich habe mir einen neuen teppich gekauft und den alten wollte mein Ex mitnehmen. Da er kein Auto hat, dachte ich gestern, ach fahre ich mal mit den Teppich zu ihm. Mal schauen wie er wohnt, vlt ein Kaffee mal trinken....HÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ?!
    Irgendwo ganz tief in meinen Inneren kam ein dünnes Stimmchen...was machst Du denn da?

    Wär das nicht wie kontrolliertes Co-sein? So wie für Alk-kranken ab und zu mal ein Bier. Dass das nicht funktioniert wissen wir.
    Meine Frage ist: kann das Jemand von Euch?.
    Ich meine, an der Co zu arbeiten und Kontakt zu nassen Alk haben?.

    Für mich musste ich die Frage mit NEIN beantworten, auch wenn ich mich jetzt stark genug fühle, möchte ich nicht zu nah diesen Strudel kommen. Zu groß meine Angst, da wieder rein zu geraten.

    LG Grazia

    Hallo Rumpelchen
    kennt Deine Familie Dein Leidensweg?. Ich denke es ist bei Dir so wie bei mir und fast allen anderen.
    Ich habe meiner Familie nichts erzählt, einerseits weil ich mich geschämt habe, aber auch weil ich den Schein von glücklichen Familie wahren wollte und natürlich auch, weil ich meiner Mutter keinen kummer bereiten wollte.
    Einmal, wo es mir ganz ganz schlecht ging, habe ich mich bei meiner Mutter ausgeweint. Sie wollte mich aufmentern und trösten und sagte, dass es zwar schwer ist aber als Frau muss man da durch.
    Ich war dann sauer, weil ich schon damals mich trennen wollte, aber immer noch auf einen fremden Schubser gewartet habe. Ich kann es jetzt erkennen, sie könnte mir nichts anderes sagen, sie war ja selber Co, sie hat nicht anders gelernt, und wegen trinken den Mann verlassen? Nööö, das war nicht drinn
    Als ich mich getrennt habe, hat mein Ex sie angerufen und weinend erzählt, ich würde die ganze Familie kaputt machen, ich gehe fremd und und und.
    Sie ist aus allen Wolken gefallen. Ich habe ihr dann alles erzählt, so wie ich der ganzen Familie alles erzählt habe, und... alle stehen hinter mir. Sogar meine Schwiegermutter, die sagt, sie wird ihn immer lieben, er ist ihr einziger Sohn, sogar sie sagt, ich habe das richtige getan.

    Was ich damit sagen wollte, hast Du erzäht wie schlecht es Dir geht? Du musst Dich nicht rechtfertigen, aber Du hast Recht Deine Sicht der Dinge darzustellen.

    Und eins nochmal - es geht um Dich, um Dein Leben, das sollte das wichtigste sein, nicht das was die anderen sagen oder denken.

    LG Grazia

    Mitleid
    Warum bist Du für ihn verantwortlich? Ist er Minderjährig? Nein. Du bist nicht sein Vormund. Du denkst, ohne Dich geht er unter. Auch für mich war das schwer zu begreifen und umzusetzen. Es hat auch was mit Respekt zu tun. Kannst Du genug Respekt zu ihm zu haben, dass Du sagen kannst, er ist ein erwachsener mensch, der verantwortung für sich zu tragen imstande ist. Solange Du die trägst, wird er die nicht übernehmen.

    LG Grazia

    Hallo Julia

    Für mich heisst es im Klartekst, Du bist mit ihm, wegen: schöne Erinnerungen, helfersyndrom, Burgschaft, Hund.
    Wenn ich das so knallhart schreibe, was denkst Du darüber? was fühlst Du?
    Wenn Du jetzt Geld genug hättest, wärst Du gegangen?
    Das soll Dich zum Nachdenken bringen, Du musst die Fragen nicht beantworten.
    Wenn Du Abstand brauchst, und Dich wieder brauchst, dann finden sich Wege und Möglichkeiten.
    Frauenberatungsstellen, Suchtberatungsstellen es gibt immer Hilfe die Du in Anspruch nehmen kannst.
    Du musst aber bei sich anfangen, ICH WILL .........
    ja, was willst Du?

    LG Grazia