Hallo Amelie und ein Herzliches Willkommen!
Es ist sehr schön, dass du deinem Mann so hilfreich zur Seite stehst.
Lange Jahre durchgehalten, mitgeholfen, dass es so bleibt wie es ist.
Habe ich genauso gemacht!!! Bis ich in der Shg, bzw. bei Angehörigen gelandet bin, und mir die Augen geöffnet wurden.
Dein Mann ist nun selbst gefragt. Er muss nun selbst entscheiden, ob und welche Therapie für ihn gut ist.
Sonst bist hinterher du wieder die Dumme. Weil er NUR wegen DIR, für DICH usw. trocken wurde.
Der Grund, den Job vorzuschieben, kenne ich auch. Aber! Welchem Chef ist ein unsicherer Alkoholiker lieber als ein trockener?
Man trifft nach dem Outen meist auf soooo viel Verständnis und dann Hilfe.
Es ist eine Krankheit, die man in den Griff bekommen kann.
Wenn man will. Und da sollte der kranke Mensch wichtiger sein als alles andere.
Und - den Spruch wirst du hier noch häufiger lesen - wer will, findet Wege!
Ambulante Therapie kann, denke ich , auch ganz anonym ablaufen.
Bei mir hat damals auch fast keiner gewusst, dass ich in Therapeutischer Behandlung war. MIR hats geholfen, das war wichtig. Und dadurch konnte ich "gesund" werden, zumindest teilweise. Denn wir Angehörigen haben ja leider auch eine ordentliche "Krankheit" abgekriegt.
Ich wünsche dir und deinem Mann ein gutes "Ankommen", regen Austausch hier und viel praktische Hilfe für euren Start! in ein neues Leben.
Liebe Grüße, Gotti.