Beiträge von Morgenrot

    hallo Kürbiskopf,

    was macht diese Entscheidung mit dir? Der Kopf kapiert vieles.
    Er hat eine Trinkpause gemacht mehr nicht, um dich ruhigzustellen.
    Diese Hoffnungswolken kenne ich zur Genüge, und das traurige Smilie zeigt mir, das es dich nicht "kalt" lässt.
    Genau das ist aber ein Zeichen der COabhängigkeit, diese Abhängigkeit vom Handeln des XY, oder kannst du jetzt gut gelaunt dein Wochenende genießen?
    Ich sag bewußt nicht Partner, denn das kann ein nasser Alkoholiker nicht sein.


    lg Morgenrot

    Hallo Peter,

    ich gratuliere dir herzlich zu 10 Jahren Trockenheit.

    Für viele Alkoholikern scheint die SHG ein "rotes Tuch" zu sein. Ich bin beruflich in diesem Bereich tätig und habe diese Erfahrung gemacht.
    Vielleicht ist es die "Angst, durchschaut" zu werden. Den Menschen, die in diesen Gruppen sitzen und länger trocken sind, kann man ja nichts "vormachen".
    Ich bin keine Alkoholikerin, habe nur im Laufe der Jahre diesen Eindruck gewonnen.

    lg Morgenrot

    Hallo Tautropfen,

    Wieder finde ich so einiges von mir in deinem letzten Beitrag.

    Zitat

    Also doch Fahrrad,alleine los und mal schauen wer oder was einem so begegnet.Neues erleben.


    weißt du, was mein erstes "allein Erlebnis" war, welches ich mir gegönnt habe?
    Ich hatte mir vorgenommen 1/2 Stunde in einem Cafè zu sitzen und einen Cappu zu trinken. Es war genau getimt, denn viel später konnte ich ja nicht nach Hauses kommen. Ich mußte ja da sein, dachte ich, nur so kann ich etwas kontrollieren.
    Es gibt einen Spruch, der geht sinngemäß so: "Alles was du kontrollieren willst, wird dich früher früher oder später kontrollieren.
    Zuerst konnte ich damit nichts anfangen, aber dann alos ich es kapiert hatte.
    Kontrolle hatte mein Leben eng gemacht. Es verlief in Bahnen die waren so eng, das ich kaum mehr Luft für mich bekam.
    Zwischen Arbeit, den Kindern und der "Sorge" um XY lief es dahin.
    Lebenswert waren da nur noch die Erlebnisse mit meinen Kindern, die ich über alles liebe.
    Meine erste größere "Allein Unternehmung" war damals, auch an Pfingsten
    eine Fahrt zu den Brüder Grimm Märchentagen nach Hanau zu König Drosselbart.
    Ich fühlte mich richtig klasse, dass ich es geschafft hatte.

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    .Ich tappe regelmässig in die Helferrolle.


    Es geht nicht alles von jetzt auf gleich, es ist wichtig dein Tempo zu finden, und dich dabei nicht unter Druck zu setzen.

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    Selber fällt es mir schwer um Hilfe zu bitten.


    Das fällt mir auch immer noch schwer, und vieles was du von deiner Kindheit schreibst, kenne ich genauso.
    Beklagen gabs nicht, nur immer besser werden oder sein.
    Ich hatte mal in einer Mathearbeit eine 2, was eine absolute Sensation war, hatte mit einem Lob meiner Mutter gerechnet, welches nicht kam. Statt dessen bekam ich zu hören, dass es auch noch besser ginge.
    Das prägt natürlich einen Menschen, und durch die vielfältige Hilfe, die auch ich angeboten habe, wollte ich mir etwas "verdienen", die Anerkennung.
    Die kam aber nicht, und es hat mich auch niemand gefragt, wie es mir geht, mit XY.
    Das kam erst da, als ich nicht mehr vertuscht habe und begann, etwas für mich zu tun.

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    Heute bin ich den ganzen Tag wichtig ,...


    genau, und ich wünsche dir schöne Pfingsten, bei mir ist kein draußen Wetter, aber ich habe auch Dienst, da ist es nicht so tragisch.


    lg Morgenrot

    Hallo Tautropfen,

    ich kann mich in vielem wiederfinden, was du beschreibst.

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    Gibt es für die Coabhängigkeit proffesionelle Hilfe, wie für Alkoholiker?


    In einer Selbsthilfegruppe befindest du dich ja schon, und
    natürlich kannst du eine Therapie machen. Das mache ich auch. Wir haben sehr viel über die CO - Abhängigkeit gesprochen.
    Das sind Muster, die sich "eingebrannt" haben, wobei da viele aus der Kindheit stammen.
    In meiner Kindheit wurde noch sehr viel Wert auf Wohlverhalten gelegt, das war ein sehr guter Nährboden.
    Dieses "Wohlverhalten" mußte ich bei dem Alkoholiker ja nur noch perfektionieren und wenn ich es nicht konnte, mußte er weiter trinken. So hat er mir das jahrelang vermittelt.
    Ich wußte auch nicht mehr was ich wollte, wer ich bin.
    Jetzt bin ich auf einem anderen Weg, quasi auf dem Weg zu mir, und natürlich kommen "Rückfälle" in die alten Muster. Das ist ja das, was ich beherrsche, was ich kenne.
    Der Weg ist nicht schmerzfrei und so manche Erkenntnis tut sehr weh, aber ich werde ihn weitergehen.
    Wir hatten hier mal ein Thema, habe dir mal den Link rausgesucht, vielleicht kannst du dir da auch etwas mitnehmen.
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…topic30773.html


    lg Morgenrot

    hallo Tautropfen,

    du schreibst, dass sehr viele aus deinem Umfeld sehr viel trinken.
    Da lohnt es sich bei dir genauer hinzusehen, denn das ist ein Muster bei uns CO's das wir immer wieder an "hilfsbedürftige" geraten..
    Natürlich möchte ich auch helfen, bin sogar in einem helfenden Beruf, aber ich neige immer noch dazu, es manchmal auch zu übertreiben.

    lg Morgenrot

    Hallo Simple Mind,

    auch an dieser Stelle noch mal ein herzliches Willkommen bei uns.

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    Ist es die Verantwortung von Mr. X und ich ignoriere es?


    es ist ganz eindeutig die Verantwortung von Mr. X. Du kannst niemanden vom Trinken abhalten und deine ganze medizinische Bildung, in die Tonne kloppen.
    Ich darf das so krass schreiben, weil ich es selbst erlebt habe. Meine medizinische Ausbildung und mein Wissen, hat nicht verhindert, das mein xy trinkt, und mir die abenteuerlichsten Gründe dafür benannt hat.
    Irgendwann habe ich es immer geglaubt, weil ich es glauben wollte. Natürlich wußte mein Verstand, das ich gerade wieder mal nach Strich und Faden belogen werde.
    Wenn Mr. X keine Krankheitseinsicht hat, kannst du ihm nicht helfen.
    Du hast das Thema ja nicht ignoriert, du hast es thematisiert. Er trinkt nicht weniger, wenn du es jeden Tag ansprichst.

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    Diskussionen laufen ins Leere...


    weiß ich auch, aus eigenem Erleben. Es bringt nichts, mit einem angetrunkenen zu diskutieren. Du weißt ja auch nicht, ob es "nur" dieses "sichtbare" Glas Wein ist, das er trinkt. Geh mal davon aus, dass es mehr ist.
    Du kannst keinem nassen Alkoholiker vertrauen. Ich wurde belogen, ausgetrickst und trotzdem behielt ich meine Hoffnung.
    Ich gab mir die Schuld, und dachte ich sei nicht gut genug und müsse mich ändern.
    Dabei habe ich mich selbst verloren und wußte zum Schluß nicht mehr, was ich eigentlich wollte und wer ich war.

    Deshalb ist es wichtig, dass du etwas für dich tust. Du änderst ihn nicht, du kannst nur an dir etwas verändern.


    lg Morgenrot

    Hallo Jualy,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

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    irgendwie hatte ich noch ein klitzekleines Bißchen Hoffnung,


    das ist es, was die Co - abhängigen immer weiter machen läßt, diese Hoffnung. Ich kenne es sehr gut.
    Wenn auch nur ein paar Stunden nichts getrunken wurde, war sie wieder da, und ich habe mich dann noch mehr "ins Zeug gelegt" .

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    Ich habe es zu meiner Aufgabe gemacht ihn zu unterstützen, zu ihm zu halten und sein Leben zu regeln und jetzt muss ich einsehen, dass nichts hilft, dass ich gescheitert bin in meinem Vorhaben ihn auf den richtigen Weg zu bringen.


    Du bist nicht gescheitert, weil du es nicht "kannst", du bis gescheitert, weil jeder Angehörige der sich so für den nassen Alkoholiker einsetzt scheitern muß.
    Ich mußt einsehen, dass es egal ist, was ich tue, einen Grund zu trinken findet der Alkoholiker immer.
    Mach dir bitte keine Vorwürfe, du kannst deinem Vater nicht helfen, solange er selbst kein Problem in seinem Alkoholkonsum sieht.
    Das Einsehen dass ich nichts tun kann, tut verdammt weh. Es ist quasi der Tiefpunkt der Angehörigen.
    Als ich damals soweit war, habe ich mir, zusätzlich zum Forum hier, einen Termin bei der Suchtberatung geben lassen. Das war gut. Die Bestätigung die ich hier wie dort bekommen habe war sehr wichtig für mich. Zu hören dass ich so wie ich bin richtig bin, war eine große Erleichterung.

    lg Morgenrot

    Hallo Ossi,

    willkommen zurück im Forum.

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    Ich halte hier seit Wochen mit Warten aus, dass etwas passiert.


    Wie muß ich mir das vorstellen? Verläßt du das Haus nicht, aus Angst es könnte etwas schlimmes passieren?
    Was sind da deine Vorstellungen, was wäre das schlimmste, und kannst du wirklich etwas verhindern mit deinem Warten?
    Ich wohne auch noch mit dem XY unter einem Dach , aber ich habe mir ein neues Leben aufgebaut.
    Wir sehen uns manchmal über Tage nicht. Ich habe aber auch Jahre lang damit zugebracht, mich überwiegend zuhause aufzuhalten, es könnte ja etwas passieren und ich könnte es verhindern.
    Es hat lange gedauert bis ich es verstanden habe, ich kann nichts verhindern.

    Zitat

    Es sind nur noch Äußerungen, wie: ich will nicht mehr, ist mir alles egal oder: irgendwann bin ich weg, von ihm zu hören.


    diese Äußerungen habe ich auch sehr oft gehört, und immer in Phasen, wenn ich mir wieder etwas zurück "erobert" hatte.
    Er hat es ganz deutlich gemerkt, dass ich mich anders verhalte und das macht dem nassen Alkoholiker Angst. Seine CO könnte ihm abhanden kommen, und damit wird sein Leben ja vielleicht etwas komplizierter.
    Sollte er tatsächlich Suicidgefährdet sein, gehört er in ärztliche Hände. Das ist nichts, was du stemmen kannst.


    lg Morgenrot

    Hallo Peter,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum. Komm in Ruhe an, und fühl dich wohl bei uns.

    Kann es sein, dass du in die falsche Spalte gerutscht bist? Du wolltest doch bestimmt in den Alkoholikerbereich, oder?
    Das macht aber nichts, wir können dich dorthin "verschieben" wenn du magst.
    Schreibs einfach hier rein, und einer von den Mods oder Karsten wird es dann erledigen.


    lg Morgenrot

    Hallo cielo,

    Bitte kündige nur das an, was du durchhalten kannst, sonst machst du dich noch mehr zum Spielball und wirst unglaubwürdig.

    Deine Denkweise wie:

    Zitat

    dass er nun wegen mir trinkt so wie am Samstag auch..


    kenne ich auch sehr gut. Das es nicht so ist, muß ganz tief bei dir ankommen, damit du deine Schuldgefühle verlierst.
    Die lähmen dich, und hindern dich weitere Schritte zu unternehmen.

    Zitat

    ich habe Angst davor dass ich wieder bei den nächsten "lieben" Worten "umkippe"...


    vielleicht hilft es dir zu wissen, das diese Worte kommen werden, denn die "Komfortzone" des nassen Alkoholikers ist akut bedroht, wenn seine CO nicht mehr mitspielt.
    Diese lieben Worte werden also kommen und immer wieder in anderer "Verpackung".
    Aus diesen Worten spricht alles nur keine Liebe, es geht ihm einzig und alleine um sich.


    lg Morgenrot

    Hallo Wildflower,

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    Hänge den ganzen Tag schon vor dem Compi rum und schau nach Seelentröstern,


    ich kann dich da sehr gut verstehen, weil ich es genauso gemacht habe.
    Das war in der Zeit bevor ich ins Forum gekommen bin. Mit meinem XY stimmte es schon lange nicht mehr, und ich habe den PC für mich "entdeckt". Ich war in Chats "zuhause" und was viel schlimmer war, ich habe auch ziemlich viel geglaubt, von dem was mir so erzählt wurde. Ich dachte allen Ernstes ich könne da die wahren Freunde finden.
    Ich habe damit versucht meine Einsamkeit zu bekämpfen.

    Hier im Forum hast du Menschen die dich verstehen können, hier kannst du schreiben, wie du dich fühlst.
    Vielleicht wäre auch der geschlossene Bereich für dich gut geeignet.


    lg Morgenrot

    hallo Amethysta,


    ich habe lange gebraucht um heraus zu finden, was mir gut tut. Ich tue mich bis heute schwer damit.
    Im nachhinein sehe ich, das ich mich verleugnet habe, irgendwie habe ich exsistiert.
    Ich war für XY und die Kinder da, habe auch noch 17 Jahre Nachtdienst gemacht. Ich habe immer darauf gewartet bis jemand merkt, wie schlecht es mir geht. Das passierte aber nicht.
    Erst als ich nicht mehr weiter wußte und das Form fand, konnte ich was ändern.
    Ich habe kleine Schritte gemacht und erinnere mich noch gut daran, als ich in einem Cafe einen Cappu getunken habe. Ich hatte mir 1/2 Std. Zeit gegeben.
    Diese Zeit habe ich nicht ausgehalten, weil ich in Gedanken nur bei XY war, und das ich ihm Zeit zum trinken gebe.
    Es hat lange gedauert, bis ich mich von meinen Schuldgefühlen verabschieden konnte.
    Ich bin jetzt 8 Jahre hier und es tut mir immer noch gut.
    Es ist wichtig, dasss du dein Tempo findest, und lernst dich auch an kleinen Schritten zu freuen.
    Wichtig war für mich, das ich andere eingeweiht habe. Plötzlich wußte jeder, das mein XY trank, fast alle hatten ihn schon mal so gesehen.
    Ich glaube es ist wichtig, das wir einen Weg finden, auf dem wir uns gut fühlen können, schlecht haben wir uns lange genug gefühlt.
    Das gelingt, aber erwarte nicht gleich soviel von dir, altes Verhalten ablegen braucht Zeit.


    lg Morgenrot

    hallo Amethysta,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Ich weiß wie schwer diese Hilflosigkeit auszuhalten ist. Es ist ja so, das du tatsächlich hilflos bist, wenn dein XY nicht selbst etwas ändern will.
    Hast du eine Vorstellung, was du für dich tun kannst, damit es dir gut geht?
    Ich wußte es damals nicht mehr,weil ich nur noch für meinen XY da war.
    Ich wünsche dir hier einen guten Austausch.


    lg Morgenrot

    Hallo ihr lieben,

    will mich auch mal wieder in meinem Faden im offenen melden.
    Das passt heute sehr gut, denn heute ist ein besonderer Tag.
    Denn heute ist mal wieder ein 29.2. Zum dritten Male darf ich ihn hier verbringen, und dafür bin ich unendlich dankbar.
    Der 29.2. 2008 war hier ein trüber Tag.
    Ein Tag geschaffen dafür, sich aus dem Leben zu verabschieden. Keiner da, der mich noch brauchte, oder mich vermissen würde.
    Kinder erwachsen, Mann hört sowieso nicht auf das, was ich ihm sagte und für ihn erhoffte------------ die Trockenheit.
    Für mich erhoffte ich nichts mehr. Meine Aufgabe in diesem Leben schien erfüllt.

    Nur noch einen letzten Versuch wollte ich starten, um Hilfe für meinen Mann zu bekommen und dann wollte ich mich von allem verabschieden.

    Ich gab "Alkohol" bei Tante Gockel ein und landete in Karstens Forum.
    Ich begann zu lesen, konnte nicht aufhören, denn zum ersten Mal hatte ich das Gefühl nicht mehr alleine zu sein.
    Da waren Menschen die beschrieben ähnliches, wie das von mir Erlebte.
    Ich habe mich hier angemeldet und bin geblieben. Die aufgelösten Tabletten habe ich weggekippt und plötzlich kamen mir auch wieder Gedanken an meine Kinder, vielleicht würde ich ja mal Oma werden usw.

    Heute 8 Jahre später bin ich immer noch hier. Ich habe vieles für mich verändert, zwar ist nicht alles ideal, aber mein Leben ist wieder lebenswert geworden.
    Ich habe hier sehr gute Freunde gefunden, an die ich mich immer wenden kann. Ein Gefühl, was ich bis dahin nicht kannte.
    Ich war ja nur mit vertuschen beschäftigt, und damit, die Starke zu spielen.
    Schritt für Schritt habe ich mir Dinge die mir wichtig waren, zurückerobert.
    Ich habe wieder alte soziale Kontakte aufgebaut, habe mit einigen Kollegen ein fast freundschaftliches Verhältnis.

    Ich habe viel über mich gelernt und habe noch lange nicht ausgelernt.
    Geplant ist für dieses Jahr eine REHA, der Antrag geht morgen raus.
    Ich bin tatsächlich Oma geworden, und ich liebe die beiden über alles.

    Dinge, die ich immer vermieden habe mir anzusehen, sind jetzt ein Thema und auch das wird mich weiterbringen.

    Es fällt mir immer noch schwer Schwäche zu zeigen, oder zu zeigen, das ich eben nicht alles "im Griff" habe.
    Das schaffe ich aber hoffentlich auch noch.
    Dies war nur ein kurzer Abriss von dem, was sich in 8 Jahren getan hat.
    Der Weg, mein Weg geht weiter und ich kann nur jeden ermutigen, denn ersten Schritt zu tun.


    lg Morgenrot

    hallo Anne,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum. Komm in Ruhe an und hab einen guten Austausch.

    Zitat

    Naja... ich erhoffe mir einfach, von euch ein paar Tipps zu bekommen, wie ihr mit dem ganzen abschließen konntet


    Die Verschlechterung deines Befindens bei >Kontakt mit dem Vater spricht für mich Bände.
    Da passen auch deine Ängste und Zwänge "gut" hinein. Du warst ja quasi gezwungen ein Leben "auf rohen Eiern" zu führen, nur nichts zu tun, was deinem Vater nicht gefiel.
    Das sitzt tief und nach meinen Erfahrungen ist es sehr schwer, damit einfach abzuschließen.
    Ich kann dir da ein Bsp. geben. Ich fahre schon über Jahre nicht mehr mit meinem XY im Auto mit.
    Trotzdem habe ich meine Verhaltensweisen, die ich bei ihm im Auto hatte teilweise heute noch.
    Menschen mit denen ich unterwegs bin und war, sprechen mit darauf an, weil es mir gar nicht bewußt war, ich dachte es muß so sein.
    Ich dachte zuerst immer, daran ist nur XY schuld, weil er ja trinkt. Er hat ganz sicher dazu beigetragen, das auf jeden Fall. Heute liegt es aber an mir, etwas zu tun. Das ist schwer, weil ich es verlernt hatte, auf mich zu schauen.
    Wenn aber deine Zwänge dein Leben massiv beeinträchtigen, solltest du auch vor therapeutischer Hilfe nicht zurückschrecken. Denn Zwänge können ein Leben sehr einengen.


    lg Morgenrot