hallo Anne,
herzlich Willkommen bei uns im Forum. Komm in Ruhe an und hab einen guten Austausch.
ZitatNaja... ich erhoffe mir einfach, von euch ein paar Tipps zu bekommen, wie ihr mit dem ganzen abschließen konntet
Die Verschlechterung deines Befindens bei >Kontakt mit dem Vater spricht für mich Bände.
Da passen auch deine Ängste und Zwänge "gut" hinein. Du warst ja quasi gezwungen ein Leben "auf rohen Eiern" zu führen, nur nichts zu tun, was deinem Vater nicht gefiel.
Das sitzt tief und nach meinen Erfahrungen ist es sehr schwer, damit einfach abzuschließen.
Ich kann dir da ein Bsp. geben. Ich fahre schon über Jahre nicht mehr mit meinem XY im Auto mit.
Trotzdem habe ich meine Verhaltensweisen, die ich bei ihm im Auto hatte teilweise heute noch.
Menschen mit denen ich unterwegs bin und war, sprechen mit darauf an, weil es mir gar nicht bewußt war, ich dachte es muß so sein.
Ich dachte zuerst immer, daran ist nur XY schuld, weil er ja trinkt. Er hat ganz sicher dazu beigetragen, das auf jeden Fall. Heute liegt es aber an mir, etwas zu tun. Das ist schwer, weil ich es verlernt hatte, auf mich zu schauen.
Wenn aber deine Zwänge dein Leben massiv beeinträchtigen, solltest du auch vor therapeutischer Hilfe nicht zurückschrecken. Denn Zwänge können ein Leben sehr einengen.
lg Morgenrot