Beiträge von Morgenrot

    Hallo Veri,

    wie ich dies verbiegen für den trinkenden kenne. Alles richtete sich darauf, und ich wurde darüber zur Marionette, weil ich nur das getan habe, was ihm "helfen" könnte nicht mehr zu trinken.
    Mich habe ich dabei völlig aus den Augen verloren.
    Ich habe auch immer angekündigt und es nicht umgesetzt. Das erste was ich gelernt habe war, mach nur die Ansagen, die du auch einhalten kannst, und für die du dich stark fühlst sonst wirst du immer unglaubwürdiger, dir gehts immer schlechter und der andere trinkt weiter, weil er weiß, das es bei den Ankündigungen bleibt.
    Das hat mich zermürbt, und ich habe dann mit kleinen Schritten angefangen etwas zu ändern.

    lg Morgenrot

    Hallo Tatze,

    schön das du dich " getraut " hast, dich zu äußern.

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    ab wann Ihr erkannt habt, das eure Probleme auch viel von der Erziehung eurer Eltern herkommt.


    Bei mir kam das erst als ich mich mit meiner Coabhängigkeit hier im Forum beschäftigt habe.
    Da setzte sich so einiges wie ein Puzzle zusammen, und es geht noch weiter.
    Es geht nach und nach, setz dich da nicht unter Druck. Mir wurden Zusammenhänge klar, die ich früher nie in Verbindung gebracht hätte.

    lg Morgenrot

    Hallo ihr lieben,

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    Das tat weh und setzt mich unter Druck

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    sondern dass einfach jeder in die "Kindheitsfalle" tappt und seine Muster nachlebt/nachleben muss.

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    Coabhängigkeit gewollt
    , zur Absicherung des Lebens, im Alter, bei Krankheit.

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    Mich in ihrem Schatten stehen ließen.

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    Ich habe gerne gegeben, mich geopfert, für alle gesorgt..

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    Wie rette ich sie?

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    immer lieb sein und ja nicht auffallen

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    Versöhnen muss ich mich mit mir.

    Ich danke euch für eure Offenheit in den Beiträgen, da steckt soviel drin.
    Ich habe mal ein paar Aussagen rausgepickt, in denen ich mich wieder erkenne.
    Das zieht sich durch mein Leben durch, und dann der Satz von Schnuffig, so als Ziel, den finde ich klasse, aber er macht mich auch traurig, weil ich mich da noch lange nicht sehe.
    Ich habe bis in die letzten Jahre hinein gesagt, ich hatte eine schöne Kindheit.
    Das stimmt nur teilweise, von meinem Vater habe ich mich immer geliebt gefühlt, er war es auch der mich immer wieder auf den Alkkonsum des Ehemannes angesprochen hat.
    Damals wollte ich das nicht hören, habe vertuscht und geleugnet. Ihr kennt das sicher.
    Heute lebt nur noch meine Mutter, und ich habe erkannt, das ich irgendwie mein ganzes Leben hinter ihrer Liebe herlaufe, aber nie das Gefühl habe, sie zu bekommen. Da kann ich tun und lassen, was ich will.
    Ich gehe als erwachsene Frau zu ihr, und komme als kleines Mädchen, welches sich zu benehmen hat, wieder raus.
    Die gleiche "Masche" brauchte dann mein Ehemann nur weiterzuführen, ich war ja gut erzogen.
    Das weiß ich heute, ich weiß heute auch, das er schon vor der Heirat zuviel getrunken hat, aber ich hatte ja soviel Liebe zu verschenken, ich würde das sicher schaffen. So habe ich damals gedacht, jetzt gerade bekomme ich bei dem Gedanken Gänsehaut.
    Die alten Muster sind eingebrannt, aber immer häufiger erkenne und entlarve ich sie.


    lg Morgenrot

    Hallo ihr lieben,

    möchte einmal dieses Thema eröffnen.
    Hier soll es nicht um Schuld oder solche Dinge gehen, sondern darum, inwieweit alte Muster das entsehen einer COabhängigkeit begünstigen.

    Ich kann z. Bsp. von mir sagen, das meine Mutter eine klassische "CO" war, obwohl der Alkohol in meiner Ursprungsfamilie nie ein Thema war.
    Aber ihr Vater hatte diese: Wenn dann ...... Aussagen immer sehr gut drauf.
    Diese begegneten mir wieder beim Alkoholiker: "Wenn du dies und das tust, dann bräuchte ich nicht trinken oder könnte zumindest weniger, "usw.
    Das Muster kannte ich zur Genüge, und bin darauf eingestiegen und habe über Jahrzehnte den Ausstieg nicht gefunden. Irgendwann fühlte ich mich wie eine Marionette. Erst da konnte ich mich nach und nach lösen. Die alten Muster treten aber immer wieder auf, nur heute bemerke ich sie und kann dagegensteuern
    Kennt ihr sowas auch?


    lg Morgenrot

    Hallo Paddy,

    eine Suchttherapeutin hat mal mit mir über den Größenwahn der COs gesprochen.
    Als sie es das erste Mal ansprach, war ich noch nicht so weit, und fand sie einfach nur frech.
    So nach und nach kam ich dann selbst dahin, es als Größenwahn zu sehen.
    Ist ein langer Weg, und ich finde mich in deinem Beitrag wieder, denn vieles davon entsprach meiner damaligen Art des Denkens


    lg Morgenrot

    Hallo mamabaer,

    ich kann deine Verzweiflung gut verstehen. Es ist nicht leicht einen geliebten so sehen zu müssen, und bei der eigenen Mutter schmerzt es sicher noch sehr viel mehr.
    Auf deine spezielle Farge können wir dir hier nicht antworten. Diese Frage wäre am besten mit dem behandelnden Arzt deiner Mutter zu klären.
    Er kennt ihren Krankheitsbild und ihren Zustand sehr genau, und du kannst ihn sicher darauf ansprechen.
    Jeder Patient ist anders, verträgt etwas anderes. Was das ist, kann nur der Arzt vor Ort wissen.

    lg Morgenrot

    Hallo Beluna,

    herzlich willkommen bei uns im Forum.

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    Ich wäre in der Situation froh über jede Hand die sich mir entgegenstreckt.


    Jede Hand mehr, die sich einem nassen Alkoholiker entgegenstreckt, hält ihn länger in der Sucht. Er braucht sich um nichts kümmern, alles wird für ihn erledigt.
    Wenn du magst lies mal hier:
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…bhaenigkeit.php

    Zitat

    Klar ist, dass man sich selbst Grenzen setzen muss. So und so weit darf es gehen, nicht weiter und ich muss an mich denken.


    Ich wünsche dir, das du das immer kannst. Aber das verlernst du im Zusammenleben mit einem nassen Alkoholiker, und du merkst es nicht einmal.
    Du gibst dein Leben auf, und richtest es nur am Alkoholiker aus. Ich war wie eine Marionette, in der Hoffnung es würde sich etwas ändern.
    Ansonsten kann ich mich Melinak nur anschließen. Für Strategien gegen den Saufdruck ist dein Freund verantwortlich, nicht du. Es ist seine Verantwortung.


    lg Morgenrot

    Hallo Luka,


    herzlich willkommen bei uns im Forum.

    Lies doch mal hier, wenn du magst:
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…abhaenigkeit.ph

    Nasse Alkoholiker sind schier unerschöpflich, gerade was Ausreden anbelangt, warum und wieso sie sich ihrer Sucht nicht oder noch nicht stellen können.

    Zitat

    auch weil er immer sagt, nur noch etwas Zeit zu brauchen.


    Das habe ich von meinem Mann über 20 Jahre gehört, und ich kenne auch die Notlügen, die du ansprichst, sehr genau.
    Aber alles das geht an deine Kraft, deine Handlungsräume werden kleiner und kleiner, weil du dich genau auf die Bedürfnisse des Alkoholikers ausrichtest.
    So jedenfalls war es bei mir, und es läuft meist ein ähnliches Schema ab.
    Erst als ich mich öffnen konnte, und auch keine Notlügen mehr erfunden habe, sondern die Wahrheit gesagt habe, konnte sich etwas ändern.

    Ich wünsche dir einen guten Austausch bei uns, und schicke dir liebe Grüße
    Morgenrot

    Hallo Honey,

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    Habe Angst dort Leute zu treffen, die mich kennen!


    Ich kann deine Angst verstehen, die hatte ich auch, als ich das erste Mal zur realen SHG ging.
    Bei uns steht ein Schild auf dem Tisch, das du alles im Raum lassen sollst. Alles heißt, was du dort hörst, und wen du dort siehst.
    Ihr seid alle aus dem gleichen Grund dort, genau wie hier.

    In einer SHG sind keine Psychologen, nur Menschen mit gleichen Erfahrungen und Erlebnissen.
    Kosten entstehen dir auch nicht, höchstens eine freiwillige Spende.
    Es besteht auch keine Anwesenheitspflicht, du bist frei in deiner Entscheidung.
    Jede SHG hat ihre eigenen "Rituale", wie ihre Stunden ablaufen.
    Versuch dich unvoreingenommen darauf einzulassen.

    lg Morgenrot

    Hallo Ette,

    kurz nachdem ich mich hier angemeldet hatte, habe ich bei der Suchtberatung angerufen, und mir dort einen Termin geben lassen.
    Insgesamt bin ich 2 Jahre dorthin gegangen.
    Diese 2 Jahre haben viel in Gang gesetzt, viele Zusammenhänge wurden klarer. Ich habe so einiges über mich erfahren.

    lg Morgenrot

    Hallo Dakini,

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    Mein Co-Verhalten ist eine Gewohnheit, die sich über eine lange Zeit eingeschliffen hat - und das zu verlernen,


    fällt ganz schön schwer, das kann ich dir gut nachempfinden.
    Aber setz dich nicht unter Druck, und nimm es dir jeden Tag neu vor, etwas an deinem Verhalten zu ändern, und immer nur für heute, also einen Zeitraum, den du überblicken kannst.
    Hab Geduld mit dir, du kannst nicht innerhalb kurzer Zeit dein komplettes Verhalten umstellen.
    Du darfst Fehler machen, und du darfst sie dir verzeihen. Sie gehören zum Lernprozess einfach dazu.

    lg Morgenrot

    Hallo Marlies,

    herzlich willkommen bei uns im Forum.

    Du bist ja sehr konsequent in deinen Ansagen und ziehst das angekündigte auch durch, das ist sehr gut.

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    daß ich diesen Mann immernoch liebe


    das habe ich auch immer gedacht, das ich meinen Mann noch liebe.
    Aber es war keine Liebe mehr, sondern ich konnte mich nur gut fühlen, wenn ich gebraucht wurde. Ich habe mich über die jahrelange Fürsorge für meinen Mann definiert.

    Wenn du magst lies mal hier:
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…bhaenigkeit.php

    lg Morgenrot