Beiträge von Morgenrot

    ich finde, dass es nicht zu hart klingt. AnnaBlume

    Ulrike es ist gut, dass du jetzt erst einmal ein wenig zur Ruhe kommen kannst, was ich aber nicht in Ordnung finde ist, dass du anderen die Verantwortung übergibst, die du ja selbst auch nicht hast, denn dein Sohn ist erwachsen. Ich weiß wie schwer es ist hilflos daneben zu stehen, aber da jetzt den Kreis noch größer zu machen, ich weiß nicht.

    Die Polizei kann ich nicht rufen, er würde zwangseingewiesen und das würde er mir niemals verzeihen, das weiß ich noch vom letzten Mal, lieber stirbt er hat er gesagt.

    Natürlich kannst du die Polizei oder den Notarzt rufen, wenn eine Fremd- oder Eigengefährdung vorliegt, egal was er mal gesagt hat.

    Indem er dich angreift, verschafft er sich wieder Luft, denn du denkst darüber nach, wie du ihm etwas noch begreiflich machen kannst . In dieser Zeit in der er dich damit ruhigstellt und dich zum Nachdenken bringt hat er Zeit zum saufen und so dreht sich das Rad immer weiter.

    Lg Morgenrot

    Mein xy hat schon oft versucht, mich zum Fahren für zeitlich verbockte Termine etc einzuspannen, wo er mit den Öffentlichen einfach zu spät kam.

    sein Pech, kann sich ja ein Taxi holen. Er ist dafür verantwortlich, und er muß die Konsequenzen tragen. Wenn du da einspringst, würdest du ihn unbewußt in der Sucht halten. Er hätte ja keinen Grund etwas zu ändern, denn wärest ja da, und räumst ihm die Hindernisse weg.

    hallo,

    Er findet immer einen Grund zu trinken.

    den finden alle nassen Alkoholiker, und davon kannst du ihn nicht abhalten

    Ich will nur nicht, dass er irgendwann tot ist, und ich mit meinen Schuldgefühlen nicht leben kann

    Du brauchst dir keine Schuldgefühle zu machen. Ich weiß, dass es schwierig ist, aber du kannst auch seinen Tod nicht verhindern. Saufen ist Selbstmord auf Raten. Für dich ist entscheidend, ob du dabei zusehen willst.

    Ich habe mal in der Suchtberatungsstelle ähnlich argumentiert wie du, da entgegnete mir die Beraterin, dies sei der Größenwahnsinn der COabhängigen. Das hat mich damals schwer getroffen, heute weiß ich, dass ich nichts machen kann, und nur an mir Veränderungen vornehmen kann.

    Hat er seinen Führerschein durch Alkohol verloren, oder hat er generell keinen. Als mein xy seinen Führerschein verloren hat, war ich heilfroh, dass ich keinen habe, ( durfte nie einen machen wegen Augen ) so kam ich nicht in die Situation ihn zu fahren , denn damit hätte ich ihm wieder seine Verantwortung abgenommen.

    lg Morgenrot

    Hallo Hiiumaa,

    Der andere, der sagt: Was soll das Gespräch bringen?

    Das ist in meinen Augen die richtige Frage. Denn es ist bestimmt von deiner Seite schon mehrfach alles gesagt. Du kannst abwarten, was er weiter tun will, nach der Entgiftung. Er hat die Hilfe der Klinik, die ihm schon in der Entgiftung Wege aufzeichnen. Es sollten Taten folgen.

    lg Morgenrot

    Danke für den Tip mit der Pflegestufe. Das geht so einfach mit der Diagnose? Auch wenn, zumindest im Moment, noch nicht viel pflegerischen gemacht wird. Ausser Arztbesuche und Tabletten? Und ja Blutgerinnung etc. ist bei ihm miserabel.

    hallo Luffi,

    es gibt Pflegeberater, die dich durch diesen Prozess begleiten. Ich habe es bei mir selbst erlebt, die helfen dir bei allen Anträgen. Die Pflegeberatung die ich mir ausgesucht hatte, hat mal einen Tag der offenen Tür veranstaltet, und dort konnte ich mit allen Hilfen, die brauchen könnte Kontakt aufnehmen. Es geht nicht in erster Linie um Diagnosen, sondern um Dinge des täglichen Lebens, die nicht mehr so ohne weiteres bewältigt werden können.


    lg Morgenrot

    hallo Foxi,

    ich kann mir gut vorstellen, dass ich für mein Kind auch versuchen würde Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen. Die Machtlosigkeit einem Angehörigen gegenüber zu spüren, tut weh, und ganz bestimmt bei einem Kind.

    Wenn das Warten auf den Rehaplatz so lange dauert wie soll denn derjenige solange trocken bleiben?

    aber dass ist wirklich sein Part, er braucht die Krankheitseinsicht, er kann aktiv werden und sich Möglichkeiten suchen, die Wartezeit zu überbrücken. Bei der Entgiftung wird da schon einiges angesprochen. Er bekommt die die Adresse der Suchtberatung, das macht der Sozialdienst. Mein Mann hatte damals in der Entgftung schon mehrmals Kontakt mit der Beratungsstelle. Er hatte auch mehrere Monate zu überbrücken, konnte ambulant in der Klinik weiter an Gruppengesprächen teilnehmen. Darum mußte er sich aber selbst kümmern, wenn dort Angehörige die Fäden gezogen hätten, wäre es nicht akzeptiert worden. Es wurde ganz am Anfang klar gesagt, dass ER aktiv werden muß. Eine REHA ist noch lange kein Garant für Trockenheit. Ich wünsche deinem Sohn Kranheitseinsicht und ein handeln für sich. Sicherlich weißt du das alles schon, aber es kommt bei uns Angehörigen meist sehr schwer an.

    Das ist schwer und wir stehen jeden Morgen auf und versuchen uns abzugrenzen.

    Abgrenzen ist ja allgemein schwer, aber es geht nicht ohne. Du darfst es jeden morgen neu üben und neu versuchen.

    lg Morgenrot

    hallo Odenwald,

    herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Leider kannst du deinem Mann nicht helfen, er scheint noch keine Krankheitseinsicht zu haben.

    Wie es weitergehen kann, kannst nur du für dich entscheiden, du und deine Kinder seid doch schon am Limit, soll es denn so weitergehen?

    Wenn du dich hier austauschen willst, klicke unten auf den Link, schreib noch einen kurzen Satz dazu, dann schalten wir dich für den Austausch frei.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    hallo Lilo,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Ich kann dir schon mal eines sagen, du trägst keinerlei Schuld am Trinken deines Partners, es ist gut, dass du jetzt an dich denkst, und dir Hilfe suchst.

    Da du dich ja schon beworben hast, schalte ich dich für die offenen Bereiche frei. Du kannst dann überall schreiben, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht bei den Usern mit den orange/roten Namen.

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch.


    lg Morgenrot

    Hakko Stella,

    auch von mir ein herzliches Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet und kannst dich überall austauschen, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht bei den Teilnehmern aus dem Vorstellungsbereich. Diese erkennst du an den orange/roten Namen.

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch.


    lg Morgenrot

    hallo Minze,

    das stelle ich mir sehr schwer vor, wenn beide Söhne betroffen sind. Es sind die Kinder, für die ich alles tun würde. Nur leider funktioniert dies beim Alkohol nicht.

    Ich probiere für ihn alles Mögliches zu organisieren.

    Das glaube ich dir, aber wenn sie die Hilfe nicht annehmen ( wollen ) bist du leider machtlos. Sie müßten da schon Krankheitseinsicht haben, und es selbst auch wollen.

    Ich schreibe bewußt von beiden Söhnen, denn dein jüngerer Sohn trinkt ja auch, denn alkoholfreies Bier hat auch einen Restalkohol und sollte deshalb für Alkoholiker tabu sein. Es verträgt sich in keinster Weise mit den Epilepsiemedikamenten.

    So schwer es dir sicher auch fällt, aber du mußt auch an dich denken, denn sonst wird es dir immer schlechter gehen. Hast du eine Idee, was du für dich tun könntest?

    lg Morgenrot

    Hallo Minze,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthifegruppe.

    Ich habe dich für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    lg Morgenrot