Beiträge von Morgenrot

    hallo Stef,

    das ist mir gerade gestern bei einer entfernten Verwandten auch aufgefallen. Die machen aus allem irgendwie ein Event, und gestern gab es Osterspiele. Da standen etliche Bierbecher auf dem Tisch, davor lagen Zettel mit den verschiedensten Biermarken, und so sollte das Bier den Zettel zugeordnet werde. Manceher mag sich nichts dabei denken, aber ich fand es schon mehr als auffällig, und heute fällt es mir sofort auf. Ich denke, das kommt daher, weil ich mich mit dem Thema, als Angehörige und früher auch beruflich intensiv beschäftige.


    lg Morgenrot

    Hallo Deli,

    jetzt erstmal ganz tief durchatmen und sortieren.

    Ich war bei der Suchtberatung für Angehörige und dass hat mir neben diesem Forum hier, auch die Augen geöffnet. Ich dachte ähnlich wie du, ich muß ihn nüchtern "erwischen", wenn ich mit ihm vernünftig reden will. Da wurde mir die Frage gestellt: Wann ist ein nasser Alkoholiker nüchtern, dass sie wichtige Dinge oder anstehende Entscheidungen treffen können. Nach einigem hin und her denken mußte ich zugeben: nie.

    Bei allen Entscheidungen, die du für dich treffen willst gilt: Konsequent sein, sonst wirst du nicht mehr ernst genommen. Wenn du etwas ankündigst, solltest du es auch durchziehen. Das geht natürlich nicht ins Blaue hinein, also vorher informieren, dir wichtige Dokumente kopieren usw. und eventuell sogar eine anwaltliche Beratung in Anspruch nehmen, damit du weißt, was auf dich zu kommt.

    Fakt ist, dass du nichts an seiner Trinkerei ändern kannst, sondern nur etwas für dich tun kannst. Du hast doch das Thema sicherlich schon mehrfach angesprochen, oder? Dann sollte er bemerkt haben, wie es dir damit geht.

    Du hast in deiner Vorstellung geschrieben, dass du den sozialen Rückzug angetreten hast. Das kann ich gut verstehen, bringt dich persönlich aber nicht viel weiter. Ich hatte aucvh einiges an Kontakten aufgegeben, aber irgendwann wollte ich dass nicht mehr, und habe meinem engsten Freundeskreis erzählt, warum ich mich so abgesondert habe. Danach ging es mir schon etwas besser, und ich habe dadurch keine Freunde verloren.

    Mal dir keine Szenarien aus, oft kommt es doch ganz anders, deshalb finde ich die Vorbereitung so wichtig. Gefühlt bin ich immer nur Minischritte gegangen.


    lg Morgenrot

    hallo Anthurie,

    ich bin zwar kein EKA, aber ich weiß, was du meinst.

    Das "andere" vielleicht bessere ist uns so fremd, dass ich nicht wußte, wie ich damit umgehen kann. Mir ist da eine besondere Situation vor Augen. Es ging um eine entstehende Partnerschaft, die ich aber nicht eingehen konnte, weil mir alles so fremd war. Ich kannte es ja anders. Sich das einzugestehen tut sehr weh.Das ist schon ewig her, aber ich habe sofort daran denken müssen, als ich deine Zeilen las.

    Ich würde dir wünschen, dass du es annehmen kannst, und dich mit den neuen Möglichkeiten anfreunden kannst.

    lg Morgrnrot

    Hallo Ino,

    Dass er im Stande ist, mich so verletzen zu wollen.

    Solche Aussagen machen ja etwas mit dir, und ich kenne es auch so. Ob bewußt oder unbewußt, ich denke es geht darum den Angehörigen mal wieder zu beschäftigen, damit in Ruhe weiter getrunken werden kann. Denn bei mir brauchte es immer eine Zeit, bis ich mich davon "erholt" hatte.


    lg Morgenrot

    Hallo Deli,

    herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Du kannst dort überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    lg Morgenrot

    Was deine Cousine macht, liegt nicht in deiner Verantwortung, wenn sie sich weiter kümmert, ist es ihre Sache. Lass dich nicht unter Druck setzen.

    Heute habe ichjetzt aber die Nummern von beiden auf dem Telefon und Whats-App blockiert und nehme mir den Kontaktabbruch konsequent vor.

    Sas ist doch schon ein riesiger Schritt, hast du gut für dich entschieden .

    Hallo,

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    lg Morgenrot

    Ich war wütend und hab mit ihr geredet, fühlte mich in Zugzwang.

    es ist wichtig, dass du mit ihr geredet hast. Kinder spüren sehr früh, dass etwas nicht in Ordnung ist. Gib ihr das Gefühl dass ihre Wahrnehmungen die sie vielleicht schon gemacht hat, richtig sind, und dass sie diese auch haben darf. Nimm sie ernst und versuch ihr kindgerecht zu erklären, dass ihr Vater krank ist.

    Du hast ja schon einiges für dich angestossen, dass ist sehr gut. Hol dir alle Hilfe und Informationen die du bekommen kannst.


    lg Morgenrot

    hallo Luffi,

    du kannst doch schreiben, so oft du willst. Was du beschreibst gehört in deinen Faden.

    Du hast alles getan, hast den Arzt gerufen, und so einiges mehr. Mehr kannst du nicht tun. Wenn der Arzt keinen Handlungsbedarf sieht, dann ist es so. Das ist schwer auszuhalten. Es ist gut, dass du einen Anwaltstermin hast, lass dich beraten und plane deine nächsten Schritte.


    lg Morgenrot

    hallo Ino,

    Es ist gut, dass du handeln willst. Die Reaktion deines Mannes kennen hier so einige. So reagieren nasse Alkoholiker oft, wenn Angehörige Konsequenzen ankündigen.

    Deshalb wäre es sehr wichtig, dass angekündigte auch in die Tat umzusetzen. Da stehen dir aber momentan wohl erst einmal deine Ängste im Wege. Vielleicht wäre es sinnvoll dich im vorab schon mal zu informieren. Dann weißt du was im Fall der Trennung auf dich zukommt, und wo du Hilfe bekommst, z. Bsp. wenn Ämter eingeschaltet werden sollen. Würde dir vielleicht Sicherheit geben.

    Hier bist du mit deinem Problem nicht alleine, viele Frauen sind in ähnlichen Situationen. Du hast jetzt den ersten Schritt getan und dass ist sehr wichtig


    lg Morgenrot

    Hallo Ino,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet und kannst überall schreiben, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht bei den Usern im Vorstellungsbereich, diese erkennst du an den orange/roten Namen.

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch.

    lg Morgenrot

    Hallo Kaettl,

    das kontrollieren engt dich nur ein, weil es dich bestimmt, quasi deine Sucht ist. Daneben läuft dein Leben an dir vorbei. Er lügt dich an, dass war bei mir auch so, mit der Pulle in der Hand sagte er: Ich trink doch nicht. Täuschen, tarnen und tricksen das beherrschen nasse Alkoholiker sehr gut. Du bekommst den größten Mist erzählt, und weißt es auch, aber wenn du dann überlegst, kommen dir gleich wieder Zweifel.Vielleicht stimmt es ja doch, könnte ja sein. Das kenne ich sehr gut von mir.

    In meiner Kontrollphase, als ich erleichtert feststellte, dass der Kasten nicht leer wird, wollte mal jemand an einem heißen Tageine Flasche Bier trinken und ich habe mich gefreut, dass ich eine anbieten konnte. Nur beim einschütten stellt sich heraus, dass Wasser drin war. Zur Antwort bekam ich, das ist sicher Zufall, ist bestimmt beim Flaschen spülen in der Brauerei passiert. ich hatte das noch von niemanden gehört, und es war auch für mich unverständlich, aber trotzdem kamen mir später Zweifel, dass ich ihm unrecht getan haben könnte.

    Du siehst also, du hast keine Kontrolle. Wenn du kontrollieren willst, versuch lieber in ein Cafè zu gehen und einen Cappuccino oder so zu trinken. So habe ich angefangen, als ich nicht mehr gleich nach dem Dienst, nach Hause wollte. Ich konnte nichts aufhalten.


    lg Morgenrot