ich verbinde mal deinen beiden Themen, damit es übersichtlich bleibt.
Beiträge von Morgenrot
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Hallo Jarno,
Du willst ja keine Belehrungen, deshalb nur soviel. Das Medikament ist sehr umstritten, und wird auch hier im Forum nicht diskukiert.
ich werde von einem professionellen Ärzteteam vor Ort unterstützt!!!
dieses Team könnte dich ja weiterleiten, an die entsprechende Stelle.
lg Morgenrot
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hallo Paul,
herzlichen Glückwunsch zu 7 Monaten ohne Alkohol.
lg Morgenrot
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Ich bin da vollkommen bei dir Nova, und wollte gerade etwas ähnliches schreiben.
Trigger sind Eindrücke, die zu Retraumatisierungen führen können. Der Gebrauch dieses Wortes ist heute eher inflationär und muß für vieles herhalten. Es ist ein Begriff der eigentlich aus der Traumabehandlung kommt.
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herzlichen Glückwunsch zu einem halben Jahr ohne Alkohol.
lg Morgenrot
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Hallo Liesel,
Ich bin auch ein gläubiger Mensch.
dann weißt du aber auch, dass in der Bibel steht: Liebe deinen nächsten, wie dich selbst
Ein trockener Alkoholiker hat mir mal auf einem großen Treffen gesagt, wie oft er diesen letzten Teil überlesen und nicht wahrgenommen hat. Du darfst dich selbst lieben und dass beste für dich und dein Kind tun. Gerade mit der Selbstliebe sieht es ja bei uns nicht besonders aus.
lg Morgenrot
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Liebe Jump, liebe Linde,
Das tut mir sehr leid, dass du so etwas erleben mußtest. Bei mir herrschte bis vor kurzem der Gedanke vor, ich sei immer dick gewesen. Dann fand ich Bilder auf denen ich vollkommen normal aussah. Was haben wir nur vermittelt bekommen?
LG Morgenrot
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hallo Jump,
ja diese Erinnerungen, manche haben sich so fest eingegraben.
Ich hatte eine Freundin, die sehr oft bei mir war, ich aber fast gar nicht bei ihr. Ich wurde nicht eingeladen, war darüber immer sehr traurig. Habe mir immer eingeredet, es läge an mir. Jahrzehnte später fiel mir ihr Nachname im Beruf auf. Dort sah ich sie dann wieder, als sie ihrer Mutter etwas brachte. Wir kamen wieder ins Gespräch, und sie sagte: Jetzt weißt du wieso ich dich nie einladen konnte und wollte. Sie hatte sich geschämt, weil ihre Mutter Alkoholikerin war, und sie hätte es gerne so schön gehabt wie ich. Ein zuhause, wo immer jemand da ist, ich wurde in einem 3 Generationenhaushalt groß, war auch nicht immer schön, aber sie hatte mich darum beneidet. Warmgehaltenes Mittagessen war für sie wie ein Geschenk. Das hat mich damals sehr tief berührt.
lg Morgenrot
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Hallo Iwona,
es freut mich sehr, dass alles entfernt werden konnte. Das ist wirklich eine gute Nachricht.
lg Morgenrot
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hallo Lulu,
alles Gute für morgen, dass alles reibungslos verläuft.
lg Morgenrot
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Hallo Zabou,
ich bin emotional total gestört.
das mag stimmen, sonst hätten wir sicher so einiges nicht mit uns machen lassen, aber der Vorteil ist, dass wir uns auf den Weg machen können um etwas für uns zu ändern. Den Alkoholiker können wir nicht ändern. Es geht um dich, und was du tun kannst, damit es dir besser geht.
Ich bin so enttäuscht von mir selbst.
Das war ich auch, zumal ich beruflich auch im Thema war, aber alles Wissen hat mir nichts gebracht. Versuche deine Enttäuschung mal als Ent - Täuschung zu sehen, und daraus Kraft zu sammeln um etwas für dich zu tun. .
lg Morgenrot
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Hallo Zabou,
auch an dieser Stelle nochmal ein herzliches Willkommen.
Du mußt dich nicht schämen, hier gibt es viele, die ähnliches erlebt haben
Nach außen hin bin ich selbstbewusst , lasse mich nichts gefallen und bin die Starke - innerlich bin ich kaputt , niemand würde damit rechnen.
ich kenne das auch, es ist als ob ich 2 Leben geführt hätte.
Ich schalte dich für die offenen Bereiche frei. Dann kann dein Austausch beginnen, und du kannst überall schreiben, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich. Dein Thema verschiebe ich dann auch zu den Angehörigen.
lg Morgenrot
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Hallo Jump,
ich hatte einen ähnlichen Beitrag an dich im Kopf, und wollte ihn dir schicken. Jetzt bist du selbst darauf gekommen, dass finde ich klasse. Du hast es richtig erkannt, es ist quasi das ausleben der COabhängigkeit an einem Trockenen. Vertraue deinen Wahrnehmungen, denn ich bin mir sicher, dass du dich darauf verlassen kannst.
lg Morgenrot
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mittlerweile nehmen die mich bestimmt nicht ernst, deshalb schäme ich mich sie anzurufen.
deswegen solltest du dir klar darüber werden, was du willst. Dann aber auch konsequent bleiben.
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hallo Athena,
Wir hatten im nüchternen diese Absprache gemacht, und es ist so als ob diese Absprache nie gegeben hätte.
wenn jemand jeden Tag trinkt, wann ist er dann in deinen Augen nüchtern? Im übrigen sind Absprachen mit nassen Alkoholikern einfach nicht möglich und nichts, worauf du dich verlassen kannst.
Alle sind schuld auch wenn er aggressiv wird.ist es meine Schuld oder der Behörden der Menschen an der Kasse auf der Arbeit egal wo er ist das Opfer,
Das beherrschen nasse Alkoholiker bis zur Perfektion. Immer sind andere Schuld. Ein nasser Alkoholiker findet immer einen Grund zu saufen, egal wie geduldig du bist und was du alles für ihn tust.
Ja Polizei darauf habe ich einfach keine Lust und auch diese Unruhe wieder hier zu erleben
Wie konkret bist du gegenüber der Polizei geworden? Die kann ein 10 tägiges Rückkehrverbot aussprechen, wenn du klar formulierst wie er sich verhält und sich benimmt. Beschönige da nichts und lass dich von ihm nicht "einlullen", denn dadurch wirst du selbst unglaubwürdig vor der Polizei und er nimmt dich nicht ernst.
Ich würdeauf jeden Fall die Polizei rufen, wenn du dich bedroht fühlst.
lg Morgenrot
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hallo Athena,
bitte bleib in deinem Thema, sonst wird es so unübersichtlich. Habe deinen neuen Beitrag deshalb auch ins alte Thema verschoben.
lg Morgenrot
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hallo,
deine Tochter ist 13, du hast für ihre Betreuung zu sorgen. Die Aussage von ihr zeigt doch schon, in welche Richtung sie geht. Sie übernimmt schon jetzt viel zuviel Verantwortung..
Wenn sie beim Vater bleiben würde, wäre es für dich ok und du könntest sagen, sie war einverstanden. Übernimm die Verantwortung und regele das als Erwachsene und lass nicht das Kind entscheiden. Du bist die Erziehungsberechtigte, hier scheinen sich die Rollen bei euch schon umgekehrt zu haben.
Es gibt so einige Möglichkeiten, aber sie alle erfordern, dass du ins Tun kommst.
lg Morgenrot
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hallo,
Wenn er jetzt vielleicht merkt, oh ihre Welt dreht sich nicht nur um mich, sie macht allein ihr Ding, unabhängig, ob ich bocke, saufe, streite... vielleicht sieht er dann, dass es anders ist, wenn er nüchtern ist und bleibt. ...keine Ahnung.
das könnte sogar sein, passiert in einigen Fällen. Es sollte aber nicht dein Beweggrund sein. Dass solltest ganz alleine DU für DICH tun.
lg Morgenrot
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Ich habe das Gefühl ich müsste ihm das immer wieder vor Augen führen, damit er den Notausstieg doch noch finden könnte.
Wieviele Jahre hast du dass denn schon ohne Erfolg probiert? Um etwas tun zu können, braucht er eine Krankheitseinsicht, die er ja nicht zu haben scheint.
Alkoholismus ist eine Familienkrankheit, die macht mit jedem Familienmitglied etwas. Mit deinem Auszug tust du etwas für dich, und dass ist vollkommen in Ordnung.
Er muss sich doch komplett alleingelassen fühlen …
dass wird er dir sicherlich auch zu verstehen geben, aber er muß eben auch die Konsequenzen seiner Trinkerei spüren. Du setzt eine klare Grenze, die sicherlich sehr nötig ist.
lg Morgenrot
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hallo Ella,
willkommen zurück.
Wie kann ich ihm helfen ?
Du kannst nichts tun, und ihm auch nicht helfen und du mußt auch kein schlechtes Gewissen haben. Es ist gut, dass du mal an dich denkst. Ich weiß selbst wie schwer es ist, dieses schlechte Gewissen abzulegen.
Alkohol ist ein Nervengift, welches deinen Mann verändert. In nassem Zustand geht die Spirale nur nach unten, er ist nicht mehr der ehemals liebevolle Partner.
lg Morgenrot