Beiträge von Morgenrot

    Hallo,

    auch von mir noch ein herzliches Willkommen bei uns.

    Vorauseilenden Gehorsam.

    Egal ob nasss oder trocken.

    Ich bin eine Angehörige, mein Mann ist seit 5 Jahren trocken.

    Komm erst einmal zuhause an, sortier dich in Ruhe und hab Geduld mit dir.

    Es braucht Übung, und ist nicht zuletzt auch Arbeit um wieder eine Basis zu finden.

    Während der wurde Trinkzeiten ist vieles kaputt gegangen, vor allem auch Vertrauen, das erst wieder aufgebaut werden muß.

    Mit deinem Zitat kann ich sehr viel anfangen, denn diesen vorrauseilenden Gehorsam kenne ich. Nur nichts tun, damit er noch mehr trinkt, oder später, das er nur nicht wieder anfängt. So habe ich es erlebt.

    Da half nur reden, du bist nicht für sie verantwortlich, sondern solltest an einer stabilen Trockenheit arbeiten, das Priorität Nr. 1

    Inwieweit deine Angehörigen in die Coabhängigkeit gerutscht sind, kann ich nicht beurteilen, aber sie sollten auch lernen, das sie für sich verantwortlich sind, und keinen Einfluß auf deine Trockenheit haben, genauso wenig wie sie ihn im Bezug auf das Trinken hatten.

    Es dauert seine Zeit, gebt sie euch.

    lg Morgenrot

    Hallo,

    und mich nur wieder auf ihn eingelassen, weil er beteuert hat, wie sehr er seine Sauferei selbst hasst und dass er jetzt wirklich aufhört.

    also hatte er sein Ziel wieder erreicht und konnte wieder anfangen. Ein nasser Alkoholiker verspricht vieles um im alten Trott mit einer funktionierenden CO weiter machen zu können, leider habe ich das auch erlebt.

    lg Morgenrot

    Hallo Simone,

    ich bin es nochmal.

    Wenn wir dich nach deiner Anmeldung in den offenen Bereich verschieben, möchten wir gerne wissen, wo du dich im Moment zugehöriger fühlen würdest, bei den COabhängigen oder den trockenen Alkoholikern.

    Kannst du einfach kurz hier rein schreiben, danach machen wir alles weitere.

    Hallo Simone,

    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Es tut mir leid, das dein Mann wieder trinkt. Es ist gut, das du dir Hilfe suchst.


    Du hast alles richtig gemacht, dich hier vorgestellt, deine Anmeldung für den offenen Bereich ist angekommen und du wirst so bald als möglich freigeschaltet.


    lg Morgenrot

    Hallo Bella,

    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Das hast du ja heute einen schlimmen Tag hinter dir. Ich hoffe, das deinem Mann geholfen wird, und er Hilfe annehmen kann. Ich wünsche ihm gute Besserung.

    Dein Mann hat kalt entzogen, das kann lebensgefährlich werden.

    Leider kannst du ihm nicht helfen, so lange er selbst sein Problem nicht sieht.

    Du glaubst er ist einsichtig, und er trinkt weiter. Leider passiert dies sehr oft um den Partner "ruhig" zu stellen und in Ruhe weiter trinken zu können.

    Ich kenne diese "Spielchen" zur Genüge.

    das wir es alleine nicht schaffen.

    Die Trockenheit ist seins, da muß er die Initiative ergreifen, selbst die Klinik wird ihm nur raten. Tun muß er es selbst.

    Wenn du dich hier gerne weiter austauschen möchtest, lass ich dir schon mal den Link, für den offenen Bereich da.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    lg Morgenrot

    Hallo Api,

    das wichtigste in meinen Augen ist, den Kindern die Wahrheit zu sagen. Natürlich altersentsprechend.

    Wir Erwachsene zweifeln so oft an dem dem, was wir bei nassen Alkoholikern sehen, und trauen unseren Wahrnehmungen nicht, das wollte ich bei meinen Kindern nie machen, und trotzdem bin ich in die Falle getappt, weil ich etwas für sie erhalten wollte, was gar nicht mehr da war.

    lg Morgenrot

    Hallo Malea,

    Probiere ruhig alles aus, reden, drohen, Ultimatum setzen … alles was dir einfällt."

    das haben sicher viele Angehörige gemacht, ich auch.

    Nur es bringt nichts, was nützt es dir Ulimaten zu stellen, die du nicht einhalten kannst?

    Du machst dich unglaubwürdig und wirst nicht mehr ernst genommen.

    Die Wut auf den nassen Alkoholiker lähmt dich. Sie ist so groß, das sie dein handeln blockieren kann.

    Vertrau deinen Wahrnehmungen, und lass dich nicht von ihm manipulieren.

    lg Morgenrot

    Hallo Nudeltante,

    Konntest du dennoch abschalten?

    ja, konnte ich größtenteils. Es gab immer mal wieder kurze Gedanken, aber ich habe mir immer wieder gesagt: Ich bin nicht verantwortlich. Ich hatte das Forum und hätte auch Aurora anrufen können.

    Dann habe ich ja auch noch Al Anon, da bin ich in diesem Urlaub 1x gewesen.

    Die haben ja fast überall Gruppen und der Ablauf ist sehr ähnlich, da fühlte ich mich dann auch nicht fremd.

    lg Morgenrot

    Hallo Nudeltante,

    Bedenken habe ich auch, mal mehr, mal weniger... aber wie man ja leider gesehen hat, war ich GENAU vor 1 WOCHE zu Hause und es ist passiert - leider!

    nachdem mein Mann 1 Woche aus der Entgiftung zuhause war, bin ich in Urlaub gefahren.

    Bedenken hatte ich auch, aber auch sehr gute Ratgeber, die mir immer gesagt haben, das die Trockenheit in seiner Verantwortung liegt.

    Die Entzugsklinik ist ihm in soweit entgegen gekommen. das er während meiner Urlaubszeit in die dortige Tagesklinik gehen konnte, die war aber für ihn mittags beendet.

    Trete deine Reha an, du kannst keinerlei Rückfall beeinflussen.

    lg Morgenrot

    Hallo Api,

    Es ist wichtig, das du nur das ankündigst was du auch durchhalten kannst, sonst wirst du unglaubwürdig, und das nutzen nasse Alkoholiker radikal aus.

    Er muß ja nichts ändern, es läuft doch gut für ihn. Du kümmerst dich immer weiter.

    Es ist nicht wichtig, ob er mit deinem Tempo mit kommt, du hast doch sicher tausendfach gesagt, was dir mißfällt. Er weiß es ganz bestimmt, aber er nimmt dich nicht mehr ernst.

    Dein "Gemecker" steckt er weg, es folgt ja bisher nichts daraus.

    Ich habe es selbst über Jahrzehnte erlebt und habe begonnen, erst kleine Dinge zu verändern, und dann immer weiter gemacht.

    Es geht nicht anders, du mußt handeln, damit es dir besser geht.

    Das Buch, welches ich dir empfohlen habe, ist sehr gut. Da gingen bei mir nicht nur Lichter an, sondern ganze Kronleuchter. ;)

    lg Morgenrot

    Hallo Api,

    Ich habe bei der Beraterin noch nach einem Buchtip gefragt, derbuhm vielleicht die Augen öffnen könnte.

    Ich kenne alle diese Bücher, aber die brauchst du nicht. Du bist Angehörige und wenn er trocken werden will, wird er auf die Bücher aufmerksam gemacht.

    Es ist nicht deine Aufgabe.

    Für dich wäre das Buch von Helmut Kolitzus : "Ich befreie mich von deiner Sucht", die bessere Wahl. Das ist nämlich für Angehörige.

    lg Morgenrot

    Hallo Api,

    Aber er verhält sich ja wie jemand der Tee, Saft oder Wasser trinkt!

    in meinen Augen zeigt das nur seine hohe Toleranz gegenüber dem Alkohol, ein trainierter Trinker.

    Du mußt nicht wissen, wie schlimm es ist, das einzige was zählt ist, du fühlst dich durch seine Trinkerei beeinträchtigt und hast bedenken wegen deines Sohnes, das sind Gründe genug.

    Vertrau dem was du siehst, und was du wahrnimmst. Lass es nicht zu, das er es dir klein redet und immer wieder abwiegelt

    lg Morgenrot

    Hallo Evoli,

    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Es ist gut das du dieses belastende Schweigen brechen willst, denn nur dann kann sich etwas für dich ändern.

    Deinen Eltern in ihrer jeweiligen Rolle kannst du nicht helfen, aber du kannst etwas für dich tun.

    Ich lasse dir schon mal den Berwerbungslink für den offenen Bereich da, dann beginnt dort der eigentliche Austausch:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    hallo Ute,

    herzlich willkommen in unserem Forum.

    Das Leben mit einem nassen Alkoholiker gleicht vielfach einer Achterbahnfahrt, das habe ich ähnlich erlebt.

    Alkohol ist ein Nervengift, und es verändert den Menschen sehr stark.

    Wichtig ist, das du deinen Wahrnehmungen vertraust, und dir von dem nassen Alkoholiker nichts gegenteiliges einreden lässt. Deine Wahrnehmungen sind wichtig und richtig.

    Ich gebe dir schon mal den Link, damit kannst du dich für die offenen Bereiche anmelden, wo dann der eigentliche Austausch stattfindet

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klick einfach drauf.

    lg Morgenrot

    Hallo Feli,

    Ich habe Bedenken, es anderen zu erzählen, weil ich kein Mitleid brauche oder Vorurteile

    so ähnlich war meine Denkweise auch.

    Als ich es dann "gewagt" habe, einer Freundin davon zu erzählen hat mich die Antwort vom Sockel gehauen.

    Sie antwortete: Das habe ich mir schon lange gedacht, denn wer morgens schon beim großen "A" steht und nach Bier riecht, muß eigentlich ein Problem haben.

    Zuerst war ich wütend, ich hatte so lange gehofft, das meine Wahrnehmungen nicht einfach vom Alkoholiker weg gewischt werden, sondern das ich mal die Bestätigung bekomme, das ich das richtige wahrnehme.

    Ich habe sie dann gefragt, warum sie nichts gesagt hat, die hatte Angst mich zu verletzen.

    Erst nachdem ich mich geöffnet habe, bekam ich Hilfe und Unterstützung.

    lg Morgenrot