Hallo Elahase,
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Ich glaube, ich hätte mich schon anders verhalten können, wenn ich mehr über die Krankheit und auch meine Co-Abhängigkeit gewusst hätte.
Mach dir da keine Illusionen, ich wußte von beidem, aus beruflichen Gründen hatte ich fast jeden Tag damit zu tun.
Das alles hat mich vor nichts bewahrt, ich habe gdacht, kann mir nicht passieren, ich bin nicht COabhängig, ich kenne doch alle Anzeichen.
Es ist etwas ganz anderes, wenn es dich dann plötzlich selbst betrifft, und du mitten drin stehst.
Also nimm dir da den Druck raus.
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wie hast du es hinbekommen, dass es nicht mehr wirkt und du dir keine Gedanken mehr über ihn und seine Verhaltensweisen machst?
das braucht Zeit, ich habe auch immer darauf geantwortet und wollte diskutieren und überzeugen.
Nützt nicht, bei jemanden der ständig den Kopf vernebelt hat, es kommt nichts an.
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Dann schleicht sich bei mir das Gefühl ein: ich bin ihm nicht egal, er fühlt noch etwas für mich
Hier bin richtig erschrocken, weißt du auch warum?
Der hätte von mir sein können. Deine letzten Beiträge bezüglich des Selbstbewußtseins übrigens auch.
Wir bemühen uns um den Saufenden, und glauben ihm liegt noch etwas an uns, weil er uns auf Fehler hinweist.
Ist mir gerade noch einmal klar geworden an deinen Beiträgen, wie krank ich war.
Einen Fußtritt kassieren, der meine Schwächen immer punkt genau getroffen hat, und dann Danke sagen, das will ich nie mehr.
Da hatte ich dann erst einmal wieder etwas zu verdauen, und der Focus lag nicht mehr auf ihm.
Damit hat der nasse Alkoholiker seinen rebellierenden CO erstmal wieder zur Ruhe gebracht. Der geht nämlich in die Ecke und überlegt, ob da vielleicht doch etwas Wahrheit dabei ist.
Ich habe diese angebliche Wahrheit immer gefunden, und ich denke dir geht es ähnlich.
Du bist aber richtig, so wie du bist auch wenn du es nicht glauben oder gar annehmen kannst.
Das fällt mir auch immer noch schwer, und ich weiß, das ich da noch sehr viel Übung brauche.
lg Morgenrot