Beiträge von Morgenrot

    hallo Hartmut,

    Zitat

    Klar ist das auch ein internes Eingeständnis alkoholkrank zu sein aber da muss ja noch ein Teil funktionieren das ihm sagt „Es solle keiner merken“ damit die Angehörige sich keine Sorgen machen.


    mein xy hat während der ganzen Saufzeit seine Flaschen versteckt, aber ich glaube nicht, dass er es getan hat, damit ich mir keine Sorgen machen muß.
    Ich habe es immer so empfunden, mag sich zwar bescheuert anhören, als würde er die Flaschen für sich verstecken, "so lange er sie nicht ständig vor der Nase hat ist er kein Alkoholiker".
    Ich habe zu keinem Zeitpunkt an einen funktionierenden Teil gedacht.


    lg Morgenrot

    guten morgen Ziele,

    herzlich willkommen bei uns im Forum.

    Zitat

    Ich habe immer das Gefühl allem und jedem nachlaufen zu müssen, ich wünsche mir so sehr nicht immer nur zu geben, sondern um meiner selbst Willen auch einmal Nähe, Fürsorge und Liebe zu bekommen.


    oh wie ich das kenne, ich habe auch immer das Gefühl gehabt, ich muß nur noch mehr tun, dann werde ich geliebt.
    Genau dieses dfenken müssen wir CO's durchbrechen, das ist unwahrscheinlich schwer und klappt nicht von heute auf morgen.
    In dem Moment wo du immer mehr gibst und auch bereit dazu bist, wirst du formbar.
    Formbar für den nassen Alkoholiker oder wer auch immer sich diesen Wesenszug zunutze macht.
    Ich hab dabei immer verloren, mir ging es immer schlechter und ich wußte ich mache den größten Mist, aber ich war es mir nicht wert auszusteigen.
    Es ist kein Zufall, das du immer wieder in solche Beziehungen gerätst.
    Mach dich auf deinen Weg, nimm dir Zeit für dich, und nimm dich wichtig, denn du bist es wert.
    Sei es dir auch wert.

    lg Morgenrot

    hallo Viola, hallo Penta.

    Mir geht es mit den ersten Sätzen ähnlich wie Gotti, nachdem ich es über Jahrzehnte ausgehalten habe, habe ich mir in den letzten 10 Jahren eine Selbstständigkeit geschaffen, auf die ich stolz bin.
    ich habe wieder die schönen Dinge im Leben sehen können, und fühlte mich auf diesem Wege sicher.
    Aber ich habe die alten Verhaltensmuster in mir drin, und es kann passieren, das ich sie an anderer Stelle "auspacke".
    Es geht mir dann darum sie zu erkennen, und etwas dagegen zu tun.

    Jetzt wird aber gerade alles wieder mal etwas auf den Kopf gestellt, und genau daran sehe ich auch meine Entwicklung.
    Hätte es mir vor Jahren noch gereicht, wenn xy trocken geworden wäre, verunsichert mich diese Tatsache jetzt.
    Ich habe das Gefühl ich muß da sehr auf mich aufpassen.
    Das muß ich aber für mich erst einmal einordnen, aber vielleicht können mir da die trockenen Alkoholiker etwas zu sagen.


    lg Morgenrot

    hallo Hartmut,

    Zitat

    Welche Gedanken gehen da dem CO durch den Kopf , seinem Partner trotz der Offensichtlichkeit, seinen Alkoholismus gegenüber anderen zu verteidigen ?


    Das war eine schlimme Zeit für mich.
    Auf der einen Seite hatte ich immer Hoffnung, das er etwas kapiert, auf der anderen Seite war die Scham nicht gut genug zu sein, dass er aufhören kann.
    Mir wurde ja suggeriert, ich müsse nur dieses und jenes tun, dann.....
    Dieses hab ich sehr lange geglaubt, und ich war eben immer empfänglich für Schuldgefühle.
    Ich habe gelitten und immer gehofft, dass es jemand merkt und mich mal anspricht.
    Hat natürlich kein Mensch gemacht. Erst als ich nicht mehr geschwiegen, und vertuscht habe und die Dinge beim Namen genannt habe, hat sich etwas verändert.
    Plötzlich wußte es jeder, man wollte mich aber nicht kränken und mich darauf ansprechen.
    Die Offenheit hat mir bis heute nicht geschadet, ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich dann manchmal auch andere "trauen" und von ihren Erfahrungen erzählen können.
    Wichtig ist es zu spüren, das ich nicht alleine bin, das es Menschen gibt, die mich verstehen, die wissen von was ich rede.

    lg Morgenrot

    Hallo ratlos,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Zitat

    Vielleicht bin ich die Spassbremse, die ein Problem sieht, wo gar keines ist.


    das denke ich nicht. Erfahrungsgemäß ist es überwiegend so, das die Sorgen der Angehörigen berechtigt sind.
    Viele von uns, und ich nehme mich da nicht aus, sind/waren so sehr verunsichert, weil ihnen immer wieder ihre Wahrnehmungen zerredet wurden.
    Es ist ein Lernprozess, seinen Wahrnehmungen vertrauen zu lernen.
    Es ist gut, dass du hier bist.


    lg Morgenrot

    hallo Kind,

    herzlich willkommen im Forum.

    Du schleppst so einiges an schwerem mit dir herum.
    Ich möchte dir zuerst einmal sagen, das du nichts hättest ändern können, auch wenn du nicht in deinen Studienort gefahren wärst.
    Mit einem Suicid in der Familie zu leben und ihn zu verarbeiten ist sehr, sehr schwer.
    Es ist sehr oft so bei Angehörigen, das sie vieles tun um zu gefallen.
    Das ist quasi eine Überlebensstrategie in diesem Moment.
    Deswegen mußt du dir keine Vorwürfe machen.
    Es ist ein langer Weg etwas für sich zu ändern, aber ich möchte Mut machen, denn es lohnt sich.
    Im übrigen gibt es auch Selbsthilfegruppen für Angehörige nach Suicid, denn dieses Ereignis wirkt über Jahre nach, dass habe ich selbst im Freundeskreis erlebt.

    lg Morgenrot

    hallo Kind,

    herzlich willkommen im Forum.

    Du schleppst so einiges an schwerem mit dir herum.
    Ich möchte dir zuerst einmal sagen, das du nichts hättest ändern können, auch wenn du nicht in deinen Studienort gefahren wärst.
    Mit einem Suicid in der Familie zu leben und ihn zu verarbeiten ist sehr, sehr schwer.
    Es ist sehr oft so bei Angehörigen, das sie vieles tun um zu gefallen.
    Das ist quasi eine Überlebensstrategie in diesem Moment.
    Deswegen mußt du dir keine Vorwürfe machen.
    Es ist ein langer Weg etwas für sich zu ändern, aber ich möchte Mut machen, denn es lohnt sich.
    Im übrigen gibt es auch Selbsthilfegruppen für Angehörige nach Suicid, denn dieses Ereignis wirkt über Jahre nach, dass habe ich selbst im Freundeskreis erlebt.

    lg Morgenrot

    Hallo Maskottchen,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Da schleppst du aber eine schwere Last mit dir rum. Ich kann dir sagen, du hast mit Sicherheit alles getan, was in deiner Macht lag.
    Du warst jung, ein Kind, dann ein Teenager, da sollten die Eltern für dich da sein und nicht umgekehrt.
    Du hast soviel entbehren müssen und das ist unendlich traurig. Diese Traurigkeit darf sein, mußte vielleicht sogar irgendwann mal auftreten.

    Zitat

    Ich verstehe ihn auch, aber leider kann ich meine Vergangenheit nicht einfach so abstreifen. I


    nein, denn da ist vielleicht vieles aufzuarbeiten. Hast du denn mal an eine Therapie gedacht?
    Diese könnte dir vielleicht helfen, dich mit deiner Vergangenheit auszusöhnen.
    Das heißt nicht, das du sie vergessen sollst, oder das etwas klein geredet werden sollte.
    Deinen Frieden finden, trotz und mit dieser Vergangenheit?
    Dafür solltest du dir professionelle Hilfe suchen.
    Könntest du dir das vorstellen?


    lg Morgenrot

    liebe Waldhaus,

    ich kann dich in deinen Zweifeln sehr gut verstehen, denn ich habe sie selbst durchlebt und tue es teilweise heute noch.
    Du kannst nicht alles auf einmal neu "lernen", es braucht Zeit.
    Meine Selbszweifel wurden früh gesät, und haben feste Wurzeln. Diese Wurzeln haben ja auch ihre Funktion gehabt, deshalb auf keinen Fall alle herausreißen.
    Jetzt kurier dich erst einmal aus, dafür wünsche ich dir gute Besserung, das ist schon die erste Verantwortung, die du für dich übernehmen kannst.
    Gib dir Zeit zum genesen.

    lg Morgenrot

    hallo Waldhaus,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Zitat

    Ich brauche jemanden, der meine Wahrnehmungen bestätigt, der meine Gefühle in diesen Situationen ernst nimmt.


    Nimmst du denn deine Gefühle ernst?
    Das war und ist auch bei mir immer noch Thema. Ich glaube, das hängt auch oft von meiner Tagesform ab, ob ich meinen Gefühlen traue oder nicht.
    Bei mir hat es Situationen gegeben in denen ich ein bestimmtes Gefühl hatte, welches ich aber gleich wieder verworfen habe, weil ich dachte, das kann nicht sein.
    Vielfach wurde ich später bestätigt.
    Dieses Mißtrauen gegenüber den eigenen Gefühlen reicht glaube ich, lange zurück.
    Ich hatte zum Bsp. immer das Gefühl nicht gut genug zu sein, schon seit Kindertagen.
    Das hat sich tief festgesetzt, später dann in der Ehe mit einem nassen Alkoholiker empfand ich mich zeitweise wie auf einer Gefühlsachterbahn.
    Ich wußte eigentlich selten, was richtig und falsch war, waren es meine Wahrnehmungen oder die meines xy.
    Für mich war es sehr wichtig, erst einmal zu lernen meinen Gefühlen zu vertrauen, oder anfangen es zu lernen, bin ja noch dabei.
    Dazu gehört es auch, das ich mir meine Gefühle nicht mehr "ausreden" lasse, sie quasi als meine verteidige.
    Denn es sind meine Gefühle, und die sind für mich erst einmal richtig und wichtig.
    Das sehe ich heute auch als eine Verantwortung, die ich mir gegenüber habe.
    Das mit dem vermehrten Essen kenne ich sehr gut, aber das macht mich immer nur noch trauriger. Es ist ein altbekanntes Muster, jetzt ist Zeit zum umdenken Schritt für Schritt, nic ht alles auf einmal ändern wollen.

    lg Morgenrot

    Hallo,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Zitat

    Ich hatte mir zB überlegt ihn seelisch und psychisch zu unterstützen, indem ich mit ihm wandern fahre, einen schönen Skiurlaub buche usw.


    und er wird trotzdem weitertrinken.
    Wenn ich zurückdenke was ich alles getan und versucht habe ihn vom Alk wegzubringen, hat alles nichts genützt.
    Deine Unterstützung wird dazu führen, das er sich in seiner Sucht einrichten kann, du wirst ihm immer mehr und mehr stützen, dir immer neues einfallen lassen um ihm zu helfen.
    Zuerst unmerklich aber dann immer schneller wird dein Radius abnehmen, weil dein Leben auf ihn gerichtet ist, und das es ihm gut geht.
    Du hast kein eigenes Leben mehr, kommst dir vor wie in einer Achterbahn die sich immer schneller dreht.
    Das ist meine Geschichte in ganz kurzen Worten, und die Geschichten die du hier lesen kannst gleichen sich in sehr vielen Dingen.
    Wenn er sein Problem nicht einsieht, kannst du ihm nicht helfen.
    Den ersten Schritt muß er tun, und etwas unternehmen.


    lg Morgenrot

    Hallo Milla,


    ich habe auch immer gedacht, ich rede mit meinem XY wenn er nüchtern ist.
    Dann hat mich mal ein seit Jahrzehnten trockener Kollege gefragt, wann ich denn glauben würde, dass er nüchtern sei.
    Da habe ich genauso gedacht wie du, er hat mir dann gesagt, ein nasser Alkoholiker der bis abends trinkt kann morgens niemals nüchtern sein.
    Die haben immer noch den Restalk.
    Meine Gespräche mit ihm haben auch zu keiner Zeit irgendwas verändert.

    Zitat

    Ich bin auch nicht so die typische Co..


    ich habe auch keinen Alk gekauft und nicht beim Chef angerufen um ihn zu entschuldigen.
    aber

    Zitat

    Ab einem bestimmten Pegel allerdings muss ich aufpassen was ich sage.


    genau dass ist COabhängigkeit, wenn ich mein Verhalten vom Befinden des nassen Alkoholikers abhängig mache.


    lg Morgenrot

    hallo Tuschi,

    herzlich willkommen bei uns im Forum.
    Woher willst du wissen, wie du dich gesund verhälst?
    Nach Jahren in der Coabhängigkeit ist dieser Aspekt weit in den Hintergrund getreten.
    Da kannst du auch nicht mal schnell etwas ändern, ich habe angefangen mit 20 min. in einem Cafe sitzen.
    Das hat mich schon viel Kraft gekostet.
    Ich glaube deine Befürchtung plötzlich total egoistisch zu werden ist nicht berechtigt.
    Dein Verhalten setzt sich fest, das habe ich auch erlebt. Da kannst du auch nur Schritt für Schritt etwas ändern.
    Ich habe mich neu kennengelernt, und auch wenn ich Fehler gemacht habe, das bleibt nicht aus.
    Wichtig ist, das du sie dir verzeihst, und weiter dran bleibst.
    Die Konsequenz ist wichtig, aber auch schwer.
    Ich habe da auch meine Probleme, Grenzen zu ziehen und sie dann auch zu verteidigen.
    Geht oft auch nur nach und nach.
    Wichtig ist aber, das du dem Alkoholker gegenüber nur das ankündigst, was du auch durchhalten kannst, ansonsten wirst du in den Augen des Alkoholkers unglaubwürdig und das wird er gnadenlos ausnutzen.
    Ich wünsche dir viel Mut, auf dem neuen Weg.


    lg Morgenrot

    Hallo Elahase,

    Zitat

    Ich glaube, ich hätte mich schon anders verhalten können, wenn ich mehr über die Krankheit und auch meine Co-Abhängigkeit gewusst hätte.


    Mach dir da keine Illusionen, ich wußte von beidem, aus beruflichen Gründen hatte ich fast jeden Tag damit zu tun.
    Das alles hat mich vor nichts bewahrt, ich habe gdacht, kann mir nicht passieren, ich bin nicht COabhängig, ich kenne doch alle Anzeichen.
    Es ist etwas ganz anderes, wenn es dich dann plötzlich selbst betrifft, und du mitten drin stehst.
    Also nimm dir da den Druck raus.

    Zitat

    wie hast du es hinbekommen, dass es nicht mehr wirkt und du dir keine Gedanken mehr über ihn und seine Verhaltensweisen machst?


    das braucht Zeit, ich habe auch immer darauf geantwortet und wollte diskutieren und überzeugen.
    Nützt nicht, bei jemanden der ständig den Kopf vernebelt hat, es kommt nichts an.

    Zitat

    Dann schleicht sich bei mir das Gefühl ein: ich bin ihm nicht egal, er fühlt noch etwas für mich


    Hier bin richtig erschrocken, weißt du auch warum?
    Der hätte von mir sein können. Deine letzten Beiträge bezüglich des Selbstbewußtseins übrigens auch.
    Wir bemühen uns um den Saufenden, und glauben ihm liegt noch etwas an uns, weil er uns auf Fehler hinweist.
    Ist mir gerade noch einmal klar geworden an deinen Beiträgen, wie krank ich war.
    Einen Fußtritt kassieren, der meine Schwächen immer punkt genau getroffen hat, und dann Danke sagen, das will ich nie mehr.
    Da hatte ich dann erst einmal wieder etwas zu verdauen, und der Focus lag nicht mehr auf ihm.
    Damit hat der nasse Alkoholiker seinen rebellierenden CO erstmal wieder zur Ruhe gebracht. Der geht nämlich in die Ecke und überlegt, ob da vielleicht doch etwas Wahrheit dabei ist.
    Ich habe diese angebliche Wahrheit immer gefunden, und ich denke dir geht es ähnlich.
    Du bist aber richtig, so wie du bist auch wenn du es nicht glauben oder gar annehmen kannst.
    Das fällt mir auch immer noch schwer, und ich weiß, das ich da noch sehr viel Übung brauche.


    lg Morgenrot

    Hallo Elahase,

    Zitat

    Weiß mein Mann unterschwellig, dass er nichts im Griff hat und greift mich deshalb so an?


    in meinen Augen Ja ,
    denn er muß ja von sich ablenken, um nicht hinsehen zu müssen. Nasse Alkoholiker kehren dann mit einem Gegenangriff einfach alles um.
    Schon ist er nicht nicht mehr Thema, sondern du.
    Das habe ich selbst zigfach erlebt, und auch bei mir hat es immer gewirkt.
    Ich habe dann immer überlegt, ob er vielleicht nicht doch rechte haben könnte, und er konnte sich "ruhig" zurücklehnen, denn ich war ja wieder damit beschäftigt, den Grund für alles bei mir zu suchen.

    lg Morgenrot

    Hallo Dani,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Zitat

    angenommen er meint es ernst und will aufhören was wäre der 1te Schritt ?


    das ist eine Frage, die er sich stellen muß.
    Der erste Weg sollte immer zum Arzt führen, da werden ihm die Wege aufgezeigt.
    Ob Statinäre Entgiftung ja oder nein, wird dann mit ihm besprochen.

    Zitat

    ich weis nicht mal ob es tatsächlich schon eine Anhängigkeit ist


    das mußt du auch nicht wissen, dir macht sein Trinkverhalten Kummer und Sorgen, das alleine sollte dein Gradmesser sein, etwas für dich zu tun.
    Du kannst ihm nicht helfen, und nasse Alkoholiker versprechen viel wenn der Tag lang ist, das weiß ich aus eigener Erfahrung.
    Was glaubst du, wieviele nasse Alkoholiker es in unserer Arbeitswelt gibt, das sind die typischen Argumente, um das nächste Umfeld zu beruhigen.
    Auch die Selbstmorddrohungen sind nicht ungewöhnlich. Sag ihm, das du den Notruf anrufen wirst, damit ihm geholfen werden kann.
    Er muß die Konsequenzen seines Tuns spüren.
    Bei Selbstmordankündigungen wäre das die Konsequenz.

    Fang an, etwas für dich zu tun, damit es dir besser geht.
    Was tut dir gut, was ürdest du gerne tun.


    lg Morgenrot

    Hallo Knuffel,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum..

    Zitat

    Wie kann ich ihn überzeugen?


    Gar nicht, denn ein nasser Alkoholiker läßt sich nicht überzeugen.
    Genauso denkt der nasse Alkoholiker, das er alles im Griff hat und jederzeit aufhören kann.
    Du änderst da nichts, und du kannst ihm auch nicht helfen. Da braucht er ein Problembewußtsein.
    Was tust du für dich, und wie geht es dir?


    lg Morgenrot

    Hallo jcar,

    Zitat

    Er meint ja, dass ich das Problem bin (nach dem Rückfall nach der Therapie und vor der Therapie)


    bei nassen Alkoholikern sind immer die anderen das Problem, das ist so.
    Sonst müssten sie ja mal bei sich schauen, und indem sie andere beschuldigen, ändert sich der Blickwinkel, und sie sind aus dem Focus mal wieder raus.
    Das mit den Abnutzungskosten ist in meinen Augen auch so ein Versuch, dich wieder in etwas hineinzuziehen.

    Zitat

    und ihn dem Alk zu überlassen.


    Das tut verdammt weh, das weiß ich, ich habe auch alles versucht, und mußte erkennen, ich kann nichts ändern.
    Du überläßt ihm nicht dem Alkohol, das tut er selbst. Er kann sich jede Minute des Tages dagegen entscheiden, aber dazu braucht es Einsicht, und solange die nicht vorhanden ist, wird sich nichts ändern.
    Denk an dich, und tu dir etwas Gutes, damit es dir besser geht.

    lg Morgenrot