Hallo Tautropfen,
ich weiß nicht, ob ich dir die Augen öffnen kann, aber ich möchte dir gerne Mut machen.
Ich kann deine Angst verstehen, wenn ich meine Enkel nicht mehr würde, ich darf gar nicht daran denken.
Ja du hast das Familiengefüge zusammen gehalten, oder zumindest versucht.
Das kenne ich auch von mir.
Dabei ist aber von mir auch vieles unter den berühmten Teppich gekehrt worden, weil ich eben die "heile Welt", die es ja schon lange nicht mehr gab verteidigt hasbe.
Dadurch habe ich in gewisser weise auch meinen Kindern etwas vorgespielt, natürlich immer alles zu ihrem besten. Sie sollten von allem nichts mitbekommen.
Haben sie natürlich doch, nur sie konnten es nicht richtig zuordnen, weil ich ihren Wahrnehmungen im Bezug auf den Vater immer widersprochen habe.
Das ist etwas, was ich nie tun wollte, weil ich selbst darunter gelitten habe.
Ich hatte mit meinen Kindern dann später, als ich anfing die Sauferei meines xy nicht mehr zu leugnen und ehrlich darüber zu reden, so etliche Gespräche mit den Kindern. ich glaube, sie haben verstanden in welcher Lage ich mich befand.
Das hat uns allen sehr gut getan.
Was ist mit deinen Kindern, glauben sie, ihrem Vater helfen zu können, oder spielen sie das trinken herunter?
In beiden Fällen wären sie auch in der COabhängigkeit drin, und könnten etwas dagegen tun.
Ich wünsche dir, das du dein Enkelkind bald wieder sehen kannst.
lg Morgenrot