ambulante Therapie hat was gebracht

Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Für beide Gruppenbereiche kannst du hier Vorstellen und hier bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Hallo


    ich habe vor Jahren eine Entgiftung vom Alkohol gemacht und danach eine sechsmonatige ambulante Therapie.
    Um es gleich zu sagen, ja ich bin noch trocken.
    Mir hat es sehr viel gebracht, weil meine Familie zu mir gestanden hat und ich nicht aus meinem Umfeld raus mußte. Sicher ist es so, wenn das Umfeld nur aus Abhängigen besteht, das man die dann aufgegeben muß, aber nicht immer, wie bei mir.


    Ansonsten schönes Forum, wenn auch noch recht wenig los ist.


    Timo

  • Das Forum ist ja auch noch ganz neu :wink:


    Wie waren deine Freunde - waren die auch recht kräftige Trinker, und hast du sie aufgegeben ?


    Ich habe eine Menge Leute, unter denen auch echte Freunde waren, gehen lassen, da sie mir in Bezug auf Alkohol nicht zuträglich waren...

    Wenn etwas möglich erscheint, mach ich das, wenn das nicht klappt gehts ans Unmögliche und ansonsten das undenkbare.

    Ich denke, also BING ich!

  • ich hatte nicht so ein schlechtes Umfeld. Ich war in einer schönen Familie und habe nur zu viel getrunken.
    Jetzt ist alles wieder in Ordnung.
    Meine damaligen Freunde ist auch meine heutigen. Ich kann ihnen ja nicht das trinken verbieten


    Timo

  • Wollt Ihr wissen, was meine Freunde jetzt von mir wollen?
    Sie meiden mich jetzt, weil ich nicht ständig mit Ihnen trinke.
    Ob ich nun glücklicher werde, wenn ich alleine bin, weiß ich auch nicht so recht.
    Was soll man machen, alles kann man nicht haben.


    Timo

  • Hallo,


    echte Freunde würden Dich verstehen. Wie in jeder Selbsthilfegruppe gesagt wird. Such Dir ein neues Umfeld und vergiß die alten Saufkumpanen.
    Die Entscheidung liegt bei Dir. Entweder jetzt etwas einsam und ein nues schönes Leben oder halt Deine alten Freunde und dann das Risiko eines Rückfalls,
    Wenn Du eine Therapie gemacht hast, wirst Du das auch dort so gehört haben. Die Therapeuten kommen doch auch langsam zu dem Schluß, das nur das Weglassen der Doge ( Alkohol ) keinen Erfolg hat.
    Entscheide Dich und Du wirst es schaffen,
    Grüße


    Heidi und Charl

  • Manchmal ist es gut wenn man ein neues Umfeld hat aber ich habe in meinem Heimatort auch sehr viele ehemalige S....Kumpels, sie jedoch haben es axeptiert und unterstützen mich beim trocken bleiben. Es bedarf allerdings eine klare Ansage. Seit dem inzwischen ein paar von den Kumpels gestorben sind, habe ich bei den anderen volles Verständnis.


    Gruß Rolly

  • Das verstehe ich sehr gut, mir ging es nicht viel anders. Nach und nach wurde der Freundeskreis kleiner, inzwischen ist von meinen alten Freunden keiner mehr da. Ich stellte fest, dass uns nichts mehr verbunden hat. Das Umfeld in dem ich jetzt lebe ist ein anderes. War am Anfang nicht leicht. Ermöglicht hat es mir eine Umzug. Das gewohnte Umfelt zu verlassen ist schwer aber kann sehr helfen, kann aber auch ins Auge gehen vorallem wenn man alleine ist. Da habe ich nun das Glück in eine liebe und nette Familie gekommen zu sein.


    Gruß Rolly

  • Ich habe während meiner Therapie meine jetzige Frau kennen gelernt. Dadurch war für mich der Schritt einfacher. Diese Veränderung bekam mir sehr gut obwohl ich nicht sagen kann, dass es mir leicht viel zumal meine Tochter noch in meinem alten Heimatort bei einer Pflegefamilie lebt und sich der Kontakt noch weiter entfernt hat. Manchmal ist es aber besser Prioritäten zu setzen. In erster Linie war ich erstmal wichtig. ich mußte mein Leben in Ordnung bekommen und dann erst kam alles andere. So habe ich es auch geschafft, nach 15 Jahren wieder einen Kontakt zu meinen Schwestern aufzubauen. Und das freut mich am meisten.


    Gruß Rolly

  • Hallo,


    ist zwar schon ein wenig alt der Beitrag, aber ich war lange nicht hier.
    Durch meine Trockenheit habe ich nun auch alle meine "angeblichen" Freund verloren, aber waren es wirkliche Freunde?
    Ich glaube kaum, wenn sie nichts mehr von mir wissen wollen, nur weil ich nicht alles mirmache, was sie sich in ihrem besoffenen Kopf einfallen lassen.
    Jetzt habe ich zwar nur wenige Freunde, aber Freunde.


    Grüße
    Timo

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