Hallo nochmal,
ok ich sehe es ein, der text ist wirklich zu lang. Ich habe gestern mir quasi alles von der Seele geschrieben, was mir auch sehr gut tat. Aber ich weiß auch, daß nicht jeder Lust hat, sich so einen langen Text zu lesen. Also hier einmal eine Zusammenfassung. Ich bin 26 und Tochter eine 50-jährigen Mannes der seit ca. 20 Jahren trinkt. In den letzen Jahren jetzt sehr extrem. Er hat dadurch seinen Arbeitsplatz verloren, seinen Führerschein, hat keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld müsste jetzt Harz IV beantragen, tut er aber nicht und dadurch ist er natürlich nicht Krankenversichert. Jetzt hat sich sein Zustand extrem verschlechert. Er war von 1 1/2 Jahren wegen Alkoholismus auf der Intensivstation. Die ganzen Organe sind angegriffen und auch körperlich hat er sehr abgebaut. Er wirkt vom äußerlich her wie 70 jahre, aber auch vom Verhalten her..Wie er spricht, sich bewegt und nun auch noch, daß er keine Kontrolle mehr über seinen eigenen Körper hat. Sprich er verteilt den Urin und Kot in der Wohnung, was ihn aber nicht stört, auch nicht die vollgemachten Anziehsachen und seine Lebensgefährtin macht das weg. Sie macht das jetzt schon ein 3/4 Jahr lang so mit, hat sich aber nicht getraut, mich anzurufen, weil sie nicht wusste ob ich ihr sowas glauben würde, zumal über so etwas ja auch nicht einfach mal nebenbei spricht. Es kam nur raus, weil ich ihn doch zu mir geholt hatte für ein paar stunden und ich das selbst erlebt hatte. Nun, für mich ist klar, die Lebensgefährting kann auf keinen Fall, so wie es jetzt ist, weiter mit meinem Vater zusammenleben. Mein Vater müsste eigentlich betreuerisch versorgt werden und das schlimmste ist, im Moment trinkt er kaum noch, das heißt der Körper ist wirklich schon so am Ende. Wir dachten erst, wenn er nix mehr trinkt wird es besser, aber kann sich so ein Zustand noch bessern? Er will auch keine Hilfe annehmen, er ist völlig gleichgültig geworden. Ihn stört nichts, ihm ist nichts mehr peinlich usw... Wie kann man den beiden jetzt helfen? Wäre um Tips, Rat und auch einfach nur Beistand sehr dankbar. Denn ich bin mittlerweile echt am Ende, mich macht diese ganze Geschichte einfach nur noch fertig. Man ist so hilflos, man möchte gerne helfen, kann aber nicht, weil man nicht mehr weiß wie und weil dem dem man helfen möchte, gar keine Hilfe will. Ich bin einfach fassungslos, wie weit so etwas führen kann. LG Kristin
Ps: Wer doch Lust hat alles zu lesen, die ausführliche Geschichte ist zu erfahren unter dem Titel "Mein Vater ruiniert sich! Achtung langer Text" hier der Link https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…f7543e7469d83df