wie ernst ist das zu nehmen?

  • Hi Heike,

    erstmal herzlich Willkommen.

    Du meinst bestimmt mit Co-Alkoholikerin, Co-Abhaengigkeit.

    Erstmal zu der Krankheit, Du kannst Deiner Schwester nicht helfen, sie muss selbst erkennen, dass sie etwas aktiv gegen ihr Suchtverhalten unternehmen muss. Wenn Sie sagt, sie will nicht mehr leben, dann kann Dir keiner von uns hier sagen, ob sowas ernst zu nehmen ist, denn wir kennen Deine Schwester nicht.

    Wie gesagt, Du selbst kannst nichts machen, man kann niemanden zwingen Hilfe anzunehmen und wenn Deine Schwester keinen Ausweg sieht, dann will sie vielleicht die Sucht noch nicht aufgeben.

    Du kannst ihr einfach nur sagen, dass wenn sie eine Therapie machen will, sie immer beim Arzt oder bei einer Suchtberatung fragen kann, aber mehr kannst Du nicht machen, die Initiative muss von ihr ausgehen.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Hi Heike,

    die Co-Abhaengigkeit laesst uns glauben, dass wir helfen muessen, deswegen wahrscheinlich Dein Gedankengang, aber die einzige Hilfe ist die NICHT-HILFE, denn somit gibst Du dem Alkoholiker die Chance seine Krankheit im vollen Umfang zu erkennen.

    Es gibt keine magischen Worte, die Du sagen kannst, damit jemand aufwacht. Wenn Du Deiner Schwester hilfst, sie zu einer Therapie draengst und sie nicht von sich aus das anleiert, dann wird diese Therapie keine Chance haben. Das einzige was Du Deiner Schwester sagen kannst ist, dass sie zu einer Suchtberatungsstelle gehen soll und sich erkundigen soll, Du kannst sie auch dort hinfahren, aber sie muss das alles alleine anleiern und wollen.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Hallo Heike,
    auch von mir ein herzliches Willkommen hier! :!:
    Deine Geschichte hat mich schon ganz schön erschüttert.
    Was du jetzt am meisten brauchst ist Hilfe für dich. Du bist doch ganz fertig. Hast du schon mal eine Therapie gemacht, oder mit irgendeinem Berater, Arzt, o.ä. gesprochen? Such dir ganz dringend Hilfe für dich, dann kannst du deiner Schwester helfen. Wie sagen dir dann die Therapeuten.
    Du steckst ja nicht nur in der Co - Abhängigkeit mit deiner Schwester drin, sondern hast die Ängste und Co - Probleme mit deinem Vater noch zu lösen. Das schafft niemand alleine.
    Ich wünsche dir gaaaanz viel Kraft für die nächste Zeit und ganz schnelle Hilfe, damit du ganz bald wieder "Luft" bekommst.
    Liebe Grüße, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo Heike,

    auch von mir herzlich Willkommen hier im Forum.
    Ich glaube Du weist selber (nachdem Du Dich schon länger intensiv durch Bücher u.s.w. informiert hast) das wir hier Dir auch keinen Rat Deine Schwester betreffend geben können. Ich kann Deine Ohnmacht und Verzweiflung gut nachvollziehen, auch ich habe inzwischen Vater, Ex Mann und Oma durch den Alkoholmissbrauch und seine Folgen verloren. Mein jetziger Partner hat gerade noch die Kurve bekommen, aber wie man ja an Deiner Schwester sieht, kann einen diese heimtückische Krankheit/Sucht immer wieder einholen. Eigentlich hat Deine Schwester doch das wertvollste was es gibt auf dieser Welt, eine Schwester die sie über alles liebt. Aber auch das hilft nicht diese Krankheit zu besiegen. Vieleicht wäre die einzigste Hilfe tatsächlich noch die Nicht Hilfe. Bei meinem Partner hat es geklappt, aber eine Garantie gibt es nicht, aber das weist Du ja selber. Es tut mir furchtbar leid wie Du leidest. Am liebsten möchte ich was gutes für Dich tun, denn Deine Schwester ist ja zur Zeit gut aufgehoben. Sorge dafür das Du nicht noch ganz krank wirst vor Kummer!
    Liebe Grüße
    Lillith67

  • Da bin ich nochmal Heike,

    Zitat

    Ja, wenn ich ehrlich bin, habe ich gehofft irgendwo zu lesen: mach dir keine Sorgen, solche Aussagen sind ganz normal, so wie die Lügen, die leeren Versprechungen und alles andere.

    na ja, was würde es Dir nützen wenn wir Dir Honig um die Schnutte schmieren, damit wäre Dir und Deiner Schwester ja nu gar nicht geholfen. Wir sind hier ehrlich, auch wenns manchmal weh tut, aber man/wir müssen der Wahrheit nun mal in die Augen schauen.

    Zitat

    Ich versuche mich einfach damit zu beruhigen, daß sie mich gestern angerufen hat. Nicht umgekehrt. Sie hat mich angerufen und mir all ihre Hoffnungslosigkeit geschildert. Ich denke jemand der wirklich nicht mehr will, der wirklich keine Hoffnung mehr hat, der ruft auch niemanden mehr an.

    Aus meiner Erfahrung kann ich Dir da recht geben. Ich selber hatte vor 16 jahren einen Suzid-Versuch mit Ankündigung. Ich wollte nicht wirklich sterben, aber ich war damals wie Deine Schwester auch Hoffnungslos und auch Alkohol hat damals eine Rolle gespielt. Dieses Teufelszeug nimmt einem wirklich alles, das letztes bischen Würde wird einem auch noch dadurch genommen.


    Zitat

    Und zweitens bin ich in einer ganz seltsamen Stimmung, ich mag nichts essen, sitze im Dunkeln - so nach dem Motto, wenn es ihr nicht gut geht, dann brauch es mir auch nicht gut zu gehen.

    Hmh, spielen wir mal folgenden Gedanken durch:
    Wenn Deine Schwester Dich jetzt so sehen würde, glaubst Du sie wäre glücklich Dich so zu sehen? Ich glaube nicht und damit hilfst Du gar niemanden, am allerwenigsten Dir. Alsooooo.... ganz tief durchatmen...Licht an... Spot auf Heike und jetzt gibts mal ne Kleinigkeit zum essen (und wenns nen Riegel Schokolade ist "Nervennahrung")
    Versuche es mal...

    Liebe Grüße
    Lillith

  • Hallo Heike, ich noch mal.
    Meinst du deine Schwester macht sich Gedanken, wie es dir geht? Hat sie das irgendwann mal in den letzten Jahren, die du sie immer wieder auffängst?
    Kann sie sich eigentllich noch Gedanken machen, sich um dich sorgen?
    Ich habe jetzt schon so viel hier im Forum gelesen, auch bei den trockenen und nassen Alkoholikern; da ist von Gefühlen nicht viel geblieben. Die Sucht ist stärker als alles andere.
    Willst du es drauf ankommen lassen, wer zuerst vor die Hunde geht.? Wenn du zusammenbrichst, was dann?
    Ich wünsche mir ganz bald zu lesen, dass es dir :!: besser geht. Dass dir geholfen wurde. Guttun würde dir jetzt schon mal eine feste Umarmung. Ich schicke sie dir hier !!!
    LG Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo Heike,

    Zitat

    Ja, wenn ich ehrlich bin, habe ich gehofft irgendwo zu lesen: mach dir keine Sorgen, solche Aussagen sind ganz normal, so wie die Lügen, die leeren Versprechungen und alles andere.

    Zum Teil sind sie das sicherlich, denn wenn man mal überlegt, was Alkoholiker für ein Leben führen, kann man das nachvollziehen. Selbstmitleid gehört auch mit zum Krankheitsbild. Wie das bei Deiner Schwester zu bewerten ist, kann ich Dir jedoch leider auch nicht sagen. Wenn es Dich jedoch sehr bedrückt, sag es den betreuenden Ärzten, die wissen, was in solchen Fällen zu tun ist.

    Was mich jedoch hat aufmerksam werden lassen, waren Deine Aussagen:

    Zitat

    daß ich u.a. wegen meiner vom Alkoholkonsum meines Vaters geprägten Jugend unter Angst- und Panikattacken leide. Seit ca. zweieinhalb Jahren mache ich deshalb auch eine Gesprächstherapie.
    Vieles hat sich gebessert - aber die ständigen Rückfälle meiner Schwester werfen mich in der Therapie auch immer wieder zurück.

    Zitat

    Komischerweise leide ich gerade in diesen Situationen nicht unter meiner Krankheit - dafür dann aber unter der meiner Schwester.

    Zitat

    ..bin ich in einer ganz seltsamen Stimmung, ich mag nichts essen, sitze im Dunkeln - so nach dem Motto, wenn es ihr nicht gut geht, dann brauch es mir auch nicht gut zu gehen.

    So komisch oder seltsam wirkt das auf mich gar nicht. Zum einen kommt mir da der Gedanke, dass Du versuchst bei Deiner Schwester „wieder gutzumachen“ was Du bei Deinem Vater „versäumt“ hast. Zum anderen stellt sich mir die Frage warum Du selbst den Erfolg Deiner Therapie boykottierst. Es wirkt auf mich als würdest Du selbst Dich nicht ernst genug nehmen, als würdest Du selbst bei Dir nur einen geringen Stellenwert einnehmen, weit hinter Deiner Schwester und Deinem Vater. Als wolltest Du Dich selbst dafür bestrafen, dass Du nicht besser aufgepasst bzw. für beide gesorgt hast. Es wirkt auf mich als würdest Du Dich selbst nicht als genug wert ansehen, ein glückliches, freies und entspanntes Leben zu führen. Dazu hast Du jedoch jedes Recht, wie jeder Mensch.

    Zitat

    Sehr lange habe ich mir Vorwürfe gemacht, ob er wohl noch leben würde, wenn ich nicht auf einen Auszug gedrängt hätte. Ich habe mittlerweile verstanden, daß es seine Entscheidung war zu trinken und auch seine Verantwortung wie er gestorben ist............

    Bei Deiner Schwester ist es nicht anders, es ist ihre Entscheidung zu trinken und es liegt auch in ihrer Verantwortung damit ihr Leben auf’s Spiel zu setzen.

    Deine Schwester ist nicht Dein Vater, aber sie haben die gleiche Krankheit, da gibt es keine Unterschiede.

    Ich frage mich ob Du innerlich wirklich davon überzeugt bist, dass Du nicht Schuld am Tod Deines Vaters bist.

    Zitat

    Aber die Angst um sie ist so beherrschend !!!

    Ich kenne das und meine Befürchtungen sind letztes Jahr auch leider eingetroffen. All die Angst, die Befürchtungen und was ich getan habe, haben nicht verhindert, das meine Mutter gestorben ist. Die Angst meine Mutter zu verlieren hat mich jedoch gelähmt, in meinem eigenen Leben und auch im Umgang mit meiner Mutter. Wenn ich mit dieser Angst früher besser fertig geworden wäre, wenn ich früher etwas für mich getan hätte, dann hätten einige Situationen anders ausgesehen. Ich hätte mit einigem entspannter umgehen können. Ich wäre die Angst durch den längeren Zeitraum auch nicht losgeworden, aber ich hätte eher gelernt sie zu beherrschen und mich nicht so lange durch sie beherrschen lassen. Ich kann die Vergangenheit nicht ändern, aber ich bedauere heute auch aus diesem Grund, dass ich nicht eher an mich gedacht habe. Für mich und auch was die Erinnerungen an und mit meiner Mutter angeht.

    Zitat

    Sie hat ja bereits zwei Langzeittherapien gemacht (jeweils für 6 Monate), sie war zweimal über ein Jahr lang in einer SHG, und vor ein paar Wochen hat sie nun eine Einzeltherapie angefangen. Hier hatte sie aber erst ein paar Einzelstunden.....

    Deine Schwester weiß also wie es geht, wenn sie denn will…… Den Willen ziehe ich aufgrund dessen, was Du schreibst absolut in Zweifel.

    Zitat

    Ich bin wütend, enttäuscht, richtig sauer.
    Gestern noch war ich kurz vorm Verzweifeln, und heute dieser Gefühlsumschwung.

    Überleg mal, warum und sei ehrlich Dir selbst gegenüber. Kann es sein, dass Du ein wenig mehr Dankbarkeit von ihr erwartet hast. Wenn ja warum? Du willst ihr den Alkohol nehmen, das macht Dich nicht bei ihr beliebt. Solange sie trinkt kommst Du immer nach dem Alkohol.

    Denk an Dich. Deine Schwester ist erwachsen sie kann für sich selbst sorgen. Es ist schön, dass Du für sie da sein willst, doch nicht, wenn sie es nicht will und erst recht nicht, wenn es Dir Deine Lebensqualität nimmt. Selbstaufgabe ist keine Lösung, für nichts.

    Gruß
    Skye

  • Oh Heike,
    deine Schwester wird es nie lernen.
    Da kann ich dich gut verstehen, dass du wütend und enttäuscht bist.
    Du machst dich fertig und sie spielt das arme Opfer.
    So wie du sie schilderst, könnte ich mir gut eine Szene aus "Denver Clan" od. ä. vorstellen - Bitte nicht bose sein !!! - Die Schönheit wird verhätschelt und geschützt und sie reagiert wie Zimtzicke.
    Lass sie ! Du kannst ihr nicht helfen. Wenn du den Schlüssel abnimmst, bist du wieder "übergriffig". Du kannst höchstens ( ich weiss nicht , ob ich es könnte) die Polizei informieren. Vielleicht würde ihr so ein Einschnitt mal helfen.
    Ich rate dir schon wieder zu solch harten Maßnahmen, dabei möchte ich dir aber erst mal helfen. Dir.
    Geniesse die Zeit, die sie auf jeden Fall noch im Kh bleibt. Such dir für heute abend eine schöne Ablenkung.
    Ich wünsche dir wenigstens ein bisschen Entspannung für heute,
    LG Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo Heike,
    ich freue mich über deine Entscheidung und wünsche dir und deiner Mutter ganz viel Kraft sie auch durchzustehen. :!:
    LG Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo Heike,
    ich glaube, sie weiss, dass du trotzdem für sie da sein wirst. Immer.
    Und wenn ihr Mann doch noch da ist, dann kannst du dich ganz sicher mal
    heraushalten.
    Ist schon verständlich, dass du unglücklich bist. Ich möchte das mit meiner Schwester auch nicht machen. Aber das wird besser, wenn du mal an dich denkst. Lass dir helfen, such nicht immer wieder die Schuld bei dir. Du hast genug für sie getan. JETZT ist SIE dran!

    Hoffe, du findest eine entspannende Ablenkung für den restlichen Sonntag,
    LG Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • LIebe Heike,
    ich wünsche dir und deiner Mutter ein laaaaange Pause ohne Sorgen um deine Schwester und viele ruhige Tage für dich,
    Gute Nacht, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo mistmaus!

    Ich bin spriti und co gleichzeitig, und kann mich ganz gut in deine schwester hineinversetzen.
    Hast du dir schon mal gedanken darüber gemacht, das du deine schwester wie ein ikind behandelst. Seid dem euer vater euch verlassen hat, versuchst du, deiner schwester ersatz für ihn zu sein.
    Wie wollte sie da lernen verantwortung für sich zu übernehmen. Deine schwester hat es, meiner ansicht nach noch nicht aufgearbeitet das ihr vater damals die familie verlassen hat.
    Sie hatte aber auch keine chance, denn die habt ihr ihr nicht gegeben. Es ist doch jetzt in ihrer ehe genauso. Wie kommt sie sich denn vor? Ich bin zwar verheiratet, aber doch verlassen, da ihr mann und sie eine wochenend ehe führen. Wer springt wieder in die bresche für den ehemann. Natürlich wieder die schwester. Sie ersetzt, wie damals den vater jetzt den ehemann.
    Und jetzt kommt diese schwester daher und entscheidet über ihren kopf hinweg, wie es mit ihr weitergeht. Ist doch irgendwie ein teuflischer kreislauf in den ihr beide da hineingeraten seid.
    Nun zu meiner co-abhängigkeit. Mein tochter trinkt auch schon jahrelang mit zwischenzeitlichen trinkpausen. Ich merke wenn sie wieder mal am tropf hing und sagte ich meiner frau was dazu, so war es das asthmaspray wonach sie roch. Sagte ich meiner frau, das sie eine erfahrenen säufer nichts vormachen könne, bekam ich zu hören ich bilde mir nur was ein. Ich bot meiner tochter hilfe an, welche sie aber nicht wollte. So musse sie eben mit dem zufrieden sein was sie hat war meine antwort. Ich bekam dinge von ihr zu hören die unter die gürtellinie gingen und sehr schmerzten, aber ich musste mich dabei aushalten können. Ich war auch manchmal am verzweifeln aber ich wusste wo ich mir hilfe holen konnte, die ich brauchte. Bei meiner tochter musste erst der leidensdruck gross genug sein um was für sich zu machen ohne zu fragen was dabei rauskommt. Als sie dazu bereit war, stand ich mit allem, was ich in die wege leiten konnte zur verfügung. So leid es mir tut es dir zu sagen, aber durch deine hilfe verlängerst du euer leiden nur und lässt euch immer mehr verzweifeln.
    Solange du nicht loslässt von den gedanken, nur du könntest was ändern geht jeder schuss in die verkehrte richtung.


    Es grüsst recht herzlich heinrich

    Der Mensch muss sich verändern wollen.
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes Wort zuviel und jede Anstrengung vergebens.

  • Hallo mistmaus!

    Ich kann dich schon verstehen, das du dich erbärmlich fühst, aber da musst du durch.

    Wenn deine schwester was von dir will so wird sie sich schon melden. Verabschiede dich von den gedanken, (wenn was passiert bin ich schuld) denn deine schwester ist mündig und für sich selbst verantwortlich.
    Meiner tochter geht es jetzt beschi**en, denn sie macht sich schon gedanken um die zukunft.
    Da sie an der arbeit entlassen wurde, weiss sie nicht wie sie über die runden kommen soll.
    Ich könnte ihr helfen, aber solange sie mich nicht fragt werde ich auch nicht eingreifen. Ihr muss es erst so richtig dreckig gehen, damit sie hilfe annimmt ohne zu fragen, was danach kommt.
    bei allem muss ich mich aushalten und ertragen können, denn mache ich wieder einen rückzieher, so geht das ganze spielchen wieder von vorne los.
    Es gibt genug hilfsangebote, man darf sich nur nicht so schade sein, sie anzunehemen.

    Was ist den co-abhängigkeit ?
    Man versucht mit allen mitteln den abhängigen was wegzunehmen wozu er noch nicht bereit ist.


    Meine frau probierte auch alles um mich von der pulle zu bringen :
    Alle Versuche, mich "trocken zu legen", scheitetern aber. Was blieb,
    waren Enttäuschung, Empörung, Wut, Verzweiflung, Hass, Schuldgefühle, Frust, Trauer, Leid, das Gefühl der Ausweglosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Isolation.
    Co-Abhängigkeit ist eine Vernachlässigung des eigenen Ichs.
    diese äbhängigkeit macht psychisch krank und kann bis hin zum Tod führen.
    Jeder bestimmt seine Leidenszeit selber.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Der Mensch muss sich verändern wollen.
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes Wort zuviel und jede Anstrengung vergebens.

  • Hallo Mistmaus,

    Wow, kann ich da nur sagen. Es ist erstaunlich, was Deine Schwester schon an Hilfsmöglichkeiten hat und hatte. Alles nichts gebracht. Trotzdem glaubst Du weiterhin, Du würdest den Stein der Weisen finden, der Deine Schwester trocken legt.

    Deine Schwester weiß, wie man deutlich lesen kann, wie es geht, wenn sie will. Das sie immer noch trinkt, oder wieder, wie man's nimmt, heißt für mein Verständnis, das sie schlicht und ergreifend nicht aufhören will. Ich sehe da keine Bereitschaft, dass sie aufhören will zu trinken. Sie sieht nach wie vor Vorteile im Saufen. Welche auch immer, die wirst Du nicht begreifen, denn Du bist nicht Deine Schwester und Du bist nicht abhängig vom Alkohol. Und Du musst das auch nicht begreifen, denn es ist das Leben Deiner Schwester und nicht Deines.

    Verabschiede Dich von dem Gedanken, das Alkoholismus eine psychische Störung ist, die man Stück für Stück wegtherapieren kann. Erst muss sie aufhören zu trinken, dann kann sie die Auslöser für ihre Sucht angehen. So wird ein Schuh draus, nicht anders herum, fröhlich therapieren und hoffen, das dabei eine "Trockenlegung" rauskommt. Alkohol ist eine bewusstseinverändernde Droge. Wie soll denn eine Therapie helfen, wenn sie noch nass ist und ihr damit ihr Bewusstsein garnicht zugänglich ist. Sie trinkt sich die Welt wie sie sie haben will, wie soll da die Therapie fruchten?

    Du kannst in Rufbereitschaft bleiben und Dein Leben weiter vergeuden oder Du kannst anfangen Dein Leben zu leben und Deine Schwester ihres leben lassen. Bei der "Karriere" wird mir nur eines deutlich, sie will saufen.

    Du hast seelische und körperliche Probleme. Wann willst Du endlich anfangen Dich um Dich und Dein Wohlergehen zu kümmern? Wieviel Deiner eigenen Lebenszeit willst Du noch erfolg- und ergebnislos verschwenden?

    Gruß
    Skye

  • Hallo mistmaus

    Hast du dir schon mal gedanken darüber gemacht, ob deine schwester sich den alk nur hineinschüttet um auf sich aufmerksam zu machen.
    Ich habe mir deine treads noch mal durchgelesen und habe mal dabei über borderline bei deiner schwester nachgedacht.
    Muss nicht sein aber lese mal unter edit Link entfernt vieleicht findest du da eine antwort.
    Loslassen hat nichts mit fallenlassen zu tun, denn das solltest du auch nicht. Loslassen hat was mit liebe zu tun. liebe kann zur qual werden, welches du gerade am eigenem leibe verspürst, aber in liebe loslassen lindert etwas den schmerz.

    Herzichst heinrich

    Der Mensch muss sich verändern wollen.
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes Wort zuviel und jede Anstrengung vergebens.

  • Hallo Mistmaus,

    Zitat

    Ich denke man sollte schon unterscheiden zwischen Leuten die einfach gerne trinken (weil sie sich dann cool fühlen, weil sie keine Aussenseiter sein wollen, weil es ihnen schmeckt, weil sie den Zustand des Benommenseins mögen) und Leuten, die den nüchternen Zustand nicht ertragen und sich deshalb mit Alkohol betäuben (auch wenn sie sich eigentlich davor ekeln).

    Das ist mir durchaus klar und ich habe meinen Beitrag auch in diesem Bewusstsein geschrieben. Ich habe die Sucht meiner Mutter jahrelang hautnah miterlebt. Habe ihre Verzweiflung, ihren Selbstekel miterlebt, wusste das trinken ihr keinen „Spaß“ macht und das es für sie kein Vergnügen war. Es war für sie Mittel zum Zweck, der Zweck war vergessen, ihr eigenes Leben vergessen.

    Zitat

    aber ich denke es gibt dafür verschiedene Gründe, und deshalb auch verschiedene Wege aus dem Dilemma heraus.

    Vielleicht liest Du auch einmal bei den Betroffenen. Vielleicht wirst Du dann sehen, dass es nur einen Weg aus der Sucht gibt, trocken werden und dann an sich arbeiten. Konsequent auf Alkohol verzichten, alles andere ist Rumgeeiere und führt nur weiter nach unten nicht nach oben.

    Zitat

    Daran muss ich arbeiten. Sie loszulassen und entweder sie begreift es selbst, und schafft es alleine oder sie bittet mich irgendwann wieder um Hilfe.

    Indem Du Dir weiterhin mehr Gedanken um das Leben und die Sucht Deiner Schwester machst, wird Dir das nicht gelingen. Loslassen bedeutet sich gedanklich zu lösen. Sich gedanklich von dem Leben des anderen zu lösen, sich von dem Irrglauben zu lösen, dass man helfen kann. Helfen kann sich der Alkoholiker nur selbst.

    Ich sehe hier keine gedankliche Lösung. Du schreibst nur von Deiner Schwester, wenn Du etwas von Dir schreibst dann nur im Zusammenhang mit Deiner Schwester. Es geht hier um Dich und Deine Probleme, doch die nimmst Du weder wirklich wahr, noch nimmst Du sie ernst.

    Loslassen, heißt nicht den anderen fallen zu lassen, buff und weg, sondern heißt den Focus auf sich zu richten und sein eigenes Leben ernst zu nehmen. Sich auf sich und nicht auf den Abhängigen auszurichten und das tut man nicht wenn die Gedanken ständig um den Süchtigen kreisen.

    Auch wenn Du Dir das vielleicht nicht vorstellen kannst, weiß ich wie Du Dich fühlst. Ich habe jahrelang im gleichen Hamsterrad gesessen und wollte die Wahrheit nicht sehen, wollte sie einfach nicht wahrhaben, ich wollte meine Hilf- und Machtlosigkeit nicht anerkennen.

    Was war ich glücklich als meine Mutter mir vor ca. 5 Jahren, nach jahrelangem saufen, gesagt hat sie könne nicht mehr und bräuchte Hilfe. Es war das Gefühl als würden Eisenbänder die mein Herz gefangen halten, auf einmal gesprengt. Ich kann mich dran erinnern, als wäre es gestern gewesen. Ich sah die Zukunft schon rosig vor mir, mein Gott was war ich doch ahnungslos, geradezu sträflich naiv.

    Es lies sich anfangs auch noch ganz gut an, glaubte ich in meiner Ahnungslosigkeit, Entgiftung, ambulante Therapie, Langzeittherapie. Das sie zwischendurch trotzdem trank, sah ich einfach als Startschwierigkeit, war es aber nicht. Es folgten ruhigere Zeiten für mich, in denen ich meine Mutter häufiger nüchtern als betrunken sah. Ich hatte Hoffnung, mit dieser Hoffnung habe ich mich selbst eingelullt, denn sie trank nach wie vor, trotz Therapie. Ich glaubte auch, genau wie Du, wenn sie damit nur konsequent weiter macht, wird sie schon aufhören zu trinken, irgendwann wird die Therapie Erfolg haben.

    Es folgten weitere Entgiftungen, Beteuerungen, Versprechungen, Gespräche die ich als konstruktiv betrachtet habe. Immer weiter begleiteten mich meine Gedanken um meine Mutter. Ich sah ja, dass sie etwas tat, tun wollte, auch getan hat und trotzdem klappte es nicht. Also dachte ich mir hab Geduld, sieh zu, sei aufmerksam, dann findest Du schon eine Möglichkeit ihr über die letzte Klippe zu helfen. Ich sah meine Mutter als hilfloses Opfer ihrer eigenen Sucht, genau wie Du Deine Schwester. Ich sah ja, dass ihr das ganze keinen Spaß machte, ich sah die Probleme die in ihrem Umfeld durch das saufen entstanden. Ich hatte den Eindruck, dass sie dem Chaos, dass sie durch das saufen in ihrem Leben anrichtete, hilflos gegenüber stand. Ich habe meine Mutter geliebt, ich wollte helfen, ich wollte sie nicht verlieren.

    Das Rad drehte sich immer weiter, meine Mutter trank, trotz allem und mir ging es immer schlechter. Ich sah sie weiter als hilflos an. Doch hilflos war ich und damit konnte ich nicht umgehen. Ich konnte nicht helfen und deshalb war mein Blick darauf verstellt, dass sie sich nicht helfen wollte. Ich wollte der Wahrheit einfach nicht ins Gesicht sehen.

    Ich habe mir irgendwann Hilfe gesucht und sie auch angenommen. Bis ich die annehmen konnte hat jedoch auch gedauert. Denn ich dachte ich könnte was dafür tun, dass es mir besser geht und gleichzeitig weiter für meine Mutter da sein. Das hat nicht funktioniert, kann nicht funktionieren. Wie sollte ich mich um mich kümmern, wenn doch gleichzeitig meine Gedanken immer noch bei meiner Mutter waren. Es war ja gar kein Platz in meinem Kopf für mich, da war schon meine Mutter.

    Irgendwann, viele schmerzhafte Wahrheiten später, bin ich auf den Trichter gekommen, dass meine Mutter kein hilfloses Wesen ist. Das sie jede Möglichkeit hatte, alles was man an Hilfe in diesem Staat als Alkoholiker bekommen kann, hat sie bekommen und das ist nicht wenig, genau wie Deine Schwester. Sie hat sie nicht genutzt, also wollte sie nicht.
    Wenn jemand über einem Abgrund hängt und die Hand des Retters nicht ergreift, obwohl derjenige nur die Hand auszustrecken bräuchte, dann ist der Retter machtlos. Wenn derjenige dann abstürzt, dann weil er die rettende Hand nicht ergreifen wollte und nicht weil der Retter versagt hat oder nicht genug Retter da waren. Meine Mutter hing am Abgrund, sie hat jede Hand die ihr gereicht wurde abgelehnt und ist letztendlich abgestürzt.

    Ich habe mich mit Händen und Füßen gegen diese Erkenntnis gewehrt. Ich habe mir einiges anhören müssen, von den Menschen die ich um Hilfe gebeten habe und das waren bei weitem keine schönen Dinge. Ich habe mich oft gefragt warum tust Du Dir das an, aber ich hatte keine Alternative mehr, ich war am Ende und ich wollte leben.

    Ich habe mich nicht nur vor der Erkenntnis gewehrt, dass meine Mutter nicht hilflos ist, sondern auch davor das mein Leben so wie es war nicht in Ordnung war. Ich hatte Angst vor der Veränderung. Im Grunde dachte ich ist alles ganz in Ordnung und es sind nur ein paar kleine Verbesserungen nötig. Als ich begriff, dass nichts in Ordnung ist und ein Haufen Veränderungen auf mich zu kommen, bekam ich Angst. Ich wollte weglaufen, doch ich bin geblieben. Anfangs einfach nur mangelnder Alternative, hinterher weil ich Blut geleckt hatte. Ich wollte Veränderungen, ich wollte endlich wieder ein eigenes Leben.

    Willst Du ein eigenes Leben, willst Du wirklich leben, Spaß, Freude, Zuversicht haben? Dann musst Du bei Dir anfangen und bei Deiner Schwester aufhören.

    Ich habe meine Mutter geliebt, sie war mir das Wichtigste in meinem Leben, nach mir. Lange Zeit kam sie vor mir und das hat mich mein eigenes Leben in dieser Zeit gekostet. Wenn ich weiter gemacht hätte, hätte es mich mein Leben ganz gekostet, denn ich war schon soweit, dass ich einfach abends einschlafen und morgen nicht mehr aufwachen wollte.

    Ich habe mich sehr lange dagegen gewehrt, die Wahrheit zu sehen. Meine Mutter war kein hilfloses Wesen das sich nicht helfen kann und das beschützt werden muss. Sie war eine erwachsene Frau, fähig sich um sich und ihr Leben zu kümmern. Doch sie wollte nicht und das tat unendlich weh. Doch dadurch, dass ich dem Schmerz ausgewichen bin, habe ich mir selbst keinen Gefallen getan. Weglaufen vor der Wahrheit, hat mir nicht geholfen. Mich der Wahrheit zu stellen war schmerzhaft, aber heilsam. Danach war ich erst in Lage mich wirklich um mich und mein Leben zu kümmern. Vorher, das waren nur Lippenbekenntnisse, genau wie bei meiner Mutter.

    Zitat

    Ich glaube ich bin falsch hier in diesem Forum. Wenn es darum geht meine Schwester fallenzulassen, sie aufzugeben - dazu bin ich nicht bereit. Davon bin ich Lichtjahre entfernt.
    Damit will ich nicht sagen, daß Ihr alle Unrecht habt. Vielleicht seit ihr nur einfach schon weiter oder vernünftiger als ich. Vielleicht ist meine Zeit für hierher einfach noch nicht da.

    Wie gesagt, wenn es unangenehm wird weglaufen, hilft nicht. Weder Dir noch Deiner Schwester.

    Gruß
    Skye

  • Hallo Mistmaus,
    ich freue mich so zuversichtliche Sätze von dir zu lesen..
    Klar, was wird, wenn wieder ein Absturz kommt, weiss keiner. Aber ich wünsche dir weiterhin den Mut deinen neuen Weg weiterzugehen. Weil er dir guttut. Und er gibt dir anscheinend auch das (immerhin schon kleine) Selbstbewusstsein, anderen auch Mut zu machen (siehe Hina!) und auf bessere Möglichkeiten hinzuweisen.
    Mach weiter so und suche dir noch viele schöne Ablenkungen,
    LG Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hi Mistmaus,

    halt mal die Oehrchen steif. Klar ist es schwer und klar willst Du immer noch helfen, denn auch Deine Erkrankung, die man Co-Abhaengigkeit nennt, ist sehr aktiv bei Dir.

    Wenn Leute Dir knallhart geschrieben haben, dass Du Dich um Dich kuemmern sollst und nicht um Deine Schwester, dann hoert es sich wahrscheinlich nur so knallhart an, weil Du noch ziemlich in Deinem Helfersyndrom verstrickt bist. Du machst Dir rund um die Uhr Gedanken darueber was Du machen kannst, wie Du helfen kannst, wie es Deiner Schwester geht.

    Du musst ein paar Worte fuer Dich ganz tief verinnerlichen und die sind: DU KANNST DEINER SCHWESTER NICHT HELFEN

    Sie erscheinen erstmal ziemlich hart und vielleicht tun sie auch weh, aber Du kannst nichts machen. Lass Sie machen, sie kann mit ihrem Leben machen was sie moechte, sie hat das Lenkrad fuer sich in der Hand und sie entscheidet, da hat keiner etwas zu suchen, auch wenn sie suchtkrank ist.

    Vielleicht schaust Du mal, ob Du auch noch eine Selbsthilfegruppe fuer Angehoerige bei Dir in der Naehe findest, denn ein direkter Austausch von Angesicht zu Angesicht ist auch sehr hilfreich und zusaetzlich hast Du ja noch uns. Arbeite bei Dir an Deiner Co-Abhaengigkeit und an Deinem Problem was Du hast, dass Du immer helfen willst, dann wird sich das andere auch von alleine loesen. Wenn Du Dich naemlich immer auf Deine Schwester konzentrierst, wirst Du niemals Deine Ruhe wiederfinden.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Hallo Maus (den Mist lasse ich weg, klingt so abwertend)!
    Guter Satz, den du dir an verschiedenen Orten aufhängen solltest, damit du immer wieder daran erinnert wirst:
    Ich will gesund werden.!
    Der Satz von Jenny: Du kannst ihr nicht helfen ! ist aber auch nicht schlecht. Vlt. findest du auch einen Platz für den zum aufhängen?
    Die Idee mit der SHG ist auch gut. Mir helfen die persönlichen Gespräche jedes Mal. Man bekommt für die probleme eine andere Sichtweise, andere denken anders.
    Vielleicht kommt morgen wieder die Sonne. Dann gehts uns allen auch wieder besser. :!:
    Wünsche dir einen schöen Sonntag, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo Maus,
    ja es ist wirklich wahr: Wir lernen alle voneinander. (Wenn wir es zulassen.)
    Wie oft habe ich, wenn ich verschiedene Sachen gelesen habe, gedacht: So blöd warst du auch mal! oder : Da hast du zum Glück früher die Bremse gezogen! usw.
    Es macht mir unheimlich viel Spaß und gibt mir ein tolles Selbstwertgefühl wenn andere über meine Beiträge nachdenken oder als Hilfe nehmen. Ich denke, da geht es dir ebenso. Ganz ohne Helfersyndrom. Man will nur seine Erlebnisse und Erfahrungen austauschen oder anbieten, damit andere für sich was daraus nehmen können.
    Sammle weiter Kraft von uns allen und für Morgen wünsche ich dir
    gaaaaanz viele glückliche Stunden !!!
    Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

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