Alkohol als Thema ansprechen?

  • Hallo Ihr Lieben,
    ich habe nun also meinen Schlafplatz aus dem gemeinsamen Schlafzimmer ins Gästezimmer verlegt und meinem Promillefreund auf Mailbox die Nachricht hinterlassen dass ich ihn bitte mit mir keine Diskussionen über die Beziehung/Neuversuche oder ähnliches zu führen. Was er davon hält weiß ich selbstredend nicht.

    Ich bin mir relativ sicher, dass er in den nächsten Tagen dennoch versucht diverses anzusprechen, zu beschwichtigen oder einfach nur sein Selbstbild in ein besseres Licht zu rücken. Ich habe mir vorgenommen dieses in die Richtung zu beantworten "Ich will den Streß nicht mehr, mir ist das mit Dir zu anstrengend".

    In seinen Alkoholkonsum hat er weder Einsicht noch ist sich der Gefahren bewußt bzw. seines veränderten Verhaltens beim Anblick dieses "Glücklichmachers". Ist es in solchen Fällen überhaupt sinnvoll dieses Thema nochmal auf den Tisch zu bringen?

    Ich persönlich denke, dass das nur Aggressionen mit sich bringt und keinesfalls ein Nachdenken anregt, da er sich ja bereits vor seiner Familie und Freunden ausreichend zu dem Thema äußert "Ich bin kein Alkoholiker, ich kann jederzeit ohne Alkohol leben". Zwar wäre es für ihn selber gesünder Einsicht zu erlangen, aber ich persönlich denke, dass ich dadurch nur noch mehr in die Schiene "böse, nichtsgönnende Frau" geschoben werde und genau das Gegenteil erreicht wird.

    Grundsätzliche Frage also:
    ist es überhaupt irgendwie/irgendwann sinnvoll das Thema nochmals aufzurollen? Oder ist es sinnvoller für mich einfach nur zu versuchen aus der Beziehung raus zu kommen ohne weitere Erklärungen?

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Hallo Dagmar,

    Zitat

    Grundsätzliche Frage also:
    ist es überhaupt irgendwie/irgendwann sinnvoll das Thema nochmals aufzurollen? Oder ist es sinnvoller für mich einfach nur zu versuchen aus der Beziehung raus zu kommen ohne weitere Erklärungen?

    Wie ist denn dein Gefühl hierzu?

    Du stellst ja hier eine Frage in den Raum,die nur Du dir beantworten kannst.

    Wieviel liegt Dir denn noch an eurer"Beziehung"welchen Wert stellt sie noch für dich da?

    Wenn Du dir diese Frage selbst beantworten kannst,hast Du auch eine Antwort auf deine grundsätzliche Frage.

    Alles anraten sind ja Erfahrungswerte die selbst gemacht worden sein sollen,und jeder kann hier nur von sich sprechen und wie er/Sie es machen würde,wie Du es letztendlich für dich handhabst obliegt ja deiner Einstellung zu eurer"Beziehung".

    Schaue einfach noch einmal bei Dir genau nach,an welchen Werten Du denn festhalten möchtest,und ob diese deinem Empfindungen noch konform gehen :wink:

    Gruß Andi

  • Lieber Andy,
    vor lauter - Hilfe, wer bin ich und wo will ich hin....

    Die Beziehung ist so nicht mehr tragbar und muss enden. Ich will es lernen mich gefühlsmässig von diesem Menschen zu distanzieren. Welchen Wert die Beziehung für mich hat? Derzeit keinen!
    Heute wird begonnen rund um das Haus Mauern zu ziehen. Ich bin hier nur Untermieter - aber wer meint ihr, wird von den Bauleuten befragt oder hat das Areal freizuräumen?
    Nun gut, übliche Situation - ihm ist alles zu viel.
    Also räume ich mal meine Pflanzen weg und das was ich an Gartenstühlen tragen kann. Der Rest wird dann eben dem Baufahrzeug zum Opfer fallen. Ich werde diese Möbel hier wohl so und so nicht mehr nutzen.... Sofern der liebe Gott es gut meint und mir eine Wohnung vermitteln kann ;)

    Fraglich war für mich nur ob ich das Thema Alkohol während der vermutlich noch folgenden Diskussionen auf den Tisch bringen soll oder nicht. Ich persönlich will keine Diskussionen mehr darüber sondern nur Abstand, um mich von meinem Suchtmittel Ex-Freund fernzuhalten. Jedoch hat er eine feine Antenne, wie er mich zumeist doch in Diskussionen verstrickt. Natürlich arbeite ich an mir, aber ob das so schnell geht wie ich das brauche ist einfach fraglich.

    - also Beziehung ist beendet - Chance gibt es keine ohne Entzug - er ist weder einsichtig noch willens sich mit dem Thema auseinanderzusetzen - ist in einem solchen Fall nicht besser alle Neune grade sein zu lassen und nicht mehr explizit auf das Thema Alkoholmissbrauch einzugehen.

    Gewiss, schön wäre es, wenn er für sich sein Leben umkrempeln würde weil die gesamte Gesellschaft und alle Menschen in seinem Umfeld etwas davon hätten. Da ich aber keine Bereitschaft zu professioneller Hilfe sehe halte ich das für vergeudete Worte.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Ich habe es nicht mehr zum Thema gemacht sondern nur noch einmal erklärt, dass es alleine sein Leben ist, welches er lebt ob mit oder ohne Alkohol ist seine Entscheidung.

    Ich habe ihm gesagt, dass es Zeit ist, dass ich auf mich selber achte und darauf, wo oder wie ich vielleicht selber krank bin und besser selber an meiner Gesundung arbeiten sollte.

    Wenn ich so überlege, wie oft ich früher das Thema Alkohol hochgezogen habe und so für Krach, Terror und Ersatzhandlungen, Ausflüchte und Rechtfertigungen gesorgt habe. So unnütz. Irgendwie dachte ich wohl ich sage es Dir, Du sagst ja oder nein und beschäftigst Dich mit dem Gedanken. Dass hier aber ein Verdrängungsverhalten beginnt und ein ganz anderer Kreislauf - nämlich der des Rechtfertigen und Vertuschens beginnt habe ich gar nicht begriffen.

    Komisch, da denkt man man geht den richtigen, direkten und offenen Weg und genau das Gegenteil von gesunder Diskussion passiert, alles nun folgende war innerhalb unserer Beziehung versteckt, entflohen durch geografische Entfernung und durch Verändern der Alkoholart (aus ursprünglichem Asbach wurde beim ersten großen Theater Bier und beim jetzigen Theater Weißbier). Also eigentlich nur eine Verstärkung unserer mangelnden Kommunikation.

    Nun gut, so sollte es eben sein.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Gelungen ohne Hass und böse Worte: mit etwas Abstand und fast emotionslos zu sagen was ich denke.

    Ein Nachdenken wird es wohl kaum bewirkt haben, da ich nur die Standardantworten im Sinne von "ich weiß" erhalten habe, aber das ist nicht mein Problem - wichtig war es mir einmal das anzusprechen, was ich bisher nicht tat (einfach in dem Bewußtsein, er dürfte nicht verstehen was ich meine). Mir war für mich wichtig das beim Namen zu nennen was ich spüre und nicht immer zu sagen "Der Alkohol verändert Dich". Ich wollte einfach sagen wie er auf mich wirkt, unabhängig ob das nun richtig oder falsch oder seiner Meinung entspricht, sondern einfach dem was ich fühle.

    Ich sagte ihm dass ich der Meinung sei, er selber würde sich nicht spüren und somit auch nicht in der Lage sein können Gefühle von anderen zu spüren oder die eigenen zu leben. Ich wisse nicht, was in seiner Kindheit passiert wäre, dass er so emotionslos wirke, dass er aber vielleicht im eigenen Interesse für sich selber Gefühle spüren soll und diese leben soll ohne sie mit dem Hilfsmittel Alkohol zu verdrängen.

    Mir persönlich helfe das nichts mehr, unsere Beziehung sei beendet weil mir das zu viel Stress bringe und ich diese Art des Zusammenlebens nicht mehr will.

    Ich habe mir die Freiheit angesprochen ihn zu fragen was das für Bekannte wären, die ihn benutzen, ihm aber nicht ehrlich die Meinung sagen - auch dann nicht, wenn er sich in Richtung Absturz bewegt. Freunde können das, Zweckgemeinschaften nicht. Darauf teilte er mit, dass er nun eben mit diesen Menschen nichts mehr zu tun habe.

    Ich musste leider sagen, dass eine geografische Flucht nach Würzburg oder der Austausch der Menschen von hier nach dort deren Qualität wohl kaum erhöhe, oder ob er das Gefühl habe, dass diese Menschen ehrlich wären. Auch konnte ich mir nicht verkneifen zu sagen, dass ich den Eindruck habe, ich als alkoholfreier Mensch wäre störend für sein Leben. Natürlich verneinte er das.

    Er bat mich darum heute aufzustehen und ihn zu wecken, ich musste ihm leider sagen dass ich mich nicht mehr für ihn verantwortlich fühle und das schon viel zu lange getan hätte - ich müsse nicht aufstehen, somit müsse er das schon selber hinbekommen (was nicht rechtzeitig geschah).

    Meine Aussage, dass er eine Überheblichkeit und Stolz an den Tag lege, von der ich den Eindruck habe sie sei ein Schutzmechanismus wurde ebenso abgelegt als falsch wie meine Aussage, dass ich den Eindruck habe er wäre in den Alk reingeschlittert weil er sich sicherer fühle mit Alk. Nun gut, meine Meinung kann falsch sein - das könnte nur er selber in sich herausfinden. Eine Psychotherapie für sich selber lehnt er selbstverständlich ab.

    Gestern der Akt des Bierausschüttens (vermutlich als zeigbarer Beweis des Begreifens für mich dargestellt) von dem ich ihm sagen musste dass ich darin wenig Sinn sehe. Das Glas habe ich ihm heute ins Schlafzimmer gestellt, nebst seinem vergorenen Saft. Ich denke, er ist auch für die Gegenstände verantwortlich, die er irgendwo verteilt. Ich sehe meine Aufgabe nicht als Putzliesel für ihn.

    Dadurch, dass ich ihn sehe - dem es ebenso wenig gut geht wie mir - besinne ich mich noch mehr auf mich: Körperpflege, Nahrung ect. Ich denke, wir beide haben mit der Situation zu kämpfen dass wir nun nach 8 Jahren getrennt sind. Aber nur das ermöglich uns beiden - jedem Selbständig - seinen Weg zu gehen.

    Es ist schon heavy für mich zu sehen, selbiges T-Shirt, mit dem er am Montag hier ankam hatte er nachts an und ist damit jetzt zum Arbeitsplatz. Ein Zahn gebrochen, die Zähne nicht geputzt ect. Etwas das ich bewußt registriere um für mich zu sichern, dass ich nicht die Fürsorge für mich selber vergessen.

    Auch darauf sprach ich ihn an - dass ich der Meinung bin er selber liebe sich nicht und achte sich nicht. Denn ein Mensch, der sich selber etwas wert ist, der lässt einen abgebrochen Zahn behandeln, der sorgt vor sich nicht jeden zweiten Tag selber zu verletzen oder zu verstümmeln (was natürlich nicht absichtlich passiert). Das bejahte er zur Abwechslung einmal

    Wie soll so eine beidseitig verantwortliche Beziehung geführt werden....

  • Boah, auf die Zunge beissen reicht nicht mehr, deshalb versuche ich mich jetzt zusammen mit meiner Tastatur "abzureagieren".

    Ich weiß ja, dass es sinnlos ist einem nassen Alkoholiker zu sagen dass er sein Hirn und seine Gesundheit bereits ruiniert hat (es interessiert ihn nämlich weniger als die nächste Ration für den heutigen Tag, zumindest oft) aber wenn ich sehe, wie alle vermeintlichen Tabus fallen.

    Krankmeldung gibt es nun
    dafür an diesem Tag Alk schon morgens
    eine Kiste Vorrat reicht nicht mehr, also doch gleich zwei
    logisch, mit dem Schlafen klappt es auch schon nicht mehr
    klar, die Narkose beim Zahnarzt kann ja nicht wirken....

    Boah, einem normalen Menschen könnte man sagen: überleg mal, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Bei einem Suchtkranken biete ich nur Gründe zum Streit - darauf habe ich null Bock, weil ich die paar Wochen hier noch heil rumbringen möchte.

    Alles das weiß ich und dennoch muss ich mich so beherrschen nichts zu dem Thema zu sagen - es geht mich ja auch nichts mehr an - bewirken würde es ja auch nichts. Ich sollte also meinem Mundwerk Redeverbot geben um nicht Tatsachen anzusprechen, die dann zu Streitereien führen....

    Boah, das Leben als Co ist alles andere als eine Freude ;) na ja, selber rausgesucht ;)

    Lieben Gruß von einer,
    die sich hier gerade "auskotzen" musste

    Dagmar

  • Habe ich doch geahnt, dass mir demnächst der Geduldsfaden reißt. Derzeit wieder auf dem Versuch der Kontaktanbahnung kriege ich schon Wutgefühle wenn mein Herr Ex ständig dieselbe Leier auflegt um mich zu bezirzen, und durch kleine Veränderungen erhofft dass ich ihm auf dem Leim gehe.

    Nun, gestern wollte er kochen - tat es auch. Erzählte von seinen vermeintlichen Zukunftsplänen, die nun so gestaltet waren dass er der Meinung war, sie würden mir gefallen. Und da hatte ich genug und Gott sei Dank Logik im Hirn und eine ruhige Art zu sprechen. Sein Pegel war etwas geringer, da er sich ja im besten LIcht darstellen wollte.

    Ich konnte also wenigstens das vom Stapel lassen was mir wichtig war, dass alle Spielchen die er spielt nur dem Zweck dient mich oder andere Menschen zu benutzen. Wenn er der Meinung wäre, bei ihm wäre mit seinem Alkoholverzehr alles in Ordnung, dann ist es seine Sache - ich bin froh mir das nicht mehr allzulange ansehen zu müssen, da ich solche Spiele und Verhaltensweisen ablehne. Er könne doch jederzeit ohne Alkohol und leerte das Bier aus - na, die Spiele kennen wir doch ;)

    Darauf konnte ich nur wieder sage daß ich der Meinung bin, dass das wieder die übliche Show ist. Ich würde ihm glauben, dass er das sogar vorhabe, sei mir aber sicher, dass er über all die Jahre so tief mit seinem Alk verwurzelt ist dass das ohne fachmännische Hilfe nicht geht, eher ins Gegenteil ausschlägt weil Entzugserscheinungen nicht auszuschließen sind. Da er aber so und so alles besser weiß, und bestimmt nicht lange auf Null bleibt, ist das Thema eh durch.

    Nun gut, das war die sachliche Tour.

    Wir hatten ein Gespräch in seinem Schlafzimmer, übliche Muster, der Wunsch, dass ich die Nacht bei ihm verbringe nee "Ich geh nach oben, kuscheln bedeutet für mich Herz und Gefühle, du willst weder das eine noch das andere. Du spürst Dich selber nicht mehr weil jeder Mensch für Dich nur einen Nutzen erfüllen muss." Ich dachte das wars.

    Steht der doch nackig vor mir, versucht mich in den Arm zu nehmen und sagt "Ich will Dich runterholen" also ins Schlafzimmer. Ups und da bin ich ausgerastet.

    Ich weiß gar nicht mehr, wie ich den Angriff gestartet habe irgendwas mit "fass mich nicht an" oder so. Dann ging er runter und ich konnte es mir nicht verkneifen nochmals runterzugehen und ein paar Worte mitzugeben. Sinngemäss kriege ich es noch zusammen, wörtlich nicht. Ich kenne mich so nicht: etwas lauter als sonst, überdeutlich und eine für mich untypische Handgeste mit dem Finger auf ihn zeigend (anklagend wohl)

    Mensch, ist das aus mir rausgesprudelt: Er solle nicht von Gefühlen sprechen, da er selber meiner Meinung nach nur noch sein Gefühl und seine Sucht für den Alk spürt. Alles andere will er sich holen, damit es ihm in seiner Sucht besser geht. Ich habe nicht die geringste Lust Schachfigur bei ihm zu spielen wie jeder Mensch bei ihm seine unterstützenden Züge auszuführen hat. Er könne sich das Thema Liebe und Sexualtität ersparen, da er meiner Meinung nach auch seine Sexualtät eingebüßt habe und es an ihm läge ob er sich mal mit Hilfe von Ärzten mit seinem Inneren beschäftigt oder nicht. Wie ich das meinen würde, ob es mir mit ihm nicht mehr gefallen hätte?
    Nein hat es nicht - mit einem nüchternen Partner ist Spontanität möglich und pures Erleben, mit ihm nicht - somit gibt es nichts an ihm was mich ihn diesbezüglich vermissen lässt.

    Kommt doch die Frage: "Schlafen wir morgen miteinander ohne Alkohol" Aber hallo, wie ein Dampfhammer ging ich ab.

    Ich war mir nicht sicher ob die Aussagen und Reaktionen so sinnvoll waren weil ich nichts mehr eskalieren lassen wollte. Aber es war mir ein Bedürfnis die Dinge beim Namen zu nennen und ganz klar zu sagen wie wenig ich diese Dinge mag und wie wenig sie für mein Leben in Frage kommen. Vor allen Dingen habe ich die Spiele und Lügen satt, die er ständig serviert. Und ich habe ihm erstmalig deutlich sagen können, dass er sagen kann was er will und ich glauben was ich will - tendenziell aber am ehesten nichts. Bisher habe ich nichts darüber gesagt dass ich ihn als verlogen empfinde um einfach meine Ruhe zu haben, aber irgendwie fand ich doch es wird Zeit dass die Grenzen klar werden. Kuscheln und Liebe kann er sich bei mir nicht abholen. Soll er sich doch bitte bei seiner Freundin Alk, die beiden dürften besser harmonisieren.

    Uff, zwar fühle ich mich erleichtert, habe nun natürlich aber etwas Muffe vor Agressionen.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Hallo Dagmar,

    Zitat

    Uff, zwar fühle ich mich erleichtert, habe nun natürlich aber etwas Muffe vor Agressionen.

    Sind ja alles Gefühle,und im den Moment wo Du sie empfindest richtig!
    Auch deine Angst vor deinen eigenen Agressionen ist ja ein Gefühl,welches dir ja auch etwas signalisiert es macht ja etwas mit Dir.

    Er kapiert es wahrscheinlich eh nicht,ist ja auch zum aus der Haut fahren,sich ständig zu wiederholen,ständig lauter werden zu müssen,in der Hoffnung der gegenüber begreift es so vieleicht eher gell?

    So lange wie er nass ist,wird er es nicht begreifen!

    Da helfen Dir auch kein lauter werden,und schon gar nicht dein eigendst aufgebauter Agressionsstapel,im Gegenteil,er wird Dir nur Schaden hinzufügen,und Du wirst am Ende die Verliererin sein,er hat nichts zu verlieren,aber auch nichts zu gewinnen,wenn er nichts ändert!!

    Fahr herunter Dagmar,und setzte deine Kraft für dich ein,dort ist sie sinnvoll und angebracht!

    Gruß Andi

  • Bin ich schon direkt danach Andi, nein - bisher wurde das Thema Alkohol von mir nicht thematisiert. Einfach deshalb, weil ich ja weiß, dass es keinen Sinn hat. Deshalb war ich auch erschrocken, als ich registrierte ich bin etwas - kein Schreien!!! - lauter und spreche jede Silbe deutlich aus. Da war mir erst mal klar, wie wichtig es doch für mich war es auszusprechen. Egal, ob er es registriert - was garantiert heute abend vergessen ist und das selbige Spiel geht von vorne los ;)

    Ach, die Hoffnung des Begreifens hatte ich gar nicht :) Mir ging es nur darum das aus mir rauszulassen, was ich nie gesagt hatte, so einfach die eigene Müllabfuhr.

    Tja Andy, meine Kraft habe ich gerade im weiteren Packen und dem Beginn des einölens eines weiteren Kiefernmöbelteils umgesetzt. Es dauert wohl noch ein paar Wochen, bis ich umziehen kann. Und gesagt habe ich ja nun auch was zu sagen war ;)

    Lieben Gruß von Dagmar

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