Hallo Lotte,
ich habe Dich mal hier zu den "Kindern" verschoben, denn es sind hier viele, die ähnliches erlebt haben oder noch erleben!
Die Resonanz wird demzufolge hier auch größer sein!
Lieben Gruß
Speedy
Hallo Lotte,
ich habe Dich mal hier zu den "Kindern" verschoben, denn es sind hier viele, die ähnliches erlebt haben oder noch erleben!
Die Resonanz wird demzufolge hier auch größer sein!
Lieben Gruß
Speedy
Hallo Lotte,
herzlich willkommen hier,
negative Gefühle, Hass, Wut gegenüber dem trinkenden Elternteil sind, so glaube ich, normal. Schwierig ist es damit umzugehen, weil schnell Schuldgefühle entstehen.
Ein schlechtes Gewissen brauchst du überhaupt nicht zu haben. Dein Mutter trinkt und das ist ihr Ding. Du kannst ihr nicht helfen und sie auch nicht ändern, wenn sie es nicht selbst tut.
Dein schlechtes Gewissen zeigt an, dass du dich für deine Mutter verantwortlich fühlst und zwar in einem sehr starken Maße. Mehr als gut für dich ist. Da liegt der Hund begraben. Du machst dein Wohlergehen von etwas abhängig, was du absolut nicht in der Hand ist. Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit, die behandelt werden kann. Wenn der oder die Kranke seine Krankheit nicht als solche nimmt, wird nichts passieren.
Du solltest dich mehr um dich als um deine Mutter kümmern und dich nicht in Gewässer begeben, die nicht deine sind. Wenn es dir nichts bringt mit deiner Mutter zu reden, dann lass es.
viele grüße simmie
hallo lotte
das thema totschweigen is leider oft üblich, wie is denn das (falsche) gesellschaftsbild eines alkoholikers? der penner auf der parkbank
das es auch genug "funktionierende" alkoholiker gibt, ist wohl leider noch nicht so bekannt. und wer gibt schon gern zu, das die frau, mann, schwester, elternteil etc. alkoholiker ist? nur wenige, zumindest solang man sich nicht über die krankheit informiert. ich schätze bei vielen spielt auch ne art selbstschutz (ich nenn's etz mal so) ne rolle, meine ... is doch keine alkoholikerin, trinken gehört doch zur gesellschaft dazu, is doch noch alles in ordnung etc...
ZitatWas mir bei meiner Mama ganz extrem auffällt, ist, dass sie eine starke Wesensänderung durchmacht
der alkohol verändert die menschen, meine mutter is auch total anders, wenn sie getrunken hat - ich könnt scho bald sagen, da stehn zwei verschiedene menschen vor mir ![]()
deine gedanken bezüglich der treppe kenne ich auch so ähnlich, egal was, hauptsache der ganze sch... is endlich vorbei hab ich mir oft gedacht. was hab ich mich für diese gedanken geschämt, auch wenn ich mit freunden über die sucht meiner mutter gesprochen hab, DAS hab ich mich nicht sagen trauen. ich weiß noch wie erleichtert ich war, als ich hier im forum entdeckt hab, das ich mit diesen gedanken nicht alleine da steh, vielen geht/ging es so. gewünscht hab ich's mir ja auch nie wirklich, nur keinen ausweg mehr gesehn in dem ganzen mist, eigentlich war ja immer mein wunschgedanke das sie trocken wird...
ZitatAusflippen könnt ich, wenn einer ihrer Geschwister auftaucht, mit Sekt oder so, um auf irgendwas anzustossen - obwohl sie genau wissen, das meine Mam ein Problem hat. Gibt es etwas Gemeineres??
ganz ehrlich, ja! gemeiner wäre es wenn deine mutter trocken werden will und ihren verwandten sagen würde, das sie keinen alk im haus hat und sie auch keinen mitbringen sollen und sie würden sich ihrem wunsch entgegensetzen.
deiner mutter kannste erst helfen, wenn sie trocken werden will und einsicht zeigt. davor läuft es nur wie bisher auf eine trinkpause hinaus, hast du ja schon oft genug erleben müssen
sie hat von alleine angefangen mit dem trinken, nur sie allein kann da auch einen schlußstrich ziehn, solang sie dazu nicht bereit is, kannst du dich auf den kopf stellen - es bringt nichts, nur du zerrst an deinen kräften, die du ganz dringend für dich brauchst!
nicht schön zu lesen, ich weiß, aber die erfahrung habe ich gemacht und die anderen hier...
schreib hier was immer du auf dem herzen hast, es hört immer jemand zu.
liebe grüße
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