Schluß ist ...jetzt!!!

  • Zitat von babara

    Ist das normal, das der Partner lieber totschweigt, es also nicht hören will?

    Hallo Barbara,

    wieso tot schweigt, gibt es irgend einen Grund darüber zu sprechen, die Koffer sind doch nicht gepackt, also ist doch alles noch schön, da juckt nichts, da drückt nichts, die Wäsche machst Du noch, kochen sicher auch und hier und da was.

    Verstehen, es ist unverständlich für den Partner, nur unverständlich.

    LG kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • hallo ihr lieben,

    spreche hier nur mal ganz emotionslos den rechtlichen aspekt an, wenn es um das rausschmeißen aus der wohnung geht.

    dort, wo mein partner polizeilich gemeldet ist (unerheblich wer den mietvertrag unterschrieben hat), hat er ein anrecht auf freien zugang. stelle ich ihm also die koffer vor die tür und/oder tausche ich die schlösser aus, dann braucht er nur die polizei zu holen und ich muss ihn wieder rein lassen.

    ist mein partner schon mal unangenehm aufgefallen oder benimmt sich aktuell so, dass gefahr zu vermuten ist, dann kann es sein, dass sie ihn erst mal aus der schusslinie nehmen und ihn beispielsweise bei bekannten oder in einem männerwohnheim unterbringen. dann habe ich zwar eine nacht meine ruhe, aber am nächsten tag ist er wieder da.

    letztendlich kann die zuweisung der wohnung nur gerichtlich geklärt werden, heisst es muss ein 'antrag auf erlass einer einstweiligen anordnung' gestellt werden. alles andere ist 'verbotene eigenmacht'.

    schönen tag an alle - emz

  • Hallo esmeray,

    eine Wohnung mit HartzIV ist schwierig, aber nicht unmöglich. In der Regel hat die ARGE Vermieter an der Hand, die auch an HartzIV-Leute vermieten. Diese kann man bei uns auch bei der Stadt erfragen. Dazu übernimmt bei uns die ARGE auch eine eventuell erforderliche Mietsicherheit. Ich weiß nicht, wie das in Hamburg ist. Ein erster Schritt wäre hier für mich, mich beim Sozialamt meiner Stadt schlau zu machen.

    Dich zu informieren, erste reale Schritte einzuleiten, ist auch ein guter Weg, sich gedanklich von der Trinkerei zu lösen. Eigene Probleme lösen und dich nicht mehr mit "seinen" Problemen auseinander zu setzen, bringen dich schließlich vorwärts. Ich wünsch dir Mut und Kraft dazu.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

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