Hallo, ihr Lieben "da draußen", ich bin neu hier (freue mich unendlich auf Austausch
) und auch das Wort und die Bedeutung "Co-Abhängig-Sein" ist neu für mich.
Gestern, als ich endlich ein Wort zu meinem "Zustand" hatte, konnte ich nach Monaten endlich weinen...es war richtig befreiend.
Heute frage ich mich, ob es wohl so etwas wie eine Einteilung gibt, an der man erkennen kann, wie stark die Co-Abhängigkeit ist?
Es ist doch so, dass Partner sowieso immer co-abhängig sind: Der Mann geht arbeiten, die Frau kümmert sich um die Kinder. Das ist ein "normales" menschliches Verhalten.
Wo beginnt eine richtige Co-Abhängigkeit und welche Auswüchse kann sie annehmen?
Ich selbst kann mich ja nur aus meiner Sicht sehen und würde sagen, dass ich eine leichte, kleine Co-Abhängigkeit habe. Ich bin aber auch erst seit zwei Monaten mit meinem Freund zusammen und hab` nur für mich kleine Beobachtungen gemacht.
Dass ich jetzt mein gesamtes Leben auf sein "Wohlbefinden" ausrichten würde, stimmt nicht. Ich hab` meine Wohnung, er hat seine. Wir sehen einander täglich, er ist lieb, nett, aufmerksam, geht einer Arbeit nach....und braucht täglich seine "Biere". Er wird danach aber nicht ungut oder aggressiv, ich hab` nur beobachtet, dass er nach fünf Bieren depressive Ansätze hat (mit Selbstbeschuldigungen) und nach einem sechsten Bier total gut drauf ist, .... lebensfroh, aktiv.
Den einzigen Gedanken, den ich vielleicht habe, ist, dass er nach einem "5. Bier-Pegel" um alles in der Welt einen "6. Bier-Pegel" haben soll.
Es kommt noch dazu, dass ich energetisch voll gut drauf bin und weiß, dass er, wenn er sich 6 unbehandelte Themen aus seinem Leben endlich anschaut, kein Bier mehr zum "Betäuben" braucht.
Also schätze ich mal, dass ich ein Helfersyndrom noch zusätzlich habe....
Vielleicht könnt ihr mir Hinweise und Tipps geben und womöglich gibt es auch wirklich eine Einteilung, dass ich weiß, wo ich in etwa stehe (mit meiner Co-Abhängigkeit).
Ich danke euch jetzt schon vielmals,
viele liebe Grüße,
Amai