Bin ich Co-Abhängig?

  • Hallo LisaMan,

    ich heiße Dich herzlich Willkommen hier im Forum :wink: .

    Das, was Du da schreibst, hört sich nicht gut an. Ihr habt eine Tochter, die diesem ausgesetzt ist. Erinnere Dich bitte an Deine Kindheit, willst Du, daß sie so etwas erlebt?

    Du fragst, ob Du Co-abhängig bist. Wenn Du nichts für Dein Leben tust, weiterhin zusiehst, wie Dein Mann sich durch den Alkohol zerstört und Deine Familie mit, bist Du auf dem besten Wege dorthin.

    Lies hier mal:
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…topic10302.html

    Lies hier ganz viel, schreibe alles auf, was Dich bewegt. Du wirst sehen, Du bist hier nicht allein. Viele sind in einer ähnlichen Lage.

    Ich wünsche Dir regen Austausch hier.

    Liebe Grüße
    S.Käferchen [Blockierte Grafik: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…/tiere/k025.gif]

  • Hallo LisaMan,

    Herzlich willkommen hier!

    Ob du CO- bist kannst du dir beantworten wenn du hier liest. Ich denke du weißt es. Das ändert nichts, aber es bringt dich um eine Erkenntniss weiter und das ist schon ein kleiner Schritt.

    Deine Geschichte lief wie alle anderen erschreckend gleich und immer sitzt der Partner in der Ohnmacht.

    Der ALK lässt dunkle Wesenszüge aufbrechen die tief in einem Menschen schlummern. Es findet eine Wesensveränderung statt, die der Betreffende so gar nicht mitbekommt.
    Die kann er nur stoppen indem er nicht mehr trinkt.

    Ich habe das auch so erlebt, ich meine verbal.
    Wo ist "deine" Schmerzgrenze?
    Bist du dir überhaupt noch was wert?
    Ich denke du bist "die Beste". Sag dir das immer wieder, das gibt Kraft.

    Es gibt nur 2 Wege!
    Mit oder ohne ALK.

    P.S. "nur Bier". Das ist auch ALK. Ist eine schöne Entschuldigung, so als wäre es Saft. Hör auf dich zu belügen.

    LG

    vergissmeinnicht :wink:

  • Hast du schonmal über eine Therapie für dich nachgedacht oder ahst du eine gemacht?

    Du musst dich jetzt wieder retten. Dich und dein Kind. Oder willst du dich opfern. Meinst du du änderst damit etwas?

    LG

    vergissmeinnicht

  • Hi Mandy,

    Willkommen hier im Forum auch von mir! Weisst du, es ist von jedem selbst die Entscheidung, wie er sein Jetzt gestalten möchte. Du hast schlimmes in Deiner Kindheit erlebt? Ja, aber das ist jetzt vorbei. Nun liegt es an Dir ob Du weiterhin an Deiner Vergangenheit leiden möchtest.

    Stell Dir mal vor, Du hättest heute einen tödlichen Autounfall? Das wäre bestimmt ganz furchtbar für viele Menschen in Deiner Umgebung. Aber weisst Du was passieren würde? Die Erde würde sich weiter drehen und das Leben weiter gehen! Spürst Du was ich Dir damit sagen will?

    Spedi hat es hier so gut auf den Punkt gebracht, deswegen zitiere ich ihn einfach mal, denn zusammengefasst lautet mein Post hier:

    "Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe"

    Also sei ehrlich mit Dir! Aus irgendwelchen Gründen willst Du nicht und bringst uns hier eine ganze Reihe von Gründen dafür vor, oder? Überprüfe dies einmal doch nur für Dich.

    Und hast Du eventuell schon einmal an eine Therapie gedacht bei all Deinen schrecklichen und traumatischen Erlebnissen? Oder an den Besuch einer Selbsthilfegruppe - real, nicht virtuell?

    Viele hier bringen die gleichen oder ähnliche Gründe vor, warum sie - gerade jetzt - nichts in ihrem Leben bewegen können und auf einmal passiert etwas in ihrem Leben, dass sie fast dazu zwingt etwas zu ändern - und siehe da - es geht! Nie einfach, aber es geht!

    Und wenn Du willst, dann schaffst Du das auch! Es ist jedoch kein Weg auf Rosenblättern, sondern er ist hart und steinig und mühsam - und doch wirst Du belohnt!

    LG und den Mut zur Veränderung Skybird

    Lebendige Grüsse
    skybird

  • Hallo Mandy,

    bitte glaube mir, ich kann all Deine Argumente vollkommen verstehen. Auch ich habe jahrelang immer wieder so geredet, habe meine Kinder vorgeschoben als Grund, ihnen nicht alles nehmen zu können, meine berufliche Situation benutzt, um nicht zu gehen, weil ich ja dann meine Ausbildung abbrechen müßte, die ich mit 33 Jahren begonnen habe. Was soll denn dann aus mir werden, mich nimmt doch dann keiner mehr, wenn ich die Ausbildung abbrechen würde...etc...

    Mandy, bei Allem Verständnis. Sei Dir bewußt, daß die Firma, wenn er weiterhin trinkt, sich weiterhin auf der Spirale des Alkoholismus nach unten bewegt, werden so oder so alle in Mitleidenschaft gezogen. Und Du wirst immer weniger Kraft haben, Dich selbst zu retten...geschweige Deine Tochter.

    Bei dem Entschluß, ein Leben ohne Alkohol zu führen, gibt es keine Ausreden, keine aufschiebende Wirkung! Nur den Entschluß, damit JETZT und SOFORT aufzuhören. Was Dein Mann daraus macht, ist seine Entscheidung, denn nur er kann darüber entscheiden, ob er einsieht, daß er eventuell ein Alkoholproblem hat. Aber nur Du entscheidest, ob Du so ein Leben willst.

    Du schreibst, Dein Leben unter Deinem Vater war die Hölle. Aber glaubst Du ernsthaft, dies wird am Ende mit Deinem Mann besser werden, wenn er weiterhin trinkt, Dich demütigt, Dir jetzt schon vorwirft, Du bist für den Abstieg Eurer Firma verantwortlich? Wach auf, er schiebt Dir den schwarzen Peter zu!

    Ich wünsche Dir viel Kraft.

    Liebe Grüße

    S.Käferchen [Blockierte Grafik: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.cosgan.de/images/smilie/tiere/k025.gif]

  • Ich habe das mit dem Bier aufgegriffen, weil amn das so oft liest und hört. So als wäre das völlig unvervänglich. Nichts für ungut.

    Vergleiche deinen Mann nicht. Wir sind alle verschieden. Du siehst doch, er rückt sich das so wie er es braucht.
    Wie Skybird schon schrieb:
    Du kannst keine Rücksicht auf andere nehmen.
    Die werden ihren Weg schon finden. Mach dir keine Sorgen.

    Es mag Entschuldigungen für alles geben was du tust.
    Aber es gibt keine Entschuldigung dafür was du "nicht" tust!
    Pass auf das das Chaos nicht zu groß wird.

    LG

    vergissmeinnicht :wink:

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