Hallo Jürgen,
super Gefühl- heute morgen auch.Der Spiegel lügt nicht- zeigt mir ob ich OK bin oder nicht-ob ich in der Lage bin weiter meinen Weg zu gehen.
Erstaunlicher weise sogar mein Hund,- hab ich das Gefühl - merkt,das mit mir "irgendwas nicht in ORDNUNG" ist- auch für ihn sehe ich, hat das neue Leben angefangen- es muss auch für ihn schwer sein sich dran zu gewöhnen, dass sein Herr "so lange nüchtern ist"....
Ich wünsche Dir einen schönen Tag.
Gruss
Oliver
EXTREM-ALKOHOLIKER
-
-
Hallo,
mein Hund, ich nenne Ihn immer unseren Pöppelmann, der Arme musste am Anfang, ganz schön mitlatschen, dabei ist das ein ganz fauler und wenn es regnet, dann kann ich einen Schirm, über Ihn aufspannen, so Regenscheu ist der alte Knilch ( 10 Jahre).
Der hatte wie geagt am Anfang, bestimmt wunde Pfoten und hat gedacht, Mensch, was will mein Mensch, nu schon wieder raus, wir sind doch gerade erst angekommen.
Ja so ein Hundelleben, kann auch mal anstrengend sein, aber er hat meine Saufzeiten, bestimmt auch irgendwie miterlebt.
Die Tiere spüren die Veränderungen auch, denn Sie begleiten uns ja schon ne gewisse Zeit
Machen wir weiter

immer einen Schritt nach vorne.MLG Marion
-
Hallo Marion,
Mein 5 Jahre alter SH ist seit paar Monaten irgendwie braver und disziplienierter geworden- jeden 2 Tag muss mit mir ne Runde mitlaufen/ ich sebstverständlich mit dem Rad/- hab ich auch gemerkt am Anfag, dass ihn das nicht unbediengt passte.Bin es mir sicher,dass er auf eigene Hundeart auch mitfühlen kann und diese Veränderungen in mir auch spühren kann.
Aber Schluss jetzt mit dem Hundeleben- wichtiger ist mir zu wissen, dass ich selber Veränderungen in mir spühren kann- positive Veränderungen.
Und wie ich schon Heute Jürgen sagte:" jeden Morgen vor dem Spiegel habe ich wahre Antwort serviert bekommen ob ich OK bin oder nicht- bis heute nur positive Reaktionen des Spiegelbildes.
Ich wünsche Dir einen sonnigen Tag.
Grüsse
Oliver -
Hallo Jürgen,
Dein Vergleich mit"dem Schiff fahren im dickstem Nebel"bezeichnet auch meine Lage. Ständig kommt es zu kleinen Lichtblicken aber leider noch kein konstantes Lichtstrahl.Oft ist das so,dass ich diese "Sekunde " des Lichtblickes festhalten will- und entäuscht muss ich zusehen, wie mich reale Welt wieder zürück versetzt.
Diese Erfahrungen machen mir aber keine Angst- im Gegenteil: motivieret mich weiter zu machen und warten auf den nächsten, gesunden"Lichtblik"
Einen schönen Tag.
Grüsse
Oliver -
Hallo Oliver,
das dauert bis der Nebel sich löst. Aber die Richtung wo das Licht herkommt erkennst du ja, das ist ja da, aber zeitweise vom Nebel verdeckt.
Und nicht warten auf den Lichtblick, sondern hinterher und dranbleiben an dir.
LG
Jürgen -
Aben Jürgen,
obwohl die Uhr fast 23:30 zeigt möchte ich Dich mit volgendem Thema belasten./ falls erlaubt/
Seit 2- 3 Wochen beobachte ich, dass mein Bewusstsein ununterbrochen Identifikationssignale sendet ans Tageslicht im Sinne: wer bist Du? woher kommst DU? wie stellst Dir das Leben vor?usw.
Wurdest Du auch im Laufe Deines Lebens auch mit solchen Informationen konfrontiert?/ich meine Dein trockenes Leben/ Wie hast Du drauf reagiert? wie hast Du die alle Signale interpretiert?
Ist das vielleicht ein Zeichen der psychischen Labilität oder der Verzweiflung des Geistes?
Kannst Du mir bitte meine Fragen laut Deine Erfahrungen mit sich selbst beantworten?Viele Grüsse
Oliver -
Sorry, Oliver wenn ich mich hier mal einmische, oder
Jürgen vorgreife.ZitatIst das vielleicht ein Zeichen der psychischen Labilität oder der Verzweiflung des Geistes?
ich würde das uminterpretieren in:
ZitatIst das vielleicht ein Zeichen der psychischen Labilität oder der Befreiung des Geistes?
LG
Paolo -
Zitat
...ist das vielleicht ein Zeichen der beginnenden Stabilität und Befreiung des Geistes?
So, nun iss richtig.


Paolo
-
Hallo Paolo- grüss Dich zur späten Stunde.
Meinst Du wirklich? in diese Richtung bin gar nicht geganden. Guter Tipp- muss ich mir im Laufe der Tage auch in diese Richtung Gedanken machen. DA MUSS MANN ERST DRUF KOMMEN:
Danke Dir Paolo.
Oliver -
Hi Paolo,
am Rande möchte sagen: Du hast Dich gar nicht eingemischt oder einen anderen Foren-Mitglied vorgegrifen.
Ich freue mich auf jede Antwort und von jedem- jeder Austausch von Erfahrungen dient einem Zweck- LEBEN OHNE ALK.
Das ist meine Meinung.
Wünsche DIR NOCH SCHÖNEN ABEND:
Oliver -
Zitat von Oliver1Alles anzeigen
Aben Jürgen,
obwohl die Uhr fast 23:30 zeigt möchte ich Dich mit volgendem Thema belasten./ falls erlaubt/
Seit 2- 3 Wochen beobachte ich, dass mein Bewusstsein ununterbrochen Identifikationssignale sendet ans Tageslicht im Sinne: wer bist Du? woher kommst DU? wie stellst Dir das Leben vor?usw.
Wurdest Du auch im Laufe Deines Lebens auch mit solchen Informationen konfrontiert?/ich meine Dein trockenes Leben/ Wie hast Du drauf reagiert? wie hast Du die alle Signale interpretiert?
Ist das vielleicht ein Zeichen der psychischen Labilität oder der Verzweiflung des Geistes?
Kannst Du mir bitte meine Fragen laut Deine Erfahrungen mit sich selbst beantworten?Viele Grüsse
OliverLieber Oliver
Ich habe mir auch das Hirn zermartert, wer bin ich, was will ich? Mmmh aber kein Gedanke kam. Ich habe gebetet, Mensch helft mir, ich weiß nicht weiter. Mein Diel mit ihnen da oben, wenn ein Gedanke, ein Satz dreimal auf mich zukommt, werde ich es mir anschauen, wenn ich das nicht vorher tue. So habe ich im Radio ein Interview von einem bekannten Bildhauer gehört. Er wurde gefragt wie er es schafft aus einem Steinklotz ein Löwe heraus zuschlagen. Er sagte, es ist doch ganz einfach, ich schlage alles weg was nicht nach Löwe aussieht.
Ich arbeite im Verkauf, so kaufen die Leute die Bild morgens.
fast jeder der die Bild kaufte laß diesen Satz laut vor.Mmh was soll dieser Satz mir sagen, ich dachte nach, und hatte die Lösung. Wenn wir unser Leben als kleines Kind beginnen, und wie auch immer das Leben verlaufen ist, so können wir uns als seelischen Klotz sehen. Die ganzen Verletzungen, Enttäuschungen, Gewalt, und wir mit unserem Selbstschutz mauern uns zu diesem Klotz.
Mein neuer Satz, ich mache alles weg was nicht nach Pia aussieht. Egal was mich an mir stört, ich mache es weg. Und so pellt sich bald ich raus.
Liebe Grüße Pia
-
Moin Pia,
Mit Deinem Bilhauer mag stimmen. Nur...bist Du Dir da sicher wie Du wirklich aussiehst um alles was stört weg zu machen? ich nicht.
Diese Phase der Selbstentdeckung hab noch vor mir.Dann wird bestimmt aus "diesem Klotz" step by step möglich sein irgendwas nützliches zu gestalten.Ich wünsche Dir für heutigen Tag viel Sonnenschein und bedanke mich für interessanten Erfahrungsaustausch von gestern.
Herzliche Grüsse
Oliver -
Guten Morgen Oliver
Nein ich bin mir nicht sicher wie ich sein werde, ich tue es so, ein Schritt nach dem anderen, ein Stückchen weg und ich schaue wie ich damit aussehe, vielleicht verändere ich noch was an dem weggeschagenem Stück, oder es ist gut.
Oliver was willst du in deinem Leben (ausser trocken zu leben)?
Das benötigt Zeit und nicht Druck. Du wirst weicher an dir arbeiten, wirst sehen.
Ich danke dir für den tollen Austausch, denn ich emfand es wie ein Selbstgespräch mit mir. Weil du so denkst wie ich es immer tat. Weil du mich wohl gut verstehen kannst, warum auch immer, ich fand es toll

Alles liebe Pia
-
Liebe Forumianer,
ich wende mich an Euch um Rat und Uterstützung bezüglich gestrige Nacht- Eskapade meines kleines Sohnes.
Er wird in einem monat 16- gestern wie fast überal feierte man Lampionfest.Mit unsere Erlaubnis dürfte er mit Freunden hin.Er raucht nicht und bis gestern auch nichts trank- bis 24:00 soll er zurück sein. Ich wartete auf ihn- und..... stellte fest, dass er angetrunken kam. Ich habe nicht diskutiert- bat ihn ins Bett zu gehen- er sagte mir aber: "Papa- ich habe 5 Bier getrunken"/ ich glaube warens mehr/
Ich musste erstmal tief durchatmen- war wie gelehmt- teiweise wütend. Fatalle Zustand.
Konnte erst gegen 5 Uhr einschlafen- es ist für mich absolut neue Erfahrung- ich fühle mich hilflos gegenüber mir selbst.
Die Lage ist ziemlich kompliziert- ich selbst bin erst seit paar Monaten trocken und jetzt sowas! wie soll ich da ran gehen? wie kann ich dem"kleinen" erklären, dass was er getan hat falsch ist? ich stelle mir schon jetzt seine Antworten vor-" Papa- du hast ganzes leben gesofen" usw.-ich habe fast genau in seinem Alter mit dem Sch... angefangen- ob sich die Geschichte wiederholt? das macht mich richtig kaputt zu wissen und zu sehen, dass mein Sohn heute Nacht angetrunken war.
Könnt IHR mir da paar Tipps geben wie ich mit dem Thema umgehen sollte?
Was soll ich tun?Herzliche Grüsse an alle
Oliver -
Ich würde mit ihm offen sprechen, wie es bei dir zu der Alksucht kam.
lg Pia
-
Hallo Oliver,
gesten noch die Frage nach dem warum, und heute hat dich die Realität mit deinem Sohn eingeholt.
Ich habe dies was du beschreibst von Anfang meiner Trockenheit, und hab das immernoch. Es ist ein Erwachen des Bewußtseins so irgendwie, das bei manchen mit dem trocken werden einsetzt.
Und es ist keine Verzweiflung, deine Seele hat lang genug gelitten und kommt in einen neuen Bewußtseinszustand.
Deswegen auch deine Labilität. Du wirst hin und hergerissen, von diesen zwei Zuständen.
Es macht dich auch wieder dadurch anfälliger für Alkohol, und andere Sachen, du bist auf der Suche nach dir. Ein durchaus nicht zu unterschätzende Situation.
Ich möchte hier auch im offenen darüber nicht soviel schreiben, es ist ein Alkoholiker- Forum .
Mit deinem Sohn reden, reden, reden und Geduld, und abwarten wie sich die Dinge entwickeln.
Sei auch nicht zu schnell mit dir und deiner Entwicklung, das kann kein Geist so schnell verkraften.Und red mit deinem Psyschologen darüber, das ist nicht ohne. Paß auf dich auf.
LG
Jürgen -
Hallo Jürgen,
so eben hatte mit dem Sohn geredet- angeblich ist nicht so "tragisch" wie ich das sehe- behauptet mein Sohn. Ich bin da enderen Meinung.
Ich fühle mich wie "zurück in die Vergangenheit" versetzt- sehe mich vor 30 Jahren.... und heute wieder.
Kann nicht erwarten bis Montag-da hab ich meine "PSYCHO- TANTE"- wird wieder sehr anstrengender Tag.
Einen schönen sonnigen Tag.
Grüsse
Oliver -
Hallo Erdling,
meine Atennen sind wirklich sehr sensibel- vielleicht zu sensibel. Kann nichts gegen tun- ist eben so. Das hat sich so enwickelt in diesen paar Monaten Trockenheit.
Warum ich das als falsch empfinde was mein Sohn tat? Ich habe reale Angst bekommen, das er den gleichen Fehler macht den ichvor Jahren machte- das will ich um jeden Preis vermeiden.
Meine Trockenheit sehe dadurch nicht gefärdet- im Gegenteil- veranlasst mich noch mehr wachsam zu sein.Viele Grüsse
Oliver -
Hallo Oliver,
du wirst dadurch mit dir konfrontiert, denkst an dich und dein Leben, wie es alles so weiterging.
Das muss bei deinem Sohn nicht sein.
Und wenn du sensible Antennen hast, sei froh, nütz sie für dich, und geh weiter mit gutem Beispiel voran. Das kannst du definitiv machen.
LG
Jürgen -
Hallo Erdling,
Es gibt hier keinen Rahmen- möchte nicht mal dran denken irgendwelche zu bauen.
Aber ich glaube,dass Du Recht hast: "ich lasse die Kirche im Dorf stehen"
Werde aber meine Augen noch öffener halten.
Über den Einfluss der Eltern auf die Enwicklung der Kinder kann ich nur soviel sagen, dass das entscheidener Faktor des Erwachsensein ist.Bei mir wurde dieser Aspekt komplett vernachlässigt- habe mich quasi selbst zu Erwachsenen gemacht, ohne grossen Einwirkung der Eltern.
Ich bin ziemlich direkter Mensch- nehme gesunde Kritik an aber bin auch bereit gesund zu kritisieren- falls notwendig.
Jegliche Art der Störung des normalen Lebens ohne Alkohol wir bei uns angesprochen und besprochen- ohne Ausnahme.
Netter Gruss
Oliver -
Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!