Servus Dagmar,
um den Thread von Ina19 nicht erneut zu "missbrauchen", anbei auf diesem Wege zu Deiner Frage:
Zitat von dagmar007...p.s.s liebe Leute, gibt es hier irgendwelche Umfragen ect. ob es bisher tatsächlich bei jemandem geglückt ist aus dem Suchtkreislauf selber (ohne professionelle Hilfe wie SHG) auszusteigen? Ich meine damit Gewohnheits- oder Spiegeltrinker, wo wir ja alle denken "nur" oder "mal" ein paar Bier oder Viertele - während wir viele der "paar" evtl. gar nicht sehen...
Eine Umfrage o.Ä. gibt es in diesem Forum nicht. Die ist auch nicht notwendig oder zielführend. Es sind genügend Lebensberichte von Menschen da, die aus ihrer Sucht herausfinden.
Was mich hingegen richtig erschreckt, ist Deine immer noch stattfindende Verniedlichung des Alkohols bzw der Alkoholiker. Mir ist bewusst, dass Du hier absichtlich den Sprachgebrauch verwendet hast, der auch im täglichen Leben vorherrscht.
Nur, bitte: wir reden nicht von einer schlechten Angewohnheit ("Gewohnheitstrinker"), sondern wir sprechen von einer tödlich verlaufenden Erkrankung. Da ist das Suchtmittel einfach der Alkohol, und nicht das beschönigende und verniedlichende "Viertele".
Bist Du dir eigentlich für Dich selbst darüber im Klaren, was diese Erkrankung bedeutet? Ich gewinne nämlich auch aus Deinen Posts in Deinem eigenen Thread manchmal den Eindruck, dass Du immer noch unterschwellig der Meinung bist, Dein Partner habe Dir das alles "angetan" - ein klares Indiz, dass Du ihn für einen "Schuldigen" hältst und nicht für einen Kranken.
Wenn ich mich irren sollte: um so besser und in diesem Falle meine Entschuldigung vorab. Aber so kommen Deine letzten Posts bei mir an.
LG
Spedi