gurki:
ZitatIch glaube, dass die Neigung zur Coabhängigkeit in manchen Menschen einfach da ist.
das glaube ich auf jeden fall auch.
dagmar
Zitatmich würde mal interessieren, warum das Thema Um- oder Auszug so wichtig ist bei Euch?
also das thema an sich ist nicht wichtig, aber in bezug auf eine trennung müsste ich natürlich ausziehn. und das will wohl überlegt sein weil ich mich sehr wohl da fühle und das irgendwie so endgültig klingt (obwohl ich ja bei vielen sehe,dass sie sogar nach mehreren auszügen wieder "rückfällig" geworden sind...)
und ausserdem weil ich dann halt diesen agressiven momenten bei ihm nicht mehr so ausgesetzt wäre.
also du siehst, das thema spielt nur eine rolle in bezug auf mich, nicht für uns beide. sofern wir zusammen bleiben wollen, spielt es garkeine rolle. nur bei einer trennung (die ich ja nach wie vor vermeiden will......)
wisst ihr was ich noch für ein problem hab, ich hab ihm gegenüber schon ein schlechtes gewissen weil ich heimlich hier schreibe oder mit anderen menschen (ansatzweise) über das thema spreche. ich möchte nicht das jemand schlecht über ihn denkt oder umgekehrt und ich möchte ihn aber auch nicht hintergehen oder so, wir haben eigentlich ein echt offenes verhältnis, sogar was das problem alk angeht.
hattet ihr solche sorgen auch mal?
dagmar
ZitatAber nach der dominanten Mutter schien ich einen dominanten Partner gewählt zu haben, der sich durch mangelnde Selbsteinschätzung unter Alkohol ähnlich bestimmend benahm wie meine Mutter, ruckizucki war ich das kleine, ängstliche Kind.
WAR ....
Denn wenn nicht jetzt, wann soll ich dann "erwachsen" werden.
dieses problem hab ich eigentlich nicht, mein partner ist nicht sehr dominant in seiner art (auch wenn er natürlich, u.a. durch das trinken, einen großen raum in meinemleben einnimmt - aber nicht nur in negativer hinsicht) und ich denke eigentlich dass ich schon recht erwachsen geworden bin durch einige andere erfahrungen. trotzdem scheint dieses thema kindheit ja eine rolle zu spielen.
wie gesagt, bei mir war es eher umgekehrt, seit ich ihn habe, hab ich wieder eine gewisse ordnung, einen sinn in meinem leben und lasse mich nicht so hängen.vorher war mir irgendwie alles egal.
ich lebte zu dieser zeit alleine (bin dasalso durchaus gewohnt) und einerseits machte es mir auch spaß (habe also keine angst davor oder so, wie bei einigen hier) aber rcichtig glücklich war ich auch nicht. naja.