• Hallo Rose,zerfreila, Backmaus!
    Als erstes will ich sagen dass ich heute keinen Alkohol trinke bzw. getrunken habe. Vielleicht hatte ich mich vorher falsch ausgedrückt gehabt. Es ist nicht so dass ich keine Alternative hätte ich glaube nur dass ich diese Alternative immer erst dann einsetze wenn es schon zu spät ist. Daher will ich versuchen vorher die Alternative einzusetzen bevor ich zum Alkohol greife. Ich will mich auch noch mehr ablenken, da ich jetzt wieder ein Auto habe kann ich meine Freundinnen auch besuchen fahren. Danke nochmals für euchr Antworten.
    Liebe Grüße
    Susi

  • Hallo Susi,

    .....der Countdown läuft,.....noch 22 Tage bis zur Therapie. :wink:

    Wie `geht`s Dir denn heute ?

    Lieben Gruß, Rose

  • Hallo Rose,
    danke der Nachfrage momentan geht es mir gut. :lol: Ja fast schon zu gut. Habe wieder Angst dass meine Stimmung dann wieder voll runter geht das macht mir wieder Angst. Obwohl mit dem Medikamenten ist es ein wenig besser geworden. Ja die Therapie ist auch nicht mehr weit entfernt. Jetzt ist es so dass ich vorige Woche eine Bewerbung geschrieben hatte und nun warte ich auf einen Anruf für ein Vorstellungstermin. Einerseits hoffe ich dass es gut läuft mit dem Vorstellungsgespräch und ich dort eine Anstellung bekomme. Wenn ich diese Anstellung bekommen würde wäre ab 1. Februar Arbeitsbeginn wo ich dann nicht weiss wie ich mit dem 5. Februar tun soll. Einerseits will ich die Anstellung andererseits will ich die Therapie machen. Vielleicht kannst du mir einen Rat geben?
    Lg Susi

  • Hallo Susi,

    ich frag mal andersrum, würdest Du dir denn unter den jetzigen Gegebenheiten eine Festanstellung überhaupt zutrauen, fühlst du dich dafür stabil genug ?

    Was nützt Du deinem künftigen Arbeitgeber wenn Du evtl. gleich wieder zusammenbrichst und dann auf lange Zeit krank wirst und ausfällst ?

    Inwieweit man eine Therapie evtl. verschieben kann weiß ich nicht, kann ich keine Erfahrung vorweisen, müßtest du wahrscheinlich mit deiner Krankenkasse oder dem Rentenversicherungssträger abklären, bzw. mit der Therapie-Einrichtung selbst.

    Inwieweit Du dir zutraust dem zukünftigen Arbeitgeber gegenüber gleich mit offenen Karten zu spielen in dem du sagst, das am 5. Febr. eine Therapie bei dir ansteht, kann ich nicht beurteilen.
    Vielleicht könntest Du dann einen späteren Einstellungstermin "aushandeln".

    Viele wenn`s und aber`s, .....so richtig raten vermag ich dir auch nicht.
    Noch ist es ja nicht zu einem Vorstellungs-Gespräch gekommen,....wer weiß, vielleicht klärt sich dadurch schon alles.

    Lieben Gruß, Rose

  • Hallo Rose,
    wollte dich auch im letzten Beitrag fragen wie es dir so geht? Ich hoffe mal gut. Ja ich würde mir schon eine Festanstellung zu trauen. Bei dieser Festanstellung würde es sich um nur 23 Stunden in der Woche handeln. Nun ja wenn es zu einem Vorstellungstermin kommen würde, dann würde ich schon sagen dass ich einen Therapieplatz habe in der Klinik, wobei ich sagen muss das ich dann nicht nähere Details bekannt geben möchte. Denn ich glaube dass wäre schon zu privat was ich dort beim Vorstellungstermin sagen täte. Und ich will es auch nicht sagen. Nun jetzt muss ich eh mal abwarten ob ich überhaupt zu einem Vorstellungstermin geladen werde und wenn nicht dann hat sich eh alles andere erübrigt.
    Lg Susi

  • Hallo Susi,

    warum setzt Du dich so unter Druck?

    Du solltest jetzt Prioritäten setzen:

    Gehe doch erst einmal in deine Therapie. Nach einiger Zeit wirst Du auch von dort vieles in Bewegung setzen können. In stabilisierter Trockenheit und mit Perspektive.

    LG kommal

    unterwegs...

  • Hallo kommal,
    danke für deinen Tipp. Ja, ich weiss auch nicht warum ich mich unter Druck setze. Das ist wohl eine von den vielen schlechten Eigenschaften die ich habe. Oft ist es so dass ich diesen Druck gar nicht wahrnehme weil es für mich schon selbstverständlich ist. Eigentlich kenne ich das schon im Jugendalter so von mir. Ja wenn ich ehrlich bin habe ich auch momentan genug Druck drauf und ich hoffe dass ich ihn noch länger halten kann.
    Lg Susi

  • Hallo Susi,

    hast Du Dir schon Gedanken gemacht, was Du mitnehmen willst in die Therapie- und darfst?

    Nicht nur was die Papiere betrifft und klamottentechnisch: Radio, mp3, Bücher, Briefmarken und Papier...

    Deine Klinik hat bestimmt eine homepage. Ich bin damals schon vor meiner Abreise auf die Hausordnung gestoßen (oder habe sie angefordert) und konnte so gezielter Packen.

    LG kommal

    unterwegs...

  • Hallo kommal,
    sorry wenn ich dich jetzt so frage, wie meinst du diese Frage, warum man kann ja sachen mit nehmen was man möchte oder nicht? Ich werde schon Bücher, mp3 und vielleicht meinen laptop mitnehmen. Zumindest haben die in der Klinik gesagt ihn kann ihn mitnehmen.
    Lg Susi

  • Hallo Susi,

    Du hast dich ja schon erkundigt prima! Wie ist es mit Kosmetika? Achte drauf, dass kein Alk drin ist.

    Ich wollte dich nicht verunsichern, aber ich finde, Du solltest die Zeit bis dahin sinnvoll nutzen :wink: und vielleicht auch ein bisschen zur Ruhe kommen.

    Freust Du dich, wenn es losgeht? Ich war ganz schön aufgeregt, aber mehr wegen der Neugier, was und wer da auf mich zukommt.

    LG kommal

    unterwegs...

  • Hallo kommal,
    Kosmetika vertrage ich von der Haut her nicht. Also fällt die Kosmetika weg. Ist leichter gesagt mit der Ruhe als getan. Ja einerseits bin ich schon neugierig was da auf mich zukommt, aber ehrlich gesagt freuen tue ich mich nicht wirklich, weil ich dann so lange von zuhause weg bin und von meinen Katzen auch. Vielleicht liegt es daran dass ich mich nicht freue weil ich schon sehr viel im Krankenhaus und Klinik gelegen habe und dass oft mehrere Wochen. Aber ich versuche das beste daraus zu machen.
    Lg Susi

  • Hallo,
    fühle mich momentan zum :cry: . Ich habe auch das Gefühl jetzt brauche ich soviel Alkohol wiemöglich und den trinke ich dann so schnell wie möglich aus damit ich später erbrechen kann. Ich habe aber keinen Alkohol zuhause, Gott sei Dank denn ich glaube der wäre sonst schon aufgebraucht worden. Ich habe mir jetzt stattdessen einen Capuccino gemacht und den werde ich trinken. Aber irgendwie fühle mich trotzdem nicht gut dabei. Alles ist so traurig und leer und ich könnte heute immer nur heulen. Was mich am traurigsten macht ist dass ich jetzt ganz alleine in meiner Wohnung sitzte. Es ist nicht so dass ich zu einer Freundin fahren könnte nein, aber ich will irgendwie auch meine Ruhe haben und keinen sehen. Und der Drang nach Alkohol trinken ist auch wieder stärker da als die sonstigen Tagen. Obwohl ich mich soviel wie möglich ablenke vergehen diese Gefühlen nicht. Ich hoffe dass es bald besser wird denn wenn nicht dann muss ich in die Klinik fahren. Momentan habe ich wieder Suizidgedanken was aber nicht heisst das ich nicht mehr leben will oder mir was antun will, ich will ja Leben aber in solchen Momenten wo es mir nicht gut geht ist es so schwierig zu leben. Jetzt geht es mir ein wenig besser wo ich all das geschrieben habe.
    Lg Susi

  • Hallo Susi,


    schreib Dir einfach alles von der Seele, wenn es Dir gut tut.

    Wenn Du das Gefühl hast, Du kannst jetzt nicht unter Menschen sein, dann tu Dir etwas Gutes zu hause. Trinke reichlich, am Besten Wasser, Tee und versuche Dich hier ein bißchen einzubringen.

    Es ist ja immer jemand da.

    Liebe Grüße

    S.Käferchen

  • Hallo S. Käferchen,
    danke für deine schnelle Antwort. Keine Ahnung was los ist mit mir. Eigentlich nehme ich schon über 1 1/2 Monate Medikamente gegen diese starken Stimmungsschwankungen und ich habe das Gefühl die wirken nicht so wie es sein sollte. Entweder ich bin voll depressiv oder diese Schwankungen kommen wieder voll unkontrolliert sowie jetzt auch. Gestern war ich voll gut drauf hätte alles niederreissen können. Und heute ist das gegenteil davon. Ich weiss es nicht mehr wie lange ich dass noch aushalte. Seit ca. mehr als einem Jahr probiere ich es mit Medikamente in Griff zu bekommen und noch immer kein passendes dabei so wie es aussieht es ist ein Teufelskreis was ich da habe. Irgendwie bin ich schon froh wenn ich die Entwöhnungsterapie machen kann da bin ich nicht so alleine.
    Lg Susi

  • Hallo Susi,

    kannt Du viellleicht mit deinem Doc, Therapeuten, Psychiater ?.... Kontakt aufnehmen und ihnen von deinen Suizid-Gedanken berichten ?!

    Hol Dir Hilfe, bevor Du wieder zur Flasche greifst !

    Paß auf Dich auf.

    Lieben Gruß, Rose

  • Hallo Rose,
    ja kann schon mit meinem Psychiater Kontakt aufnehmen aber es geht erst morgen. Ich habe es den Doc schon mehrmals gesagt seit ich diese Medikamente nehme habe ich mehr Suizidgedanken als sonst. Aber ich hatte das Gefühl sie nehmen mich nicht ernst. Und ich habe auch gesagt seit ich dieses Medikament nehme dass ich mehr und mehr depressiver bin bzw. werde. Nur diese meinem dass es besser wird und das depressive weg geht. Nur ich bin gespannt wie lange ich noch warten soll, bis ich abgekratzt bin? Sorry das ich das so schreibe ist aber so. Ich kann heute eh keinen Alkohol trinken weil ich nix zu hause habe. Werde dann Fernsehen gehen für eine halbe Stunde und dann werde ich mich hierweiter lesen bzw. schreiben.
    Lg Susi

  • Hallo Susi,

    Solch depressive gedanken kenne ich von früher. Deshalb ging mir gerade auch so ein ähnlicher Gedanke durch den Kopf:

    Zitat

    Irgendwie bin ich schon froh wenn ich die Entwöhnungsterapie machen kann da bin ich nicht so alleine.

    Die Susi muss unter die Leute.

    Aber zunächst mal scheinst Du ja noch eine andere, kurzfristigere Adresse zu haben:

    Zitat

    ich in die Klinik fahren

    Und da ist ja auch noch deine Freundin. Könnte die auch zu Dir kommen?

    Experimentiere bitte nicht mit der Tablettendosis herum.

    LG kommal

    unterwegs...

  • Hallo Susi,

    ich kann mich da nur Rose anschliessen. Solange Deine medikamentöse Einstellung läuft, würde ich wegen dieser Stimmungsschwankungen auch den Arzt informieren( wegen der Nebenwirkungen).


    Lieben Gruß

    S.Käferchen

  • Im Notfall gibt`s ja auch so Krisen-Interventionsdienste im KH oder in der Klinik,.....einfach anrufen und fragen !

    L.Gr. Rose

  • Hallo Susi,

    ich kann mich den Äußerungen Kommals nur anschließen.

    Sollte denn das Medikament aufgrund der bisherigen Einnahmedauer schon Wirkung gezeigt haben?

    Es gibt auch Fälle von paradoxer Reaktion auf ein Medikament (also dass z.B. ein Mittel gegen Depressionen eben diese verstärken kann).

    Geh bitte zum Arzt, das ist ganz wichtig. Du solltest ihm vermitteln, wie arg Du leidest. Vielleicht gibt es noch weitere Möglichkeiten für den Arzt, als nur zu sagen, nehmen Sie das Medikament weiter.

    LG und gute Besserung

    zerfreila

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