Nicht Andra, sondern Andrea,
der Rest gilt trotzdem, auch um halb drei.
Umarmung, Thelma
wo soll ich denn bloß anfangen?
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Hallo Andrea,
weißt Du, das Fatale an dieser Situation ist, daß wir oft solange bleiben, bis wir schon fast gar keine Kraft haben, zu gehen. Erging mir genauso!
Aber...
ZitatAlso ich auch immer wieder mich erniedrigt und dachte ER wird schon recht haben wenn er sagt er säuft wegen mir, mittlerweile weiss ich das es NIE wegen mir war, er versucht täglich mich an meine Geisteskrankheit zu erinnern und das er doch keine Hilfe braucht sondern ich.
...
wenn es beginnt, daß Dir immer mehr der Selbstwert genommen wird, dann solltest Du wirklich etwas für Dich tun.
Auch mein Nochmann arbeitete mit diesen Mitteln, bis ich nicht mehr in der Lage war, auch meinen med. Beruf nicht mehr ausüben zu können.Wach Auf Andrea! Wie weit willst Du noch Deinen Wert verlieren?
All die Ausreden, ich weiß nicht, wohin, wie es gehen soll...etc...haben nichts an Stellenwert als das, daß Du nicht endlich für Dich beginnst, zu kämpfen.
Auch wir, die an einer Geisteskrankheit erkrankt sind, sind es wert, vernünftig, liebevoll und herzlich behandelt zu werden. Behandel Du Dich gut, indem Du wieder Deine Liebe für Dich selbst wiederfindest!
Lies ganz viel hier, auch mal bei den älteren Co-Abhängigen, die einen Weg gefunden haben. Nichts und niemand ist es wert, daß er Dich so behandelt.
Es ist zu schaffen, sich aus diesem Kreislauf zu befreien, aber dabei mußt Du bei Dir anfangen.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft
Liebe Grüße
S.Käferchen
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Hallo Andrea,
lass dich nicht entmutigen, ob von der Polizei oder den anderen Stellen.....du hast ein RECHT auf Hilfe, dieses musst du aber einfordern. Ich war in einem Frauenhaus 700km weit weg von meinem Wohnort.
Du musst keine Gewalt oder andere Erniedrigungen aushalten!!!!!!!
Ich wünsche dir viel Kraft für die richtigen Schritte.
Liebe Grüsse
Elocin -
Liebe Andrea,
lass Dich einmal herzlich drücken, von mir. Ein Riesenpaket hast Du da, aber es ist machbar, lösbar. Nicht gleich auf der Stelle, aber Schritt für Schritt.DU bist die wichtigste Person in DEINEM Leben und genauso solltest Du leben. Du machst Dir viel zu viele Gedanken um die anderen ... was sie denken könnten. Betrachte die Situation JETZT als Deine Riesenchance etwas für Dich zu ändern. Du wirst es immer wieder lesen ... er, Dein Mann, wird sich nicht ändern, es sei denn, er will es.
Du bist es wert, ein glückliches, schönes, erfülltes Leben zu leben. Es ist niemals zu spät, etwas für sich selbst zu ändern. O.k., Du hattest Angst, vorm Autofahren, ... Du hast Dich überwunden und bist gefahren. Das ist doch super, Du hast Dir selbst gezeigt, dass Du kannst und schaffst, was Du Dir vornimmst. Das kannst Du auch auf Dein gesamtes Leben ummünzen.
Du bist nicht alleine ... es gibt so viele, die ein ähnliches Katastrophenleben gehabt haben. Der erste Schritt ... mach` ihn, für Dich. Gib` Dich nicht auf, Du bist viel, viel mehr, als die Andrea, die mit einem trinkenden Mann zusammenlebt.Ich wünsch` Dir einen superschönen Tag,
und viele wunderschöne Ereignisse,
Ingrid
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Hallo Einsam,
nun habe ich mir noch einmal deinen ganzen Thread durchgelesen. Viele Schreiberinnen haben dir Ansatzpunkte für einen Ausstieg aus deinem Dilemma gepostet. Hast du dir schon einige ausgesucht, die du verwirklichen möchtest? Die Überschrift deines Threads ist "wo soll ich bloß anfangen?" Nun, um dich aus deinem Opferdasein zu befreien, kannst auf jeden Fall nur DU anfangen etwas für dich verändern. Weder dein trinkender Partner, noch deine Mutter, noch deine Kinder können das für dich tun.
Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich es will und um Hilfe bitte, kann ich eine ganze Menge schaffen. Als ich das erste Mal geschieden wurde, hatte ich ein einjähriges Kind, keine Arbeit und wohnte 600 Kilometer weg von meinen Eltern. Und es ging doch!
Wer stark genug ist, jahrelang in einer derartig schwierigen Situation zu überleben, hat doch erst recht genug Kraft, für SICH alleine zu sorgen. Schließlich bist du kein Baby mehr, das ohne Fürsorge nicht zurecht kommt. Wir sind hier alle erwachsen und können eine Menge bewegen. Nur haben wir dies im Zusammenleben mit einem trinkenden Angehörigen verlernt. Einsam, erinnere dich mal an die Zeit VOR deinem Partner. Hattest du da nicht auch Kraft und Stärke? Solange du jedoch dableibst und darauf wartest, dass sich dein Partner ändert, wird sich für DICH nichts verändern. Das musst du schon selbst initiieren.
Ich kann mich nur wiederholen: handle - ansonsten wirst du weiter be-handelt und das ja nicht gerade mit Samthandschuhen.
LG
Ette -
Liebe Andrea,
ich wünsche Dir eine ruhige, gute Nacht.
Lass dir Ette's Worte noch mal in Ruhe durch den Kopf gehen.
Du hast ein anderes Leben verdient.
Warum argumentierst du überhaupt noch?
Nimm deine Restkraft und tu den ersten Schritt, ich kann mich nicht oft genug wiederholen.
Auch wenn du es Dir im Moment nicht vorstellen kannst, sobald du auf DEINEM Weg bist, authentisch und selbstbestimmt, öffnen sich Türen, von denen Du bist jetzt keine Ahnung hattest, dass es sie überhaupt gibt.
Weil du gefangen bist in Dir und dieser zerstörerischen Beziehung.
Du schaffst das.
Und schreib ruhig weiter, wie es dir geht.
Wir begleiten dich, aber gehen musst du selbst.
Liebe Grüße und einen liebevollen Tritt in den Allerwertesten von
Thelma -
hallo andrea,
ette hat etwas gemacht was ich dir jetzt auch anrate. lies dir bitte mal deinen ganzen threat durch.
hast du etwas für dich daraus entnehmen können was dich bewegt?
hast du es beherzigt was dir hier so viele meschen geschrieben haben?
wir sind hier da um dir zu helfen, um dir bewust zu machen wie es dir geht. ich glaube du bist noch nicht wach genug um klar zu sehen. hast immer wieder die gleichen geschichten und schaffst es noch nicht dich auf den richtigen weg zu machen.vielleicht kannst du duch nochmahliges lesen aus der position des opfers herraustreten und dir konkrete gedanken darüber machen was dich selbst betrifft. was machst du für dich? welche schritte gehst du um dich da raus zu bringen?hilft es dir wirklich nur zu schreiben und zu jammern wie schrecklich das alles ist oder kannst du konkrete schritte einleiten die dich aus dieser situation herrausbringen?
alles liebe melina
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Hallo Andrea,
wie gehts Dir?
Schreib doch mal wieder ein paar Zeilen.
LG Thelma -
guten morgen andrea,
eine ehetherapie ist ein ansatz, der euch helfen wird. ich hatte damals auch eine ehetherapie gemacht. die ging ein halbes jahr lang und hat mich gut sortiert. innerhalb dieser zeit ist mir so einiges bewust geworden, was mein leben stark verändert hat. wenn dein mann den mut hat dort mit dir hin zu gehen und das annehmen kann wird es dir sicher helfen, deine verwirrtheit zu ordnen. der ansatz ist gut und ich wünsche für dich das du das schaffst!
alles liebe melanie
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