• Willkommen im Forum,Stefan!

    Also möchtest Du auch den Weg in die Trockenheit beschreiten,das ist super.
    Dann nur nicht trinken heisst ja nicht trocken sein.Trocken sein ist eine Lebenseinstellung,die erlernt und erworben werden will.

    Warst Du bei einem Arzt?Das ist ganz wichtig,dann Du brauchst medizinische Betreuung zum Start.

    Kannst Du uns etwas mehr von Dir erzählen?

    Bin gespannt auf Deine Antwort.

    Bis 16h30,wenn ich wieder nach Hause komme werde ich bestimmt noch was lesen von Dir
    Darauf freue ich mich.

    Herzliche Grüsse
    Yvonne

    ichbinda123

  • Hallo Schiene,
    und willkommen!

    Es reicht bei weitem nicht aus"nur nicht zu trinken"!!

    Hierzu gehört eben auch zu erkennen wann ich wieder ins alte Fahrwasser/Verhaltensmuster gerate.

    Du analysierst dich doch selbst ganz gut und siehst doch,wann und in welchen Situationen Du in alte Verhaltensweisen zurückfällst,also worauf ist deine Fragestellung denn genau gezielt??

    Wenn Du langweilige Wochenenden damit überbrücken willst hier on zu sein,frage ich dich mal expliziet,wie Du sonst deine nicht so langweiligen Wochenenden verbringst.

    So,Abendbrot :lol:

    Gruß Andi

  • Hallo Schiene,

    Du beschreibst Deine Handlung und weißt ebenso auch die Lösung, nämlich, wenn Du sofort die Waschmaschine füllen würdest, bräuchtest Du Dir keine Gedanken darüber zu machen, eventuell am nächsten Morgen keine trockenen Sachen vorzufinden.

    Du weißt schon alles und tust es nur nicht.

    Meine Mutter würde sagen: "Du bist stinkefaul!" :D:D

    Bei der Aufzählung Deiner Wochenendaktivitäten steht Spass im Vordergrund, und ne Zigarette gegen die Gesundheit auch noch, cool!

    Das, was Du aber vielleicht möchtest, ist Struktur in Deinem Leben! Nur am besten ohne Dein Zutun!

    Du bist zu recht skeptisch, wenn Du meinst, hier eine Antwort zu finden, die Dir hilft!

    Verändere Dich, heb den Hintern zur Waschmaschine und was sonst noch so zu tun ist, hör auf, ohne Ende am PC zu sitzen, mach Sport, tu was für Dich. Dann erhälst Du Struktur!

    Aber das willst Du wahrscheinlich gar nicht hören! Es würde Arbeit bedeuten und damit scheinst Du noch nicht so richtig viel anfangen zu können. Arbeit ist nicht nur draußen, Arbeit ist auch drinnen, ist auch innen - in sich selbst!

    Ohh, bo äh, so nen esoterischen Scheiss, das auch noch!

    Ne, ne, nix esoterisch und nix Scheiss!

    Nur so geht es und es bedeutet Veränderung, möglicherweise Disziplin, möglicherweise vermeindlich negativ, um positives zu erfahren!

    Keine Weisheit von mir, sondern Erfahrung von vielen!

    Lobanshee

  • Hallo, liebe Stephan,
    als Co geht es mir nicht anders als einem Alkoholiker: schädliche Mechanismen, die durchbrochen werden müssen - schlimmer noch: erst erkannt, dann durchbrochen und neue Verhaltensweisen.

    Ich war immer jemand, der alle Aufgaben sofort erledigt hat. Das mache ich meistens, erlaube mir aber nun auch mal einen Faulenzia-Tag.

    Es gibt auch Zeiten, da habe ich keine Lust und würde gerne aufschieben, zuweilen packe ich Dinge dann doch an, noch mehr und noch mehr - letztendlich bin ich dann stolz, dass es sogar mehr wurde als ich mir auf meine "heimliche To-Do-Liste" geschrieben habe.

    Immer erwachsen aus einer Portion Wohlfühlgefühl und dass es mir gut geht. Eine Last ist von mir gewichen, ich habe die Chance, mein Leben neu in die Hände zu nehmen und anders zu steuern als zuvor. Diese Chance ist ein schönes Gefühl :)

    Das was Du erzählst aus der nassen Zeit mit dem Verschieben und verschieben, habe ich bei meinem Expartner ebenfalls erlebt und denke, es ist tatsächlich sehr, sehr schwer dieses Muster zu verändern und zu durchbrechen, einfach weil es jahrelang "gut" ging.

    Aber ging es am "Schluss" auch noch gut? Kann vielleicht die Erinnerung an manch ein Chaos helfen, dass Du die Strukturen anders setzt. Gute Anfänge bringst Du ja schon mit :)

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Hallo Stephan!
    Vieles was Du geschrieben hast, erinnert mich an mich selbst vor ein paar Jahren.
    Die Rituale die Du angesprochen hast sind sehr sinnvoll für uns, um unsere Lebensstruktur zu verfestigen.
    Als ich meine Therapie beendet habe, ließ mich meine Therapeutin aus einem Stapel Karten eine herausziehen.
    Diesen Begriff der draufstand, sollte nur ich lesen und er sollte mich für mein Leben begleiten ( was er auch tut ). Auf der Karte stand: Verantwortung. Ich war damals fest davon überzeugt, dass ich ein Arschkarte gezogen habe. Heute habe ich gelernt, dass es mir zuweilen sogar Spass macht Verantwortung zu übernehmen. Alles in allem hat diese Karte einiges in mir verändert, natürlich nicht von heute auf morgen und ich wußte erst nach langer Zeit was das Wort Verantwortung für mich bedeutet und was es in mir geändert hat.

    Du bist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg und ich wünsche Dir noch ein Portion Geduld.
    Ciao, Meikel :idea:

    Verbrannt und wieder auferstanden, wie Phönix aus der Asche

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