Brief an Vater schreiben?

  • hallo ratsuchender!

    herzlich willkommen hier bei uns kindern!

    wenn es DIR guttut deinem dad den brief zu geben...DANN tu es

    deine beweggründe dazu werden NICHT erfüllt werden,leider...DU und niemand anderes kann deinen dad davon "retten"SEINEN weg weiterzugehen

    er will trinken und wird es tun

    solang ER nicht den willen hat aufzuhören kannst du machen was du willst

    es wird NICHTS ändern...hart nicht wahr!? :cry:

    wir angehörigen sind machtlos

    ich wünsche DIR das DU dich "lösen"kannst...

    von der familienkrankheit ALKOHOLISMUS

    einen hilfreichen erfahrungsaustausch wünscht DIR

    caro :wink:

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Hallo Ratsuchender!

    So wie du deinen Vater beschrieben hast, hätte ich auch meinen Mann in seiner nassen Zeit beschrieben.
    Auch er hat fast nur heimlich getrunken, in Gesellschaft aber später (ein gewisser Pegel hat alles möglich gemacht) auch.
    Mich hat er täglich angelogen, verbal fertig gemacht, usw. siehe deine Geschichte.
    Ich war nach 24 Jahren das LETZTE mal vor dem Kofferpacken, als er doch noch aufgewacht ist. Vorher hatte ich schon oft an Scheidung gedacht, war aber zu feige.
    Leider, den Kindern hätte es gutgetan und mir natürlich auch.
    Briefe habe ich auch oft geschrieben, so oft mit ihm geredet, versucht, ihn auf Hilfen hinzuweisen, ..................
    NICHTS hat etwas gebracht. Die Krankheit war stärker.

    Was ihn letztendlich bewegt hat, sich wirklich zu ändern???????

    Wahrscheinlich hat er gemerkt, dass ich mich nun ändern werde. Diesmal wirklich.

    In der letzten nassen Zeit habe ich auch "seltsame" Veränderungen an meinem Mann festgestellt. Teilweise wirkte er schon schizophren.
    Ich wollte aber nicht diesen - sicher ein Pflegefall werdenden - Mann irgendwann zu pflegen. Irgendwann mich körperlich total fertig machen zu lassen - hatte damals auch schon ewig mit Rückenschmerzen zu kämpfen.

    So traurig es ist, du kannst ihm überhaupt nicht helfen - höchstens durch alleinelassen.
    Deiner Mutter kann ich auch nur diesen Rat geben.
    Er muss selbst erkennen, dass er einen neuen Weg braucht.

    Und ihr zwei - sucht euch eine Beratungsstelle, eine SHG, sprecht mit einem Arzt, schreibt und lest hier im Forum - lasst euch helfen!!!

    Alles Gute, viel Kraft und Mut für die nächsten Schritte wünscht euch Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!