Hallo Mercides,
Herzlich Willkommen hier bei uns.
Da hast du ja schon viele gute Erkenntnisse gewonnen für dich, weißt was du willst, klasse.
Was machst du wenn ihr nicht gemeinsam zu dem Entschluss kommt euch zu trennen?
Lieben Gruß
Nicole
Hallo Mercides,
Herzlich Willkommen hier bei uns.
Da hast du ja schon viele gute Erkenntnisse gewonnen für dich, weißt was du willst, klasse.
Was machst du wenn ihr nicht gemeinsam zu dem Entschluss kommt euch zu trennen?
Lieben Gruß
Nicole
Hallo Mercides,
du klingst sehr entschlossen, das ist ja wohl schon mehr als die halbe Miete.
Ich habe mich von meinem Mann vor einem halben Jahr getrennt und das war das einzig Richtige, was ich tun konnte.
Bei mir ist das alles nicht so leicht, weil er mich nicht in Ruhe lässt und Ansprüche aufs Haus, auf die Kinder usw. anmeldet und andererseits aber null Kooperation zeigt und sehr aggressiv ist. Also bin ich noch mittendrin. Aber besser ab und zu (im Augenblick recht oft
) eine "Schlacht" kämpfen und die meiste Zeit seine Ruhe, als so einem nassen Alki die ganze Zeit ausgeliefert zu sein.
Also Glückwunsch zum Entschluss und toitoitoi.
Doro
Hallo Mercedis!
Bei mir war das so: Ich konnte einfach kein Gespräch mehr führen,mit ihm.Am Morgen sass er am Computer,grummlig vom Alkohol vom Vortag.So gegen 15h30,entschwand er in eine Beiz wo er Kollegen traf.Spätestens 20h war er wieder da und trank dann ein Bier nach dem anderen.Vor dem Fernseher.
Wenn er dann ausfällig wurde und laut kam der Hund immer zu mir.
Finanziell ging das Geld auch flöten.
So entschied ich mich:Ich sagte ihm dass ich die Trennung wolle.
Er war entsetzt.Versuchte es mit bitten,weinen,schimpfen.
Dann machte er die Runde aller Restaurants und weinte dort und erzählte dort was ich für ein Scheusal sei und wie fies.
Da wir auf dem Land wohnten kannten die Leute uns.
Das war mir egal.
Ich blieb dabei und rückte nicht mehr davon ab.
Und so waren wir erst gerichtlich getrennt.seither wohne ich mit den Tieren in einer kleien 1-Zi_Wohnung. Ende letzten Jahres war dann die Scheidung. In 10 Minuten war das perfekt.
Und da merkte ich,dass ich Alkoholikerin bin.darum bin ich hier im Forum.
Warum ich Dir das erzähle? Um Dir zu sagen,dass es mir sehr geholfen hat bei meinem Entschluss zu bleiben,auch wenn er einmal etwas wackelte.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!
Liebe Grüsse
Yvonne
Hallo Mercides,
das was du schreibst kenn ich auch alles.
Nachdem ich dann endlich gemerkt habe ich welche Richtung ich meine kraft und Energie stecken musste konnte ich gehen. Nämlich im Mich.
Ihr müsst keine Lösung finden. Du musst dir sicher werden was Du willst. 'Es geht um Dich!!!!
Lieben Gruß
Nicole
Liebe Mercides,
Du schreibst, Du hast um "seine Trockenheit gekämpft". Ich befürchte, wo wir kämpfen -zumindest gegen den Alk- müssen wir als Angehörige verlieren.
Der Alkohol und sein Trinker sind ein Paar - diese beiden müssen gemeinsam ihr Verhältniss abstecken, nicht wir Angehörigen. Wir müssen nur den Draht zu uns behalten oder wieder erkämpfen.
Was Du aber schreibst, mangelnde Kommunikation, Dinge kaputt machen ect. ist für mich ein nasses - total nasses Verhalten. Der Rückfall lässt sich wohl nicht leugnen, in sofern finde ich diese "Ehrlichkeit" als Notwendigkeit.
Egal, ob Alkoholiker oder nicht - Rückfall oder nicht ... willst Du tatsächlich so leben, wie Du es beschreibst? Mit Wutanfällen und ohne Kommunikation? Seine Trockenheitspause war ja wohl relativ kurz und schon gibt es ein Verhalten, welches respektlos ist. Willst Du wirklich von Phase zu Phase mitwandeln und Dir diese Verhaltensveränderungen antun? Hast Du diese Kraft?
Ich wünsche Dir viel, viel Power!
Lieben Gruß von Dagmar
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