Bin total überfordert

  • Hallo,

    und herzlich Willkommen hier bei uns, ich schreib dich mit deinem Nick nicht gern an weil ich glaube das du das nicht bist.

    Gibt es für dich eine Möglichkeit die Verwaltung des Geldes wieder abzugeben?

    Was würde mit dir passieren wenn Du ihm seine Verantwortung wieder gibst, und er den Bach runter geht?

    Lieben Gruß
    Nicole

  • Hallo,

    auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Ich kann mich nur Nicole anschließen. Denn auch als Mutter muss man nicht so viel Verantwortung übernehmen.

    Liebe Grüße
    Zeter

  • Hallo Du lieben,

    für mich bist du keine Rabenmutter, ich finde den Namen nicht so toll und benutze Ihn daher auch nicht.

    Dein Sohn ist für sein Leben verantwortlich, ich weiß leicht gesagt aber bürde dir nicht die Verantwortung für sein Leben auf die hast du nicht.

    Leben dein Leben!!! Es ist wichtig das es dir auch mal gut geht!!!

    LG
    Marina

  • Mein Vater war auch ALkoholiker und das konnte mir niemand vorenthalten. Auch mit 11 Jahren nciht. Sie lebt ja auch zum Glück bei der Mutter. Sicher nicht ohne Grund. sicher wird die Mutter auch schon mit ihr gesprochen haben. Du kannst Deiner Enkeltochter ja erklären, dass der Vater sehr krank ist und es Dir zu kompliziert ist alles ganau zu erklären, dass Du Dich auch erstmal informieren mußt bevor Du was falsches sagst.
    Es ist immer schwierig für einen Angehörigen. Aber Du mußt aufpassen, dass Du nicht in die Rolle einer neuen Coabhängigen übergehst. Du darfst nur so viel tun, wie Du auch im Normalzustand tun würdest.
    Seine Rente bekommt er doch sicher auf ein Konto. Das kann man so einrichten, dass mit einem Dauerauftrag die Miete automatisch erstmal bezahlt wird. Solange er keine Einsicht zeigt und nicht aufhört zu tirinke wird er früher oder spätersicher in Schulden landen. Das wirst Du nciht verhindern können. mein Vater zum Beispiel hat sein ganzes Haus versoffen, welches er mühevoll mit Eigenleistung aufgebaut hatte. So schlimm ist es mit der Sucht. Hätte ich die Möglichkeit gehabt, dann hätte ich ihn aus dem Haus rausgeworfen und es weitervermietet bis er wieder zur Besinnung kam. Aber so wars halt nciht. Du kannst es ihm nur so unangenehm wie möglich machen, damit es ihm bewußt wird, wie schlecht es ihm geht. Denn jede Form von Hilfe läßt den Süchtigen in dem Glauben, dass die Welt ja noch in Ordnung sei. Da kannst Du auch reden wie Du willst und versuchen zu überzeugen. Das wird nichts helfen. Er muß es spüren. Klage ihm lieber Dein Leid und kassiere von seiner Rente noch was ab für Dich. Das kannst Du dann anlegen, für ihn später oder für die Müllentsorgung.

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