Partnerin eines Co-Abhängigen

  • Guten Morgen Fuchsdame,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Ich möchte dir zwei Threads ans Herz legen, einmal die Grundbausteine für Co-Abhängige und zum anderen die Merkmale für ein Erwachsenes Kind.

    Wenn du deinem Freund was Gutes tun möchtest, dann lasse ihn. Und wenn du dir was Gutes tun möchtest, dann bleib bei dir. In diesem Freiraum kann die Nähe gelebt werden, die genau jetzt möglich ist. Mehr geht gerade nicht. Du kannst nichts erzwingen, aber er offensichtlich auch nicht. Es gibt uralte Dinge, die sich ins Heute mischen und uns irrational handeln lassen. Sowas braucht Zeit. Vergessen ist ein Schutzmechanismus, treib ihn nicht in die Enge und bleib bei DIR.

    Schreib hier über dich. Wenn dir der offene Forumsbereich zu öffentlich ist, dann kannst du dich für den geschützten Bereich anmelden. Ich schreibe da auch, auch über die anderen schlimmen Dinge, die mir als Kind passiert sind.

    LG, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hallo Fuchsdame,
    ich bin ein Ex Partner von einer Eka und Co- Abhängigen, lese mal meine Threads und du wirst leider, so wie ich, erkennen, dass du nichts tun kannst außer Geduld haben .... es liegt halt dann an dir, wie lange du das kannst und möchtest. Er muss selber etwas tun, man kann niemanden zu seinem Glück zwingen.
    lieben Gruss statistik

  • Hi Fuchsdame,

    was mich irritiert ist, Du schreibst:

    Wenn ich länger bohre, weint er und zieht sich zurück.

    Das ist für mich übergriffig. Warum tust Du ihm das an, warum insistierst du derartig in ihn?

    Und seine Eltern bei schlechtem Benehmen, dass er selbst unmöglich findet, im Zaum halten, kann er nicht.

    Das soll seine Aufgabe sein? Niemand kann andere Menschen ändern. Weder Du deinen Partner, noch er dich noch er seine Eltern.

    Und ich meine, wenn Du dich weiterhin derartig in sein Leben einmischst, wie soll er da zu sich finden? Wie soll er lernen für sich einzustehen, wenn Du ihn nötigst, gängelst oder auch unter Druck setzt? Ist das Liebe für dich? Möchtest Du, er tut es umgekehrt mit dir?

    Und wie weit siehst Du Ähnlichkeiten zu seinen Unterdrückern in deinem Verhalten?

    Bist Du in dir so reif und weit ihn zu therapieren, dafür qualifiziert? Sollte ein Partner Therapeut sein?

    Diese Fragen kann ich nicht beantworten, will es auch nicht, Du musst es nicht, auch nicht dich rechtfertigen, sie sind als Anregung gedacht. Magst Du sie nicht, lasse sie liegen. :wink:

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