TraumtänzerInnen`s Bettgeschichten

  • Der Grund diesen Thread hier aufzumachen war das Lesen
    eines Beitrags wo ein Teilnehmer im Traum mächtig becherte
    und dann beim Erwachen etwas irrritiert war.
    Ich antwortete ebenso wie ein anderer Schreiber
    mit ähnlichen eigenen Traumberichten.
    Dann verlief sich das im Sand.

    Ich fasste den Entschluss in meinem eigenen Thread
    einen längeren Beitrag zu schreiben und obwohl ich
    mit der Thematik ziemlich bewandert bin blieb der Text
    nur fragmentarisch und wanderte dann in die Schublade.
    Ich wusste einfach nicht warum?

    Vor kurzem berichtete dann wieder ein Teilnehmer
    in seinem Thread ziemlich ausführlich von einem heftigen
    Alptraum. Wieder Alkohol.
    Dasselbe Schema. Erstmal so eine Art Schockstarre
    beim Erwachen bis dann das normale Tagesbewusstsein
    Einzug hielt.
    Der Schreiber beendete dann seinen Beitrag mit
    den Worten
    Was haltet ihr davon?

    Ich kramte die alten Aufzeichnungen raus und starrte
    auf die Stichwörter und vagen Sätze.
    Plötzlich wurde mir bewusst dieses Thema kann nicht
    irgendwo reingequetscht werden es braucht einen
    eigenen Faden, wo sich im Lauf der Zeit möglichst viele
    Traumberichte, eventuelle eigenen Deutungen oder auch
    sonstiger Umgang mit den Träumen zusammengetragen
    werden könnten.
    Das würde ich mir wünschen.

    Ein arabisches Sprichwort sagt
    Die Wahrheit liegt nicht in einem Traum, sie liegt in vielen.

    Jetzt schlaft erstmal schön und träumt von was Süssem.

  • Hallo zusammen

    Es war während der Zeit als es mir schon ziemlich dreckig ging.
    Da war`s dann so wenn der Bölkstoff nicht mehr
    ausreichte um wie ein Kartoffelsack wegzupennen oder
    wenn mich die Realität zwang eine Saufpause einzulegen,
    da hatte ich intensive, immer wiederkehrende Flugträume
    mit den verschiedensten Variationen.
    Flattern mit den Armen. Aufsteigen. Schaffte es oder auch nicht.
    Bei nein: wahnwitzige Versuche.
    Wenn ja: entweder Mühe oben zu bleiben oder manchmal ein
    entspanntes dahingleiten hoch über der Landschaft.
    Die Welt winzigst unter mir.

    Heute weiss ich das Unterbewusstsein probiert immer auf seine
    eigene Art und Weise durch Hinweise, Botschaften und Warnungen
    eine Ausgewogenheit von Fühlen und Denken im Leben
    des Einzelnen herzustellen.
    Bei mir das zu der Zeit damals schon ziemlich vergeblich.

    Eine andere Spezialität war das Irren durch die Strassen eines
    steinernen Labyrinths, bösartige Häscher hinter mir.
    Plötzlich das Ende einer Sackgasse. Alles dunkel.
    Ich drehte mich um ...uaaah!!!

    Das alles war wohl mit ein Grund mir das
    Lexikon der Traumsymbole zu kaufen.
    Das erste Buch meiner Nüchternheit !!!

    Ich lernte mich dieser Welt zu nähern.
    Selbst wenn ich keine Erinnerung hatte, ich wsste ja das
    ich geträumt hatte auf einer Skala der Schulnoten.
    Der Alptraum ist ungenügend und gut ist gut geschlafen.
    Je mieser die Noten umso klarer die Erinnerung
    an Eizelheiten zumeist.

    Fällt mir dann ein Symbol wie Strasse ein, gibt es die
    kleinen Kniffe.War es hell oder dunkel?
    Befahren oder menschenleer. Plaster oder Asphalt.
    Oder ein Laden. War ich drin oder draussen.
    Vorbeigegangen oder betreten.
    Welche Ausstattung und wem begegnet.
    Die Deutungen können erstaunlicherweise
    meist sehr vieldeutig sein.
    Das Unterbewusste fordert oft verrückte
    Sachen ein doch es ist einfach geil wenn ein
    vermeintlicher Feind zum Verbündeten wird.

    Irgendwie war das Bedürfnis da die Mechanismen des
    Unterbewusstseins zu "verstehen".
    Die erstreckten sich ja nicht nur auf den Schlaf.
    Wenn es wieder mit dem Nie wieder Alkohol soweit war
    und nur kurze Zeit später gegurgelt wurde.
    Was war da für den Wandel verantwortlich?
    Oder dieses Aufwachen.Keine Erinnerung.
    Ich musste Bus gefahren sein und die
    24 Stundentanke noch beehrt haben.
    Ein gelöstes Ticket und eine halbvolle
    Weinflasche waren ja der Beweis.

    Seit ich aufgehört habe stillschweigende Übereinkünfte
    einer Begebenheit, also Tabus, als nicht hinterfragbar
    hinzunehmen schäme ich mich auch nicht mehr in
    Grund und Boden wenn ich in Gomorrha mal wieder
    kräftig mitgemischt habe.
    Alles ist nur eine Botschaft.

    Für mich sind Träume - nicht nur Schäume
    Das Reich in dem wir ein Drittel unseres Lebens verbringen
    hat so seine eigenen Gesetze, Wahrheiten
    und auch Schönheiten.

    Grüsse OF

  • Ein Traum, ein Traum - so scheint, ist eben nur ein Traum.
    Auch wenn mich das frustriert.
    Das die Musen mich heiß geküsst, heut Nacht -
    - Ist leider nicht passiert!

    Sicher ist es denkbar, dass dem Unbewussten gelegentlich durch Träume eine Möglichkeit gegeben ist, mein waches Ich zu finden. Es ist sogar wahrscheinlich, dass der Traum der einzige Weg ist, wie ich mich diesem, ohne Hilfe eines Psychologen, etwas nähern kann. Mir sind die unscharfen, farblosen Bilder, verschwommenen Erinnerungen und vagen Andeutungen zu suspekt, als dass ich mich zu lange damit aufhalten möchte.
    Bin ich schon schweißgebadet aufgewacht, weil ich noch „gearbeitet“ habe? – natürlich!
    Bin ich schon freudig erregt aufgewacht, weil das Glück mich gefunden hatte? – sicherlich!
    Es sind auch hier lediglich meine Vorstellungen, die nur das Gewicht in meinem realen Leben bekommen, das ich ihnen beimesse. Hinschauen – ja, überbewerten – nein.
    Bestimmt ist das eine relativ unromantische Sichtweise, und so rational sachlich – doch es ist ja nur meine.
    Interessant kann der Faden schon werden – wenn sich noch jemand traut.
    Gruß – Uwe.

  • hallo OF,

    träume. ja was sind träume? es sind filme die ablaufen wo das unterbewusstsein mit einer thematik sich ausseinandersetzt. als ich mich trennte hatte ich zwei jahre später den traum das sich mein ex sich an einen ventilator an der decke erhängt hat. ich einen lichtschalter betätigte, das licht anging und der ventilator sich dann begann zu drehen. ich kann diesen traum nicht vergessen. auch heute spüre ich noch die schuldgefühle die ich hatte. dabei hing er ja schon dort. das was mir der traum sagen wollte ist das der tot zum beispiel in der deutung ein ende als bedeutung hat. das ende der ehe. die ablösung von ihm. der lichtschalter sicher diese schuld, meine schuld als symbolik diente. ich rannte in dem traum weg. weil ich angst hatte.mit der schuld in mir. heute seh ich den traum und denke mir, er hing schon dort an der decke und das andere , die schuld in mir waren meine coanteile.

    wenn ich also heute den traum, der in meiner erinnerung immernoch von bedeutung ist anschaue, nach meiner aufarbeitungszeit kann ich verstehen mit was ich mich damals ausseinander setzte.weiter im traum rannte ich zu meiner mutter, sicherheit zu bekommen. nur ist meine mutter auch alkoholikerin.denoch suchte ich ihre nähe. das weiss ich heute. da ich aber auch im traum andere menschen sah die ich um hilfe bitten hätte können.ich weiss das ich zu der damaligen zeit eben zu meiner mutter den kontakt noch suchte es dort allerdings mir nicht gut gegangen ist.

    so gab es auch von meiner mutter träume. die ich allerdings nie so bewusst wahr genommen habe wie den mit meinem ex mann.erst vor nicht all zu langer zeit träumte ich wieder vom ex. da war es ein wieder auf ihn zugehen, ihn angraben anbaggern. ich spürte förmlich dieses mich ihm zuwenden wollen. die lust die nähe. ich bin das sehr erschrocken gewesen. in der zeit löste ich mich komplett von der mutter und mit ihm hatte fast zwei jahre keinen kontakt mehr. das ich mir darüber bewusst bin, das ich unbewusst immer noch im co drin hänge weiss ich. im traum arbeite ich etwas auf. die versöhnung soll für mich einfach das mich lösen von der thematik darstellen. seit dem bin ich dabei ohne schlechtem gewissen beide los zu lassen und ihr leben leben zu lassen.das schuldgefühl ist weg.

    ich bin mir sicher träume haben bedeutung und diese bedeutungen richtig zu deuten ist nicht einfach. ich kann ableiten versuchen was ich eben an aufarbeitung geleistet habe. kann mir das nun so erklären. wichtig für mich ist, das ich bei der deutung ein stimmiges gefühl in mir habe. ob das nun wichtig ist die richtige deutung zu haben weiss ich nicht. ich fühl mich aber wohl damit und damit scheint es auch so gut zu sein wie ich das deute. oft sind es ja keine realistischen darstellungen. zum beispiel träumte ich zu der zeit auch häufig dafon das alle meine zähne ausgefallen sind. verlustangst bedeutet das.

    gruß
    melanie

  • glück auf

    ich denk, dass im traum quasi das gehirrn aufgeräumt wird.
    alpträume, auch alkoholhaltige zeigen mir, dass mich irgendwo und irgendwann irgendwas "getriggert hat. mein hirn is grade dabei mit diesem trigger "abzurechnen". die ursachen für solche alk-träume sind mir egal, die gibts und gut is.
    bei mir is es so, dass ich (absichtlich) träumen kann, dass mir dies oder jenes nich gefällt und ich lieber was anders träumen will. z.b. über ne schöne landschaft fliegen.

    schöne träume

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Hallo Melanie
    Matthias
    Erstmal wirklich vielen Dank für eure Beiträge.
    Der Dank an Uwe ist ja bereits an anderer Stelle geschehen.

    Ich denke das das meiste Traumerleben sich seinen Stoff aktuell
    aus den Tagesresten oder auch aus Unverdautem aus fernerer
    Vergangenheit nährt.
    Es ist genau wie der Matthias es mit anderen Worten beschreibt.

    Vor kurzer Zeit mal träumte ich vom x
    einen Kameraden mit dem ich sechs Jahre in derselben Klasse
    war bis ich in die Realschule wechselte.
    Das komische daran war das wir ausserhalb der Schule keinen
    Kontakt hatten, da er aus einem nahen Dorf kam und er nachmittags
    statt Spielen zu können auf dem elterlichen Bauernhof mit ranmusste.
    Da die Klassen zu jener Zeit ziemlich gross waren hätte es auch
    "geeignetere" Kandidaten gegeben.
    Doch es war der x der in diesem Traum genau den Zeitrahmen repräsentierte
    für den Beitrag den ich an diesen Tag in
    den Thread stellte.
    Erste Alkoholerfahrungen zwischen dem sechsten und elften Jahrensjahr.

    Hier möchte ich anmerken das ich Traumarbeit nicht für den
    grossen Königsweg halte, wahrscheinlich genausowenig wie
    der Uwe das Lesen von Nitsche, Hölderlin und Co am
    offenen Kaminfeuer als der Weisheit letzter Schluss ansieht.
    Es kann eine kleine Bereicherung sein nach der jahrelangen
    Illussion mit der sogenannten Bierruhe.

    Die Beschäftigung mit den verschiedensten Lebenshilfemethoden
    haben es ja so an sich wie die russsischen Puppen,
    es kommen immer weitere Figürchen zum Vorschein.
    Das ist meine Erfahrung.

    In der Wohngebiet indem ich die ersten Jahre meiner Trockenheit lebte
    war es von April bis September dermassen "unbewusst" laut,
    ein wirres Gejohle und Geschrei das ich oft aus dem Fenster schaute
    und mir dachte die Leute haben ja ihre Alpträume schon ohne
    überhaupt erst ins Bett gegangen zu sein.
    Eine "Ohne Krimi geht die Mimmi nie ins Bett" Mentalität.

    Ich habe mir angewöhnt die letzte Minuten vor dem zu Bett gehen
    möglichst auf elektronische Berieselung zu verzichten, ein letztes
    Sitzen bei Kerzenlicht, frische Luft (hat mir der Hund beigebracht)
    und sei es auch nur kurz auf dem Balkon
    oder einer letzten Lüftung der Schlafzimmers.
    Das ist sehr hilfreich um unbelasteter einzuschlafen.

    Das Aufstehen hat für mich den gravierendsten Wandel gebracht.
    Ich sprang früher förmlich aus dem Bett.
    Eine Freundin hat mir da mal wortwörtlich gesagt
    Spinnst du? Bist du noch ganz echt?
    Ich wollte am liebsten alles gleichzeitig tun.
    Zähneputzen, Kaffeekochen, kleines Geschäft,
    Katzenwäsche, Bett machen,Anziehen und beim
    Kaffeetrinken x-mal auf die Uhr geschaut.
    Halbvolle Tasse stehen lassen, nicht mal das
    Timing für die Zeit eine Tasse in Ruhe zu schlürfen.
    Dann wie aufgezogen raus in die Welt.

    Bei den vier Alkoholträumen, die ich zu Threadbeginn erwähne
    sind drei einschliesslich meines eigenen in einem tagsüber
    zumindest leicht stressigen Tafesverlauf passiert.
    Alkohol hat hier glaub ich nix mit Alkohol zu tun.
    Es ist hier glaub keine akute Warnung,
    sondern nur eine Botschaft .
    Entspann dich einfach mehr im Leben. Take it easy.

    Bei deinen Beitrag Melanie ist mir
    wieder ein Traum von vor vielen Jahren eingefallen,
    den ich schon damals ungedeutet gelassen hab.
    Da ist einfach soviel auf einmal zusammen.
    Ich habe da eine männliche Person (letzten Endes läuft das ja
    immer auf meinen alkoholkranken Vater und auch auf mich
    Selbst hinaus) nicht nur ermordet sondern regelrecht
    geschlachtet hingerichtet.
    Beim Aufwachen steckte mir die ganze Brutalität dermassen in den Knochen.
    Den Arbeitstag -Fahren im Grosstadtverkehr musste ich mich
    so wahnsinnig zusammenreissen um mich nur halbwegs auf
    den Verkehr konzentrieren zu können.

    Liebe Grüsse zusammmen
    OF

  • lieber OF,

    ich war nach diesem traum auch ziemlich durcheinander. es hatte mich schwer belastet. durch das anschauen welche bedeutungen diesser traum haben könnte (es ist ja nicht klar das es so ist , dennoch hilft es mir das es sein könnte) hab ich mich ja auch wieder beruhigen können. nahm ich an ich würde was vorhersehen. irgendwie ja schon wenn ich daran denke wie er lebt richtet er sich ja selbts hin, so abwägig sind diese gedanken nicht mal. ich für mich brauche das um wieder ruhe und frieden für mich zu finden, denn ich dreh mich gedanklich im kreis wenn ich sowas nicht aufarbeite. für mich. ganz allein für mich ist das wichtig.

    ich schlafe inzwischen gut, erinner mich kaum an träume , die ich ja habe, weil jeder sie hat. das letzte jahr hatte ich selten erinnerungen an träume.

    diese träume die ich aufschrieb blieben mir so sehr in erinnerung das sie heute noch da sind.zu der zeit war ich im umbruch. heute habe ich meine innere ruhe.ich glaube wenn man in einer schweren zeit steckt, wo es drunter und drüber in einem selbst ist und chaos sortiert man im traum das chaos wieder.

    gruß
    melanie

  • Grüss dich Melanie und alle Andern

    Wenn auch nicht alles besser wird in einem unabhängigen Leben,
    ein erholsamer Schlaf und das damit verbundene belanglose Träumen
    auf alle Fälle.
    Es war auch meine Zeit des Umbruchs als die Monster nochmal alle
    lebendig wurden und mir die Traumarbeit Hilfe war weil ich mit Hilfe des
    Lexikons die aufgetauchten Symbole, die ich ja nicht verstand,
    zuordnen konnte so das sie mich nicht weiter beunruhigten.

    Inzwischen hat diese Arbeit jedoch an Aktualität verloren und das
    Ganze zählt mehr zu meinen Interessen oder Hobbys, nebst vielen
    weiteren.

    Es ist hier so das jeden Thread einen Autor zugeordnet ist, das ist in
    den meisten Fällen wohl sinnvoll, in diesem Faden hier wäre mir lieber
    wenn da stehen würde Urheberschaft unbekannt.
    dann würde das Thema eindeutig im Vordergrund sein.

    Wie schwierig die Situation oft sein kann habe ich kürzlich durch
    das Lesen mehrerer Co - Beiträge erfahren, wo die Zeit zwischen
    Geisterstunde und Morgengrauen nur so von Möbelrücken, Folter
    und Sklaverei durchtränkt war.
    Was müssen das für Träume sein, hab ich mir gedacht?

    Wenn ein Thread existiert wo der alptraumgeplagte Mensch schnell und
    kompakt Hilfe und Trost in ähnlichen oder gleichen Erfahrungen findet
    dann hat sich die Arbeit gelohnt.

    Grüsse OF

  • lieber OF

    der unterscheid hier ist das hier war die realität, hab ich erlebt war kein traum!:

    Zitat

    Wie schwierig die Situation oft sein kann habe ich kürzlich durch
    das Lesen mehrerer Co - Beiträge erfahren, wo die Zeit zwischen
    Geisterstunde und Morgengrauen nur so von Möbelrücken, Folter
    und Sklaverei durchtränkt war.
    Was müssen das für Träume sein, hab ich mir gedacht?

    das ein traum

    Zitat

    den traum das sich mein ex sich an einen ventilator an der decke erhängt hat. ich einen lichtschalter betätigte, das licht anging und der ventilator sich dann begann zu drehen.

    ich steh dazu hab nichts zu verharmlosen und zu verheimlichen. es ist mein erlebnis das ich erzählen kann und auch kein problem mehr damit das zu erzählen und auf zu zeigen was ich erlebt habe, was da dann auch mit mir passiert ist und wie mein leidensweg war.um bewusst zu machen leute, sowas geht nicht spurlos an euch vorbei. ihr schafft damit. die seele die leidet und ihr schafft das auch im traum auf. schlafsörungen, schlimme alpträume kommen von dieser traumatisierung.die hab ich.aber ich hab auch daran gearbeitet das ich das hier erleben kann

    Zitat

    diese träume die ich aufschrieb blieben mir so sehr in erinnerung das sie heute noch da sind.zu der zeit war ich im umbruch. heute habe ich meine innere ruhe.ich glaube wenn man in einer schweren zeit steckt, wo es drunter und drüber in einem selbst ist und chaos sortiert man im traum das chaos wieder.

    da ich immer eifrig und bedacht auf mich war und anfing mein leben zu ordnen kann ich heute wieder so gut schlafen.

    gruß
    melanie

  • Hallo Old Flatterhand
    Ich möchte Behaupten Kein Weichei zu sein,aber wenn ich mir einen Richtigen Gruselfilm anschaue,ist es mir in der Vergangenheit des öfteren Pssiert,das ich dann Nachts davon Geteumt habe.
    Seit dem Meide ich solche Filme.
    LG Hans

  • Hallo Melanie

    Das die Dinge, die ich gelesen hab und das von bestimmt einem
    halben Dutzend verschiedener Co-Beitragsschreiberinnen mehr
    als real waren ist mir sehr bewusst.
    Doch es war ja nächtens und bestimmt keine Zeit um nur
    ein wenig zu reflektieren und durchzuatmen.
    In welchen Schlaf mit samt seinen Träumen fallen die
    Menschen bei solchen Erlebnissen.
    Das wäre glaub ich die genauere Beschreibung.

    So war es bei mir.
    Ging Flüssiges und Geld zu Ende
    passierte immer dasselbe.
    Trockenwürgen, Zittern,
    Schweissausbrüche.
    Das ist ja schon im Bett passiert und irgendwann bin
    ich dann weggepennt direkt in diese fürchterlichen
    Labyrinth, Verfolgungs und Flugträume.

    Diese alten Träume kommen mir auch heute ab und an
    in den Sinn und falls ich reflektiere ergeben sich öfters
    ganz neue Sinnbezüge wie jetzt mit meinem Mord,
    wo ich immer meinen Selbsthass zuvorderst sah
    und jetzt seit Tagen erstmals die Aggression.
    Ich war nie körperlich gewalttätig bis auf eine Ausnahme
    wo ich einer Kellnerin eine Ohrfeige gegeben habe
    weil Sie gesagt hat "Ich hätte schon zuviel intus und
    ich bekäme kein Bier mehr"
    Es war ein ziemlich kläglicher Versuch, da ich nicht
    mehr allzu sicher auf beiden Beinen stand.
    Mein Metier war die verbale Beschimpfung.
    Ich war ein Meister der vulgären und fäkalen
    Ausdrucksweisen und darauf auch noch sehr stolz.

    Ein Autor hat geschrieben das wir mit vier, fünf Jahren
    alle daran gehindert worden sind unseren Schmerz herauszulassen
    indem wir mit den Füssen aufstampfen und einfach
    herausbrüllen: Ich hasse mich und ich hasse die Welt.

    Meine Eltern haben immer gesagt. Tu sowas nicht.
    Ich bin grad dabei mir die Weisen etwas näher
    anzuschauen, wie sich mein Aggressionspotential
    so entwickelt hat


    Hallo Hans

    Einer der Gründe den Thread hier aufzumachen war ja auch
    das Lesen von deinem Traumbesuch im Antiquitätengeschäft.

    Grüsse OF

  • hallo OF,

    ich erinner mich daran das ich zitternd vor angst im bett lag und nie wirklich habe schlafen können. keine träume zu dieser zeit. ich war nie wirklich richtig entspannt und ausgeschlafen weil ich ja keine zeit zum schlafen hatte.immer wenn ich in den tiefschlaf kam wurde ich geweckt. körperlich war ich abgemagert.schlafentzug ist folter.ich hatte keine kraft mehr zu essen.tagsüber bin ich teilweise am tisch eingenickt um wenigstens einwenig schlaf aufholen. der körper holt sich das dann.Alpträume gabs nach der zeit des verdrängens, als ich anfing das trauma zu verarbeiten, jahre später.

    Zitat

    Einer muss ja schuld sein.

    wer schuld ist interessiert mich nicht die bohne. mich interessiert nur wie ich damit leben kann und heute damit umgehen kann was mal gewesen ist. das hinzuschauen was war um heute besser umzugehen damit. auch mit aggressionen. da heisst es nicht umsonst in der psychologie es sind prägende jahre die kindheit die wir dann ins erwachsenen alter mitnehmen.auch meine erlebnisse die ich hatte möcht ich aufgearbeitet haben. hinschaun nicht wegschauen und schaun wie geh ich damit um. schuldfragen hindern mich daran es zu tun. also weg damit, das brauchts nicht!es ist wies ist, vergangenheit und doch hab ich erlebt wie die mich eingeholt hatte im jezt. wobei das auch schon wieder vergangenheit ist was ich getreumt hatte liegt auch schon wieder zurück. wie gesagt ich für mich habs geschafft und schlaf heut wieder gut, fest und tief.es ist schön das zu erleben.

    gruß
    melanie

  • Hallo Olr Flattermann
    Ich will mal zwei sachen aufzeigen:
    Ich lese Abends immer noch im Bett je nachdem.
    Wenn es mir nicht gut gegangen ist über Tag nehme ich mir so leichte
    Geschichten.
    Dackelerzählungen Märchen ,so diese Richtung,und habe Gute erfahrungen Gemacht damit.
    Irgendwas ist schon dran mit der Teumerei
    :D:D
    Wenn man mal liest über Nahtot Erlebnisse, ist es ja auch immer wieder
    so oder so gleich,ich glaube du hast mich da mal auf eine neue Spur Gelenkt.
    Hast du schon darüber was gelesen?
    Vielleicht kann man da ja noch was dazulernen.

    Genauso sieht es doch auch aus,ich mache mir gedanken zum Nichtrauchen.
    Wenn ich überlege,Morgens der Erste Griff zur Friedensfeife,und Abends meistens der Letzte.
    Kann mir einer sagen,warum Nachts Kein Bedarf da ist???
    Einzige Erklärung,unsere Sinne sind dann ausgeschlten....
    Oder hast du da noch was im Petto?
    LGHans

  • lieber hans

    habs auch nicht als bös interpretiert. *zwinker*

    ich kenn das einschlafen auch mal als was unangenehmes. nahtot wenn du das so schreibst war es meine angst nicht mehr auf zu wachen. zu der zeit wo ich krebskrank war hatte ich das.mit herzrasen kam ich nicht zur ruhe und die gedanken drehten sich im kreis. ich ging spazieren, bewegung an der frischen lusf um da auch das adrenalin aus dem körper zu bekommen. fensehschauen war tabu vorm ins bett gehen, dann lieber ein sanftes buch zu lesen erschien mir hilfreicher. und vor allem das loslassen vom tag, vorher schon den tag zu reflektieren und nicht erst im bett.ich hab viel geschrieben zu der zeit.mir eben diesen stop zu geben. inzwischen ist das geübte normalität geworden und auch das einschlafen etwas schönes.

    gruß
    melanie

  • hallo hans,

    das gehört bei mir in den bereich des mich um mich kümmerns. mich kennen zu lernen und zu wissen was tut mir gut. da meinem gefühl zu vertrauen.

    ich schau mir auch keine bilder mehr an oder filme die mich aufregen oder ängstigen. damit gehts mir einfach besser. ich muss das auch nicht, warum auch. muss mir auch nicht beweisen das ich sowas schauen kann oder desensibilisieren da. für mich wichtig die erkenntniss nicht allen mist an mich ran zu lassen der für mich mist ist.

    in diesem sinne eine gute nacht mit angenehmen träumen

    gruß
    melanie

  • glück auf

    n traum kann auch zur lösungsfindung beitragen.
    ich wollte als kind schachspielen lernen, also spielte ich täglich mit meinem vater - und verlor und verlor .... nach einiger zeit träumte ich ne bestimmte spielsituation (so klar als ob ich vorm brett sitzen würde) ich sprang aus dem bett und stellte genau diese situation aufs brett. ab dem nächsten tag gewann ich gegen meinen vater (nich immer aber immer öfter).

    schöne zeit

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

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