Trockenheit=Freiheit

  • Was mich glücklich macht:

    Letzte Woche war ich mit meiner "großen" Liebe und meinem kleinen Burli Minigolf spielen.
    Sie haben sich super verstanden, obwohl T. keine Kinder hat, ist er sehr sanft und zurückhaltend aber trotzdem offen und "liebevoll" mit ihm umgegangen.
    Er fand es absolut toll und ist nun ein großer Fan meines Kleinen. :)

    Am Montag treffe ich mich mit meiner "verzofften" Freundin zum Frühstück.
    Sie hat meine Einladung gerne angenommen. :)

    Freitag kommt meine Liebe zu uns nach Hause.
    Wir werden Billard spielen, vielleicht fährt er auch noch ´ne Runde mit Nochehemanns Harley ( die beiden kennen und mögen sich ) und dann gibt´s lecker Chili mit überbackenen Nachos und Guacamole.

    Ich gehe wieder regelmäßig zum Sport. :)

    Ich habe die extra Kilos wieder weg, die nach dem Alk Stop gekommen sind. :)

    Sonntag besuchen wir unsere Tochter auf dem Biobauernhof.
    Sie macht da ein 2-wöchiges Praktikum ( im Schweine-Scheisse-Schaufeln ;) ).

    Diese Tage beginnen die Proben zu einem neuen Theaterstück, dessen Maske ich übernehmen darf.

    Übernächstes Wochenende fahre ich mit einer Freundin zum Yoga Seminar nach Hamburg ( ist auch viel Meditation dabei ) .

    Überübernächstes Wochenende fahre ich mit der ganzen Familie nach Stgt. um Freunde zu besuchen und den Canstatter Wasen. :)

    Wenn es mir danach nicht mehr gut geht, dann weiss ich, dass ich mit meinen Eltern keinen Kontakt mehr haben kann.

    Aber ich denke, alles wird gut.

    Ich bin so zufrieden, und wenn ich mal ein paar trübe Gedanken habe oder die co-Abhängigkeit anklopft, dann weiss ich damit umzugehen.

    Nun ist es mir möglich aus mir selbst heraus ein Gleichgewicht herzustellen.

    Das geht nur ohne Alkohol und ich lerne immer mehr dazu.

    Ich lerne wie Leben geht. ( O-Ton Lito ? )

    Hach !!!

    Marion

  • Hallo Matthias,

    Zitat

    du hättest ja gerkeine zeit zum saufen.

    :)

    Ich habe jetzt Zeit weil ich nicht mehr saufe.

    Und das g.. daran, ich nütze sie intensiv aus !!

    Umärmelung zurück.

    Es grüßt

    Power-Marion

  • Zitat von Marion

    ...Ich habe jetzt Zeit weil ich nicht mehr saufe...


    Liebe Marion,
    genau so ist es bei mir auch.
    Ich habe in der Trockenzeit nicht nur mehr geplant als zu nassen Zeiten.
    Ich habe auch viel mehr vom Geplanten dann auch tatsächlich umgesetzt.
    Wahrscheinlich war bei mir der Alkohol ein immens großer Energiefresser.
    Kurz: Trocken zur Power

    Viele Grüße
    Correns

  • glück auf marion, glück auf correns

    Zitat von MaryLou

    Ich habe jetzt Zeit weil ich nicht mehr saufe.
    Und das g.. daran, ich nütze sie intensiv aus !!

    Zitat von Correns

    Kurz: Trocken zur Power

    ja ja und ja

    Zitat von MaryLou

    Power-Marion

    toll :wink:

    schöne zeit - n sack äpfel - umärmelungen

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Harmonie und Reibung:

    Es gibt Menschen deren Wert für mich einfach darin besteht, dass sie diese Erde mit mir teilen.

    Es gibt viele Menschen mit denen lebe und kommuniziere ich in wunderbarer Harmonie.

    Da stimmt die Wellenlänge, die Sprache, die Interessen, die Werte, der Humor, wir fühlen uns einfach wohl miteinander und das dauerhaft und so gut wie immer.

    Dann gibt es einen Menschen da schlägt das Pendel zwischen Harmonie und Reibung hin und her...hin und her...

    Immer und immer wieder.

    Früher war mir nicht klar, dass das Pendel sich auch wieder auf die andere Seite bewegen wird, somit war ich meinen Gefühlen ausgeliefert, egal ob gut oder schlecht.

    Inzwischen gibt es für mich kein gut oder schlecht mehr innerhalb dieser Beziehung.

    Sie basiert auf Liebe und Vertrauen und die Reibungen sind Hinweise auf fehlende Harmonie innerhalb der jeweiligen Person.

    Also auch bei mir. :)

    Nun kann ich intensiv lernen, die Wirkung die die Reaktionen eines anderen auf mich hat, bei mir zu finden.

    Ja, er geht mir manchmal sowas von AUF DEN SENKEL ;) aber das Pendel ist schon wieder auf dem Weg auf die andere Seite.

    Hin und her hin und.......

    Schwungvolle Grüße

    Marion

  • Schade,

    eigentlich wollte ich morgen mit meinem Kleinen auf den größten und ältesten Demeter Bauernhof fahren wo meine Große mit ihrer Klasse ein 3-wöchiges Praktikum macht.

    Jetzt fühle ich mich aber krank und in dieser Hinsicht bin ich ein "ganzer Kerl" ;) .

    Dann leide ich auch gründlich ;) .

    Somit werde ich die Fahrt vielleicht erst Mittwoch oder gar Donnerstag antreten.

    Egal, hin fahre ich auf jeden Fall, obwohl es ein relativ weiter Weg ist.

    Ich möchte zu gerne die Mistgabel im Schweinestall schwingen und mit den kleinen Kücken kuscheln. :)

    Also Marion, auf geht´s .....gesund schlafen ist angesagt !!!

    Gute Nacht allen wünscht Marion

  • Alkohol

    Ich bin unglaublich dankbar trocken sein zu dürfen.

    Inzwischen habe ich eine durchweg zufriedene Trockenheit erlangt und wenn es Gedanken an Alkohol gibt, dann nicht im Zusammenhang mit dem Konsum.

    Meine Grundstimmung ist durchweg positiv und ausgeglichen.
    Ich habe eine innere Ruhe und eine Freude an Kleinigkeiten erlangt, die ich noch vor 4-5 Monaten für ausgeschlossen hielt.

    Zu den Anfängen meiner Trockenheit musste ich mir manche Dinge noch schönreden / so tun als ob.
    Mit dem festen Glauben, dass es irgendwann tatsächlich so sein wird.

    Das ist jetzt vorbei, ich muss nicht mehr so tun, sie sind schön, die vielen Dinge von denen ich früher immer nur gehört habe, dass sie schön seien ;) .

    Jetzt fühle ich es selbst.

    Mit dem Erlangen dieser Fähigkeiten gehen jetzt natürlich neue Räume und Möglichkeiten auf, und ich bin gerne bereit sie zu betreten.

    Mein Nochehemann erzählt mir viele Geschichten von den Partys, spezielle Reisen etc., die ICH jetzt nicht mehr besuche oder antrete, weil ich dort mit Alkohol konfrontiert wäre und weil ich solch Aktivitäten nicht mehr wert schätze.

    Was ich höre, lässt mich aufhorchen.

    All die Alkohol bedingten Schoten und Peinlichkeiten, hätten noch vor gar nicht so langer Zeit von mir sein können.

    Wie dankbar bin ich, dass ich mir vor über 4 Monaten die Möglichkeit gab noch einmal neu anzufangen.

    Das Leben ist schön, ich habe keine Aussetzer mehr und kann mich mit meiner co-Abhängigkeit auseinander setzen.

    Und zwar in einer Art und Weise, die mir bis zu dieser Zeit verwehrt war.

    Weil der Alkohol mir die Kontrolle über meine Gedanken und Gefühle geraubt hat.

    Nun sehe ich klar.
    So klar, dass es manchmal weh tut ABER ES TUT AUCH GUT.

    Danke, dass ich trocken sein darf.

    Marion :)

  • glück auf marion

    Zitat von MaryLou

    Nun sehe ich klar.
    So klar, dass es manchmal weh tut ABER ES TUT AUCH GUT.

    Danke, dass ich trocken sein darf.

    dir geht s richtig gut.

    schöne zeit - umärmelung

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Guten Morgen, bald fahre ich mit meinem kleinen Sohn für einen Tag auf einen großen Biobauernhof.
    Ich mag das Landleben, es ist einfach und arbeitsam.
    Ich mag körperliche Arbeit sehr gerne.
    Auch Febsterputzen kann Meditation sein. ;)
    Aber heute geht's in Kuh-,Schweine-, und Hühnerstall.
    So richtig hatte ich das das letzte Mal in meiner Kindheit.
    Den beißenden Kuhstallgeruch habe ich noch immer in der Nase.
    Aber sogar den mag ich.

    Aber jetzt erst mal Käffchen.

    Liebe Grüsse und oink......;)

    Sagt Marion

  • Einen Wunderschönen und Fröhlichen,

    sagt mein Bankmensch immer und zu jedem, als Begrüßung. :)

    Dem schließe ich mich an und Danke an Lito für´s Taschentuch und die guten Wünsche, für heute nehme ich dann die Familienpackung von beidem. :)

    Der Tag auf dem Bauernhof war der schönste Tag des Jahres bis jetzt. :)

    Es ist selten, dass ich mich WIRKLICH auf etwas freue, da war diese Freude total angebracht.

    Der Hof, die Ställe und Felder, liegen weitläufig eingebettet in alten Baumbestand, einen Park, Wiesen, Wohnhäuser, Blumenbeeten, Ausruhmöglichkeiten, kleine Spielplätze, Gemeinschaftshäuser für die Gruppen die dort arbeiten und wohnen.

    Einen großen Hofladen gibt es auch und ein Büro, alles aus Holz, schlich und sehr schön und anheimelnd gestaltet.

    Als wir ankamen und uns unsere Wege suchten, leif mir auch gleich meine Tochter im Kuhstall über den Weg.

    Später erfuhr ich vom mitgenommenen Vertrauenslehrer, dass sie auf ihn einen absolut super Eindruck macht, und sie immer dort währe wo es stinkt.

    :) Das fand ich sehr lustig aber auch beruhigend, weil ich sie von zuhause eher anders kenne ;) .

    Als wir meine Tochter dann begrüßt hatten ging es los, mit einem stundenlangen Rundgang, den die mitgenommene Lehrerin zu meiner Freude völlig ungezwungen mit uns machte.

    Vom Kustall, der mit einer rotierenden Riesenbürste wie in der Autowaschanlage ausgestattet war, ( Kuh-Wellness) sie lieben das !!, ging es weiter zu dem frisch geborenen Kälbchen.

    Das kam vorletzte Nacht und unsere Kinder konnten bei der Geburt dabei sein. Sie nannten ihn Elvis, da der Name der Mutter auch mit E beginnt, so sollte es bei dem Kälbchen auch sein.

    Neben dem Kustall waren noch der Melkstand zu besichtigen und die Käserei.

    Wow, diese Gerüche überall, im Kuhstall hat es so gut wie gar nicht gestunken, alles so schön sauber und in der Käserei extrem nach Buttermilch, säuerlich und feucht. Alle Scheiben waren beschlagen.

    Aber die ausergewöhnlichen Käsesorten können sich echt sehen lassen. Darunter Boxhornkleekäse oder Karottenkäse.

    Dann ging es weiter in die Küche wo auch schon die Gemüsesuppe, der Milchreis und das selbstgeamchte Apfelmus von unseren Schülern zusammen mit einer der "Bäuerinnen" ( schicke Frauen ;) ) hergestell wurde.

    Wir durften ein wenig schippeln und in die Töpfe kucken, ein paar unqualifizierte Bemerkungen loslassen ;) und dann bekam ich eine Abhandlung über Demeter Milch in Verbindung mit Lactose Intoleranz.

    War sehr spannend und unter anderem soll auch die Hornlosigkeit der konventionellen Kühe für diese Intoleranz verantwortlich sein ( in Verbindung mit der Fütterung ).

    Von der frisch gemolkenen unbehandelten Milch durften wir auch probieren.

    Schmeckt anders, viel milder aber doch ähnlich, die Konsistenz liegt zwischen Milch und Sahne.

    Dann gab´s Mittagessen und wir durften auch mit essen.
    Vor der Mahlzeit ein Händekreis mit einem kurzen Gebet, nach dem Essen ein Händekreis mit kurzem Dank.

    Schön.

    Dann war eine Mittagspause die ich nutze um mit den Lehrern zu erzählen, das ging dann so lange, dass wir die Abfahrt des Kartoffelernte Fahrzeugs verpassten und hinterher fahren mussten.

    Und dann waren wir auf den Kartoffelfeldern neben denen auch die Hühnerställe sind.

    Sie bestehen aus verschiedenen Gebäuden für die jeweiligen Altersstufen, einem Auslauf ( nur nicht für die ganz Kleinen ) wegen dem Habicht !!! und pro Stall einem Wintergarten.

    Wir durften in den Stall mit den kleinen Küken, die erst zwei Wochen alt waren.
    Es war unglaublich, 2600 Babyhühnchen und Hähnchen zwitschern und rennen auf Stroh wie Fische in einem Schwar, es ist schön kuschelig warm, ca. 30 Grad, taghell und ich könnte schwören, dass die kleinen richtig Spass hatten miteinander.

    Da war echt was los, wie in einem Tobeland oder so.

    Mir wurden viele Fragen beantwortet und weiter ging´s auf den Kartoffelacker.

    Danach, gab es keine Öffnung mehr in unserem Gesicht die nicht mit feinster Bioerde gefüllt gewesen wäre, denn durch die lange Trockenheit staubte die Kartofellernte Maschine ohne Ende.

    Spass hat es trotzdem gemacht.

    Wieder zurück, mit der lustigen Lehrerin den Hofladen besichtigt und ihr erst mal eine fette Packung Pralinen geschenkt für die liebe Führung.

    Dann ging´s weiter in den Saustall, so ein Lärm, wahnsinn, Schweinchen in allen möglichen Größen begrüßten uns freudig, soo süß, derweil war noch nicht einmal Fütterung.

    Lange hielten wir es in diesem ( auch so gut wie gar nicht stinkenden ) lautstarken Tumult nicht aus und ergriffen die Flucht.

    Schwupp war die Zeit auch schon ganz schön fortgeschritten und wir verabschiedeten uns auch noch kurz von den frei laufenden Gänsen, Hunden, Katzen.......schaukelten noch eine Runde auf dem kleinen Spielplatz, küssten die liebst Tochter von allen und......

    ...............fuhren kaputt aber glücklich wieder heim.

    Ein so ein schöner Tag. :)

    Im geschützen Bereich stelle ich bald mal ein paar Bilder rein.

    Der Demeter Hof befindet sich übrigens in Ammelinghausen und man kann dort auch Urlaub machen, soviel ich weiss.

    Es lohnt sich, auf jeden Fall, mit Kindern, aber auch ohne.

    Leider hatten wir ja nur alles in Zeitraffer erlebt, aber dort mal eine Woche oder so echtes Bauernhofleben zu erleben, stelle ich mir sehr erfüllend vor.

    Ganz liebe Grüße

    Bronchitis Marion :(

  • Danke Matthias :)

    Ist noch nicht wirklich besser.

    Also kein Yoga in HH.

    Dafür kommt heute ein Herr von infas zu mir.

    Das ist das Institut für angewandte Sozialwissenschaft.

    Und dieses macht eine Unfrage über Gesellschaft und Demokratie in Deutschland von der Universität in Mannheim.

    Diese Befragung wird in 25 Ländern Europs seit 2002 durchgeführt und ich bin anhand meiner Kriterien :shock::shock::shock: dazu ausgewählt worden, meine Stellung zu beziehen.

    Habe ich die überhaupt. :lol:

    Dazu kommt, dass gesten eine Bekannte einen Aufruf gestartet hat 600 Legehenne aus ehemaliger Batteriehaltung ( so habe ich es verstanden) ein neues zu Hause zu geben.

    ( Denen geht es gar nicht gut, die sind teilweise komplett nackt )

    Da wir einen Riesengarten haben dachte ich, was soll´s nehmen wir welche. :)

    (Januar ist die Übergabe, es müssen entweder alle frei gekauft werden, zum Schlachtpreis oder sie werden eben geschlachtet.)

    *******Psssst, mein Nochehemann weiss da nix von *******

    Den Stall und Auslauf baue ich dann, wenn er auf Geschäftsreise ist.

    Und wenn sie erst mal da sind die Erna, Gunhilde und Rüdiger der Hahn, dann hat er sie bestimmt auch dolle lieb. :lol::lol::lol:

    Adele

    Marion

  • Guten Morgen liebe Marion,

    lese gerade in Franks thread daß du krank bist.
    Wünsche dir gute Besserung!

    Daß es dir so gut gefallen hat auf dem Bauernhof, freut mich.
    Hier in der Gegend gibt es auch solche Höfe und bei meinen Wanderungen, gehe ich oft rein um was Feines dort zu kaufen oder einfach nur wegen der Tiere.
    Du wirst bestimmt viel Freude haben mit Erna, Gunhilde und Rüdiger.

    Schaue heute Abend nochmal bei dir rein, muss jetzt zu einer Behörde rennen.

    Verwöhn du dich mal schön und werd schnell gesund!!
    Liebe Grüße

    Delia

  • Marion, ich wünsch dir gute Besserung. Pack dich warm ein, laß dich verwöhnen, verwöhn dich selbst und werd in deinem Tempo gesund! (Kranksein kann ja was haben find ich wenn man genießen kann daß der Körper mal ne Pause verordnet)... Gute Besserung! Frank

  • Dankeschön lieber Frank :D:D:D

    Mit verwöhnen war heute nix, ganzer Tag action.

    Infas Interview und dann kidis.

    Aber ich habe ´nen Liebesbrief bekommen ;) .

    Von einem fremden Mann und er gehört nicht mehr zu der heissblütigen Sorte.

    Was den Brief noch wertvoller macht für mich.

    Er kam von dem Herrn der mit interviewte.

    Ein sehr feiner und intelligenter Herr, studiert und bestimmt schon an die 70 Jahre alt.

    Nach dem 2 stündigen Interview musste ich schnell weg und lies ihn noch kurz alleine bei uns im Haus alles zusammenpacken.

    Als ich wieder kam lag ein Brieflein da auf dem stand, dass er sich BEDDANKT und dass es ein Erlebnis für ihn war mich kennen lernen zu dürfen.

    Und dass das was er auserhalb des Interviews zu mir gesagt habe, seien keine Komplimente gewesen sondern eine tatsächliche Einschätzung.

    Was das genau war verrate ich nicht. ;)
    Aber es hat etwas mit meiner Menschlichkeit und meinem Intellekt zu tun.

    Die Dame genießt und schweigt. ;)

    Eine gute Nacht an alle.

    Marion, die diesen kleinen Brief in ihr Schatzkästchen des Lebens stecken wird.

  • Huch Delia, deine Genesungswünsche nehme ich natürlich
    auch dankbar, hustend und schnaubend entgegen. :D

    Marion

  • Einen schönen guten Abend,

    an was wir alle/viele gemeinsam leiden ( vielleicht auch völlig unbewusst ) ist am Mangel an seelischer UND körperlicher Nähe.

    Wann sind sich die Menschen hier in unserer Gesellschaft seelisch UND körperlich nahe ?

    Was tun sie um einem anderen nahe zu kommen, und was ist meist (nur) die Konsequenz daraus ?

    Ausser vielleicht in festen, GLÜCKLICHEN Prtnerschaften.

    Was tun sie, wenn sie ausversehen einem anderen nahe kommen ?
    Und was tun sie, um aus dieser Nähe schnell wieder zu entschwinden ?

    Wie versuchen sie Nähe zu vermeiden ?

    Ich mag das alles gar nicht aufzählen, es mag sich jeder selbst seine Meinung bilden.

    Ich plädiere für mehr Nähe unter den Menschen.

    Darum habe ich auch meine Zweitausbildung als Masseurin ( Shiatsu Praktikerin und andere Massageformen ) gewählt.

    Weil ich finde, dass das ein riesengroßes Manko ist in unserer Gesellschaft, und mit körperlicher Nähe viele seelische Verletzungen erleichtert werden können.

    Wir sollten uns ein Beispiel nehmen an den Menschen in Indien ( zum Beispiel ), dort ist es ein tägliches Ritual, dass sich die Familienmitglieder massieren.

    Erst die Eltern bzw. Mütter die kleinen Babys und Kinder.....später wenn die dann gerade mal stehen können ;).... dürfen diese auch die Eltern massieren.

    So ist es ein Geben und Nehmen und jeder kommt auf seine Kosten.
    Und es erzeugt ganz nebenbei glückliche und zufriedene Menschen !

    Und jetzt gehe ich zu meinen Kindern kuscheln.

    Wenn die denn wollen ;) .

    Marion

  • Guten Abend Marion,

    da sprichst du tatsächlich was Wichtiges an.

    Ich glaube, die Grundlagen für dieFähigkeit Nähe zu geben und auch zuzulassen, wird in der Kindheit gelegt.
    Es ist oft so, daß Kinder, die vernachlässigt oder übermäßig verwöhnt wurden, die sich nicht beachtet und ernst genommen fühlten, sich im späteren Leben schwer tun, mit Nähe umzugehen. Sie suchen Ersatzbefriediegungen für mangelde Liebe und sind eher suchtgefährdet als andere. Natürlich ist das nicht immer der Fall und ich will nicht den Teufel an die Wand malen.

    Ich habe ein paar gute Fachbücher dazu, die mir persönlich sehr geholfen haben. Wenn es dich interessiert, kann ich dir gern die Titel schreiben.

    Bin auch für mehr Nähe und Offenheit unter Menschen. Doch hier, in unserer westlichen Kultur ist der Leistungsdruck so hoch, beruflich und auch privat. Ist da noch Platz für Zuhören und Nähe?

    Vor ein paar Jahren war ich in einem sehr armen Land, am anderen Ende der Welt. Ich habe beobachtet, daß die Menschen dort sich viel mehr Zeit füreinander nehmen und ich hatte den Eindruck, daß sie trotz bitterer Not, Naturkatastrophen, Krankheit, im Allgemeinen glücklicher und zufriedener sind als wir.

    Das heißt jetzt nicht, daß ich für Armut plädiere oder in den Teil der Welt auswandern möchte. Hätte ich aber die Möglichkeit, würde ich eine Zeitlang dort arbeiten. Wäre gewiß lehrreich.

    Für mich bedeutet Nähe Warmherzigkeit, Mitgefühl, gute Gespräche mit Freunden, vielleicht das Glück, einen Partner zu finden, mit dem ich meine Interessen und Gedanken teilen kann.

    Hey Marion, ist alles nicht so einfach. (seufz). Hierher gehört noch ein smily, den ich nicht einfügen kann.(grins)

    Ganz liebe Grüße und einen schönen Kuschelabend mit deinen Kindern. Kuscheln ist wichtig.

    Delia

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