Ich kann nicht mehr!!!!

  • Hallo Sinfonia,

    willkommen zurück. Es nicht sofort geschafft zu haben, ist nichts schlimmes, aber jetzt nicht wieder aufzustehen und neu anzufangen, schon.

    Du weisst ganz genau, was Du zu tun hast.

    Sofort zum Arzt, eine Einweisung für den stationären Entzug geben lassen und ab in die Klinik zu Entgiftung.

    Dann hast Du wieder einen klaren Kopf und kannst alle weiteren Entscheidungen treffen, die ein auch für Dich trockenes Leben ermöglichen.

    Diese Kraft musst Du jetzt aufbringen. Es lohnt sich. Du warst schon eine kurze Zeit ohne Alkohol und hast eine leichte Ahnungs davon bekommen, wie lebenswert das Leben wieder sein kann, wenn man nicht trinken muss. Selbstverständlich bist Du mit diesem Leben überfordert, nicht nur dadurch sind andere Störungen entstanden. Die können aber gut behandelt werden, wenn Du nüchtern bist!

    Es ist Deine Entscheidung, die Du ganz allein treffen musst, niemand kann sie Dir abnehmen.

    Ich wünsche Dir, dass Du Dich für das Leben entscheidest und nicht das ganz langsame weitere Sterben vorziehst, nur weil Du meinst, Du kannst es nicht, das Leben mit seinen Herausforderungen annehmen und irgendwann trocken und zufrieden geniessen. Doch Du kannst es, aber Du musst wollen.

    Ganz viel Mut und Kraft für die richtige Entscheidung wünscht Dir

    Teufelchen

  • Hallo Sinfonia,
    Auch von mir ein Willkommesgruß,
    Du bist hier unter Menschen, die alle das gleiche Ziel
    verbindet, den Rest Ihres Lebens ohne den "Freund"
    zu verbringen.
    Umfallen ist eine Schande, aber liegen bleiben...
    In diesen Sinne

    Sebastian

  • Hallo Sinfonia,

    Zitat

    das Trinken nîcht in den Griff kriege. Warum sollte es mir denn nicht gelingen, "nur" am Wochenende zu trinken? Ich bin ja keine langjährige Alkoholikerin, ich denke ich habe lediglich ein (kleines) Alkoholproblem. Alkoholikerin bin ich deswegen ja noch nicht...

    Menschen die nicht alkoholabhängig sind, hören einfach auf zu trinken, wenn sie meinen es tut ihnen nicht gut oder sie möchten einfach nicht mehr trinken. Für die ist das ganz einfach.

    Ich habe keine Ahnung, was ein kleines Alkoholproblem sein soll. Doch ich verstehe als Alkoholikerin sehr viel von Alkoholabhängigkeit.

    Was Du gerade erlebst und beschreibst, dieses fast unbändige Verlangen jetzt nach hause zu gehen und Alkohol zu trinken und die fast verzweifelte Frage, warum es Dir nicht möglich ist, nur am Wochenende zu trinken, sind für mich typische Zeichen der Abhängigkeit.

    Wie sah denn früher Dein Alkoholkonsum aus? Ich meine bevor Du vor 5 Monaten damit begonnen hast regelmäßig zu konsumieren. Du hattest sicher doch schon vorher Kontakt mit Alkohol.

    Zweitens, von Suchtverlagerung hast Du sicher schon mal gehört?

    lg
    Teufelchen

  • Sinfonia,

    wenn es ausschließlich mit WILLEN zu tun hat, dann mach doch einfach.

    Denk anstatt an Alkohol an ein schönes kühles Glas Saft und das Leben ist schön!

    Ich verstehe Dich überhaupt nicht.

    Teufelchen

  • Hallo Sinfonia,

    Zitat

    Ich weiss nicht warum es mir wieder so schwerfällt, das erste Glas stehen zu lassen

    Weil Du süchtig nach Alkohol bist.

    Ich bin trockene Alkoholikerin und brauche den Alkohol nicht mehr. Ich freu mich auf jeden Tag ohne Alkohol, besonders auf die alkoholfreien Wochenenden.

    In meinem heissen Büro freue ich mich auf den Feierabend, da ich dann auf der Terrasse sitzen kann und eine schönes kaltes Glas Saft trinken darf. Ganz gemütlich und entspannt.

    Mich quälen keine Fragen mehr, warum ich nicht wenigstens ab und zu mal Alkohol trinken darf, ganz einfach weil ich ihn nicht mehr will und nicht mehr brauche.

    Du hälts Dein kleines Alkoholproblem nicht mehr aus und ich bin glücklich und zufrieden als trockene Alkoholikerin.

    Wäre vielleicht doch mal eine Überlegung wert, sich seine Alkoholabhänigkeit einzugestehen.

    Aber Du bist wohl noch lange nicht soweit. Doch solange Du hier im Forum bist, werde ich nicht müde werden, Dich auf Deine Abhängigkeit aufmerksam zu machen.

    Billy hat einen sehr guten Beitrag geschrieben und konkrete Fragen gestellt, deren Antworten nicht nur sie und mich hier interessieren würden. Wunderbar hast Du es geschafft sie zu ignorieren.

    lg
    Teufelchen

  • hallo sinfonia,

    ich denke du mußt noch weiter runter um deinen tiefpunkt zu finden. ich an deiner stelle hätte ihn schon erreicht. mir hat damals gereicht, dass ich nicht mehr bestimmen konnte wann und wieviel ich trinke und vor allem nicht von alleine aufhören konnte, mein gott diese machtlosigkeit.
    als ich gespürt habe wie armseelig doch so ein alkoholikerleben ist, erst da konnte ich hilfe annehmen.

    warte nicht zu lange, irgendwann ist alles weg.

    gruß schorni

  • Hallo Sinfonia,

    ich habe versucht die ganze Zeit zu verstehen aber ich kann es nicht, Du schreibst Du willst es mit der Unterstützung des Forums schaffen gleichzeitig wehrst Du dich dagegen, Du betreibst Selbstzerstörung willst Du aber nicht in eine Klinik, welche Art Unterstützung erwartest Du denn hier das was Du jetzt schreibst hast Du schon vor Monaten geschrieben und Du drehst Dich nur im Kreiß, das was Dir eigentlich helfen könnte willst Du nicht annehmen so gerne ich es verstehen wollen würde, kann ich einfach nicht. Du bist Alkoholabhängig akzeptiere diese Tatsache endlich, und höre auf diese Menschen die Erfahrung haben, dann kannst Du dein Leben in Griff bekommen.

    Liebe Grüße
    Maria
    _____
    Achte auf Deine Gedanken! Sie sind der Anfang Deiner Taten.
    Chinesische Weisheit

  • Hallo Sinfonia,

    wenn ich damals früher aufgehört hätte "rumzueiern", wenn ich mein immenses Selbstmitleid früher abgestellt, und früher gehandelt hätte, wie mir es erfahrene Leute empfohlen haben, hätte ich mir eine ganze Menge erspart.

    Erst als ich meinen falschen "Stolz" abgelegt habe, und mir eingestand, dass ich Alkoholkrank bin, und ich bereit war Hilfe anzunehmen, konnte ich es angehen.

    Zitat

    Ich kann hier auf Arbeit nicht erneut fehlen

    Hast Du schon mal darüber nachgedacht, dass Du Deine Arbeit auch verlieren könntest, wenn Du so weiter machst ?

    Handeln musst Du !!!!

    Gruss Joachim

  • Hallo Sinfonia,

    nun hör doch mal mit Deinem Selbstmitleid auf! Ist ja schlimm.
    Du hast soviele Antworten bekommen. Viele machen sich die Mühe und versuchen Dir zu helfen, doch Du denkst überhaupt nicht ein bißchen nach.

    Hör auf zu jammern und mach endlich was. Wenn Du immer noch nicht weisst was, dann mach einfach mal, was man Dir sagt:

    Geh zum Arzt, lass Dir eine Überweisung zu einem Facharzt für Psychiatrie geben. Begreife, dass Du alkoholabhängig bist und lass Dir eine Überweisung für eine Entzugsklinik geben.

    Dann kannst Du Dir Gedanken machen, wie es weiter geht. Wenn Du einen klaren Kopf hast.

    Das mußt Du dann nicht allein, es gibt genug Hilfmöglichkeiten.

    Was die Leere in Dir angeht, da kann man mit therapeutischer Hilfe sehr gut dran arbeiten, jedoch nicht mit diesem ewigen Selbstmitleid.

    Um Deinen Arbeitsplatz mußt Du Dir jetzt auch keine Gedanken machen. So wie Du im Moment drauf bist, bringst Du sowieso nicht die Leistung, die von Dir erwartet wird. Klink Dich mal jetzt beruhigt 2 Wochen aus. Sonst bist Du Deinen Job früher oder später sowieso los.

    lg
    Teufelchen

  • Hallo sinfonia,
    auch ich kann über Deine Beiträge nur mit dem Kopf schütteln...Du hast nichts begriffen !

    Du bist Alkoholikerin, das geht ganz eindeutig aus Deinen Beiträgen hervor. Lies es mir von den Lippen ab : ALKOHOLIKERIN ! Du hast nicht nur ein Alkohol-Problem. Du hast solche Angst vor dem schlimmen Wort. Du windest Dich wie ein Aal, nur um das böse Wort nicht sagen zu müssen. Schreibst mal dieses oder jenes, versuchst Dich durchzulavieren, glaubst hier niemanden. Du bist schlau, wir sind dumm. Du wirst keine Hilfe annehmen, das ist mir eh schon klar.

    Dein Weg wird noch sehr lang werden, Du wirst erst ernsthaft was unternehmen, wenn Du Dir Deine Alkoholsucht eingestehst. Und eher kann Dir niemand helfen, das ist meine Erfahrung.

    Ich glaube, ich habe hier noch niemanden sowas böses geschrieben, aber es wird für Dich höchste Zeit, aufzuwachen. Deine Sucht hat Dich so im Griff, das Du für Argumente nicht zugänglich bist.

    Außerdem, Deinen Job als Geschäftsführerin kannst Du meiner Meinung nach nicht mehr erfüllen. Ich glaub mal nicht, Deine Kollegen ahnen nichts. Das haben wir wohl alle mal gedacht. Guter Witz !

    Die Lilly

  • Moin Sinfonia,

    eigentlich ist das mir hier zu albern, dass du gutgemeinte Ratschläge, die auf Erfahrungen basieren so lapidar in den Wind schlägst und wie ein kleines Kind deine Suppe nicht essen willst.

    Auch deine Geschichte mit deiner Fachärztin für Psychatrie ist recht unglaubwürdig, sollte sie dein Krankheitsbild (er)kennen, was ich voraussetzen würde, wenn es sie gäbe.

    Manchmal muss man erst ganz tief im Sumpf stecken, den Treibsand Oberkante Unterlippe, den ganz tiefen Absturz im Visier, dass man wach wird und ganz große Angst kriegt.

    Das wünsche ich dir nicht.

    Gehe zu einer Suchtberatung, Klinik etc. und stoppe dein Leiden für dich.

    Gruß und viel Kraft,
    Freund.

  • ...Sinfonia,

    ich verfolge Deine Beiträge und kann Deine Art Dinge aufzufassen und dagegen zu schießen und sich nicht verstanden zu fühlen sehr gut nachvollziehen. Aus eigener Erfahrung.
    Doch ich sehe auch Deine Entwicklung an Dir. Du hast dich entschieden, keinen Alkohol mehr zu trinken. Es ist eine wichtige und in meinen Augen eine richtige Entscheidung.

    Egal wie Du es jetzt nennst Alkoholiker oder "Alkoholproblemer", ich finde das nicht so wichtig. Nenne es doch, wie Du willst.

    Also ich finde es einen ganz großen Schritt, - den Du aus der Auseinandersetzung hier mit Deinem Problem heraus - getan hast!

    Jetzt bleib dran!

    Sophia

  • Hallo Sinfonia,

    auch wenn ich relativ neu da bin, muss ich Dir jetzt mal antworten. Wer hasst Dich hier? Das habe ich in keinem Beitrag gelesen. Auch kann man viele Fragen nicht mit ja/nein beantworten. Dazu ist wohl jeder Mensch zu verschieden und das ist auch gut so. Sicher muss man auch mal seinen Frust ablassen. Auch das ist gut so, man muss allerdings auch und besonders hier, damit rechnen, dss man eine Antwort bekommt, die einem nicht passt. Wir haben alle hier ein Problem mit dem Alkohol, ob wirl nun selbst Alkohol trinken, getrunken haben, oder in der Partner- oder Verwandschaft jemand das Problem hat. Ich für mich kann nur sagen, trotz meiner relativ kurzen Abstinenz, 4 Tage, hätte ich ohne dieses Forum wohl keine 4 Tage geschafft. Ich lese hier täglich mehrmals, um mir ständig vor Augen zu führen, dass es darum geht den Teufel Alkohol aus meinem Leben zu verbannen. Und wenn ich da auf Erfahrungen von Menschen vertrauen kann, ist es für mich allemal besser als jede Erfahrung selbst machen zu müssen.


    Liebe Grüße

    Caruso

    Lasse niemals die Menschen fallen, die Dich tragen. Caruso 11/06

    Stuff you died but I don`t cry, my life still starts it`s not a try.
    Caruso 2006

  • Hallo Sinfonia,

    du hast wieder getrunken, also ist es Dir jetzt auch nicht möglich, einen einigermaßen klaren Gedanken zu haben.

    Kein Mensch haßt dich hier, warum auch, Du brauchst Hilfe.

    Von uns willst Du sie nicht annehmen.

    Ich weiß nicht, von welchem "Besteck" du da jetzt redest, aber ich weiß, Du hast massive psychische Probleme, und solltest ärztl. Hilfe in Anspruch nehmen. Ruf deine Psychaterin an z.B.

    L.Gr. rose

  • Hallo sinfonia,
    NIEMAND HASST DICH HIER ! Wenn Du das so siehst, ist Deine Wahrnehmung schon völlig verzerrt. Du hast hier nur Antworten bekommen, Die DU nicht hören WOLLTEST. Wir wollen uns hier helfen, nicht hassen. Und Nichttrockene wollen anderen noch nicht trockenen oder am Anfang stehenden mit eigenen Erfahrungen helfen und unterstützen. Denn wir können ja nur von unseren Erahrungen berichten. Wenn Du mal mitgelesen hast, wird Dir aufgefallen sein, wie sehr sich die einzelnen Leidenswege gleichen, das ist nun mal so bei unserer Suchterkrankung, genau wie bei anderen Krankheiten. Ich hab hier oft vorm Rechner gesessen und nur genickt zu vielen Beiträgen, weil mir alles wieder einfiel, bei mir war fast alles genauso. Es ist schon klar, jeder will ein besonderes Individium sein, das ist ja auch so, aber in unserer Krankeit Alkoholismus sind wir alle gleich.
    Du schreibst, Du hast gelesen, das es einen Unterschied zw. Alkoholikern und einem Alkoholproblem gibt und das man nicht so schnell abhängig wird. Glaubst Du das, schau Dich selber an! Du fähst nach Hause, um zu trinken. Was meinst Du, wie oft ich das getan habe? Und andere hier sicher auch...
    Ich sag Dir mal was, ich wußte immer, das ich ein "Alkoholproblem" habe, viele viele Jahre lang. Ich wollte auf keinen Fall das Wort Alkoholikerin hören. Sobald es auf dieses Thema kam, bin ich weggerannt. Heute, wo ich sagen kann: Ja, ich bin Alkoholikerin, ist es für mich unendlich viel leichter geworden. Es ist eine Tatsache, un dich kann damit leben. Andere können das auch. Auch Bekannte und Freunde, die sind im Gegenteil froh, nicht mehr hinter dem Rücken über einen reden zu müssen, sondern mich direkt ansprechen zu können. Wie war das damals? Ich kenn jemand, wie kann ich dem helfen? usw.
    Würde ich das nicht zugeben, könnt ich noch nicht mal anderen helfen, so sieht das aus.

    Wenn Du meinst, jetzt doch einen "richtigen" Weg in die Trockenheit gehen zu wollen, dann bist Du hier sehr richtig ! Wenn Du aber meinst, nur ein "Problemchen" zu haben, bist Du hier sicher falsch. Dann mußt Du warten, bis Du noch weiter unten bist, und der Zeitpunkt kommt bestimmt. Sei ehrlich zu Dir selber, nur dann kannst Du trocken werden. Den Schritt bist Du noch nicht gegangen. Aber es wird Zeit dafür.

    Gruß von der Lilly

  • Zitat von Lilly12

    Und Nichttrockene wollen anderen noch nicht trockenen oder am Anfang stehenden mit eigenen Erfahrungen helfen und unterstützen.
    Gruß von der Lilly

    Es sollte natürlich heißen: Trockene Alkoholiker wollen anderen noch nicht trockenen.....

    Tippfehler, Entschuldigung

    Die Lilly

  • Hallo Sinfonia,

    ....und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll,

    wir wissen es auch nicht, darum hast Du ja nun gleich einen Termin bei deiner Therapeutin.

    Deine ganzen Probleme, wie du sie noch einmal aufgezeigt hast, kannst Du MEINER Meinung nach nur lösen, wenn Du aufhörst zu trinken.

    Den Weg dorthin, in deinem speziellen Fall, können Dir nur Fachleute sagen. Ich glaube, daß da eine Selbsthilfegruppe nicht ausreicht.

    Für den weiteren Weg, wie der auch immer aussehen mag, mußt Du lernen Hilfe anzunehmen und zuzulassen, sonst sind wirklich alle Mühen vergebens.

    Du schaffst es nicht mehr alleine, Sinfonia !

    Wünsch Dir alles Gute.

    Gr. rose

  • Hallo Sinfonia,

    geh jetzt erstmal zu deiner Therapeutin, und wenn Du magst, berichtest Du später, was es für Dich nun für Möglichkeiten und Hilfe geben kann.

    Hängen, oder im Stich lassen will Dich hier sicher niemand, nur sind deine Probleme so komplex, daß wir alleine, Dir nicht helfen können.

    Bis später,

    Gr. rose

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